DE6945734U - Spule fuer webereimaschinen. - Google Patents
Spule fuer webereimaschinen.Info
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Landscapes
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Description
Firma Gebr.- Schmeing, U283 Weseke, Bahnhofstr. 61
'Spule für Webereimaschinen"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Spule für Webereimaschinen mit einem der Halterung der Spule im Schützen dienenden, verdickt
ausgebildeten Spulenfuß und einem sich an den Fuß anschließenden, den Schaft der Spule teilweise abdeckenden sog.
Kontaktblech.
Spulen zur Aufnahme von Fäden unabhängig davon, ob es sich um Textil- oder Kunststoffäden handelt und um diese Fäden im Webschützen
abziehbar lagern zu können, sind bekannt. Üblicherweise bestehen derartige Spulen aus Holz mit einer entsprechenden
Metallfassung am Fuß, die Beschädigungen des Spulenfußes beim
Metallfassung am Fuß, die Beschädigungen des Spulenfußes beim
Einsetzen in den Spulenhalter im Webschützen vermeiden. Der gegen Luftfeuchtigkeit bekannterweise empfindliche Werkstoff
Holz hat den Nachteil, daß, wenn die Luftfeuchtigkeit in Textilbetrieben hoch ist, diese Feuchtigkeit von den Poren
des Holzes aufgenomr -η wird, wodurch ein Quellen des Holzes erfolgt. Werden dann die Spulen in trockenen Räumen gelagert,
schrum/pft die Spule und dadurch kann sich die auf der Spule
befestigte, üblicherweise aus einem Metallblech bestehende
sog. Kontakthülse lockern, was dann dazu führen kann, daß beim Einführen der Spulen in die sog. Spulenreinigungsmaschine sich
die Kontaktrülsen abziehen, wodurch einmal die gesamte Spule
unbrauchbar wird, zum anderen aber auch Beschädigungen in der Spulenreinigungsmaschine auftreten können.
Es ist daher ein Bestreben der Fachwelt gewesen, den Werkstoff Holz durch den an sich sich anbietenden, gegen Luftfeuchtigkeit
extra unempfindlichen Werkstoff Kunststoff zu vertauschen. Dies«
Bestrebungen hatten aber nur teilweise Erfolg, und zwar insbesondere deshalb, da das Befestigen der Kontakthülsen auf dem
Kunststoff sehr schwer ist. Die Kontakthülsen werden üblicherweise
durch Körnerspitzen gerändelt« wodurch sich die ausgesto&enen
Spitzen der Kontakthülse in den Kunststoff einpressen. Da der Kunststoff aber in einem weiten Bereich federnd ist, erfolgte
keine sichere Festlegung der Kontakthülse, so daß sich dieselben Nachteile e^g^ben» die vorstehend für Holzspulen erläutert wurden,
nämlich die Kontakthülsen können in der Spulenreinigungsmaschine abfallen und zu Beschädigungen führen.
S84S73422.2.73
Das Aufsetzen der Kontakthülsen erfolgt üblicherweise dadurch,
daß die Kontakthülse über den Spulenschaft von der Spitze des Spulenschaftes aus aufgezogen wird. Da die Kontakthülsen aus
abgeschnittenen Rohrteilchen bestehen, läßt es sich nicht vermeiden, daß die Innenränder der Kontakthülsen noch Grate aufweisen, die zu einem, wenn auch kaum sichtbaren, Beschädigen
des Schaftes der Spule führen. Diese Beschädigungen reichen aber aus, um Verletzungen der sehr feinen Kapillarfädchen an
der Seide herbeizuführen, wodurch im endgültig hergestellten Gewebe Webfehler auftreten, die die Qualität des Gewebes natürlich herabsetzen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spule zu schaffen,
die die Nachteile der bisher bekannten Spulen nicht aufweist.
a) daß das Kontaktblech auf einem einen geringeren Durchmesser als der endgültige Schaft aufweisenden Kern des Schaftes
befestigt ist,
b) daß der zwischen der Außenwandung des Kernes und der Innenwandung des Kontaktbleches vorhandene Raum am Kopf- und
Fußteil des Kontaktbleches über Durchtrittsöffnungen nach außen verbunden ist,
c) dcß der gesamte Kern mit einem Kunststoffüberzug versehen
ist, dessen äußere Oberseite mit dem Außenumfang des Kontaktbleches fluchtet und der die Durchtrittsöffnungen
zwischen Kontaktblech und Kern des Schaftes ausfüllt.
§84573*22.2.73
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Die Spule ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktblech auf dem Kern Duichtrittskanäle freilassend festgelegt
ist, wobei die Durchtrittskanäle vertieft in den Kern eingearbeitet sind, d.h. vertieft gegenüber der sonstigen
Umfangsfläche des Kernes.
Wenigstens in einigen Bereichen des Kernes ist dieser mit der festen Lagerung des Kunststoffmantels dienenden Rillen,
Aufrauhungen, Vertiefungen o.dgl. versehen.
Vorzugsweise wird dabei der Kern aus Holz hergestellt. Um den
Kunststoffmantel außer durch seine Elastizität und durch die vorgesehenen Aufrauhungen auf dem Kunststoffkern festzulegen,
können gemäß < inem weiteren Merkmal der Erfindung die an sich
bekannten Ringe zur Halterung der Spule im Spulenhalter des Schützens unter einer gewissen Vorspannung aufgesogen werden,
so daß dadurch der Kunststoffmantel im Bereich des Fußes der-Spule
fest auf den Spulenkern aufgepreßt wird.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß das Kontaktblech fest auf dem beispielsweise aus Holz bestehenden Spulenkern befestigt
werden kann, beispielsweise durch Einpressen entsprechend am Kopf- und Fußteil des Kontaktblechesausgearbeiteter Teile
und daß dann anschließend der Spulenkern mit einem Kunststoffüberzug versehen wird, der nunmehr nicht nur den Holzkern gegen
die Außenatmosphäre absichert, sondern gleichzeitig mit dazu dient, eventuelle Materialrauhigkeiten des Kontaktbleches abzudecken
und weiterhin dazu dient, das Kontaktblech festzuhalten, da der Kunststoff an der Innenseite des Kontaktbleches in die
Il
dort vorhandenen natürlichen Poren eindringt bzw. in die dort
ausgearbeiteten zusätzlicher Befestigungsmittel eindringt.
Es ist offensichtlich, daß durch die neue Spule die Nachteile der bisher bekannten Spulenkonstruktionen in vollem Umfang
vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer neuen Spule soll nachstehend
anhand der Zeichnungen erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen dabei:
Fig. 1 teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht einen
Spulenkern,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Spulenkern gemäß der Linie
Fig. 2 einen Schnitt durch den Spulenkern gemäß der Linie
A-B in Fig. 1 und
Fig. 3 teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht einen mit einem Kunststoffmantel umgebenen Spulenkern.
Fig. 3 teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht einen mit einem Kunststoffmantel umgebenen Spulenkern.
In Fig. 1 ist allgemein mit 1 der Schaft eines Spulenkernes, mit 2 das im Bereich des Spulenfußes angeordnete Kontavtblr:h
und mit 3 der Teil des Kernes bezeichnet, der im Bereich des Spulenfußes zu liegen kommt. Das Kontaktblech 2 ist durch Einpressen
auf dem aus Holz bestehenden Kern festgelegt, wobei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier Durchtrittskanäle
H,5,6,7 vorgesehen sind, die unterhalb des Kontaktbleches vertieft
in den Spulenkern eingearbeitet sind. Wie dies Fig» I
zeigt, stehen die Durchtrittskanäle über die in Fig. 1 für den
Durchtrittskanal 7 mit 8 und 9 bezeichneten öffnungen mit der
Außenseite in Verbindung, so daß es möglich ist, daß über diese öffnungen 8 und 9 Material unter das Kontaktblech 2 fließen kann.
Der Fuß des Kernes ist mit Rillen Io versehen, die aber auch
als Aufrauhungen, Vertiefungen o.dgl. ausgebildet sein können
und der besseren Halterung des Kunststoffmantels auf dem Kern dienen. Obgleich dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist,
kann auch der Schaft 1 des Kernes mit ähnlichen, die Halterung verbessernden Mitteln versehen sein.
Auf den Schaft 1 wird, nachdem das Kontaktblech 2 festgelegt
ist, ein Kunststoffüberzug 11 aufgebracht, der in Fig. 3 durch
entsprechende Schraffierung erkennbar ist. Dieser Kunststoffüberzug
11 umhüllt den Kern 1 und den Fuß 3 voll, so daß damit der beispielsweise aus Holz bestehende Kern vollkommen gegen
die Außen-tmosphäre abgesichert wird. Beim Aufziehen des Kunststoffüberzuges
11 dringt der Werkstoff des Kunststoffes durch die Öffnungen 8 und ä in die Ausnehmungen 4,5,6 und 7 unterhalb
df Kontaktbleches 2 ein und sichert dadurch das Kontaktblech
in seiner Lage durch seinen Kontakt mit der Unterseite des Kontaktbleches und schließt aber gleichzeitig - wie dies besonders
deutlich aus Fig. 3 zu erkennen ist - die durch die Festlegung des Kontaktblechss u.L. hervorgerufenen Rauhigkeiten
und Unregelmäßigkeiten der Oberfläche des Kontiktbleches und
des Kernes ncich außen hin ab, so daß Beschädigungen der feinen
Kapi±larfädchen der Seide oder sonstigen Fäden nicht mehr auftreten
können.
Obgleich der Kunststoffüberzug 11 fest auf dem Kern gehalten
wird, kann zusätzlich so vorgegangen werden, daß die an sich bekannten Metallringe 13 im Bereich des Fußes 12 der Spule
• * · t
— 7 —
mit einer gewissen Vorspannung aufgezogen werden, wodurch in diesem Bereich eine zusätzliche, von außen wirkenden Festlegung
des KunststoffÜberzuges 11 auf dem Kern erfolgt.
In der Außenfläche des Überzuges 11 werden dann die gewünschten Rillen IU oder sonstigen Oberflächengestaltungen vorgesehen.
Schutzansprüche:
Claims (1)
- Schutzansprüche:1, Spule für Webereimaschinen mit einem der Halterung der Spule im Schützen dienenden, verdickt ausgebildeten Spulenfuß und einem sich an den Fuß anschließenden, den Schaft der Spule teilweise abdeckenden sog. Kontaktblech, dadurch gekennzeichnet,a) daß das Kontaktblech (2) auf einem einen geringeren Durchmesser als der endgültige Schaft (1) aufweisenden Kern des Schaftes befestigt ist,b) daß der zwischen der Außenwandung des Kernes und der InneiiWandung des Kontaktbleches (2) vorhandene Raum am Kopf- und Fußteil des Kontaktbleches über Durchtrittsöffnungen nach außen verbunden ist,c) daß der gesamte Kern mit einem Kunststoffüberzug (11) versehen ist, dessen äußere Oberseite mit dem Außenumfang des Kontaktbleches fluchtet und der die Durchtrittsöffnungen zwischen Kontaktblech und Kern des Schaftes ausfüllt.2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktblech (2) auf dem Kerr. Durchtrxttskanale (4,5. ,6,7) freilassend festgelegt ist, wobsi die Durchtrittskanäle vertieft in den Kern eingearbeitet sind.3. 'Spule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßwenigstens in einigen Bereichen des Kernes der festen Lagerung des Kunststoffüberzuges (ii) dienende Rillen (lo), Aufrauhungen, Vertiefungen o.dgl. vorgesehen sind.I I I I Il·. Spule nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch auf die Außenseite des KunststoffÜberzuges (11) im Bereich des Fußes aufgezogene, an sich bekannte Ringe (13) zur Halterung der Spule im Spulenhalter des Schützen.5. Spule nach Anspruch 2 bis U, gekennzeichnet durch einen Kern aus Holz.6. Spule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktblech (2) auf seiner Innenseite mit die Festlegung unterstützenden Aufrauhungen o.dgl. versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696945734 DE6945734U (de) | 1969-11-26 | 1969-11-26 | Spule fuer webereimaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696945734 DE6945734U (de) | 1969-11-26 | 1969-11-26 | Spule fuer webereimaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6945734U true DE6945734U (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=6606621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696945734 Expired DE6945734U (de) | 1969-11-26 | 1969-11-26 | Spule fuer webereimaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6945734U (de) |
-
1969
- 1969-11-26 DE DE19696945734 patent/DE6945734U/de not_active Expired
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