DE693542C - Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser - Google Patents
Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von WasserInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
- H02K5/04—Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
- H02K5/12—Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
- H02K5/132—Submersible electric motors
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- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
S 117747
Die Entleerung des im Motorsumpf angesammelten Wassers bei Tauchmotoren "erfolgt
bekanntlich vielfach dadurch, daß in Abhängigkeit von dem im Sumpf herrschenden S Wasserstand ein über Tage befindlicher Kompressor
eingeschaltet wird, der Luft in den Sumpf drückt und das Wasser durch ein
Auslaßventil nach außen befördert. Die Aufstellung eines besonderen Kompressors mit
Antriebsmotor ist aber vielfach unerwünscht; namentlich kleinere Anlagen werden dadurch
verhältnismäßig stark verteuert.
Man hat auch bekanntlich schon vorgeschlagen, zum Entleeren des Motorsumpfes
eine mit Druckwasser betriebene Wasserstrahlpumpe zu verwenden. Bei. Einrichtungen
dieser Art hat man die Wasserstrahlpumpe konstruktiv mit. der in den
Schacht versenkten Pumpe zusammengebaut und den Sumpf mit Rücksicht darauf, daß
die Wasserstrahlpumpe a.uch Wasser fördert, unten offen ausgebildet bzw. ihm die Gestalt
einer unten offenen Taucherglocke gegeben. Diese. Einrichtung hat einerseits den - Nachteil,
daß die Wirkung der'Wasserstrahlpumpe nicht überwacht werden kann und daß man
vorsichtigerweise die Wasserstrahlpumpe für eine viel, größere Leistung wird ausführen
müssen, als es für den" normalen Betrieb erforderlich
ist, und andererseits besteht hierbei der weitere Nachteil, daß beim Stillsetzen
der Tauchpumpe und mithin auch der Wasserstrahlpumpe' das den Tauchpumpensatz
umgebende Wasser sofort durch' die unten offene Taucherglocke bis über die
Wasserstrahlpumpe bzw. bis zu einer beträchtlichen Höhe eindringt und den Elektromotor
gefährdet. Dieser Umstand ist1 insbesondere
dadurch bedingt, daß in den allermeisten Brunnenschächten das Wasser während,
der Arbeit der Pumpe stark sinkt, beim Stillstand 'der Pumpe aber ganz erheblich
ansteigt, so daß Höhenunterschiede von 10
bis 20 m und mehr vorkommen können. Demzufolge kann ein starker Druck auf die
Taucherglocke einwirken, der das erhebliche Ansteigendes Wassers in der Taucherglocke
zur Folge hat. Es muß dann, wenn während des Stillstandes der 'Pumpe Luft in die
Taucherglocke gefördert werden soll, die ge- 5« samte Wassermenge im Förderrohr nach
unten bewegt" werden, indem die Wasserstrahlpumpe mit hohem Energieaufwande
auch während des Stillstandes der Hauptpumpe in Gang gehalten oder jedenfalls von
Zeit zu Zeit in Gang gesetzt wird.
Die Erfindung liegt nun in der Erkenntnis, daß man durch eirie besondere Anordnung
der Wasserstrahlpumpe' und ihres Zubehörs diese Nachteile beseitigen kann und daß es fin
nicht erforderlich ist, den Sumpf .in Form einer Taucherglocke unten offen auszubilden,
*) Von deni Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Burger in Berlin-Siemensstadt.
698542
sondern daß man trotz Verwendung der Wasserstrahlpumpe einen durch ein besonderes
Auslaßventil unten geschlossenen Sumpf von einer an sich bekannten Bauart verwenden kann. Liefert nämlich die Wasserstrahlpumpe
in diesen geschlossenen Sumpf hinein Wasser, so sammelt sich dieses naturgemäß unten an und wird bei steigendem
Innendruck durch das sich hierdurch öffnende Bodenventil wieder nach unten zu entleert.
Das Vorhandensein dieses Ventils im geschlossenen Sumpf bedeutet also keinen
Nachteil, obwohl von der Wasserstrahlpumpe außer Luft Wasser mitgefördert wird.
Gemäß der Erfindung wird die Wasserstrahlpumpe oberhalb des im Brunnenschacht
herrschenden normalen Wasserspiegels im Schacht angeordnet, so daß bei Stillsetzen
der Pumpe kein Wasser in den Sumpf eindringen kann. Zweckmäßigerweise wird dabei
die Wasserstrahlpumpe überhaupt über Tage angeordnet, so daß man ihre Wirksamkeit
beobachten kann. Es ergibt sich hierbei der Vorteil, daß die Wasserstrahlpumpe auf
as den im allgemeinen sehr geringen Luftbedarf
zum Austreiben des Wassers aus dem Sumpf eingestellt werden kann, also nur sehr wenig
Energie verbraucht. Der Energieaufwand ist auch deshalb äußerst gering, weil dieWasser-Strahlpumpe
verhältnismäßig hoch über dem Sumpf aufgestellt ist, so daß bereits zufolge
der langen Förderleitung zwischen der Wasserstrahlpumpe und dem Sumpf ein er-. heblicher Druck zustande kommt. Bei Stillsetzen
der Pumpe schließt sich in bekannter Weise das Bodenventil des Sumpfes, und ein Eindringen von Wasser in den Sumpf ist
nicht mehr möglich.
Die bauliche Trennung der Wasserstrahl-
iQ pumpe von der Förderpumpe hat auch noch
den Vorteil, daß man die Wasserstrahlpumpe
< an die Stadtwasserleitung oder eine andere Wasserleitung anschließen und sie dauernd
oder in Unterbrechungen z.B. dann antreiben lassen kann, wenn die Tauchpumpe längere
Zeit außer Betrieb gesetzt ist.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung dargestellt,
ι ist der Motor mit der dariiberbefindlichen elektrischen Tauchpumpe 2.
go Unterhalb des Motors befindet sich der Motorsumpf
3 mit dem Auslaßventil 4. Ein in den Motorsumpf mündendes Förderrohr 5 ist über Tage an eine Wasserstrahlpumpe 6 angeschlossen,
der durch eine Leitung 7 Druckwasser zugeführt wird. Das in das Förderrohr
5 strömende Druekwasser reißt nun Luft aus der Umgebung mit und befördert sie
durch das Förderrohr in den Motorsumpf. ,!
In dem Sumpf trennt sich die Luft von dem Wasser; allmählich steigt der Wasserstand
nicht nur vermöge des Sicker wassers, sondern auch vermöge des durch das Förderrohr
5 zugeführten Wassers, und der Luftdruck oberhalb des Wassers nimmt in bekannter Weise zu, bis schließlich das Auslaßventil
4 geöffnet und ein Teil des Wassers wieder ausgetrieben wird. Für den Fall, daß
trotzdem aus irgendwelchem Grunde das Wasser im Sumpf unzulässig hoch steigen sollte, ist sicherheitshalber ein Schwimmer 8
vorgesehen, der in bekannter Weise ein Signal 9 einschaltet, so daß der Wärter eingreifen
kann.
Anstatt der Wasserstrahlpumpe gesondert Druckwasser zuzuführen, kann man das erforderliche
Druckwasser aus Ersparnisgründen auch der Druckleitung der Pumpe entnehmen.
Die Wasserstrahlpumpe wird nach den Erfahrungen des Betriebes von Zeit zu Zeit
eingeschaltet. Man kann sie aber auch dauernd laufen lassen; namentlich bei längeren
Betriebspausen muß man dafür sorgen, daß die Wasserstrahlpumpe in Betrieb bleibt,
damit das Wasser nicht in den Motor eindringen kann. Da durch das Förderrohr 5
Wasser mit Luft gemischt dem Motorsumpf zugeführt wird, sind etwaige Undichtigkeiten
der Leitung nicht so schädlich, als wenn nur Druckluft durch die Leitung strömt.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von
Wasser mittels einer mit Druckwasser betriebenen Wasserstrahlpumpe, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (6) oberhalb des im Brunnenschacht herrschenden normalen Wasser- 10&
Standes angeordnet ist und daß ihr Förderrohr (5) in einem Sumpf (3) unterhalb
der . Pumpe und des Motors endet, der gegen das Brunnenwasser in t an sich bekannter Weise durch ein Auslaßventil
(4) abgeschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (6) über Tage so angeordnet
ist, daß ihre Wirksamkeit überwacht wer- uo
den kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwasser
zum Betriebe, der Wasserstrahlpumpe (6) der Pumpendruckleitung entnommen
wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935S0117747 DE693542C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935S0117747 DE693542C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693542C true DE693542C (de) | 1940-07-12 |
Family
ID=7534329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935S0117747 Expired DE693542C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Einrichtung zum Schutz elektrischer Tauchmotoren gegen das Eindringen von Wasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693542C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974378C (de) * | 1951-01-11 | 1960-12-08 | Karl Wernert | Elektrisch angetriebene Rohrbrunnenpumpe |
-
1935
- 1935-03-30 DE DE1935S0117747 patent/DE693542C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974378C (de) * | 1951-01-11 | 1960-12-08 | Karl Wernert | Elektrisch angetriebene Rohrbrunnenpumpe |
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