DE693300C - Vorrichtung zum leichteren Einfuellen des Sandes in Formkaesten an Formmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum leichteren Einfuellen des Sandes in Formkaesten an FormmaschinenInfo
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- DE693300C DE693300C DE1938C0054662 DEC0054662D DE693300C DE 693300 C DE693300 C DE 693300C DE 1938C0054662 DE1938C0054662 DE 1938C0054662 DE C0054662 D DEC0054662 D DE C0054662D DE 693300 C DE693300 C DE 693300C
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- 239000004576 sand Substances 0.000 title claims description 16
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
Beim Einfüllen von Formsand in Formkästen, die auf dem Arbeitstisch von Formmaschinen,
wie Pressen oder Rüttler, liegen, erfordert es eine !erhebliche körperliche Anstrengung,
den Sand vom Boden aus in die Form zu bringen. Der Arbeitstisch bzw. die
Modellplatte befindet sich stets in einer für
. den stehenden Arbeiter handlichen Höhe, damit er, ohne sich bücken zu müssen, arbeiten
kann. Eine gewisse Mindesthöhe ist bei- dem Aufbau derartiger Maschinen immer vorhanden,
<da meist die Rüttel-, Preß- oder Abhebevorrichtung
unter dem Formtisch angeordnet ist. Diese für die Sandverdichtung richtige Höhenlage ist aber für das Einfüllen
des Sandes ungünstig, da in der Regel der Sand von Hand mittels einer Schaufel vom
Boden her in den Formkasten befördert wird. Der Former muß also während der T,agesarbeit
die Schaufel voll Sand viele hundertmal 3/4 bis ι m hoch heben, was eine ganz
erhebliche Kraftleistung bedeutet.
Diese körperliche Arbeit wird durch die bekannte Anordnung von Sandbunkern über
den Maschinen vermieden, da hierbei der Sand 'durch Öffnen des Behälters in den Formkasten fällt. Es ist dies jedoch eine
ziemlich kostspielige Einrichtung, die meist nur für größere Formen wirtschaftlich ist,
denn außer den Sandbehältern muss ein Zuführungen
(Transportbänder, Becherwerke usw.) für den aufbereiteten^ Sand und Vorrichtungen
für den Abtransport des Altsandes vorhanden sein. Abgesehen von der Kostenfrage wird vielfach aus gießereitechnischen
Gründen oder .mit Rücksicht auf die beschränkten
oder unübersichtlichen Raumverhältnisse die Anordnung derartiger Bunker nicht möglich sein, so daß man sie also verhältnismäßig
selten in Gießereien antrifft. In +0 den meisten Betrieben wird der Sand, wie
oben beschrieben, von Hand eingeschaufelt, und diesen Gießereien soll durch den Erfindungsgedanken
dieser Erfindung die Möglich-
keit gegeben werden, 'daß dem Former die
schwere und ermüdende Arbeit des Sandeinschaufelns von Hand erleichtert wird.
Die Erfindung· bezieht sich auf eine Hilfsvorrichtung·
für diese Formmaschinen, mit der die Füllarbeit des Formers wesentlich erleichtert
wird, indem durch diese Einrichtung· die Modellplatte und der Formkasten vom
Arbeitstisch abgehoben und bis dicht über
ίο den Boden abgeschwenkt werden, so daß der
Former den Sand nur wenig· mehr als Formkastenbjöhe
anheben muß. Das Abschwenken erfolgt 'entweder von Hand aus durch Kurbeltrieb
mit Gewichtsausgleich (Gegengewicht, Feder) oder durch 'eine Preßluft- oder
Elektroeinrichtung.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt die Hilfsvorrichtung in Nor-
ao malstellung und
Abb. 2 in abgeschwenkter Lage.
Die Modellplatte 1 mit dem Formkasten 2 sitzt in Abb. 1 auf dem Arbeitstisch 3 auf, der, wie in Abb. 2 gestrichelt dargestellt, etwas gesenkt werden kann. An der Modellplatte 1 ist ein Kurbeltrieb 4 angebracht, der mit dem Träger 6 und den Pfosten 7 gelenkig verbunden ist. Der Träger 6 schwenkt um den Drehpunkt 8 zwischen den zwiei Pfosten 7 und trägt an seinem anderen Ende 'ein verstellbares Ausgleichsgewicht 5, um das Hochschwenken der Modellplatte zu erleichtern, nachdem der Formkasten mit Sand gefüllt ist.
Die Modellplatte 1 mit dem Formkasten 2 sitzt in Abb. 1 auf dem Arbeitstisch 3 auf, der, wie in Abb. 2 gestrichelt dargestellt, etwas gesenkt werden kann. An der Modellplatte 1 ist ein Kurbeltrieb 4 angebracht, der mit dem Träger 6 und den Pfosten 7 gelenkig verbunden ist. Der Träger 6 schwenkt um den Drehpunkt 8 zwischen den zwiei Pfosten 7 und trägt an seinem anderen Ende 'ein verstellbares Ausgleichsgewicht 5, um das Hochschwenken der Modellplatte zu erleichtern, nachdem der Formkasten mit Sand gefüllt ist.
Beim' Absenken erfaßt der Formier 'die Kurbel 4 und schwingt, nachdem die Tischplattes,
dieser Bewegung ausweichend, etwas gesenkt worden ist, die Modellplatte 1 samt
Formkasten 2 abwärts in die Stellung nach Abb. 2. Das Gegengewicht 5 ist verstellbar,
so daß der Lastausgleich geregelt werden kann- Nach dem Füllen des Formkastens
wird wieder hochgeschwenkt und der Träger 6 in der oberen Lage wieder mit den Pfosten 7
verriegelt und dann der Tisch 3 wieder angehoben. Statt der Kurbel 4 kann auch eine
elektrische oder Preßlufteinrichtung zum Schwenken angeordnet sein.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum leichteren Einfüllen des Sandes in Formkästen an Formmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Modellplatte (1) auf einer schwenkbaren
Einrichtung (5,6) angeordnet ist, welche die Modellplatte (1) nebst Formkasten
(2) vom Arbeitstisch (3) abhebt und bis auf den Boden abschwenkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der
Schwehkeinrichtung (5, 6) ein Gewichtsausgleich (5) verbunden ist, der am zur
Modellplatte entgegengesetzten Ende des Trägers (6) liegt. ·
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung
(5,6) aus einem Träger besteht, der zwischen zwei Tragpfosten (7)
derart gelagert ist, daß der Drehpunkt (8) zwischen Modellplatte und Gewichtsausgleich
Hegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, 'daß mit der Modellplatte (1) ein beweglicher Handantrieb (4)
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mit dem Träger für die Schwenkbewegung ein mecha-
k nischer Antrieb (Preßluft- oder elektrische
Einrichtung) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938C0054662 DE693300C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Vorrichtung zum leichteren Einfuellen des Sandes in Formkaesten an Formmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938C0054662 DE693300C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Vorrichtung zum leichteren Einfuellen des Sandes in Formkaesten an Formmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693300C true DE693300C (de) | 1940-07-05 |
Family
ID=7027995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938C0054662 Expired DE693300C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Vorrichtung zum leichteren Einfuellen des Sandes in Formkaesten an Formmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693300C (de) |
-
1938
- 1938-12-30 DE DE1938C0054662 patent/DE693300C/de not_active Expired
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