DE693154C - Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen - Google Patents
Ruehrwerk fuer mechanische RoestoefenInfo
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- DE693154C DE693154C DE1937Z0024046 DEZ0024046D DE693154C DE 693154 C DE693154 C DE 693154C DE 1937Z0024046 DE1937Z0024046 DE 1937Z0024046 DE Z0024046 D DEZ0024046 D DE Z0024046D DE 693154 C DE693154 C DE 693154C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
- F27B9/16—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a circular or arcuate path
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Rührwerk für mechanische Röstöfen Bei mechanischen Röstöfen mit an einer drehbaren Welle sitzenden hohlen Rührarmen besteht die Schwierigkeit, die Arme sicher und fest in Armtaschen der Welle einzusetzen und die, Durchlaßöffnungen für die Kühlluft enthaltenden Flächen der Rührarme einerseits und der Armtaschen andererseits fest aneinanderzupressen.
- Gemäß vorliegender Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß jeder Rührarm an seinem inneren Endemit einer Keilfläche versehen- ist, die einen seitlichen Abstand von der Lüftaustrittsöffnung aufweist. Durch die Wirkung der Keilfläche wird die seitlich und oberhalb derselben befindliche Luftaustrittsöffnung gegen die entsprechende Sitzfläche dicht angepreßt und dient gleichzeitig als Drehpunkt, um den von der Keilfläche ausgeübten Druck auch auf die seitlich unterhalb von ihr befindliche Lufteintrittsöffnung zu übertragen und so auch diese gegen ihren Sitz anzupressen. Vorteilhaft ist erfindungsgemäß die eine Seitenfläche der in der Ofenwelle befindlichen Armtasche nach innen gebrochen ausgeführt, während die andere Seitenfläche parallel zur Mittelachse des eingesetzten Armes verläuft und als Anpreßfläche für den arbeitenden Arm dient. Man erzielt so eine gleichmäßige Verteilung des vom Rührarm zufolge der Rührarbeit auf die Armtasche der Rührwelle ausgeübten Gegendruckes.
- Es ist bereits eine Rührarmbefestigung für. mechanische Röstöfen bekannt, bei der eine angegossene Keilfläche auf dem vorderen oberen Teil des Armes angebracht ist, wobei .durch Verschiebung des Armes entgegen der Drehrichtung der Welle die Keilfläche sich längs einer Gegenkeilfläche verschiebt und so die gegenüberliegende Lufteintrittsöffnung dicht auf ihren Sitz preßt. Bei dieser bekannten Anordnung wird die Luftaustrittsöffnung nicht durch die Wirkung der Keilfläche, sondern durch das Eigengeeicht des Armes gegen ihren Sitz angepreßt, wobei die Lufteintrittsöffnung als Drehpunkt dient. Da aber während des Betriebes ein häufiges Anheben des Rührarmes durch das meist bakkende Röstgut nicht vermieden werden kann, ist die Abdichtung der Luftaustrittsöffnung unvollkommen. Es kommt noch hinzu, daß die Keilflächen zufolge ihrer Lage nahe dem Außenumfang der Rührwerkswelle leicht dem Angriff der heißen Ofengase ausgesetzt sind und hierbei verzundern. Demgegenüber wird beim Rührarm gemäß der Erfindung unabhängig vom Gewicht des Armes ausschließlich durch die Wirkung der am Innenende befindlichen Keilfläche eine sichere. Abdichtung sowohl der Luftein- als auch -auslaßöffnung erzielt und auch ein Angriff der Keilfläche durch die Ofengase völlig vermieden, was sowohl durch die Verlegung der Keilfläche ins Innere der Rührwerkswelle als auch durch ihre Anordnung nahe dem Kühllufteintritt erreicht wird.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Rührarmes gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Seitenansicht sowie einen teilweise axialen Schnitt einer Röstofenwelle mit in gegenüberliegende Armtaschen eingesetzten Rührarmen, von denen der eine in der Betriebsstellung und der zweite (in gestrichelten Linien) im Einführungsstadium dargestellt ist, Abb. 3 einen Horizontalschnitt zu Abb. 2, Abb.4 eine Seitenansicht des Rührarmes, aus welcher die Verteilung der die Abdichtung bewirkenden Kräfte ersichtlich ist, Abb.5 eine Seitenansicht eines Wellenabschnittes mit der Einführöffnung für einen Rührarm, Abb.6 und 7 Querschnitte durch das innere Rührarmende bzw. durch den die Kaltlufteinlaßöffnung enthaltenden Armabschnitt.
- In den Abb. i und 4 bezeichnet i die Keilfläche am Innenende des Rührarms, 3 die seitlich und oberhalb liegende Luftaustritts-Öffnung und 4 die seitlich von dieser und unterhalb liegende Lufteintrittsöffnung.
- Das Kräfteverhältnis im Arm veranschaulicht die Abb. 4. Durch die waagerechte Drehäng des Armes wird auf die Keilfläche i ein nach aufwärts gerichteter Druck ausgeübt, der durch die Dichtungsfläche des Lufteintritts io aufgenommen wird. ha die Keil= fläche i und die Dichtungsfläche io nicht übereinanderliegen, sondern sich in einem gewissen Abstand voneinander befinden, entsteht eine Hebelwirkung, durch welche die Dichtungsfläche des Luftaustritts i i gegen die Unterlage gepreßt wird. Hierdurch wird ein durchaus fester Sitz des Armes und eine vollkommene Dichtung der Luftein- und austrittsöffnungen gewährleistet, selbst dann noch, wenn das Eigengewicht des Armes, das im gewöhnlichen Betrieb die angeführte Hebelwirkung unterstützt, etwa durch das Anheben des Armes infolge von Backen des Röstgutes aufgehoben werden sollte.
- Wie aus den übrigen Abbildungen ersichtlich, ist die das innere Armende B aufnehmende Armtasche in der Ofenwelle so ausgebildet, daß der @ Arm beim Einstecken geführt ist und nicht die Taschenwand 6 beim Einstecken beschädigen kann, wie es bei einer von außen nach innen sich verjüngenden Tasche geschehen kann. Die Keilflächen am Rührarm und an der Armtasche sind mit i bzw. 2 bezeichnet. 3 ist die Kaltlufteinlaßöffnung in einer Sitzfläche der Armtaschenwand, die in der Betriebsstellung des Armes mit der zugeordneten, die Armeinlaßöffnung enthaltenden Sitzfläche in Preßanlage gelangt; 4. bezeichnet den Auslaßkanal für die im Rührarm erwärmte Luft. 5 bezeichnet eine senkrechte Kante der Paßöffnung der Armtasche, welche eine Druckkante 'für den Rührarm am Außenmantel der Hohlwelle bildet, die ein sehr starkes Druckwiderlager gewährleistet. 7 und 8 sind vorspringende Rippen am Rührarmende bzw. an der oberen Wand der Armtasche, welche in der Betriebsstellung des Armes in Eingriff miteinander stehen. g bezeichnet eine im Innern des Arines angeordnete, in der Armlängsrichtung verlaufende U-förmige Scheidewand, welche in ihrem Hohlraum am äußeren Armende die seitlichen Kühlluftströme aufnimmt und sie dem Auslaßkana14 zuführt. Diese Luftführung sichert der dem Feuergang zugekehrten Seite des Armes eine wirksame Kühlung, wodurch die Lebensdauer der Arme wesentlich erhöht wird.
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜciiR: i. Rührwerk für mechanische Röstöfen mit hohlen Rührarmen, welche mit ihren inneren Enden in Armtaschen einer stehenden Rührwelle eingepreßt sind, mit deren Wandung sie durch übereinandergeschobene Keilflächen im Reibungseingriff gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rührarm an seinem inneren Ende mit einer Keilfläche versehen ist, die einen seitlichen Abstand von der Luftaustrittsöffnung aufweist.
- 2. Rührwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenfläche der in der Ofenwelle befindlichen Armtasche nach innen gebrochen ausgeführt ist, während die andere Seitenfläche parallel zur Mittelachse des eingesetzten Armes verläuft und als Anpreßfläche für den arbeitenden Arm dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937Z0024046 DE693154C (de) | 1937-08-15 | 1937-08-15 | Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937Z0024046 DE693154C (de) | 1937-08-15 | 1937-08-15 | Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693154C true DE693154C (de) | 1940-07-03 |
Family
ID=7626060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937Z0024046 Expired DE693154C (de) | 1937-08-15 | 1937-08-15 | Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693154C (de) |
-
1937
- 1937-08-15 DE DE1937Z0024046 patent/DE693154C/de not_active Expired
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