DE69314793T2 - Stabilisierende zusammensetzungen und verfahren zum stabilisieren unterirdischer formationen - Google Patents

Stabilisierende zusammensetzungen und verfahren zum stabilisieren unterirdischer formationen

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Description

    Gebiet der Beschreibung
  • Diese Beschreibung betrifft stabilisierende Zusammensetzungen, die in Risse und Spalte in unterirdischen Formationen pumpbar sind, sowie Verfahren zur Stabilisierung unterirdischer Formationen zur Verhinderung von Steinschlag, Überflutung und dergleichen.
  • Hintergrund der Beschreibung
  • Im Bergbau werden insbesondere für Kohlelager oder dergleichen normalerweise ein oder mehrere Zugangsschächte oder Abbaustrecken in die abzubauenden Vorkommen oder Lagerstätten geschnitten. Bei einer üblich verwendeten Methode, die als Strebausbaumethode bezeichnet wird, wird das Produkt mit einem Schräm- oder Schälgerät von einer Wand des Bergwerks abgeschnitten und mit einer Fördereinrichtung oder einer anderen Einrichtung entfernt, bis sich das Schälgerät öber den erwünschten Abstand in die Lagerstätte bewegt hat. Wenn der Hohlraum, aus welchem das abgebaute Produkt entfernt wurde, groß wird, beginnt die Decke abzubröckeln und in das Bergwerk zu fallen. So werden jedesmal, wenn das Schälgerät Teile der Wand erntfernt hat, die Deckenstützen und die Fördereinrichtung oder andere Entfernungseinrichtungen zu der neuen Wand oder Fläche bewegt, und die Decke bröckelt in der Richtung von dem Vorantreiben des Schälgerätes weg in das Bergwerk. Siehe zum Beispiel die Beschreibung des Strebausbaubergbaues von Janssen in der US-Patentschrift Nr.3 892 442.
  • Eine Anzahl von Methoden wurde verwendet, um die Decke unterirdischer Formationen am Herabfallen zu hindern. Typischerweise werden Grubenholzgestelle oder Gesteinsbolzen verwendet, um eine Stützstruktur zu erzeugen, die verhindert, daß die Decke des Bergwerks in direkter Berührung mit der Stützstruktur herabfällt. Beim Grubenholzgestellbau werden Grubenhölzer verwendet, um ein Gestell um den Umfang des Bergwerks zu errichten, so daß eine Stützstruktur gebildet wird. Beim Arbeiten mit Gesteinsbolzen wird ein Loch in eine unterirdische Formation gebohrt, worin eine selbsthärtende Zusammensetzung benutzt wird, um einen Ankerbolzen zu befestigen. Typischerweise sind solche selbsthärtenden Zusammensetzungen in einer Kartusche vorgesehen, die ein Harz und einen Katalysator umfaßt. Beispielsweise beschreibt Plaisted in der US-Patenschrift Nr.4 260 699 ein Polyesterklebstoffsystem und ein Verfahren zur Verwendung des Systems in einer Kartusche, die ein Harz und einen Katalysator enthält.
  • Die obigen Verfahren zur Unterstützung unterirdischer Formationen sind jedoch nicht immer annehmbar oder leicht durchzuführen. So werden stabilisierende Zusammensetzungen, die in Risse und Spalte in der unterirdischen Formation gepumpt werden, oftmals benutzt, um die Formation zu stabilisieren. Verschiedene Zusammensetzungen wurden verwendet, um die Decke und die Wände der Formation zu stabilisieren und zu festigen. Viele stabilisierende Systeme im Bereich von relativ einfachen Systemen auf Zementbasis bis zu Komplexen, relativ kostspielen Systemen auf Gelbasis, die wasserlösliche Acrylamidcopolymere und verschiedene Phenolformaldehydharze enthalten, wurden vorgeschlagen.
  • Typischerweise waren jedoch die meisten stabilisierenden Zusammensetzungen gewerblich nicht sehr erfolgreich, da es bevorzugt ist, daß sie relativ billige Bestandteile enthalten, die in großen Mengen zur Verfügung stehen, das Einspritzen in die Risse und Spalte in der Formation erleichtern, die lasttragenden Wände oder andere Formation zu einer stabilen, starren, wasserbeständigen Struktur von erheblicher Festigkeit stabilisieren, gegen Schrumpfung beständig sind, in relativ kurzer aber steuerbarer Zeit härten und relativ inert und ungiftig sind, um die Gefahr einer Beeinträchtigung des Betriebspersonals und einer Verunreinigung des die Formation umgebenden Bereiches zu vermeiden.
  • Ein Verfahren zur Verminderung der Durchlässigkeit einer unterirdischen Formation, die von einer Brunnenbohrung durchquert ist, wurde von Pober in der US-Patentschrift 4 817 721 beschrieben. Das Verfahren schließt die Benutzung eines polymerisierbaren Materials, das unter bizyklischen Lactonen, bizyklischen ortho-Estern und Spiro-ortho-Carbonaten ausgewählt ist und bei der Polymerisation im Volumen konstant bleibt oder sich ausdehnt, ein. Die hier beschriebenen Rezepturen beschreiben jedoch weder eine stabilisierende Zusammensetzung, die sowohl schrumpfende Harze als auch sich ausdehnende Harze enthält, und legen eine solche auch nicht nahe, noch gibt es einen Vorschlag, die beschriebenen Zusammensetzungen auflasttragende Bergwerkswände aufzubringen, um deren Kapazität zu erhöhen.
  • Polyesterharzzusammensetzungen sowie viele andere Kunstharzssysteme wurden für die Verwendung zum Verschmieren unterirdischer Formationen vorgeschlagen. Beispielsweise haben Brown et al. in der US-Patentschrift Nr.3 091 935 und Lundberg et al. in der US- Patentschrift Nr.3 091 936 die Verwendung von Polyesterverpreßmassen vorgeschlagen. Die darin beschriebenen Polyestersysteme leiden jedoch unter dem Nachteil, daß sie für Schrumpfung, die zu einem katastrophalen Versagen der unterirdischen Formation führen kann, empfindlich sind.
  • Folglich werden in typischer Weise Verpreßsysteme auf Polyurethanbasis benutzt, um die lasttragende Kapazität von Wänden im Untertagebergbau zu erhöhen, wenn die Zusammensetzung in Risse und Spalte in dem Bergwerk gepumpt wird. Die Systeme auf Polyurethanbasis liefern die erwünschte Festigkeit und Stabilität, die für stabilisierende Zusammensetzungen erforderlich sind. Beispielsweise beschreibt Müller et al. in der US-Patentschrift Nr. 4 965 297 ein Verfahren zur Festigung geologischer Formationen durch die Einführung einer Zusammensetzung, die unter Bildung von Polyurethankunststoffen in der Formation reagiert. Typischerweise beruhen solche Reaktionsgemische auf einer Polyisocyanatkomponente, einer Polyolkomponente und verschiedenen Hilfsmitteln und Zusatzstoffen. Systeme auf Polyurethanbasis ergeben jedoch signifikante Gesundheits- und Sicherheitsgefahren, die mit der Verwendung großer Mengen von Isocyanaten in geschlossenen und unterirdischen Räumen verbunden sind. Wie für den Fachmann auf der Hand liegt, sind Gefahren, wie die Emission von giftigem oder schädlichem Rauch, Staub oder dergleichen, speziell im Bergbau, besonders lästig. Solcher Rauch und Staub und dergleichen müssen gesteuert oder aus dem Bergwerk entfernt werden, um eine Beeinträchtigung der Bergwerksarbeiter zu verhindern. Belüftungstechniken, die verwendet wurden, um solchen Rauch zu steuern, verwenden typischerweise Systeme, welche teuer instandzuhalten und zu verarbeiten sind und die aufwendige Planung erfordern, um geeignete Luftstromwege zu bekommen.
  • Zusammenfassend ist zu sagen, daß bekannte Zusammensetzungen und Verfahren empfänglich für einen oder mehrere Nachteile einschließlich langsamer Gelbildung und Leitungsgeschwindigkeiten, der Schwierigkeit beim Einspritzen in Erdformationen, Schrumpfung, Empfindlichkeit gegenüber der Umgebung während des Einspritzens und Härtens und gefährlicher Emissionen sind. So bleibt ein seit langem empfundener Bedarf, verbesserte stabilisierende Zusammensetzungen und Verfahren zur Stabilisierung unterirdischer Formationen bereitzustellen.
  • Zusammenfassung der Beschreibung
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Beschreibung, ein Verfahren zur Steigerung der Kapazität lasttragender Bergbauwände unter Einführung einer pumpfähigen stabilisierenden Zusammensetzung, die einen Katalysator umfaßt, in lasttragende Bergwerkswände zu bekommen, indem man diese Zusammensetzung in die Bergwerkswände pumpt und diese Zusammensetzung härten läßt und dabei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisiert.
  • Bei einer Ausführungsform beschreibt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Erhöhung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände unter Einführung einer pumpfähigen stabilisierenden Zusammensetzung, die einen Katalysator umfaßt, in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen dieser Zusammensetzung durch einen Schlauch und aus dem Schlauch in die Bergwerkswände und Härtenlassen dieser Zusammensetzung, wobei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisiert werden, indem die Zusammensetzung weiterhin ein Polyesterharzsystem umfaßt, welches nicht mehr als 1 Vol.% vom Beginn bis zum Ende der Härtung schrumpft.
  • Bei einer anderen Ausführungsform beschreibt die vorliegende Schrift ein Verfahren zur Erhöhung der Kapazität von lasttragenden Bergwerkswänden unter Einführung einer pumpfähigen stabilisierenden Zusammensetzung in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen dieser Zusammensetzung in die Bergwerkswände und Härtenlassen dieser Zusammensetzung, wobei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisiert werden, indem die Zusammensetzung ein Kunstharzsystem umfaßt, welches nicht mehr als 1 Vol.% vom Beginn bis zum Ende des Härtens schrumpft, wobei das nichtschrumpfende Kunstharzsystem thermoplastische Mikrokugeln enthält.
  • In einer anderen Ausführungsform offenbart die vorliegende Beschreibung ein Verfahren zur Steigerung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände unter Einführung einer pumpfähigen stabilisierenden Zusammensetzung in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen dieser Zusammensetzung durch einen Schlauch und eine an den Schlauch angesetzte Düse und aus der Düse in die Bergwerkswände und Härtenlassen der Zusammensetzung unter Stabilisierung der lasttragenden Bergwerkswände, wobei die Zusammensetzung ein polyisocyanatfreies Kunstharz umfaßt, welches nicht mehr als 1 Vol.% vom Beginn bis zum Ende des Härtens schrumpft.
  • Es ist auch ein Ziel der vorliegenden Beschreibung, eine pumpfähige Zusammensetzung zu bekommen, die brauchbar ist, die Kapazität lasttragender Bergwerkswände zu erhöhen, indem man die Zusammensetzung durch eine Düse in die lasttragenden Bergwerkswände pumpt. So sind hier die stabilisierenden Zusammensetzungen beschrieben, die in dem in der vorliegenden Beschreibung offenbarten Verfahren verwendet werden.
  • Mit den obigen sowie anderen Zielen, Vorteilen, Merkmalen und Aspekten der Erfindung, die nachfolgend offenbar werden, kann die Natur der Erfindung klarer unter Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung und die beigefügten Ansprüche verstanden werden. Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung Das Verfahren zur Stabilisierung einer unterirdischen Formation schließt die Einführung einer stabilisierenden Zusammensetzung in Risse und Spalte in der Formation ein. Vorzugsweise wird ein "nichtschrumpfendes" Polyesterharzsytem oder anderes 'nichtschrumpfendes" Harzsystem, welches bei Umgebungstemperatur härtbar ist, benutzt und in der Formation härten gelassen, wobei die Formation stabilisiert wird.
  • Durch Verwendung des Begriffes "Stabilisieren" soll hier die Bedeutung einer Erhöhung der Kapazität lasttragender Wände, Oberflächen oder dergleichen und/oder eines Abdichtens von Wände, Oberflächen oder dergleichen solcher Formationen eingeschlossen sein, um dabei beispielsweise Steinschlag und Zusammenfallen der Gesamtheit oder von Teilen der Formation und/oder Überfluten und/oder Entrinnen oder Eindringen verschiedener Gase und dergleichen aus bzw. in solche(n) Formationen zu verhindern.
  • Die Verwendung des Begriffes "Stabilisierende Zusammensetzung" soll hier die Bedeutung einer Zusammensetzung, die geeignet ist, unterirdische Formationen zu stabilisieren, wie beispielsweise eine Zusammensetzung, die die lasttragende Kapazität lasttragender Wände, Oberflächen oder dergleichen erhöht und/oder die Wände, Oberflächen oder dergleichen abdichtet und die in Risse und Spalte in der Formation, wie nachfolgend beschrieben, pumpbar ist, einschließen.
  • Die Verwendung des Begriffes "Pumpfähig' soll hier die Bedeutung einer Zusammensetzung einschließen, die leicht unter Druck in Risse und Spalte in einer unterirdischen Formation mit einer herkömmlichen Pumpapparatur gepumpt werden kann, die vom Fachmann benutzt wird. So können die stabilisierenden Zusammensetzungen durch Pumpen der Zusammensetzung in Risse und Spalte, wo die stabilisierende Zusammensetzung härtet, verwendet oder aufgebracht werden. Am meisten bevorzugt kann die stabilisierende Zusammensetzung von 0,61 bis 610 m (2 bis 2000 Fuß) in solche Risse und Spalte mit einem Druck von 2 lbs/in² gepumpt werden. Stärker bevorzugt kann die stabilisierende Zusammensetzung wenigstens 30,5 m (100 Fuß) in solche Risse und Spalte bei 2 lbs/in², noch stärker bevorzugt wenigstens 152 m (500 Fuß) bei 2 lbs/in² und noch mehr bevorzugt wenigstens 305 m (1000 Fuß) bei 2 lbs/in² gepumpt werden.
  • Demnach haben die stabilisierenden Zusammensetzungen eine Viskosität vor dem Härten, die geeignet ist, beispielsweise zum Pumpen durch Düsen und Schläuche und andere derartige Apparaturen, die üblicherweise vom Fachmann verwendet werden, um solche stabilisierenden Zusammensetzungen aufzubringen. Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung verwendet das Verfahren zum Stabilisieren einer unterirdischen Formation eine stabilisierende Zusammensetzung, die eine Viskosität unter 30 000 Centipoise, stärker bevorzugt unter 5000 Centipoise und am meisten bevorzugt unter 1000 Centipoise besitzt, so daß die Zusammensetzung leicht in Risse und Spalte in unterirdischen Formationen gepumpt werden kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung können die stabilisierenden Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ein "nichtschrumpfendes" ungesättigtes Polyesterharzsystem, ein Katalysatorsystem und vorzugsweise einen oder mehrere organische oder anorganische Füllstoffe verwenden. Unter Verwendung des Begriffes "nichtschrumpfendes" Polyesterharzsystem versteht man ein ungesättigtes Polyesterharz oder eine ein ungesättigtes Polyesterharz enthaltende Zusammensetzung, die nicht mehr als 1 Vol.% vom Beginn bis zum Ende der Härtung schrumpfen. Vorzugsweise schrumpft das Polyesterharzsystem weniger als 0,5 Vol.% und stärker bevorzugt weniger als 0,1 Vol.%. Am meisten bevorzugt schrumpf das Harzsystem überhaupt nicht. Relativ geringschrumpfende Harzsysteme, d. h. mit einer Schrumpfung von weniger als 1 Vol.%, können jedoch benutzt werden.
  • Das "nichtschrumpfende" Harzsystem kann alternativ ein Gemisch von sich ausdehnenden und schrumpfenden Harzen einschließen, in welchem die Schrumpfung des schrumpfenden Harzes durch die Ausdehnung der sich ausdehnenden Harze kompensiert wird. Natürlich sind solche Gemische in die Definition des Begriffes "nichtschrumpfendes" Polyesterharzsystem eingeschlossen, so lange ein Polyesterharz vorliegt und die gesamte Harzzusammensetzung nicht mehr als 1 Vol.% schrumpft. Zusätzlich zu Gemischen von schrumpfenden und sich ausdehnenden Harzsystemen soll der Begiff "nichtschrumpfendes" Polyesterharzsystem verschiedene Copolymere, Terpolymere und dergleichen einschließen, die die erwünschten Eigenschaften niedriger Schrumpfung zeigen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform kann das "nichtschrumpfende" Harzsystem auch ein Polyesterharz und thermoplastische Mikrokugeln enthalten, die in einer ausreichenden Menge verwendet werden, um die Harzformulierung beim Härten am Schrumpfen zu hindern. In dieser Hinsicht ist es bekannt, daß eine typische Härtung von Kunstharzzusammensetzungen exotherm ist. Bei anderen Ausführungsformen können andere "nichtschrumpfende" Harzsysteme entweder mit oder ohne Anwesenheit eines Polyesterharzsystems verwendet werden. Das heißt, andere Harzsysteme unter Benutzung thermoplastischer Mikrokugeln können verwendet werden. Solche Systeme können Systeme vom Acryl-, Epoxy- und Polyurethantyp einschließen, die beim Härten genügend Wärme freisetzen, um die Mikrokugeln zu expandieren. Vorzugsweise werden jedoch die Polyurethansysteme nicht verwendet.
  • In jedem der obigen Fälle ist es bevorzugt, Systeme zu benutzen, die frei oder wenigstens im wesentlichen frei von Isocyanaten sind. Am meisten bevorzugt sind die "nichtschrumpfenden" Harze Polyesterharzsysteme.
  • Bevorzugte Vvnichtschrumpfendeuv Polyesterharzsysteme sind auf dem Markt unter der Handelsbezeichnung Polylite von der Reichhold Chemicals, Inc. Besonders bevorzugte Harze schließen das ungesättigte Polyesterharz Polylite 31520-05 RTM von Reichhold ein, welches ein Harz für Spritzformverfahren für flüssige Zusammensetzungen/Harze ist, wo geringschrumpfende, sich nicht verformende und/oder der Klasse A angehörende Formlinge erwünscht sind. Die Tabellen 1 bis 3 zeigen die Produktspezifikationen, tyische Eigenschaften gehärteter Harze und typische mechanische Eigenschaften von Polylite 31520-05 RTM, die von Reichhold in dem Produktprospekt für Polyite 31520-05 RTM-Harz angegeben werden. Tabelle 1 Produktspezifikationen von Polyesterharz Polylite bei 25 ºC Tabelle 2 Typische Eigenschaften gehärteten Harzes von Polyesterharz Polyite Tabelle 3 Typische mechanische Eigenschaften von Polyesterharz Polylite
  • Andere Versionen von Polyesterharzsystemen vom Polylite -Typ, die für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung benutzt werden können, schließen Polylite 31520-10, Polylite 31515-05 und Polylite 31515-00 ein, die alle von der Reichhold Chemicals, Inc. vertrieben werden. Siehe auch die schwebende US-Anmeldung Serial No.07/815 377 und irgendeine ausländische Gegenstückanmedung, wenn eine solche vorliegt.
  • Obwohl sich ausdehnende Harze der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, ist es bevorzugt, daß die Harzzusammensetzung, sei sie ein Gemisch von Harzen oder ein einzelnes Polyesterharz, wenn überhaupt, geringe Ausdehnung zeigt. Wie die Schrumpfung kann in manchen Anwendungen eine Ausdehnung der stabilisierenden Zusammensetzung schädlich sein. Somit ist es in bestimmten Anwendungsfällen bevorzugt, ein "sich nicht ausdehnendes" Polyesterharzsystem zu benutzen. Unter Verwendung des Begriffes "sich nicht ausdehnendes" Polyesterharzsystem versteht man ein Polyesterharzsystem, das sich nicht mehr als 1 Vol.% vom Beginn bis zum Ende der Härtung ausdehnt. Tatsächlich ist es bei diesen Ausführungsformen bevorzugt, daß das Polyesterharz überhaupt keine Ausdehnung zeigt.
  • Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann es erwünscht sein, eine sich ausdehnende Harzzusammensetzung zu benutzen. So sind in der Bedeutung von "nichtschrumpfendem" Harz sich ausdehnende Harzzusammensetzungen eingeschlossen. Solche Harzzusammensetzungen können beispielsweise durch Verwendung thermoplastischer Mikrokugeln in der Harzformulierung hergestellt werden. Thermoplastische Mikrokugeln können wiederum in Polyester-, Acryl-, Epoxy- und Polyurethanharzsystemen verwendet werden, die beim Härten genügend Hitze freisetzen, um die Mikrokugeln zu expandieren. Bevorzugte Ausdehnung liegt zwischen etwa 0 und 10 %, stärker bevorzugt zwischen etwa 2 und 5 %.
  • Der zur Härtung der Polyesterharzzusammensetzungen verwendete Katalysator kann irgendeine Verbindung einschließen, die bekanntermaßen zweckmäßig verwendet wird, um die "nichtschrumpfenden" Harzsysteme zu polymerisieren. Vorzugsweise wird der Katalysator in einer Menge zwischen etwa 0,1 und 5 Gew.%, stärker bevorzugt zwischen etwa 0,5 und 4 Gew.% und noch stärker bevorzugt zwischen etwa 1,0 und 2,0 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, benutzt.
  • Bevorzugte Katalysatorsysteme für die Verwendung mit Polyesterharzsystemen schließen die organisches Peroxid enthaltenden Katalysatorsysteme ein. Beispiele solcher organischen Peroxide sind Benzoylperoxid, Cumylperoxyneodecanoat, Cumylperoxyneoheptanoat, Di-(sec-butyl)-peroxydicarbonat, Di-(2-ethylhexyl)-peroxydicarbonat, tert-Amylperoxyneodecanoat, tert-Butylperoxyneodecanoat, tert-Amylperoxyneoheptanoat, tert-Butylperoxyneoheptanoat, tert-Amylperoxypivalat, tert-Butylperoxypivalat, Diisononoylperoxid, 2,5- Dimethyl-2,5-di-(2-ethylhexanoylperoxy)-hexan, tert-Amylperoxy-2-ethylhexanoat, tert- Butylperoxy-2-ethylperoxy-2-ethylhexanoat, Perester/Perketal, tert-Butylmonoperoxymaleat, 1,1-Bis-(tert-amylperoxy)-cyclohexan,1,1-Bis-(tert-butylperoxy)-cyclohexan,tert-Butylperoxyat, tert-Butylperoxycrotonat, tert-Amylperoxybenzoat, tert-Butylperoxybenzoat, Ketonperoxide, Dicumylperoxid, tert-Butylhydroperoxid, tert-Butylhydroperoxid, Di-tert-butylperoxid, tert-Amylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid. Bevorzugte Katalysatoren schließen die Katalysatoren vom Benzoylperoxidtyp ein, wie SUPEROX 46-750, das bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich ist.
  • Da üblicherweise verwendete organische Peroxidkatalysatoren bei Umgebungstemperatur, wie auch andere Katalystorsysteme, beständig sind, kann es bevorzugt sein, einen oder mehrere Katalysatorbeschleuniger oder -promotoren zu verwenden. Es kann irgendein Katalysatorbeschleuniger oder Katalysatorpromotor, die dem Fachmann bekannt sind, in die stabilisierende Zusammensetzung eingeschlossen werden. Diese sind beispielhalber, aber nicht ausschließlich Beschleuniger vom Kobaltnaphthenat- oder -octoattyp, Bescheuniger vom tertiären Amintyp, Vanadinbeschuniger, Beschleuniger vom Mangannaphthenatoder -octoattyp und Beschleuniger vom quaternären Ammoniumsalztyp. Vorzugsweise wird der Bescheuniger in einer Menge zwischen etwa 0,1 und 5 Gew.%, stärker bevorzugt zwischen etwa 0,5 und 4 Gew.% und noch stärker bevorzugt zwischen 1,0 und 2,0 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, verwendet.
  • Zusätzlich zu dem "Nichtschrumpfenden" Polyesterharzsystem oder anderen "nichtschrumpfenden" Harzsystem oder Katalysatorsystemen enthält die stabilisierende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung vorzugsweise einen oder mehrere inerte organische oder anorganische Füllstoffe. Ein bevorzugter Füllstoff ist Calciumcarbonat. Natürlich können auch andere Füllstoffe, die dem Fachmann bekannt sind, wie Sand und Glas verwendet werden. Bei bestimmten Ausführungsformen können die Füllstoffe in einer größeren Menge als 15 Gew.%, stärker bevorzugt einer größeren Menge als 30 Gew.%, noch stärker bevorzugt in einer größeren Menge als 45 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, verwendet werden. Bei anderen Ausführungsformen können die Füllstoffe in einer Menge größer als 50 Gew.%, stärker bevorzugt in einer Menge größer als 75 Gew.%, noch stärker bevorzugt in einer Menge größer als 100 Gew. %, und noch stärker bevorzugt in einer Menge größer als 120 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, benutzt werden. Es wird jedoch festgestellt, daß der Zusatz von zu viel Füllstoff die Viskosität der stabilisierenden Zusammensetzung nachteilig beeinflussen und sie so ungeeignet für das Pumpen in Risse und Spalte in unterirdischen Formationen machen kann. Gleichermaßen kann der Zusatz von zu viel Füllstoff die Zusammensetzung ungeeignet zum Stabilisieren von unterirdischen Formationen machen, da sie keine genügende Festigkeit besitzt. Natürlich wird der Fachmann in der Lage sein, leicht die Füllstoffmenge zu bestimmen, die für die Verwendung in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung benutzt werden kann.
  • Die stabilisierenden Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch einen oder mehrere Additive, wie flüssige Streckmittel, Absetzen verhindernde Mittel und dergleichen einschließen. Besonders bevorzugte Additive sind beispielsweise ein Polymerisationsinhibitor, ein Haftungspromotor und/oder ein Benetzungsmittel.
  • Bevorzugte Polymerisationsinhibitoren sind beispielsweise Inhibitoren vom Hydrochinon- und Tertiärbutylcatecholtyp. Vorzugsweise enthält die stabilisierende Zusammensetzung einen Inhibitor in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, stärker bevorzugt von etwa 0,1 bis 1,5 Gew.% und noch stärker bevorzugt von etwa 0,25 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes.
  • Bevorzugte Haftungspromotoren schließen Promotoren vom Organosilan (Methacrylatoder Vinyl)-Typ ein. Vorzugsweise enthält die stabilisierende Zusammensetzung einen Haftungspromotor in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, stärker bevorzugt von etwa 0,1 bis 1,5 Gew.% und noch stärker bevorzugt von etwa 0,25 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes.
  • Bevorzugte Benetzungsmittel sind etwa oberflächenaktive Polyacrylatmittel und mit Methylpolysiloxanen modifiziertes Polyalkylenoxid. Vorzugsweise enthalten die Benetzungsmittel einen Inhibitor in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, stärker bevorzugt von etwa 0,1 bis 1,5 Gew.% und noch stärker bevorzugt von ewa 0,25 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes.
  • Aufgrund der obigen Ausführungen kann eine typische stabilisierende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung eine stabilisierend wirksame Menge eines "nichtschrumpfenden" Polyesterharzsystems oder eines anderen "nichtschrumpfenden" Harzsystems und, berechnet auf das Gewicht des Harzes, wenigtens 20 Gew.% inerten Füllstoff, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysator, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysatorpromotor, weniger als 5 Gew.% flüssige Streckmittel, weniger als 1 Gew.% Absetzen verhinderndes Mittel, weniger als 2 Gew.% Haftungspromotor, weniger als 2 Gew.% Benetzungsmittel, weniger als 2 Gew.% Inhibitor und weniger als 3 Gew.% Wasser einschließen.
  • Wie oben festgestellt, sind beim Stabilisieren unterirdischer Formationen verwendete stabilisierende Zusammensetzungen in der Lage, leicht in Risse und Spalte in den unterirdischen Formationen gepumpt zu werden. Die stabilisierende Zusammensetzung kann als ein Zweikomponentensystem oder Mehrkomponentensystem verwendet werden, worin jede Komponente in einem statischen Mischkopf vor der Einführung in die unterirdische Formation vermischt wird. Eine große Vielzahl von Pumpvorrichtungen und -verfahren ist dem Fachmann bekannt.
  • Ein solches Verfahren könnte einschließen, daß man ein Loch in die Decke eines Stollens bohrt, der beispielsweise aus einer unreinen Kohleoberflächenschicht besteht, über welcher verschiedene Schichten von sandigem Tonschiefer liegen. Dann kann die stabilisierende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung durch eine Düse gepumpt werden, bis kein weiteres Harz mehr in jenen Bereich gepumpt werden kann oder die stabilisierende Zusammensetzung beginnt, aus benachbarten Löchern auszubluten.
  • Die folgenden Beispiele erläutern nur die vorliegende Erfindung und sollten nicht in irgendeiner Weise als Beschränkung des Erfindungsgedankens angesehen werden, da diese Beispiele und anderen Äquivalente derselben dem Fachmann im Licht der vorliegenden Erfindung offenbar werden.
  • In den Beispielen wird auf Festigkeitstests Bezug genommen. Diese Tests wurden verwendet, um einen Index der Festigkeit der stabilisierenden Zusammensetzungen zu bekommen, die in den Beispielen beschrieben sind. Das Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit der Beispiele schloß ein, daß man einen mit Gewinde versehenen verformten Verstärkungsstab Nr.6 in der Mitte des Stahrohres mit einem Außendurchmesser von 3,8 cm (1,5 in) gemäß ASTM A 53, Tpy 5 mit innerem metrischem Gewinde 27 x 3 plazierte und eine vollständig gemischte stabilisierende Zusammensetzung in den Ringraum des Stahrohres derart eingoß, daß ein hohl raumfreier chemischer Anker von 10 in erhalten wurde. Die Stange war einige Inches länger als der chemische Anker, so daß eine Belastungsapparatur angesetzt werden konnte. Nachdem die stabilisierende Zusammensetzung in das Stahlrohr gegossen war, ließ man sie gelieren und dann 1 h härten. Sodann wurde eine Belastung an die Stange angelegt, um die Festigkeit des chemischen Ankers durch Messung der Verschiebung der Stange bei der berichteten Belastung zu testen. Die aufgezeichnete Verschiebung war eine Berechnung der Gesamtverschiebung abzüglich der permanenten Verschiebung der Stange.
  • Als Fehler des chemischen Ankers wurde angesehen, wenn eine Stangenbewegung von 0,254 cm (0,100 in) auftrat.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Gleiche Teile von lsocyanat ELASTOCAST 8000u und Polyurethanharz ELASTOCAST 8000u, beide bei der Miles Corporation erhältlich, wurden vermischt. Etwa 70 ml des Gemisches wurden verwendet, um vier Festigkeitstestproben entsprechend den obigen Ausführungen herzustellen. Die Testergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt. Tabelle 4 Festigkeitstestergebnisse von ungefüllter Polyurethanzusammensetzung 1/
  • 1/ Von den vier Tests schlug einer infolge mechanischen Versagens der Testapparatur fehl.
  • Tabelle 4 demonstriert, daß die durchschnittliche Festigkeit unter Verwendung des oben ausgeführten Testverfahrens etwa 9,3 t ist.
  • Beispiel 2
  • Eine nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung, die 60 g eines ungesättigten Polyesterharzes (Polylite 31520-05, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich), 0,6 g Benzoylperoxidkatalysator (SUPEROXV 46-750, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich) und 0,6 g Kobalt/Amin-Promotorlösung (PROMOTER SOLUTION 46-558-00, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) enthielt, wurde durch Vermischen der drei Komponenten bei Umgebungstemperatur erhalten. Die Zusammensetzung gelierte schneller als 60 sec. Das gehärtete Produkt wechselte nach weiß, war sehr hart und zeigte etwas Oberflächenrisse.
  • Beispiel 3
  • Eine gefüllte, nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung, die 66,7 g ungesättigtes Polyesterharz (Polylite 31 520-05, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.), 20,7 g Talkum, 0,8 g Benzoylperoxidkatalysator (SUPEROX 46-750, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) und 0,7 g Kobalt/Amin-Promoterlösung (PROMOTER SOLUTION 46-558-00, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich) enthielt, wurde durch Vermischen der vier Komponenten bei Umgebungstemperatur hergestellt. Die Zusammensetzung gelierte schneller als 60 sec. Das gehärtete Produkt wurde weiß, war sehr hart und zeigte eine signifikante Steigerung der Oberflächenrisse gegenüber der im Vergleichsbeispiel 2 hergestellten Zusammenetzung. Es wurde keine signifikante Steigerung der Voskosität gegenüber der Zusammensetzung erhalten, die im Vergleichsbeispiel 2 hergestellt wurde.
  • Beispiel 4
  • Eine gefüllte nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung, die 62,6 g eines ungesättigten Polyesterharzes (Polylite 31 520-05, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich), 30,7 g Talkum, 0,9 g Benzoylperoxidkatalysator (SUPEROX 46-750, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich) und 0,9 g einer Kobalt/Amin-Promotorlösung (PROMOTER SOLUTION 46-558-00, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) enthielt, wurde durch Vermischen der drei Komponenten bei Umgebungstemperatur hergestellt. Die Zusammensetzung gelierte in 40 sec. Das gehärtete Produkt wechselte nach weiß, war sehr hart und zeigte eine signifikante Steigerung der Oberflächenrisse gegenüber der in Beispiel 3 hergestellten Zusammensetzung. Eine signifikante Viskositätssteigerung wurde gegenüber den in den Beispielen 2 und 3 hergestellten Zusammensetzungen erhalten.
  • Die Beispiele 3 und 4 demonstrieren, daß nichtschrumpfende Systeme mit einem inerten Füllstoff gefüllt werden können. Tatsächlich demonstiert Beispiel 4, daß der Füllstoff die Gelzeit vermindern kann. Obwohl Oberflächenrißbildung mit einer Füllstoffzunahme gesteigert wurde, wird angenommen, daß die Oberflächenrißbildungssteigerung auf die Anwesenheit von Verunreinigungen im Talkum zurückzuführen war.
  • Beispiel 5
  • Eine gefüllte nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung wurde durch Vermischen eines ungesättigten Polyesterharzes (Polylite 31 520-05, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich), mit, bezogen auf das Gewichts des Harzes, 100 Gew.% Calciumcarbonat (SNOWFLAKE PE # 10, erhältlich bei der ECC American Inc.), 0,5 Gew.% Polymensationsinhibiter (10 %iges TBC-Tertiärbutylcatechol, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich), 1,5 Gew. % Kobalt/Aminromotor (PROMOTER SOLUTION 46-558-00, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) und 1,5 Gew.% Katalysator (SUPERODX 46-750, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) hergestellt. Das Gemisch wurde verwendet, um die obenbeschriebenen chemischen Ankerproben herzustellen, und getestet. Die Zusammensetzung gelierte in nur 12 min.
  • Beispiel 6
  • Eine nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung wurde wie in Beispiel 5 hergestellt, doch enthielt das Polyesterharz (Polylite 31 520-05), bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich) ein Benetzungsmittel. Die Zusammensetzung gelierte in etwa 24 min und zeigte etwas geringere Schrumpfung (< 1 %).
  • Beispiel 7
  • Eine nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung wurde wie in Beispiel 5 hergestellt, doch enthielt das Polyesterharz (Polylite 31 520-05, bei der Reichhold Chemicals, Inc. erhältlich) ein haftungsförderndes Mittel (Byk A501, erhältlich bei Byk Chemie). Die Zusammensetzung gelierte in etwa 26 min und zeigte etwas geringere Schrumpfung (< 1 %).
  • Die Proben jedes der Beispiele 5 bis 7 wurden hergestellt, und man ließ sie nach dem Gelieren etwa 1,0 h härten. Dann wurde jede Probe nach dem oben ausgeführten Verfahren getestet. Die Testergebnisse sind in der Tabelle 5 aufgeführt. Tabelle 5 Festigkeit gefüllter stabilisierender Polyesterzusammensetzung
  • Wie oben in Tabelle 5 angegeben, zeigten die Zusammensetzungen, welche die entweder das Benetzungsmittel oder das Haftungsförderungsmittel enthaltenden Polyesterharze enthielten, verbesserte Festigkeit, d. h. geringere Verschiebungswerte gegenüber der Zusammensetzung, die nur das Polyesterharz enthielt.
  • Beispiele 8 bis 10
  • Die in Beispiel 6 hergestellte Zusammensetzung wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß die Menge von 10 % TBC in den Beispielen 8 bis 10 auf 0,5 Gew.%, 0,3 Gew.% bzw. 0 Gew. % reduziert wurde. Die Zusammensetzungen gelierten in den Beispielen 8 bis 10 in 1 5 min, 7 min bzw. 10 bis 15 sec.
  • Die Proben in jedem der Beispiele 8 bis 10 wurden hergestellt, und man ließ sie nach dem Gelieren etwa 1,0 h härten. Dann wurde jede Probe gemäß dem oben ausgeführten Verfahren getestet. Die Testergebnisse sind nachfolgend in Tabelle 6 zusammengestellt. Tabelle 6 Festigkeitstestergebnisse gefüllter stabilisierender Polyesterzusammensetzungen
  • Wie oben in Tabelle 6 gezeigt, besaß die kein 10 %iges TBC enthaltende Zusammensetzung schlechtere Verschiebung, d. h. längere Verschiebung, als die Zusammensetzungen, die bis zu 0,5 Gew.% 10 %iges TBC enthielten. Die Verschiebung oder deren Fehlen ist jedoch nicht direkt proportional zu der zugesetzten Menge von 10 %igem TBC. In dieser Hinsicht zeigte die nur 0,3 Gew.% 10 %iges TBC enthaltende Probe bessere Verschiebung gegenüber der 0,5 Gew.% 10 %iges TBC enthaltenden Probe.
  • Beispiele 11 und 12
  • Eine nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung wurde durch Vermischen eines ungesättigten Polyesterharzes (Polylite 31520-05, erhältlich bei der Reichhold Chemicals, Inc.) mit, bezogen auf die Harzmenge, einer Kalksteinmenge, wie nachfolgend angegeben, mit einer Teilchengröße etwa gleich 40 p (Kalkstein vom GB1-Typ, erhältlich von der Franklin Industrial Minerals, Inc.), 0,25 Gew.% Inhibitor (10 %iges TBC), 1,5 Gew.% Promotorlösung (PROMOTER SOLUTION 46-558-00) und 1,5 Gew.% Katalysatsor (SUPEROX 46- 750) hergestellt. Im Beispiel 11 wurden 100 Gew. % Kalkstein verwendet, was zu einer Zusammensetzung mit einer Gelzeit von etwa 4 min führte. Im Beispiel 12 wurden 120 Gew. % Kalkstein verwendet, was zu einer Zusammensetzung mit einer Gelzeit von etwa 4 min führte.
  • Die Zusammensetzungen in jedem der Beispiele 11 und 12 wurden hergestellt, und man ließ sie nach dem Gelieren etwa 1,0 h härten. Sodann wurde jede Probe nach dem oben ausgeführten Verfahren getestet. Die Testergebnisse sind nachfolgend in der Tabelle 7 zusammengestellt. Tabelle 7 Festigkeitstestergebnisse gefüllter stabilisierender Polyesterzusammensetzungen
  • 2/ Unter Verwendung eines Viskosimeters der Brookfield -RV-Reihe mit einer Spindel #2 bei 25 ºC. Diese Zusammensetzung hatte eine Viskosität von 6080 cps bei 25 U/min, 4730 cps bei 5,0 U/min und 3320 cps bei 10,0 U/min.
  • Beispiele 13 bis 15
  • Eine nichtschrumpfende stabilisierende Zusammensetzung wurde durch Vermischen eines ungesättigten Polyesterharzes mit, bezogen auf die Harzmenge, 10 Gew. % Calciumcarbonat (SNOWFLAKE PE # 10), 0,25 Gew.% Inhibitor (10 %iges TBC), 1,5 % Promotorlösung (PROMOTER SOLUTIONI 46558-00) und 1,5 Gew.% Katalysator (SUPEROX 46-750) hergestellt. Im Beispiel 13 enthielt das ungesättigte Polyesterharz (Polylite 31520-05) ein Benetzungsmittel. In Beispiel 14 enthielt das ungesättigte Polyesterharz (Polylite 31520-05) ein haftungsförderndes Mittel. Im Beispiel 15 enthielt das ungesättigte Polyesterharz ein Gemisch 50/50 der Harze in den Beispielen 13 und 14. Die Gelzeit der Zusammensetzungen war etwa 3,5 bis 4 min, 6 min bzw. 4 min.
  • Die Proben in jedem der Beispiele 13 bis 1 5 wurden hergestellt, und man ließ sie nach dem Gelieren etwa 1,0 h härten. Sodann wurde jede Probe gemäß dem oben ausgeführten Verfahren getestet. Die Testergebnisse sind in Tabelle 8 zusammengestellt. Tabelle 8 Festigkeitstestergebnisse gefüllter stabilisierender Polvesterzusammensetzungen
  • 3/ Unter Verwendung eines Viskosimeters der Brookfield -RV-Reihe mit einer Spindel # 2 bei 25 ºC. Diese Zusammensetzung hatte eine Viskosität von 2110 cps bei 25 U/min, 1580 cps bei 10 U/min und 1190 cps bei 20 U/min
  • Beispiele 16, 17 und Vergleichsbeispiele 18 und 19
  • Eine gefüllte stabilisierende Zusammensetzung wurde durch Vermischen eines Harzes mit, bezogen auf die Harzmenge, 100 Gew.% Calciumcarbonat (SNOWFLAKE PE # 10), 0,25 Gew.% Inhibitor (10 %iges TBC), 1,5 Gew.% Promotorösung (PROMOTER SOLUTION 46-558-00) und 1,5 Gew.% Katalysator (SUPEROX 46-750) hergestellt. In den Beispielen 16 und 1 7 war das Kunstharz ein Gemisch 1 : 1 von zwei ungesättigten Polyesterharzen, jeweils Polylite 31520-05, wobei ein Harz ein Benetzungsmittel enthielt. In den Beispielen 18 und 19 war das Kunstharz ein Polyurethanharz (ELASTOCAST 8000u). In den Beispielen 17 und 18 wurde das Stahlrohr vorbehandelt, indem man 15 ml Leitungswasser an den Wände 5 min abwärtslaufen ließ, bevor das Harzgemisch in das Rohr eingegossen wurde. Die Gelzeit der Zusammensetzungen (Beispiele 16 bis 1 9) war etwa 4 min, 7 min, 1 min bzw. 1 min.
  • Die Proben in jedem der Beispiele 16 bis 19 wurden hergestellt, und man ließ sie nach dem Gelieren etwa 1,0 h härten. Sodann wurde jede Probe gemäß dem obenausgeführten Verfahren getestet. Die Testergebnisse sind in Tabelle 9 zusammengestellt. Tabelle 9 Festigkeitstestergebnisse gefüllter stabilisierender Polyesterzusammensetzungen
  • 4/ Probe schlug fehl bei 1 t.
  • Wie oben in Tabelle 9 angegeben, versagte die Polyurethanzusammensetzung, die in dem mit Wasser vorbehandelten Stahlrohr plaziert wurde, vorzeitig, während die stabilisierende Zusammsetzung, die kein "nichtschrumpfendes" Polyesterharz enthielt, nicht vorzeitig versagte. Dies zeigt, daß die stabilisierende Zusammensetzung, die "nichtschrumpfendes" Polyesterharz enthält, überlegene Stabilität gegenüber Wasser zeigt.

Claims (23)

1. Verfahren zur Erhöhung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände, indem man eine pumpfähige stabilsierende Zusammensetzung, die einen Katalysator umfaßt, in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen dieser Zusammensetzung durch einen Schlauch und aus dem Schlauch in die Bergwerkswände einföhrt und die Zusammensetzung härten und dabei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisieren läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung weiterhin ein Polyesterharzsystem umfaßt, welches vom Beginn bis zum Ende des Härtens nicht mehr als 1 Vol.% schrumpft.
2. Verfahren zur Erhöhung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände, indem man eine pumpfähige stabilisierende Zusammensetzung in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen dieser Zusammensetzung in die Bergwerkswände einführt und die Zusammensetzung härten und dabei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisieren läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung ein Kunstharzsystem umfaßt, welches vom Beginn bis zum Ende des Härtens nicht mehr als 1 Vol.% schrumpft, wobei das nichtschrumpfende Kunstharzsystem thermoplastische Mikrokugeln enthält.
3. Verfahren zur Erhöhung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände, indem man eine pumpfähige stabilisierende Zusammensetzung in lasttragende Bergwerkswände durch Pumpen der Zusammensetzung durch einen Schlauch und eine an den Schlauch angesetzte Düse und aus der Düse in die Bergwerkswände einführt und die Zusammensetzung härten und dabei die lasttragenden Bergwerkswände stabilisieren läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung ein polyisocyanatfreies Kunstharz umfaßt, welches vom Beginn bis zum Ende des Härtens nicht mehr als 1 Vol.% schrumpft.
4. Pumpfähige Zusammensetzung, die zur Steigerung der Kapazität lasttragender Bergwerkswände durch Pumpen der Zusammensetzung durch eine Düse in die lasttragenden Bergwerkswände verwendbar ist und eine stabilisierend wirksame Menge eines Polyesterharzes, welches von Beginn bis zum Ende der Härtung nicht mehr als 1 Vol.% schrumpft, und, bezogen auf das Gewicht des Harzes, wenigstens 20 Gew.% inerten Füllstoff, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysator, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysatorpromotor, weniger als 5 Gew.% flüssige Streckmittel, weniger als 1 Gew.% absetzungsverhinderndes Mittel, weniger als 2 Gew.% Haftungspromotor, weniger als 2 Gew.% Benetzungsmittel, weniger als 2 Gew.% Inhibitor, weniger als 3 Gew.% Wasser und eine ausreichende Menge an thermoplastischen Mikrokugeln, um Schrumpfung beim Härten zu verhindern, umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Zusammensetzung wenigstens 30,5 m (100 Fuß) in die Formation gepumpt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung einen oder mehrere inerte Füllstoffe enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem der Füllstoff Calciumcarbonat ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem der Füllstoff in einer Menge von etwa 15 bis 120 Gew.%, bezogen auf die Menge des Harzes, verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Polyesterharzzusammensetzung eine Viskosität unter 30 000 cps hat.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Polyesterharzzusammensetzung eine Viskosität unter 5000 cps hat.
11. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Polyesterharzzusammensetzung polyisocyanatfrei ist.
12. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung innerhalb von etwa 10 sec bis etwa 10 min nach Einführung in die lasttragenden Bergwerkswände geliert.
13. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung innerhalb 1 h nach Einführung in die lasttragenden Bergwerkswände härtet.
14. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung weiterhin einen Inhibitor, einen Haftungspromotor und/oder ein Antibenetzungsmittel umfaßt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung einen Inhibitor in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, umfaßt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung einen Haftungspromotor in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, umfaßt.
17. Verfahren nach Anspruch 1 5, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung ein Antibenetzungsmittel in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Harzes, umfaßt.
18. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Harzthermoplastische Mikrokugeln enthält.
19. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilisierende Zusammensetzung weiterhin, bezogen auf das Gewicht des Harzes, wenigstens 20 Gew. % inerten Füllstoff, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysator, etwa 0,5 bis 5 Gew.% Katalysatorpromotor, weniger als 5 Gew.% flüssige Streckmittel, weniger als 1 Gew.% Absetzen verhinderndes Mittel, weniger als 2 Gew.% Haftungspromotor, weniger als 2 Gew.% Benetzungsmittel, weniger als 2 Gew.% Inhibitor und weniger als 3 Gew.% Wasser umfaßt.
20. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die stabilierende Zusammensetzung durch eine Düse in Risse und Spalten in den lasttragenden Bergwerkswänden gepumpt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die verwendete stabilisierende Zusammensetzung ein Mehrkomponentensystem ist und vor der Einführung in die lasttragenden Bergwerkswände vermischt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Zusammensetzung zwischen 30.5 m (100 Fuß) und 610 m (2000 Fuß) in die lasttragenden Bergwerkswände gepumpt wird.
23. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Zusammensetzung zwischen 152 m (500 Fuß) und 305 m (1000 Fuß) in die Iasttragenden Bergwerkswände gepumpt wird.
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