DE69412136T2 - Verfahren und vorrichtung zur schnellen kontinuierlichen analyse eines gasgemisches - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur schnellen kontinuierlichen analyse eines gasgemisches

Info

Publication number
DE69412136T2
DE69412136T2 DE69412136T DE69412136T DE69412136T2 DE 69412136 T2 DE69412136 T2 DE 69412136T2 DE 69412136 T DE69412136 T DE 69412136T DE 69412136 T DE69412136 T DE 69412136T DE 69412136 T2 DE69412136 T2 DE 69412136T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
analyzer
flow
gas
line
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69412136T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69412136D1 (de
Inventor
Sylvain F-57000 Metz Fiorelli
Andre F-57210 Maizieres-Les-Metz Gaggioli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
USINOR SA
Original Assignee
USINOR SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by USINOR SA filed Critical USINOR SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69412136D1 publication Critical patent/DE69412136D1/de
Publication of DE69412136T2 publication Critical patent/DE69412136T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state
    • G01N1/24Suction devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/0004Gaseous mixtures, e.g. polluted air
    • G01N33/0009General constructional details of gas analysers, e.g. portable test equipment
    • G01N33/0011Sample conditioning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)
  • Investigating And Analyzing Materials By Characteristic Methods (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die kontinuierliche Analyse von Gasgemischen, insbesondere von Gasen, die mit Staub oder Verunreinigungen aller Art belastet sind, wie zum Beispiel Rauchgase, vor allem Rauchgase von Stahlwerken, Verbrennungsöfen, Sinteranlagen usw.
  • Die Gasanalyse wird herkömmlicherweise mit Hilfe von Analysatoren durchgeführt, die es ermöglichen, den Gehalt an einem oder mehreren Gasen festzustellen, die die Bestandteile eines Gasgemisches bilden. Um den Verbrennungsprozeß kontrollieren zu können, verwendet man z. B. in elektrischen Anlagen zur Stahlherstellung mit einem Lichtbogenofen herkömmlicherweise einen Gasanalysator, um den Restsauerstoffgehalt der Rauchgase nach der Verbrennung zu ermitteln, die in die Auffangvorrichtung angesaugt werden, mit der der Ofen ausgestattet ist.
  • Ein derartiger Analysator ist zum Beispiel ein Zirkonanalysator, wie jener, der von der Gesellschaft "Servomex" unter der Bezeichnung "Serie 700 B" vermarktet wird. Dieser Analysator umfaßt einen Sondenkopf, der eine Zirkonzelle zur Sauerstoffmessung aufweist. Der Sondenkopf ist direkt an der Rohrleitung zum Transport der zu analysierenden Rauchgase montiert. Die Gasprobe wird aus dieser Rohrleitung durch ein Entnahmerohr entnommen, passiert einen im Sondenkopf angeordneten Filter, zum Beispiel einen Filter aus rostfreiem porösen Stahl, und gelangt dann in die Zirkonzelle. Die Probenentnahme erfolgt durch Ansaugung mittels einer Ansaugvorrichtung, die stromabwärts von der Zirkonzelle angeordnet ist.
  • Es werden auch andere Arten von Gasanalysatoren verwendet, um diverse gasförmige Komponenten zu analysieren, wie z. B. Infrarotanalysatoren, Analysatoren mit thermischer oder paramagnetischer Leitfähigkeit, Massenspektrometer, Hygrometer usw.
  • In vielen Fällen, insbesondere bei der Analyse von Verbrennungs-Rauchgasen aus metallurgischen Reaktoren wie z. B. einem Lichtbogenofen, ist es von entscheidender Bedeutung, eine rasche Analyse durchführen zu können, um bei Bedarf unverzüglich auf die Parameter zur Regelung der Verbrennung einwirken zu können. Nun weisen aber die Analysevorrichtungen, selbst die leistungsstärksten, aufgrund ihrer Entnahmeleitung notwendigerweise eine relativ lange Reaktionszeit auf. Diese Leitung, die von der Abzweigung an der Rohrleitung zum Ausstoß der Rauchgase bis zum Eingang in den Analysator reicht, definiert ein "totes Volumen", das den Reinigungs- und Vorbereitungsvorgängen entspricht, denen die entnommenen Rauchgase vor ihrer Analyse unterzogen werden müssen. Die Zeit, die der Gasstrom zum Passieren dieses toten Volumens benötigt, ist der Faktor, der oft über die Reaktionszeit bei der Analyse entscheidet. Bei der kontinuierlichen Analyse von staubbelasteten Rauchgasen wurde nun festgestellt, daß die Reaktionszeit bei der Analyse insbesondere vom Grad der Verstopfung des im Sondenkopf vorgesehenen Filters abhängt.
  • Die von einem Lichtbogenofen ausgestoßenen Rauchgase enthalten herkömmlicherweise eine Staubmenge mit einer Korngröße von unter 100 um, die 30 g/Nm³ Gas erreicht. Unter diesen Bedingungen verstopft sich der Filter des Analysators rasch, und die Reaktionszeit der Analyse verlängert sich in dem Maß, in dem sich der Filter verstopft. Tests, die beim Auffang eines Lichtbogenofens durchgeführt wurden, haben ergeben, daß eine Verstopfung des Filters nach 24 Betriebsstunden des Ofens auftreten kann und ein Austausch notwendig ist. Der Austausch des Filters erfordert einen längeren Stillstand des Analysators. Da bei diesem Vorgang ein manuelles Eingreifen notwendig ist, muß gewartet werden, bis der im normalen Betrieb auf 840ºC thermostabilisierte Sondenkopf abgekühlt ist. Dann erst kann man den Filter austauschen, die Dichtheit prüfen, den Analysator wieder unter Spannung setzen, warten, bis der Sondenkopf wieder die Betriebstemperatur erreicht, und den Analysator nacheichen, bevor man ihn neuerlich in Betrieb nimmt. Neben dem Zeitaufwand für diesen Eingriff und den Kosten für den Filter führt der Stillstand des Analysators notwendigerweise zu einer Unterbrechung der Analyse, die bis zu vier Stunden dauern kann. Während dieser Zeit können dem Auffangregulierungssystem keine Analyseergebnisse geliefert werden, was dem Betrieb des Ofens und der Sicherheit abträglich ist.
  • Es sind Analysevorrichtungen mit verkürzter Reaktionszeit bekannt, bei denen der Durchfluß bei der Probenentnahme weit größer ist als der Durchfluß bei der Analyse, um ein rasches Passieren des durch die Entnahmeleitung gebildeten "toten Volumens" zu gewährleisten. Die Anwendung von einer dieser Vorrichtungen, die zum Beispiel in DE-A-33 39 073 beschrieben ist, scheint jedoch auf sequentielle Analysen von kurzer Dauer beschränkt zu sein, so daß die allmähliche Verstopfung des Filters kein wirkliches Problem darstellt. Eine andere, in EP-A-0 208 438 beschriebene Vorrichtung ermöglicht eine kontinuierliche Analyse, jedoch durch den Einsatz von zwei parallelen Entnahmeleitungen, die abwechselnd in Betrieb sind.
  • Ziel der Erfindung ist es, die oben beschriebenen Probleme zu lösen und insbesondere zu vermeiden, daß häufige Verstopfungen des Filters des Analysators zu langen Unterbrechungen der Analyse führen. Ziel ist es auch, den Zeitraum zwischen zwei Wartungseingriffen an der Analysevorrichtung so weit wie möglich zu verlängern und während dieses gesamten Zeitraums ohne Unterbrechung eine minimale Reaktionszeit bei der Analyse zu gewährleisten.
  • In Anbetracht dieser Ziele ist der Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur kontinuierlichen Schnellanalyse eines Gasgemisches, gemäß dem man eine dem Gasgemisch entnommene Probe in einen Gasanalysator strömen läßt, man Filtermittel verwendet, die stromabwärts von einer Entnahmesonde und stromaufwärts von einer Pumpe angeordnet sind, um das entnommene Gemisch zu reinigen, man das Gemisch mit einer hohen Förderleistung, die größer ist als eine gewünschte Einströmrate in den Analysator, durch diese Filtermittel hindurch entnimmt und man das Gasgemisch mit der gewünschten Einströmrate zum Analysator leitet, wobei der übrige Förderstrom einen Leckstrom bildet, den man abführt, ohne daß er in den Analysator gelangt. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Einströmrate in den Analysator regelt, man den abgeführten Leckstrom mißt und man eine Reinigung der Filtermittel durch eine Gegenstrom-Spülung der Filtermittel mit einem sauberen Gas vornimmt, wenn der gemessene Leckstrom eine vorbestimmte Mindestschwelle erreicht.
  • Wie daraus verständlich wird, besteht die Grundidee der Erfindung darin, einen gefilterten Entnahme-Durchfluß, der deutlich höher ist als der Analyse-Durchfluß, mit einer automatischen Reinigung der Filter durch Gegenstrom-Spülung zu verbinden, wenn der Leckstrom, der als Mittel zur Einstellung des Analyse-Durchflusses auf einen konstanten Wert dient, zeigt, daß der Entnahme-Durchfluß aufgrund der fortschreitenden Verstopfung der Filter im Lauf des kontinuierlichen Analysevorgangs zu nahe an den Analyse- Durchfluß heranreicht.
  • Wie bereits gesagt wurde, hängt die Reaktionszeit bei der Analyse vor allem von der Zeit ab, die die in der Rohrleitung zum Transport der Rauchgase entnommene Probe benötigt, um in die Analysezelle des Analysators zu gelangen. Bei einer gegebenen Entnahmeleitung (einem gegebenen toten Volumen) hängt diese Zeit somit vom Durchfluß des entnommenen Gasgemisches ab. Wenn alle anderen Eigenschaften der Leitung konstant sind, gelangt die entnommene Probe um so rascher zum Analysator, je höher der Durchfluß ist. Der Durchfluß, der den Analysator durchströmt, ist jedoch naturgemäß durch die Beschaffenheit des Analysators selbst begrenzt.
  • Indem man gemäß der Erfindung die Elemente der Leitung stromaufwärts von der Pumpe und die Pumpe selbst so dimensioniert, daß ein höherer Durchfluß als jener gewährleistet wird, der in den Analysator gelangen kann, und indem man am Ausgang der Pumpe den überschüssigen Durchfluß abführt, reduziert man die Transportzeit der entnommenen Gase und liefert gleichzeitig dem Analysator den relativ schwachen Durchfluß, den er benötigt.
  • Da sich darüber hinaus der Filter des Analysators aufgrund der Filterung, die stromaufwärts am entnommenen Durchfluß durchgeführt wird, nicht mehr oder viel weniger rasch verstopft, kann der Analyse-Durchfluß ständig über einer vorbestimmten Mindestschwelle gehalten werden, da nur der überschüssige Durchfluß (Leckstrom) abnimmt, wenn sich die Mittel zur Filterung des entnommenen Durchflusses allmählich verstopfen.
  • Hierbei kann der Leckstrom im Extremfall gegen Null tendieren, ohne daß die Gültigkeit der Analyse beeinträchtigt wird. In diesem Fall wäre aber der Analyse- Durchfluß gleich dem Entnahme-Durchfluß, wobei die Folge eine lange bzw. sogar äußerst lange Reaktionszeit bei der Analyse wäre, um den laufenden industriellen Prozeß, für den diese Analyse erforderlich ist, korrekt steuern zu können.
  • Tatsächlich ist die Reaktionszeit am Anfang, mit sauberen Filtern, am kürzesten, und sie wird um so länger, je mehr man den Leckstrom reduziert, um den Analyse- Durchfluß konstant zu halten.
  • Gemäß einem vorteilhaften Einsatz der Erfindung wird der Vorgang der Reinigung der Filter durch Gegenstrom- Spülung ausgelöst, lange bevor sich der Leckstrom an Null annähert, wobei die Auslöseschwelle in Abhängigkeit von der maximalen Reaktionszeit, die für die laufende industrielle Anwendung akzeptabel ist, festgesetzt wird.
  • Als Anhaltspunkt wird im folgenden ein konkretes Beispiel beschrieben: Im Fall eines Lichtbogenofens von 120 Tonnen wurde eine maximale Reaktionszeit von 15 Sekunden angestrebt. Das tote Volumen betrug im gegebenen Fall etwa 1,5 l, und der Analysator funktionierte mit einem nominalen, konstant zu haltenden Durchfluß von 200 l/h, wobei bei sauberer Leitung mit einem Durchfluß von 800 l/h eine Reaktionszeit von etwa 7 Sekunden erreicht wurde (der Leckstrom war in diesem Fall auf 600 l/h eingestellt). Mit zunehmender Verstopfung der Filter erhöhte sich die Reaktionszeit auf bis zu 11 Sekunden, wenn der Entnahme- Durchfluß auf 600 l/h fiel, wobei der Leckstrom dann auf 400 l/h eingestellt war. Man wählte diesen Wert von 400 l/h als Schwelle zur Auslösung des Reinigungs-Gegenstroms, denn man wollte 10 Sekunden als Reaktionszeit bei der Analyse nicht zu weit überschreiten.
  • Gemäß einer besonderen Anordnung für die Anwendung des Verfahrens zur Schnellanalyse der aufgefangenen Rauchgase in einem Lichtbogenofen wird die Entnahmeleitung (d. h. das tote Volumen) so dimensioniert, daß nur dann eine Reinigung der Filtermittel und eine Nacheichung des Analysators vorgenommen werden kann, wenn der Ofen ausgeschaltet ist oder wenn sein Gewölbe geöffnet ist. Indem man systematisch die Reinigung der Filtermittel auslöst, wenn die Stromzufuhr zum Ofen unterbrochen ist (oder wenn sein Gewölbe geöffnet ist), kann man daher vermeiden, die Filtermittel während der Phasen der Stahlerzeugung reinigen zu müssen, die die größte Menge an staubbelasteten Rauchgasen hervorrufen, aber zur Regelung des Rauchgasauffangs eine kontinuierliche Schnellanalyse des restlichen Sauerstoffs in den Rauchgasen nach der Verbrennung erfordern. Man gewährleistet somit während der gesamten Dauer dieser Phasen eine korrekte, rasche und kontinuierliche Analyse, wobei die Analyse nur während der Phasen unterbrochen wird, in denen die Regelung des Auffangs gefahrlos unterlassen werden kann.
  • Ziel der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Schnellanalyse eines Gasgemisches, umfassend einen Gasanalysator und eine Entnahmeleitung, die eine Entnahmesonde, eine Pumpe, um eine Probe des von der Sonde entnommenen Gasgemisches in den Analysator zu befördern, und Filtermittel, die stromabwärts von der Sonde angeordnet sind, aufweist, wobei die Pumpe stromabwärts von den Filtermitteln angeordnet ist und der Ausgang der Pumpe einerseits durch eine Verbindungsleitung mit dem Analysator und andererseits durch eine Ablaßleitung mit einem Ablaß verbunden ist. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Durchflußmengenregler, der stromabwärts von der Pumpe angeordnet ist, um einen im wesentlichen konstanten Förderstrom des Gasgemisches in der Verbindungsleitung zu gewährleisten, Mittel zum Einblasen eines sauberen Gases, die stromabwärts von den Filtermitteln angeschlossen sind, um das saubere Gas im Gegenstrom in die Filtermittel strömen zu lassen, Mittel zur Messung der Durchflußmenge in der Ablaßleitung und Steuermittel aufweist, um das Einblasen von sauberem Gas zu befehlen, wenn die Durchflußmenge in der Ablaßleitung eine vorbestimmte Mindestschwelle erreicht.
  • Vorzugsweise umfassen die Filtermittel einen Primärfilter zum Zurückhalten von Partikeln, die eine bestimmte Korngröße überschreiten, und einen Kühler, der stromabwärts vom Primärfilter angeordnet ist. Durch den Primärfilter kann der größte Teil des Staubs aus den entnommenen Rauchgasen entfernt werden, und der Kühler dient dazu, die vorgefilterten Rauchgase abzukühlen, um den enthaltenen Wasserdampf zu kondensieren und die sauren Dämpfe und Aerosole sowie die feinen Staubpartikel, die den Primärfilter passieren konnten, zurückzuhalten.
  • Gemäß einer ergänzenden Anordnung umfaßt die Vorrichtung Leitungstrennmittel, die stromaufwärts von den Filtermitteln angeordnet sind, um die Leitung von der Sonde zu trennen, und Mittel, um in die Leitung ein Eichgas einzublasen. Durch das Einblasen eines Eichgases wie z. B. eines Gemisches, das einen ganz bestimmten Gehalt des zu analysierenden Gases aufweist, kann der Analysator regelmäßig nachgeeicht werden, zum Beispiel nach jeder Reinigung des Primärfilters.
  • Dadurch, daß man ein derartiges Eichgas, vorzugsweise ein neutrales Gas wie Stickstoff, ausgehend von den Filtermitteln strömen läßt, und dadurch, daß man vorher die ganze Leitung mit demselben Gas durchbläst, wobei man den Analysator in Betrieb nimmt, kann man die Dichtheit der Entnahmeleitung stromaufwärts von der Pumpe prüfen, da jeder Dichtheitsfehler dazu führt, daß das umgebende Gasgemisch in die Leitung eindringt und die Komponenten dieses Gemisches, die nicht das Eichgas sind, vom Analysator nachgewiesen werden.
  • Andere Eigenschaften und Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur kontinuierlichen Schnellanalyse des Sauerstoffgehalts in den Rauchgasen eines Lichtbogenofens zur Stahlerzeugung und seines Verwendungsverfahrens hervor.
  • Hierbei wird auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen, wobei die einzige Figur eine schematische Darstellung der Vorrichtung ist, die an der Leitung zum Auffangen der Rauchgase des Ofens installiert ist.
  • Der Lichtbogenofen umfaßt einen Schachtraum 1 und ein Gewölbe 2, das angehoben werden kann und mit einer Öffnung 3 zum Ablaß der Rauchgase versehen ist, mit der eine Rohrleitung 4 zum Auffangen und zum Transport der Rauchgase verbunden ist, um sie zu einer nicht dargestellten Filtereinheit zu befördern.
  • Die Analysevorrichtung umfaßt einen Sauerstoffanalysator 21 und eine Entnahmeleitung, die in der Strömungsrichtung der Rauchgase miteinander verbunden nacheinander folgendes aufweist:
  • - eine Entnahmesonde 5, gebildet aus einem Stahlrohr, das durch einen Flansch 6 an der Rohrleitung 4 befestigt ist und in die Rohrleitung eindringt,
  • - Mittel, um die Sonde 5 vom Rest der Leitung zu trennen, zum Beispiel ein Absperrventil 7,
  • - Filtermittel 10, die einen Primärfilter 11 und einen Kühler 12 stromabwärts vom Primärfilter umfassen,
  • - ein Gehäuse 13, das einen Wegwerf-Filtereinsatz 14 und eine Pumpe 15 enthält, deren Ausgang einerseits mit einer Ablaßleitung 16, an der ein Durchflußmengenregler 17 und ein Durchflußmesser 18 mit Schwelle vorgesehen sind, und andererseits mit einer Verbindungsleitung 19, die einen zweiten Durchflußmesser 20 enthält, verbunden ist.
  • Der Sauerstoffanalysator 21 mit einem festen Zirkon- Elektrolyt ist an die Verbindungsleitung 19 angeschlossen.
  • Das Absperrventil 7 und der Primärfilter 11 sind unmittelbar am Ausgang der Sonde 5 vorgesehen, um eine Verschmutzung der Entnahmeleitung zu verhindern.
  • Der Primärfilter 11 ist ein Filter bekannten Typs, wobei er vorzugsweise durch ein Keramikrohr mit einer Porosität in der Größenordnung von 20 um gebildet wird, das sich in einem Filterkörper aus rostfreiem Stahl befindet, der zum Beispiel auf etwa 60ºC erhitzt wird, um eine Kondensation im Inneren des Filters zu verhindern. Die Porosität des Rohrs kann nach Wunsch auch höher sein, um zu verhindern, daß es sich zu rasch verstopft.
  • Das Innere des Rohrs ist mit der Sonde 5 verbunden. Der Filterkörper ist durch ein Elektroventil 52 mit einer Leitung für Stickstoff unter Druck, z. B. 7 Bar, verbunden, die durch den Anschluß 22 gebildet wird, so daß bei Öffnung des Elektroventils 52 der Stickstoff im Filter zirkuliert, und zwar in Gegenrichtung zur Richtung (Pfeil F) der entnommenen Rauchgase, um den Staub, der sich im Inneren des Filters abgelagert hat, wegzublasen und den Filter zu reinigen.
  • Der Kühler 12 umfaßt eine innen verchromte Schlange 23 aus Kupfer, die in einem Behälter 24 angeordnet ist und durch einen Wasserstrom abgekühlt wird. Die Rauchgase, die in die Schlange gelangen, werden auf diese Weise abgekühlt, und der in diesen Rauchgasen enthaltende Wasserdampf kondensiert und fließt zum Boden des Behälters 24, wo er in einem Sammeltopf 25 gesammelt wird. Im Lauf des Betriebs erreichen die Kondensate im Topf 25 eine derartige Höhe, daß die Rauchgase, die am unteren Teil der Schlange entweichen, durch die Flüssigkeit hindurchströmen, wodurch die sauren Dämpfe und Aerosole sowie die feinen Staubpartikel, die durch den Primärfilter hindurchgegangen sind, im Kondensat zurückgehalten werden. Durch den Kühler können auch etwa 90% der feinen Partikel zurückgehalten werden, die nach dem Primärfilter in den Rauchgasen zurückbleiben. Der Sammeltopf ist mit einem Entleerungs- Elektroventil 53 versehen, das es ermöglicht, den Kühler in regelmäßigen Abständen zu entleeren und die Kondensate abzulassen.
  • Der Filtereinsatz 14, der stromaufwärts von der Pumpe angeordnet ist, hat eine Filterfähigkeit von etwa 1 um und vervollkommnet die Entstaubung der Rauchgase, da jedoch die durch ihn hindurchgehenden Rauchgase bereits stark entstaubt sind, verstopft er sich nur langsam und muß nur gelegentlich bei einem längeren Stillstand des Ofens ausgetauscht werden.
  • Die Pumpe 15, die zum Beispiel eine Nenn- Förderleistung von 800 l/h aufweist, ist vorzugsweise eine Druckpumpe mit trockener, konditionierter Membran, um den noch hohen Temperaturen der durch sie hindurchgehenden Rauchgase widerstehen zu können. Am Ausgang der Pumpe 15 werden die Rauchgase in zwei Gasströme geteilt, und zwar durch den Durchflußmengenregler 17, dessen Funktion es ist, den Durchfluß in der Verbindungsleitung 19 und im Analysator 21 konstant zu halten, zum Beispiel auf etwa 200 l/h. Der überschüssige Durchfluß, der in die Ablaßleitung 16 gelangt, schwankt daher in Abhängigkeit vom Grad der Verstopfung der Entnahmeleitung, der den effektiv gepumpten Durchfluß beeinflußt. Der Durchflußmesser mit Schwelle 18 ermöglicht es, diesen überschüssigen Durchfluß ersichtlich zu machen. Wenn dieser Durchfluß, der ursprünglich 600 l/h betrug, infolge einer Verringerung der tatsächlichen Förderleistung der Pumpe (d. h. des Entnahme-Durchflusses) zu schwach wird, zum Beispiel etwa 400 l/h, liefert der Durchflußmesser mit Schwelle 18 ein elektrisches Signal, das, wie man in der Folge sehen wird, das Durchblasen der Entnahmeleitung und die Reinigung des Primärfilters 11 befiehlt.
  • Um eine eventuelle Kondensation von Wasserdampf zu vermeiden, müssen die Rauchgase eine Temperatur aufweisen, die höher ist als die Kondensationstemperatur. Um diese Temperatur aufrechtzuerhalten, wird das Gehäuse 13 durch einen elektrischen Widerstand 26 beheizt, ebenso wird auch die Verbindungsleitung 19 zwischen dem Gehäuse 13 und dem Analysator 21 durch einen elektrischen Widerstand 27 beheizt, wobei alle diese Teile auf etwa 60ºC gehalten werden.
  • Die Vorrichtung umfaßt auch ein Steuergehäuse 28, das pneumatische Druckminderer 29, 30, einen Regler 31, Durchflußmesser 32, 33 und Elektroventile 57, 58 enthält, durch die der Analysator zur Prüfung und Eichung manuell oder automatisch mit Luft oder Eichgas versorgt werden kann.
  • Das Gehäuse enthält darüber hinaus ein Ventil 34, das mit einem Stickstoffeinlaß 35 und durch eine Rohrleitung 36 zwischen dem Absperrventil 7 und dem Primärfilter 11 mit der Entnahmeleitung verbunden ist. Diese Leitung ist dazu bestimmt, die Entnahmeleitung nach dem Durchblasen mit Stickstoff zu versorgen, um ihre Dichtheit zu prüfen. Zu diesem Zweck wird die Vorrichtung nach dem Schließen des Absperrventils 7 in Normalbetrieb genommen, wobei jeder Dichtheitsfehler stromaufwärts von der Pumpe zu einem Ansaugen von Luft führt, was vom Analysator 21 erkannt wird.
  • Das Gehäuse 28 wird mit Druckluft versorgt, und zwar über einen Ölabscheidungsfilter 37, der über eine Leitung 38 mit dem Druckminderer 29 verbunden ist, der auf einen Druck von 1, 2 Bar eingestellt ist und dessen Ausgang über die Leitung 39 mit dem Elektroventil 57 verbunden ist. Das Elektroventil 57 ist mit dem Dreiweg-Elektoventil 58 verbunden, das an eine Versorgung 40 mit einem Eichgas angeschlossen ist, das 0,3% Sauerstoff enthält. Das Elektroventil 58 ist auch mit dem Regler 31 verbunden, dessen Ausgang über eine Leitung 41, die den Durchflußmesser 32 enthält, mit einem zweiten Dreiweg- Elektroventil 56 verbunden ist, das an der Verbindungsleitung 19 angeordnet ist.
  • Ein Elektroventil 51 ist an der Entnahmeleitung zwischen dem Primärfilter 11 und dem Kühler 12 angeordnet. Ein Elektroventil 59, das mit Stickstoff unter 7 Bar versorgt wird, ist an dieser Leitung stromaufwärts vom Kühler 12 vorgesehen. Ein Elektroventil 54 ist an der Entnahmeleitung stromabwärts vom Kühler 12 angeordnet, und ein drittes Dreiweg-Elektroventil 55 ist vor dem Filter 14 dazwischengeschaltet, wobei der dritte Kanal dieses Elektroventils mit der freien Luft verbunden ist.
  • Der Betrieb der Vorrichtung wird durch einen Automaten kontrolliert, der die verschiedenen Elektroventile und die Funktion der Pumpe steuert, um lange Zeit, zum Beispiel eine Woche lang, einen kontinuierlichen Betrieb ohne manuelles Eingreifen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck ist es unbedingt erforderlich, den Primärfilter 11, den Kühler 12 und die Rohrleitungen der Entnahmeleitung häufig zu reinigen. Damit die Messungen gültig sind, ist auch zu prüfen, ob der Analysator eventuell Meßabweichungen aufweist, indem man in regelmäßigen Abständen Eichgase einbläst. Diese Tätigkeiten werden vom Automaten gesteuert, der jedesmal einen Durchblase- und Prüfzyklus auslöst, wenn der Ofen ausgeschaltet ist oder wenn sein Gewölbe geöffnet ist und wenn die Entnahmeleitung so verstopft ist, daß die Gefahr besteht, daß der Durchfluß der entnommenen Rauchgasprobe nicht mehr ausreicht, um die gewünschte kurze Reaktionszeit zu gewährleisten, was durch den Durchflußmesser mit Schwelle 18 angezeigt wird.
  • Die Durchblase- und Prüfsequenzen des Analysators werden in der untenstehenden Tabelle dargestellt, die für jede Etappe angibt, ob die verschiedenen Elektroventile offen (O) oder geschlossen (G) sind und ob die Pumpe 15 in Betrieb (ein) oder außer Betrieb (aus) ist. In dieser Tabelle werden die Elektroventile 55 und 56 als offen (O) angezeigt, wenn sie den Durchgang der Rauchgasprobe ermöglichen, und das Elektroventil 58 wird als offen angezeigt, wenn es den Durchgang des Eichgases mit 0,3% Sauerstoff ermöglicht.
  • Die Etappe 1 entspricht dem normalen Betrieb der Vorrichtung zur Entnahme und Analyse der Rauchgase.
  • Bei der Etappe 2, die automatisch vom Durchflußmesser mit Schwelle 18 ausgelöst wird, wird der Primärfilter 11 durch Stickstoff gereinigt, der im Gegenstrom vom Ventil 52 eingeblasen wird, der Kühler wird durch Einblasen von Stickstoff durch das Ventil 59 und Entleerung des Sammeltopfs 25 gereinigt, und das Eichgas mit 0,3% Sauerstoff wird zur Eichung des Analysators über das Ventil 58, den Regler 31, das Ventil 56 und die Verbindungsleitung 19 in den Analysator 21 befördert.
  • Bei der Etappe 3 wird die Reinigung des Primärfilters fortgesetzt, wobei der vom Ventil 59 eingeblasene Stickstoff den Kühler durchquert und die Leitung bis zum Ventil 55 durchbläst, wo er in die freie Luft austritt; gleichzeitig wird saubere Luft in den Analysator befördert, um ihn zu eichen, und zwar über den Ölabscheidungsfilter 37, den Druckminderer 29 sowie die Ventile 57 und 58, von wo sie in den Analysator gelangt.
  • Bei der vierten Etappe wird die Vorrichtung wieder in die normale Analyse-Betriebskonfiguration gebracht. Am Ende der vierten Etappe prüft der Automat die Wirksamkeit des Durchblasens, indem er den Zustand des Durchflußmessers mit Schwelle testet. Wenn der Durchfluß ungenügend ist, wird der Reinigungszyklus nochmals gestartet. Wenn der Durchfluß korrekt ist, sendet der Automat ein Signal an den Bediener, das die Gültigkeit der Messung anzeigt.
  • Mit Hilfe dieser Vorrichtung und der oben beschriebenen Verwendungsweise kann eine Reaktionszeit bei der Sauerstoffanalyse erreicht werden, die unter 10 Sekunden liegt, also sehr kurz ist, wobei diese Reaktionszeit während einer langen Betriebszeit des Ofens aufrechterhalten werden kann, ohne daß ein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Durch die Selbstkontrolle des Analysators kann darüber hinaus eine Analysegenauigkeit von 1% des gemessenen Sauerstoffgehalts gewährleistet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Vorrichtung und das Verfahren beschränkt, die oben als Beispiel beschrieben wurden. Um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen und eine Unterbrechung der Analyse während des Durchblasens und Reinigens der Filter zu vermeiden, kann man insbesondere zwei parallel montierte Primärfilter und zwei Entnahmesonden verwenden und die Rauchgase durch die eine Einheit aus Sonde plus Filter entnehmen, während der andere Filter gereinigt wird. Der Analysator kann auch ein anderer sein als ein Analysator mit Zirkonzelle, und es kann ein Analysator gewählt werden, der den Gehalt an anderen Gasen als Sauerstoff mißt.

Claims (7)

1. Verfahren zur kontinuierlichen Schnellanalyse eines Gasgemisches, gemäß dem man eine dem Gasgemisch entnommene Probe in einen Gasanalysator (21) strömen läßt, man Filtermittel (10) verwendet, die stromabwärts von einer Entnahmesonde (5) und stromaufwärts von einer Pumpe (15) angeordnet sind, um das entnommene Gemisch zu reinigen, man das Gemisch mit einer hohen Förderleistung, die größer ist als eine gewünschte Einströmrate in den Analysator, durch diese Filtermittel hindurch entnimmt und man das Gasgemisch mit der gewünschten Einströmrate zum Analysator leitet, wobei der übrige Förderstrom einen Leckstrom bildet, den man abführt, ohne daß er in den Analysator gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß man die Einströmrate in den Analysator (21) regelt, man den abgeführten Leckstrom mißt und man eine Reinigung der Filtermittel (10) durch eine Gegenstromspülung der Filtermittel mit einem sauberen Gas vornimmt, wenn der gemessene Leckstrom eine vorbestimmte Mindestschwelle erreicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Einströmrate in den Analysator (21) durch Einstellen des Leckstromes regelt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, das auf die Schnellanalyse von aufgefangenen Rauchgasen eines Lichtbogenofens (1) angewendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reinigung der Filtermittel (10) und eine erneute Eichung des Analysators (21) nur dann vornimmt, wenn der Ofen ausgeschaltet ist oder sein Gewölbe (2) geöffnet ist.
4. Vorrichtung zur kontinuierlichen Schnellanalyse eines Gasgemisches, umfassend einen Gasanalysator (21) und eine Entnahmeleitung, die eine Entnahmesonde (5), eine Pumpe (15), um eine Probe des von der Sonde entnommenen Gasgemisches in den Analysator zu befördern, und Filtermittel (10) aufweist, die stromabwärts von der Sonde angeordnet sind, wobei die Pumpe (15) stromabwärts von den Filtermitteln (10) angeordnet ist und der Ausgang der Pumpe einerseits durch eine Verbindungsleitung (19) mit dem Analysator und andererseits durch eine Ablaßleitung (16) mit einem Ablaß verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Durchflußmengenregler (17), der stromabwärts von der Pumpe (15) angeordnet ist, um einen im wesentlichen konstanten Förderstrom des Gasgemisches in der Verbindungsleitung (19) zu gewährleisten, Mittel (22, 52) zum Einblasen eines sauberen Gases, die stromabwärts von den Filtermitteln (11) angeschlossen sind, um das saubere Gas im Gegenstrom in die Filtermittel strömen zu lassen, Mittel (18) zum Messen der Durchflußmenge in der Ablaßleitung (16) und Steuermittel aufweist, um das Einblasen von sauberem Gas zu befehlen, wenn die Durchflußmenge in der Ablaßleitung (16) eine vorbestimmte Mindestschwelle erreicht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchflußmengenregler (17) auf der Ablaßleitung (16) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermittel (10) einen Primärfilter (11), um die Teilchen zurückzuhalten, deren Abmessungen größer sind als eine vorbestimmte Abmessung, und einen Kühler (12) umfassen, der stromabwärts von dem Primärfilter angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es Leitungstrennmittel (7), die stromaufwärts von den Filtermitteln (10) angeordnet sind, um die Leitung von der Sonde (5) zu trennen, und Mittel (40, 58, 31) aufweist, um in die Leitung ein Eichgas einzublasen.
DE69412136T 1993-12-14 1994-12-14 Verfahren und vorrichtung zur schnellen kontinuierlichen analyse eines gasgemisches Expired - Fee Related DE69412136T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9315197A FR2713772B1 (fr) 1993-12-14 1993-12-14 Procédé et dispositif d'analyse rapide de mélange gazeux.
PCT/FR1994/001462 WO1995016904A1 (fr) 1993-12-14 1994-12-14 Procede et dispositif d'analyse rapide en continu de melange gazeux

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69412136D1 DE69412136D1 (de) 1998-09-03
DE69412136T2 true DE69412136T2 (de) 1999-04-22

Family

ID=9454041

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69412136T Expired - Fee Related DE69412136T2 (de) 1993-12-14 1994-12-14 Verfahren und vorrichtung zur schnellen kontinuierlichen analyse eines gasgemisches

Country Status (9)

Country Link
EP (1) EP0734513B1 (de)
JP (1) JPH09506705A (de)
CN (1) CN1040249C (de)
AT (1) ATE169111T1 (de)
AU (1) AU1275295A (de)
DE (1) DE69412136T2 (de)
ES (1) ES2121336T3 (de)
FR (1) FR2713772B1 (de)
WO (1) WO1995016904A1 (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3336543B2 (ja) * 1993-12-28 2002-10-21 株式会社アルバック 漏洩探知機に於ける漏洩検査用ガス収集装置
CN100562737C (zh) * 2005-12-02 2009-11-25 财团法人工业技术研究院 具粉尘滤除功能的取样分析装置
CN101266199B (zh) * 2007-03-15 2010-05-19 广州市城市排水监测站 城市下水道气体采集方法
CN102128911A (zh) * 2010-11-30 2011-07-20 王运虎 除尘器侧精确测量系统
CA2935963A1 (en) * 2014-03-06 2015-09-11 Xtralis Global Improvements to aspirated sampling systems
EP3180598B1 (de) * 2014-08-15 2024-03-06 Tenova Goodfellow Inc. System und verfahren zur analyse von staubiger industrieller abgaschemie
CN105241729A (zh) * 2015-10-28 2016-01-13 武汉四方光电科技有限公司 一种气体分析预处理装置及方法
EP3301441B1 (de) * 2016-09-30 2018-11-07 Siemens Aktiengesellschaft Wärmeleitfähigkeitsdetektor für gasgemische mit mindestens drei komponenten
CN109085042A (zh) * 2018-07-26 2018-12-25 江苏高思控制系统有限公司 便携式炉气分析仪及其分析方法
PL3608667T3 (pl) * 2018-11-15 2022-06-06 Holcim Technology Ltd Sposób oraz urządzenie dla analizowania próbek gazu w obrotowym piecu do wypalania klinkieru cementowego
CN113970542A (zh) * 2020-07-23 2022-01-25 富士电机株式会社 旋转设备的气体探测装置和方法、定子线圈劣化监视系统
CN112213158B (zh) * 2020-09-28 2024-12-06 甘肃酒钢集团宏兴钢铁股份有限公司 一种激光气体分析仪取样预处理装置及方法
CN113075364A (zh) * 2020-12-14 2021-07-06 西安博纯科技有限公司 一种车载油气检测仪
CN114354851A (zh) * 2021-12-29 2022-04-15 深圳天祥质量技术服务有限公司 一种塑料的烟毒性气体测试装置
CN119469938B (zh) * 2025-01-14 2025-03-28 德阳劲达节能科技有限责任公司 工业窑炉烟气深度净化用测试设备

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2301264A1 (de) * 1973-01-11 1974-07-25 Polysius Ag Einrichtung zur fortlaufenden entnahme von staub enthaltenden gasproben aus einem ofen sowie zum zufuehren der entnommenen gasproben zu einem analysiergeraet
BE893366A (fr) * 1982-05-28 1982-09-16 Centre Rech Metallurgique Perfectionnements aux dispositifs de prelevement d'echantillons gazeux
US4484481A (en) * 1982-09-30 1984-11-27 Sampling Technology, Inc. Gas sampling extractor and conditioning assembly
DE3339073A1 (de) * 1983-10-28 1985-05-09 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Verfahren zum analysieren von gasgemischen
GB8517549D0 (en) * 1985-07-11 1985-08-14 Smidth & Co As F L Gas monitoring equipment

Also Published As

Publication number Publication date
AU1275295A (en) 1995-07-03
WO1995016904A1 (fr) 1995-06-22
JPH09506705A (ja) 1997-06-30
ATE169111T1 (de) 1998-08-15
CN1040249C (zh) 1998-10-14
CN1137314A (zh) 1996-12-04
FR2713772B1 (fr) 1996-02-09
EP0734513A1 (de) 1996-10-02
EP0734513B1 (de) 1998-07-29
FR2713772A1 (fr) 1995-06-16
ES2121336T3 (es) 1998-11-16
DE69412136D1 (de) 1998-09-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69412136T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur schnellen kontinuierlichen analyse eines gasgemisches
DE1598068C3 (de) Vorrichtung zur selbsttätigen fortlaufenden Probenahme von Abgasen
DE2729220C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Gas, Rohren und Filtern in einer Anlage zur kontinuierlichen Analyse von Gasen in Industrieöfen
EP0243569B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme einer heissen Gasprobe aus einem Reaktionsraum für eine Gasanalyse
EP0179296B1 (de) Vorrichtung zur Ermittlung der quantitativen Zusammensetzung von Gasen
DE2832296A1 (de) Probeentnahme- und eichvorrichtung fuer fluidanalysen
DE69215243T2 (de) Gasadsorber für Abgase
DE2920195A1 (de) Sonde zur probennahme von rauchschachtgasen oder anderen industriellen gasen
DE3716350A1 (de) Verfahren und einrichtung zur aufbereitung eines zu analysierenden gases
EP0343471A1 (de) Verfahren zum Aufarbeiten von Abfallmaterial
EP0081637A1 (de) Entnahme- und Analysiervorrichtung für staubhaltige Gasproben
DE102008025877A1 (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Gehalts an mindestens einem oxidierbaren Inhaltsstoff in einer wässrigen Flüssigkeitsprobe
DE2946759A1 (de) Verfahren und anordnung zur kontinuierlichen probenahme von rohgasen
EP4155710B1 (de) Messsystem und verfahren zur messung von gasförmigen rauchgasbestandteilen
AT403852B (de) Verfahren zum messen von schadstoffen in gasen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
EP1264175A2 (de) Vorrichtung zur probenentnahme bei gasanalysen von koksofenrohgasen und anderen verunreinigten gasen sowie verfahren zur analyse dieser gase
DE2438857A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reinigen einer gasstroemung
DE3540914C1 (en) Apparatus for water separation
DE4209200A1 (de) Vorrichtung zur untersuchung von gasen
DE202021105125U1 (de) Messgassonde und Messsystem zur Messung von gasförmigen Rauchgasbestandteilen
DE1583318B1 (de) Verfahren zur Ermittlung des Kohlenstoffgehalts einer Stahlschmelze in einem Sauerstoffaufblaskonverter
DE4040640C2 (de)
DE600238C (de) Verfahren und Einrichtung zur Festellung des Gasgehaltes von Fluessigkeiten
DE3344163C2 (de)
EP4441485B1 (de) Verfahren zur bestimmung der absoluten feuchte und vorrichtung zur durchführung des verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee