DE693542C - Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser - Google Patents

Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser

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DE693542C
DE693542C DE1935S0117747 DES0117747D DE693542C DE 693542 C DE693542 C DE 693542C DE 1935S0117747 DE1935S0117747 DE 1935S0117747 DE S0117747 D DES0117747 D DE S0117747D DE 693542 C DE693542 C DE 693542C
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DE
Germany
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water jet
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Expired
Application number
DE1935S0117747
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Burger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

S 117747
Die Entleerung des im Motorsumpf angesammelten Wassers bei Tauchmotoren "erfolgt bekanntlich vielfach dadurch, daß in Abhängigkeit von dem im Sumpf herrschenden S Wasserstand ein über Tage befindlicher Kompressor eingeschaltet wird, der Luft in den Sumpf drückt und das Wasser durch ein Auslaßventil nach außen befördert. Die Aufstellung eines besonderen Kompressors mit Antriebsmotor ist aber vielfach unerwünscht; namentlich kleinere Anlagen werden dadurch verhältnismäßig stark verteuert.
Man hat auch bekanntlich schon vorgeschlagen, zum Entleeren des Motorsumpfes eine mit Druckwasser betriebene Wasserstrahlpumpe zu verwenden. Bei. Einrichtungen dieser Art hat man die Wasserstrahlpumpe konstruktiv mit. der in den Schacht versenkten Pumpe zusammengebaut und den Sumpf mit Rücksicht darauf, daß die Wasserstrahlpumpe a.uch Wasser fördert, unten offen ausgebildet bzw. ihm die Gestalt einer unten offenen Taucherglocke gegeben. Diese. Einrichtung hat einerseits den - Nachteil, daß die Wirkung der'Wasserstrahlpumpe nicht überwacht werden kann und daß man vorsichtigerweise die Wasserstrahlpumpe für eine viel, größere Leistung wird ausführen müssen, als es für den" normalen Betrieb erforderlich ist, und andererseits besteht hierbei der weitere Nachteil, daß beim Stillsetzen der Tauchpumpe und mithin auch der Wasserstrahlpumpe' das den Tauchpumpensatz umgebende Wasser sofort durch' die unten offene Taucherglocke bis über die Wasserstrahlpumpe bzw. bis zu einer beträchtlichen Höhe eindringt und den Elektromotor gefährdet. Dieser Umstand ist1 insbesondere dadurch bedingt, daß in den allermeisten Brunnenschächten das Wasser während, der Arbeit der Pumpe stark sinkt, beim Stillstand 'der Pumpe aber ganz erheblich ansteigt, so daß Höhenunterschiede von 10 bis 20 m und mehr vorkommen können. Demzufolge kann ein starker Druck auf die Taucherglocke einwirken, der das erhebliche Ansteigendes Wassers in der Taucherglocke zur Folge hat. Es muß dann, wenn während des Stillstandes der 'Pumpe Luft in die Taucherglocke gefördert werden soll, die ge- 5« samte Wassermenge im Förderrohr nach unten bewegt" werden, indem die Wasserstrahlpumpe mit hohem Energieaufwande auch während des Stillstandes der Hauptpumpe in Gang gehalten oder jedenfalls von Zeit zu Zeit in Gang gesetzt wird.
Die Erfindung liegt nun in der Erkenntnis, daß man durch eirie besondere Anordnung der Wasserstrahlpumpe' und ihres Zubehörs diese Nachteile beseitigen kann und daß es fin nicht erforderlich ist, den Sumpf .in Form einer Taucherglocke unten offen auszubilden,
*) Von deni Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Burger in Berlin-Siemensstadt.
698542
sondern daß man trotz Verwendung der Wasserstrahlpumpe einen durch ein besonderes Auslaßventil unten geschlossenen Sumpf von einer an sich bekannten Bauart verwenden kann. Liefert nämlich die Wasserstrahlpumpe in diesen geschlossenen Sumpf hinein Wasser, so sammelt sich dieses naturgemäß unten an und wird bei steigendem Innendruck durch das sich hierdurch öffnende Bodenventil wieder nach unten zu entleert. Das Vorhandensein dieses Ventils im geschlossenen Sumpf bedeutet also keinen Nachteil, obwohl von der Wasserstrahlpumpe außer Luft Wasser mitgefördert wird.
Gemäß der Erfindung wird die Wasserstrahlpumpe oberhalb des im Brunnenschacht herrschenden normalen Wasserspiegels im Schacht angeordnet, so daß bei Stillsetzen der Pumpe kein Wasser in den Sumpf eindringen kann. Zweckmäßigerweise wird dabei die Wasserstrahlpumpe überhaupt über Tage angeordnet, so daß man ihre Wirksamkeit beobachten kann. Es ergibt sich hierbei der Vorteil, daß die Wasserstrahlpumpe auf
as den im allgemeinen sehr geringen Luftbedarf zum Austreiben des Wassers aus dem Sumpf eingestellt werden kann, also nur sehr wenig Energie verbraucht. Der Energieaufwand ist auch deshalb äußerst gering, weil dieWasser-Strahlpumpe verhältnismäßig hoch über dem Sumpf aufgestellt ist, so daß bereits zufolge der langen Förderleitung zwischen der Wasserstrahlpumpe und dem Sumpf ein er-. heblicher Druck zustande kommt. Bei Stillsetzen der Pumpe schließt sich in bekannter Weise das Bodenventil des Sumpfes, und ein Eindringen von Wasser in den Sumpf ist nicht mehr möglich.
Die bauliche Trennung der Wasserstrahl-
iQ pumpe von der Förderpumpe hat auch noch
den Vorteil, daß man die Wasserstrahlpumpe
< an die Stadtwasserleitung oder eine andere Wasserleitung anschließen und sie dauernd oder in Unterbrechungen z.B. dann antreiben lassen kann, wenn die Tauchpumpe längere Zeit außer Betrieb gesetzt ist.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung dargestellt, ι ist der Motor mit der dariiberbefindlichen elektrischen Tauchpumpe 2.
go Unterhalb des Motors befindet sich der Motorsumpf 3 mit dem Auslaßventil 4. Ein in den Motorsumpf mündendes Förderrohr 5 ist über Tage an eine Wasserstrahlpumpe 6 angeschlossen, der durch eine Leitung 7 Druckwasser zugeführt wird. Das in das Förderrohr 5 strömende Druekwasser reißt nun Luft aus der Umgebung mit und befördert sie durch das Förderrohr in den Motorsumpf. ,!
In dem Sumpf trennt sich die Luft von dem Wasser; allmählich steigt der Wasserstand nicht nur vermöge des Sicker wassers, sondern auch vermöge des durch das Förderrohr 5 zugeführten Wassers, und der Luftdruck oberhalb des Wassers nimmt in bekannter Weise zu, bis schließlich das Auslaßventil 4 geöffnet und ein Teil des Wassers wieder ausgetrieben wird. Für den Fall, daß trotzdem aus irgendwelchem Grunde das Wasser im Sumpf unzulässig hoch steigen sollte, ist sicherheitshalber ein Schwimmer 8 vorgesehen, der in bekannter Weise ein Signal 9 einschaltet, so daß der Wärter eingreifen kann.
Anstatt der Wasserstrahlpumpe gesondert Druckwasser zuzuführen, kann man das erforderliche Druckwasser aus Ersparnisgründen auch der Druckleitung der Pumpe entnehmen.
Die Wasserstrahlpumpe wird nach den Erfahrungen des Betriebes von Zeit zu Zeit eingeschaltet. Man kann sie aber auch dauernd laufen lassen; namentlich bei längeren Betriebspausen muß man dafür sorgen, daß die Wasserstrahlpumpe in Betrieb bleibt, damit das Wasser nicht in den Motor eindringen kann. Da durch das Förderrohr 5 Wasser mit Luft gemischt dem Motorsumpf zugeführt wird, sind etwaige Undichtigkeiten der Leitung nicht so schädlich, als wenn nur Druckluft durch die Leitung strömt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser mittels einer mit Druckwasser betriebenen Wasserstrahlpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (6) oberhalb des im Brunnenschacht herrschenden normalen Wasser- 10& Standes angeordnet ist und daß ihr Förderrohr (5) in einem Sumpf (3) unterhalb der . Pumpe und des Motors endet, der gegen das Brunnenwasser in t an sich bekannter Weise durch ein Auslaßventil (4) abgeschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (6) über Tage so angeordnet ist, daß ihre Wirksamkeit überwacht wer- uo den kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwasser zum Betriebe, der Wasserstrahlpumpe (6) der Pumpendruckleitung entnommen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1935S0117747 1935-03-30 1935-03-30 Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser Expired DE693542C (de)

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DE (1) DE693542C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974378C (de) * 1951-01-11 1960-12-08 Karl Wernert Elektrisch angetriebene Rohrbrunnenpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974378C (de) * 1951-01-11 1960-12-08 Karl Wernert Elektrisch angetriebene Rohrbrunnenpumpe

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