DE6937006U - Schneidvorrichtung an einem ladewagen fuer landwirtschaftliches erntegut. - Google Patents

Schneidvorrichtung an einem ladewagen fuer landwirtschaftliches erntegut.

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DE6937006U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Harvester Elements (AREA)

Description

Maschinenfabrik Fahr AG. Gottmadingen, Krs. Konstanz
Schneidvorrichtung an einem Ladewagen für landwirtschaftliches Erntegut
Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung an einem Ladewagen für landwirtschaftliches Erntegut, der ein Aufnahmegerät und ein dem Aufnahmegerät nachgeschaltetes Pördergerät aufweist, dessen Förderzink^n mit im Förderschacht angeordneten Messern zusammenwirken.
Derartige Schneidvorrichtungen dienen dem Zweck, das in den Ladewagen einzubringende Erntegut, beispielsweise Heu, zu zerkleinern. Es sind bereits Ladewagen bekannt geworden, bei denen mehrere feststehende Schneidmesser in einer Reihe nebeneinander über die ganze Breite des Förderschachtes angeordnet sind. Der Abstand zwischen den einzelnen Messern bestimmt dabei die Schnittlänge des Ernteguts. In der Praxis wird in zunehmendem
Maße eine möglichst kurze Schnittlänge gefordert. Dies könnte durch Verringerung des Abstands zwischen den einzelnen Messern und durch Vergrößerung der Kesser zahl erreicht v:erden. Der Nachteil hierbei ist aber, daß die erforderliche Antriebsleistung vergrößert wird und die Förder- und Antriebsorgane hohen BeIa-
stungsspitzen ausgesetzt sind.
Zur Verringerung der für den SohneidVorgang erforderlichen Leistung sind Schneidvorrichtungen bekannt geworden, deren Schneidmesser angetrieben sind und eine rotierende oder hin- und hergehende Bewegung ausführen. Solche Schneidvorrichtungen S erfordern besondere Antriebe und sind daher sehr kostspielig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidvorrichtung zu schaffen, die das Erntegut in möglichst kurze Stücke schneidet, ohne daß dadurch hohe Belastungsspitzen oder ein großer Kostenaufwand in Kauf genommen werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils zwischen den einzelnen Fessern der Schneidvorrichtung j Zusatzmesser angeordnet sind, deren Schneidkanten gegenüber den
Schneidkanten der Messer in Förderrichtung des Ernteguts versetzt sind.
Sind den Zusatzmessern keine Förderzinken zugeordnet, so wird die beste Schneidwirkung erzielt, wenn die Zusatzmesser
1 ä
mit ihren Sohneidkanten unterhalb den Messern im Förderschacht angeordnet sind.
Bei bestimmten Frntegutarten 1st es von Vorteil, wenn die Zusatzmesser mit zusätzlichen Förderzinken des Fördergeräts zusammenwirken. In diesem Fall können die Zusatzmesser unter oder über den Messern im Förderschacht angeordnet sein.
Um die Messer außer Wirkstellung zu bringen, sind die Messer und/oder die Zusatzmesser einzeln oder gemeinsam in an sich bekannter Weise aus dem Förderschacht herausschwenkbar.
Tn weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Zusatzmesser im Förderschacht im Bereich des unteren Umlenkrades des als Kettenförderer ausgebildeten Fördergeräts angeordnet sein. Die Schneidwirkung wird in diesem Bereich infolge der höheren Umlaufgeschwindigkeit der Förderzinken verbessert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die versetzten Schneidkanten der Schneidvorgang aufgeteilt wird in zwei oder mehrere, zeitlich nach einander erfolgende Schneidvorgänge. Dadurch werden die Belastungsspitzen verteilt und abgebaut. Die erforderliche Antriebsleistung sinkt. Außerdem können die Förder- und Antriebsorgane schwächer dimensioniert werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen?
Fig. 1 eine Seitenansicht des vorderen Teils des Ladewagens mit der Schneidvorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schneidvorrichtung nach Fig. l und
Fig. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausfuhrungsform der Schneidvorrichtung nach der Erfindung.
An der Vorderseite eines nicht näher dargestellten Ladewagens ist eine Aufnahmevorrichtung 1 angeordnet. An die Aufnahmevorrichtung 1 schließt sich ein Förderschacht 2 an, in dem sich Förderzinken 3 eines Kettenförderers 4 etwa senkrecht nach oben bewegen. In der Bewegungsbahn der Förderzinken 3 sind Messer 5 im Förderschacht 2 angeordnet. Die Messer 5 befinden sich im geradlinigen Teil des Förderschachtes 2 und durchsetzen Schlitze 6 einer Rückwand 7 des Förderschachts ?. Über Steckverbindungen 8 und 9 sind die Messer 5 an der Rückwand 7 befestigt. Nach Lösen der Steckverbindung 9 kann das Messer 5 um die Achse der Steckverbindung 8 zurückgeschwenkt und außer Wirkstellung gebracht werden. In der Ruhestellung wird das Messer 5 mit einer Bohrung 10 in der Steckverbindung 9 festgelegt.
Die Förderzinken 3 sind an einem Zinkenträger 10 des Kettenförderers 4 angeordnet (Fig. 2). Jeweils zwei Förderzinken 3
bilden einen Doppelzinken 3', der das Messer 5 während der Bewegung durch den Förderschacht 2 mit Spiel umgreift. In der Mitte zwischen den Messern 5 ist je ein Zusatzmesser 11 in gleicher Weise wie das Messer 5 an der Rückwand 7 befestigt. E"ne den Förderschacht 2 durchsetzende Schneidkante 12 des Zusatzmessers 11 befindet sich im Förderschacht 2 unterhalb einer Schneidkante 1J> des Messers 5· In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind den Zusatzmessern 11 keine Förderzinken 3 zugeordnet. Der Abstand zwischen den Doppelzinken 3' beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 8 cm. Bei diesem kleinen Abstand wird das Erntegut bereits schon so stark verdichtet, daß es den Zusatzmessern 11 genügend Widerstand entgegensetzt und in der Mitte zwischen den Doppelzinken 3' durchgeschnitten wird.
Beim Transport durch den Förderschacht 2 wird das Erntegut zuerst durch die Zusatzmesser 11 auf eine bestimmte Länge geschnitten und anschließend von den Messern 5 nochmals halbiert. Es finden also zwei zeitlich von einander getrennte Schneidvorgänge statt, durch die die hohe Belastungsspitze bei gleichzeitigem Schneiden vermieden wird.
Tn bestimmten Fällen kann es jedoch zweckmäßig sein, wenn die Zusatzmesser 11 in gleicher Weise wie die Messer 5 mit zusätzlichen Förderzinken 3 zusammenwirken. In diesem Falle können die Zusatzmesser 11 unterhalb oder über den Messern 5 angeordnet sein.
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Im Ausführungsbeispiel nach Pig. 3 sind die Zusatzmesser 11 ,
Im Bereich eines unteren Umlenkrades l4 des Kettenförderers 4 s
angeordnet. Tn diesem Bereich besitzen die Förderzinken J5 ihre '
größte Umlaufgeschwindigkeit. Die Schneidwirkung der Zusatzmes- t ser 11 wird dadurch verbessert.
s. * v.t
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Claims (5)

Ansprüche
1. Schneidvorrichtung an einem Ladewagen für landwirtschaftliches Erntegut, der ein Aufnahmegerät und ein dem Aufnahmegerät nachgeschaltetes Fördergerät aufweist, dessen Förderzinken mit im Förderschacht angeordneten Messern zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den einzelnen Messern (5) der Schneidvorrichtung Zusatzmesser (ll) angeordnet sind, deren Schneidkanten (12) gegenüber den Schneidkanten (l;5) der Messer (5) in Förderrichtung des Ernteguts versetzt sind.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmesser (ll) mit ihren Schneidkanten (12) unterhalb den Messern (5) im Förderschacht (2) angeordnet sind
j5. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmesser (ll) mit zusätzlichen Förderzinken des Fördergeräts zusammenwirken.
K. Schneidvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmesser (ll) mit ihren Schneidkanten (12) über oder unter den Messern (5) im Förderschacht (2) angeordnet sind.
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (5) und/oder die Zusatzmesser (il) einzeln oder gemeinsam in an sich bekannter Weise aas den Förderschacht (2) herausschwenkbar sind.
DE6937006U 1969-09-20 1969-09-20 Schneidvorrichtung an einem ladewagen fuer landwirtschaftliches erntegut. Expired DE6937006U (de)

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