1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrophotonische
Vorrichtung mit Übertragung senkrecht zur Oberfläche und
insbesondere eine elektrophotonische Einrichtung mit Übertragung
senkrecht zur Oberfläche, die bei massiver und paralleler
optischer Übertragung und optischer Informationsverarbeitung
verwendet wird.
2. Beschreibung des Standes der Technik
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Eine elektrophotonische Vorrichtung mit Übertragung senkrecht
zur Oberfläche führt Lichtemission und Lichtempfang auf
derselben Struktur durch (japanische offengelegte
Patentanmeldung Nr. Hei 4-101483).
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Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, die eine
elektrophotonische Vorrichtung mit Übertragung senkrecht zur Oberfläche vom
Typ mit vertikalem Hohlraum als Beispiel der konventionellen
elektrophotonischen Vorrichtung mit Übertragung senkrecht zur
Oberfläche zeigt. Eine Führungsschicht und ein verteilter
Bragg-Reflektor sind an den oberen und unteren Unterflächen
einer Quantenmuldenschicht ausgebildet, die als
Lichtabsorptions/aktive Schicht wirkt. Die elektrophotonische
Einrichtung mit Übertragung vertikal zur Oberfliche vom Typ mit
vertikalem Hohlraum hat eine "pnpn"-Struktur.
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Die konventionelle elektrophotonische Vorrichtung mit
Übertragung vertikal zur Oberfläche vom Typ mit vertikalem
Hohlraum muß eine hohe Reflektivität des verteilten Bragg-
Reflektors haben, um einen hohen Q-Wert während Resonanz zu
erhalten, da der Schwellenstromwert von Laseremission
erniedrigt wird. Aus diesem Grund wird, wenn dieses Element als ein
Lichtempfangselement verwendet wird, die Detektorbandbreite
schmal, und die Dauerhaftigkeit (Toleranz) gegen
Veränderungen in der wellenlänge der Laseremission aufgrund von nicht
gleichförmiger Schichtdicke zwischen Elementen und der
Vergrößerung in der Temperatur ist schlecht, was zu
Unannehmlichkeiten führt.
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Ein anderes optisches integriertes Element, das eine Struktur
hat, in der die Lichtemissions- und Lichtempfangsbereiche
voneinander getrennt sind, ist in Fig. 2 gezeigt und wird
weiter beschrieben in CONFERENCE RECORDS OF OPTICAL
COMPUTING, Seiten 164 - 166, 1990. Ein lichtemittierender Bereich
(Mikrolaser oder u-Laser) und ein Lichtempfangsbereich
(Detektoren) sind unabhängig voneinander ausgebildet, um die
Charakteristiken dieser Bereiche zu optimieren. Es ist jedoch
schwierig, einen konventionellen Laser vom
Oberflächenemissionstyp und ein lichtempfangendes Element auf einem einzigen
Substrat auszubilden, und zwar aufgrund ihrer strukturellen
Unterschiede. Eine Einrichtung, die sowohl den Laser vom
Oberflächenemissionstyp und das lichtempfangende Element auf
demselben Substrat aufweisen, ist im Artikel "Cascadable,
latching photonic switch with high optical gain by the
monolithic integration of a vertical-cavity surface-emitting
laser and a pnpn photothyristor" durch P. Zhou et al in JEEE
Photonics Technology Letters, Band 3, Nr. 11 (Dezember 1991)
New York, USA Seiten 1009 - 1012 vorgeschlagen worden. Die
Verwendung eines oberflächenemittierenden Lasers als
Lichtempfangselement wird in dem Artikel Detector characteristics
of a vertical-cavity surface-emitting laser" von H. Kosaka et
al. in Japanese Journal of Applied Physics, Band 30, Nr. 7a,
Teil 2 (1. Juli 1991), Tokyo, JP, Seiten L1172 - L1174
untersucht.
Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obigen
Umstände geschaffen und hat es als Aufgabe, ein Laserelement
mit Oberflächenemission, das einen niedrigen Schweliwert für
den Laserbetrieb hat, und ein lichtempfangendes Element zu
schaffen, das im wesentlichen die gleiche Struktur wie
diejenige des Lasers mit Oberflächenemission hat und eine große
Detektorbandbreite aufweist.
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Um die obige Aufgabe zu lösen, wird durch die vorliegende
Erfindung eine elektrophotonische Vorrichtung mit Übertragung
vertikal zur Oberfläche geschaffen, die einen verteilten
Bragg-Reflektor eines ersten Leitfähigkeitstyps, eine erste
Abstandsschicht des ersten Leitfähigkeitstyps, eine aktive
Schicht, eine zweite Abstandsschicht eines zweiten
Leitfähigkeitstyps, der dem ersten Leitfähigkeitstyps entgegengesetzt
ist, und einen verteilten Bragg-Reflektor des zweiten
Leitfähigkeitstyps aufweist, die jeweils auf einem Substrat
gebildet sind und in einer Richtung senkrecht zur
Bildungsoberfläche derselben ausgerichtet sind, um einen Hohlraum zu bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht des verteilten
Bragg-Reflektors des ersten Leitfähigkeitstyps eine
vergrößerte Dicke in einen Lichtempfangsteil der Vorrichtung hat,
um eine doppelte Hohlraumstruktur an dem Lichtempf angsbereich
der Vorrichtung zu schaffen, und eine kleinere Dicke in einem
lichtemittierenden Bereich aufweist, um eine
Einzelhohlraumstruktur an dem lichtemittierenden Bereich der Vorrichtung zu
bilden, wobei der lichtemittierende Bereich der
Einzelhohlraumstruktur und der Lichtempfangsbereich der
Doppelhohlraumstruktur auf dem einzigen Substrat ausgebildet sind.
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Vorzugsweise weist der verteilte Bragg-Reflektor des ersten
Leitfähigkeitstyps erste und zweite verteilte Bragg-
Reflektoren auf, wobei eine zweite Abstandsschicht des ersten
Leitfähigkeitstyps dazwischen angeordnet ist, wobei der
verteilte Bragg-Reflektor des ersten Leitfähigkeitstyps eine
größere Dicke in dem Lichtempfangsbereich der Vorrichtung als
in dem lichtemittierenden Bereich der Vorrichtung aufweist.
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Die Prinzipien, die Detektorbandbreiten der
Lichtempfangsbereiche entsprechend der vorliegenden Erfindung zu erhöhen,
werden unten beschrieben werden.
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Wenn eine Vielzahl von Hohlräumen, die für Resonanz bei
derselben Frequenz ausgebildet sind, durch eine entsprechende
Sperre oder Begrenzung verbunden werden, so wird die
Resonanzfrequenz in unterschiedliche Frequenzen aufgeteilt.
Dieses Phänomen kann aufgrund einer Analogie verstanden werden,
in der eine Vielzahl von einzelnen Quantenmulden kombiniert
wird, um die Entartung aufzulösen, um mehrere Pegel zu bilden
und Minibänder zu bilden. Die Linienbreiten der getrennten
Resonanzlinien werden durch ein Reziprokes der Lebensdauer
der Photonen bestimmt, die in jedem Hohlraum eingeschlossen
sind. Das Intervall zwischen den einzelnen
Resonanzwellenlängen wird durch ein Reziprokes einer Zeit bestimmt, in der ein
lichtlokalisierter Zustand in einem Hohlraum in einen
lichtlokalisierten Zustand in einem anderen Hohlraum geändert
wird. Aus diesem Grund wird, wenn die Anzahl von DBR-
Schichten (distributed bragg reflector - verteilter Bragg-
Reflektor) des Hohlraums vergrößert wird, die Linienbreite
verkleinert. Das Intervall zwischen den einzelnen
Resonanzfrequenzen wird verringert, wenn das Hohlraumintervall
vergrößert wird. Aufgrund dieser Beziehung können die Anzahl von
Schichten des gesamten DBR und das Hohlraumintervall optimal
ausgebildet werden, so daß das Lichtabsorptionsspektrum so
weit wie möglich flach wird.
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Die obigen und viele andere Vorteile, Merkmale und
zusätzliche Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden für den
Fachmann unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte
Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen deutlich werden, in
denen bevorzugte strukturelle Ausführungsformen, die die
Prinzipien der vorliegenden Erfindung verwenden, beispielhaft
gezeigt sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Es zeigen:
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Fig. 1 in einer Querschnittsansicht eine Struktur zum
Erläutern einer konventionellen elektrophotonischen
Einrichtung mit Übertragung vertikal zur Oberfläche vom
Typ mit vertikalem Hohlraum;
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Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Struktur zum Erläutern
eines konventionellen optischen integrierten
Elements;
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Fig. 3 in einer Querschnittsansicht eine Struktur zum
Erläutern einer elektrophotonischen Vorrichtung mit
Übertragung senkrecht zur Oberfläche gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 4 in einer Querschnittsansicht eine Struktur zum
Erläutern einer elektrophotonischen Vorrichtung mit
Übertragung senkrecht zur Oberfläche gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
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Fig. 5 ein Lichtabsorptionsspektrum, das die Wirkung von
Licht empfangenden Bereichen der elektrophotonischen
Vorrichtungen mit Übertragung vertikal zur Oberfläche
der ersten und zweiten Ausführungsformen zeigt.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die vorliegende Erfindung soll im Detail, aber nur
beispielsweise unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 5 der beigefügten
zeichnungen beschrieben werden. In den Fig. 3 und 4 zeigt
jede Ausführungsform eine pnpn-Thyristor-Struktur.
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Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, die eine
elektrophotonische Vorrichtung mit Übertragung vertikal zur Oberfläche
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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Eine verteilter Halbleiterschicht (DBR1) vom n-Typ, die durch
abwechselndes Bilden von n-GaAs (Schichtdicke (1Å = 0,1 nm)
515,4 Å; Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³) und von n-
AlAs (Schichtdicke: 649,9 Å, Störstellenkonzentration: 2 x
10¹&sup8; cm&supmin;³) gebildet ist, eine n-GaAs-Abstandsschicht 3
(Schichtdicke 1210,8 Å; Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8;
cm&supmin;³), n-AlAs (Schichtdicke: 649,4 Å;
Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), n-GaAs (Schichtdicke: 100 Å;
Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³;diese Schicht wird gebildet, um
die Oberfläche vor dem erneuten Wachsen zu reinigen und ist
in Fig. 1 nach dem erneuten Wachsen nicht dargestellt) werden
auf einem GaAs-Substrat 1 (isolierend) durch
Molekularepitaxie (MBE-Technik; molecular beam epitaxy) gebildet.
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Ein Resist wird nur auf den Licht empfangenen Bereich 16 zum
Schützen der Oberfläche aufgebracht, und n-GaAs, n-AlAs und
sdie n-GaAs-Abstandsschicht werden von der obersten Schicht
eines lichtemittierenden Bereiches 17 weggeäzt, um so die
letzte n-GaAs-Abstandsschicht von 100 Å übrig zu lassen.
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Nachdem das Resist entfernt worden ist, wird die
resultierende Struktur wieder in die MBE-Kammer
(Molekularstrahlepitaxie-Kammer) eingesetzt und erhitzt, um das als die oberste
Schicht übrig gebliebene n-GaAs zu entfernen. Eine verteilter
Halbleiterschicht vom n-Typ (DBR2) 4, erhalten durch alterna
tives Bilden von n-GaAs (Schichtdicke: 515,4 Å;
Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), und n-AlAs (Schichtdicke 649,4
Å; Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8;cm&supmin;³), n-Al0,4Ga0,6 As 5
(Schichtdicke: 1553,9 Å; Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8;
cm&supmin;³), p-Al0,25Ga0,75As 6 (Schichtdicke: 50 Å;
Störstellenkonzentration: 1 x 10¹&sup9; cm&supmin;³), Al0,25Ga0,75As 7
(Schichtdicke: 1000 Å; undotiert), eine
lichtaktive/Absorptionsschicht 8 bestehend aus In0,2Ga0,8As (Schichtdicke 100 Å;
dreischichtige Struktur mit sandwichartig angeordneten 100 Å
dicken undotiertem Al0,25Ga0,75As; undotiert), Al0,25Ga0,75As
9 (Schichtdicke: 900 Å; undotiert), p-Al0,4 Ga0,6As 10
(Schichtdicke: 1548,7 Å; Störstellenkonzentration: 5 x 10¹&sup8;
cm&supmin;³), eine verteilte Halbleiterschicht (DBR3) 11 vom p-Typ,
die durch alternatives Bilden von p-GaAs (Schichtdicke: 515,4
Å; Störstellenkonzentration: 3 x 10¹&sup8; cm&supmin;³) und p-AlAs
(Schichtdicke: 633,7 Å; Störstellenkonzentration: 3 x 10¹&sup8;
cm&supmin;³) erhalten wurde, und eine p-GaAs Phasenanpassungsschicht
12 (Schichtdicke: 1050,4 Å; Störstellenkonzentration: 1 x
10¹&sup9; cm&supmin;³) werden auf der resultierenden Struktur gebildet.
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Eine Pseudogitterstruktur, die aus GaAs und AlAs besteht und
eine Schichtdicke aufweist, die allmählich von 20 Å bis 180 Å
sich ändert, wird an der Grenze der GaAs- und AlAs-Schichten
jeder verteilten Halbleiterschicht gebildet, um so den
Widerstand des Elements zu verringern. Die Dicke aller Schichten
einschließlich der Pseudogitterstruktur wird so eingestellt,
daß man ein Verhältnis erhält wie (vorgesehene
Resonanzwellenlänge)/(effektiver Brechungsindex)/4. Die DBR1 hat 7,5
Paare von Schichten, die DBR2 hat 15,5 Paare von Schichten
und die DBR3 hat 14,5 Paare von Schichten.
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Der Licht empfangende Bereich 16 und der lichtemittierende
Bereich 17 werden bis zur verteilten Halbleiterschicht vom n-
Typ in Mesaform geätzt. AuZi wird als p-Elektrode 13 auf der
Oberseite der geätzten Oberfläche aufgebracht, und AuGeNi
wird als n-Elektrode 14 an der Substratseite aufgebracht.
Eine Antireflektionsbeschichtung 15 wird auf der unteren
Oberfläche des Substrats ausgebildet, um so zurückkehrendes Licht
während Lichtempfangsbetrieb und Lichtemissionsbetrieb zu
unterdrücken.
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Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht einer Struktur gemäß der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine
verteilte Halbleiterschicht vom n-Typ (DBR1) 2, die durch
alternatives Bilden von n-GaAs (Schichtdicke: 515,4 Å;
Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), und n-AlAs (Schichtdicke:
649,4 Å, Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³) erhalten
wurde, n-Al0,4Ga0,6As 5 (Schichtdicke 1553,9 Å;
Störstellenkonzentration: 2 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), p-Al0,25Ga0,75As 6
(Schichtdicke: 50 Å; Störstellenkonzentration: 1 x 10¹&sup9; cm&supmin;³),
Al0,25Ga0,75As 7 (Schichtdicke: 1000 Å; undotiert), eine
lichtaktive/Absorptionsschicht, die aus In0,2Ga0,8As
(Schichtdicke: 100 Å; dreischichtige Struktur mit
sandwichartig eingeschlossenem 100 Å dickem undotierten Al0,25Ga0,75As;
undotiert) besteht; Al0,25Ga0,75As 9 (Schichtdicke: 900 Å;
undotiert); p-Al0,4Ga0,6As 10 (Schichtdicke: 1548,7 Å;
Störstellenkonzentration: 5 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), eine verteilte
Halbleiterschicht vom p-Typ (DBR2) 4, die durch alternatives Bilden
von p-GaAs (Schichtdicke: 515,4 Å; Störstellenkonzentration:
3 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), und p-AlAs (Schichtdicke: 633,7 Å;
Störstellenkonzentration: 3 x 10¹&sup8; cm&supmin;³) erhalten wurde, eine p-GaAs
Abstandsschicht 3 (Schichtdicke: 1210,8 Å;
Störstellenkonzentration: , 3 x 10¹&sup8; cm&supmin;³), und eine verteilte
Halbleiterschicht 11vom p-Typ (DBR3), die durch alternatives Bilden von
p-GaAs (Schichtdicke: 515,4 Å; Störstellenkonzentration: 3 x
10¹&sup8; cm&supmin;³) und p-AlAs (Schichtdicke: 633,7 Å;
Störstellenkonzentration: 3 x 10¹&sup8; cm&supmin;³) erhalten ist, werden auf einem
GaAs-Substrat 1 (isolierend) durch die MBE-Technik
(Molekularstrahlepitaxie) gebildet.
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Eine Übergitter-Pseudostruktur, die aus GaAs und AlAs
besteht, und eine Schichtdicke aufweist, die sich allmählich
von 2 nm zu 18 nm ändert, wird an der Grenze der GaAs- und
der AlAs-Schichten jeder verteilten Halbleiterschicht
gebildet, um so den Elementwiderstand zu verringern. Die Dicke
jeder Schicht, die die Pseudogitterschicht einschließt, wird so
eingestellt, daß man ein Verhältnis wie (vorgesehene
Resonanzwellenlänge)/(effektiver Brechungsindex)/4 erhält. Die
DBR1 hat 24,5 Paare von Schichten, die DBR2 hat 15,5 Paare
von Schichten und die DBR3 hat 5 Paare von Schichten.
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Ein Resist wird nur auf einem Licht empfangenen Bereich 16
gebildet, und nur ein Licht emittierender Bereich 17 wird bis
zur Abstandsschicht weggeätzt. Die Abstandsschicht wird dabei
105 nm dick gelassen, um eine Phasenkorrekturschicht zu
erhalten. Der Lichtempfangsbereich 16 und der Licht
emittierende Bereich 17 werden bis zur verteilten Halbleiterschicht vom
n-Typ in Mesaform weggeätzt. AuZi wird als p-Elektrode 13 auf
der Oberseite der geätzten Oberfläche aufgebracht, und AuGeNi
wird als n-Elektrode 14 auf der Substratseite aufgebracht. Es
sollte bemerkt werden, daß ein Lichtempfangsfenster in dem
Licht empfangenen Bereich gebildet wird, da Licht von der
Oberfläche empfangen wird, auf der die verteilte Schicht
gebildet ist. Eine Antireflektionsbeschichtung 15 ist auf der
unteren Oberfläche des Substrats angebracht, um so während
des Lichtempfangsbetriebs und Lichtemissionsbetriebs
zurückgeworfenes Licht zu unterdrücken. Wenn ein Licht
emittierendes Fenster in der p-Elektrode des Licht emittierenden
Bereiches gebildet wird, können sowohl optische Eingangs- als auch
Ausgangsbetriebsweisen von der MBE-Wachstumsoberfläche
durchgeführt werden.
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Fig. 5 zeigt die Lichtabsorptionsspektra der Licht
empfangenen Bereiche der ersten und zweiten Ausführungsformen. Die
Einzelhohlraumstruktur hat eine Detektorbandbreite von 0,2
bis 1 nm (die Zahlen 10, 15 und 25 stellen die Paarzählungen
auf der Einfallsseiten-DBR dar). Der Lichtempfangsbereich
jeder elektrophotonischen Einrichtung mit Übertragung vertikal
zur Oberfläche der vorliegenden Erfindung hat eine
Doppelhohlraumstruktur, so daß die Detektorbandbreite so groß ist
wie ungefähr 6 nm bei einer Absorption von 50 % oder mehr.
Diese Detektorbandbreite hat eine Lichtempfangstoleranz, die
ausreichend groß gegen Veränderungen in der Wellenlänge des
Laserbetriebs ist, die durch Variationen in der Schichtdichte
in der verteilten Schicht, die durch die MBE-Technik
gewachsen ist, und durch Variationen in der
Laserbetriebswellenlänge verursacht wird, die durch Änderungen der Temperatur beim
Laserbetrieb bewirkt werden. Die Dicke der
Lichtabsorptionsschicht ist so klein wie 30 nm im Vergleich zur Dicke
(ungefähr 1 um) des normalen Licht empfangenen Elements.
Daher kann ein Betrieb mit
Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten erwartet werden.
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Wie dies oben beschrieben worden ist, kann erfindungsgemäß
durch teilweises Ändern der Schichtstruktur unter Verwendung
von Techniken zum Bilden eines Oberflächenemissions-
Halbleiterlasers vom Typ mit vertikalem Hohlraum ein
Halbleiterelement
mit Oberflächenemission mit einer niedrigen
Schwelle für Laserbetrieb und ein Licht empfangendes Element
mit großer Detektorbandbreite auf einem einzigen Substrat
gebildet werden.
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Die obigen Ausführungsformen sind ein Beispiel für das GaAs-
System. Die vorliegende Erfindung ist jedoch auch auf ein
anderes Halbleitermaterial wie z. B. ein InP-System oder ein
Dielektrikum anwendbar.