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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Handbetätigung einer feststellbaren Parkbremse eines
Fahrzeuges.
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Man kennt solche Betätigungsvorrichtungen, die einen
Mechanismus besitzen, der das Niederbringen des
Handbremshebels gestattet, um das Drehen eines Fahrer- bzw.
Fahrgastsitzes in die wirksame Bremsanziehstellung zu
gestatten bei Verminderung des Raumbedarfes dieser
Vorrichtung.
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Jedoch haben diese bekannten Vorrichtungen den Nachteil, daß
der Betätigungshebel der Handbremse systematisch in die
untere Stellung zurückfällt, ob die Bremse angezogen ist oder
nicht und so den Fahrer veranlassen, über den tatsächlichen
Zustand der Betätigungsvorrichtung zu zweifeln.
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DE-A-1 755 911 beschreibt eine die in dem Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Merkmale umfassende Vorrichtung zur
Handbetätigung einer Parkbremse eines Fahrzeuges.
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Gemäß diesem früheren Dokument besteht der Betätigungshebel
aus zwei sich an einem anderen Bolzen als demjenigen des
Zughebels anlenkenden Teilen, was eine Verwicklung der
Herstellung, eine niedrigere Zuverlässigkeit und eine Gefahr
des Einklemmens z.B. eines Kleidungsteiles des Gebrauchers
zwischen den zwei Teilen des Betätigungshebels während der
Betätigung des letzteren in der Richtung der Anziehung der
Bremse mit sich bringt.
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AU-A-443 613 beschreibt ebenfalls eine dieselben Nachteile
wie die Vorrichtung des Dokuments DE-A-1 755 911 aufweisende
Vorrichtung zur Handbetätigung einer Parkbremse eines
Fahrzeuges.
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Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die hier obigen
Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen, indem
sie eine die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des
Anspruches 1 umfassende Vorrichtung zur Handbetätigung einer
feststellbaren Parkbremse eines Fahrzeuges vorschlägt.
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Die vorgenannten Anschlagmittel umfassen einen mit dem
Zughebel fest verbundenen und die Sperrklinke tragenden
Zapfen und ein durch den Anschlagzapfen durchsetztes
krummliniges Langloch des Betätigungshebels, damit der
Anschlagzapfen an einem Ende bzw. Boden des Langloches,
während der Schwenkung des Betätigungshebels zu seiner
vorgenannten hohen wirksamen Stellung hin zum Anschlag kommt,
wobei das Langloch ausserdem das Schwenken des
Betätigungshebels in bezug auf den Zughebel zu seiner
herabbewegten Stellung hin gestattet, wenn der Zughebel in
der wirksamen Bremsanziehungsstellung ist.
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Die vorgenannte gleitbare Stange weist eine Schulter auf, die
zur Abstützung an einem ortsfesten Anschlag des
Betätigungshebels unter der Wirkung der vorgenannten Feder
zur Rückstellung in die herabgesenkte Stellung des
Betätigungshebels kommt.
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Der Betätigungshebel und der Zughebel schwenken um eine
gemeinsame ortsfeste Achse.
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Die Erfindung wird besser verstanden werden und weitere
Ziele, Merkmale, Einzelheiten und Vorteile derselben werden
deutlicher im Laufe der erläuternden Beschreibung, die folgen
wird unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen nur
beispielsweise angegebenen und eine Ausführungsform der
Erfindung veranschaulichenden Zeichnungen erscheinen und in
welchen :
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Die Figur 1 die Betätigungsvorrichtung nach der Erfindung in
der Lösungsstellung für die Bremse eines Fahrzeuges
darstellt;
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Die Figur 2 die Betätigungsvorrichtung in der Stellung der
Anziehung der Bremse darstellt ;
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Die Figur 3 die Betätigungsvorrichtung in einer Stellung
teilweise darstellt, in welcher der Betätigungshebel von dem
Zughebel gelöst ist, um den Betätigungshebel in die
herabbewegte Stellung zu bringen ;
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Die Figur 4 die Betätigungsvorrichtung in der
Bremsanziehungsstellung und in der herabbewegten Stellung des
Betätigungshebels darstellt.
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Bezugnehmend auf die Figuren ist die Vorrichtung 1 zur
Handbetätigung einer (nicht dargestellten) Parkbremse eines
Kraftfahrzeuges derjenigen Gattung mit einem Betätigungshebel
2, der von einer auf Figur 1 dargestellten niedrigen
Bremslösstellung zu einer auf Figur 2 dargestellten hohen
Bremsanziehungsstellung um einen ortsfesten Bolzen 3
schwenken kann. Beim Schwenken von der niedrigen Stellung zu
der hohen Stellung nimmt der Betätigungshebel 2, durch
Anschlagmittel, die nachträglich bestimmt werden, einen mit
der Bremse verbundenen Zughebel 4 von einer auf Figur 1
dargestellten Ruhestellung zu einer auf Figur 2 dargestellten
wirksamen Bremsanziehungsstellung mit, wo der Zughebel 4
durch eine Sperrklinke 5 festgehalten wird, die einen unteren
Teil mit einer mit einem an einer an dem Fußboden des
Fahrzeuges befestigten Platte 9 gebildeten Zahnsegment 7
kämmenden Zahnung 6 umfaßt. Der Zughebel 4 ist mit seinem
unteren Teil mit einem nur auf Figur 1 dargestellten
Zugdrahtseil 9 verbunden, der selber mit der Bremse des
Fahrzeuges verbunden ist. Die Sperrklinke 5 weist einen Kopf
10 auf, der sich an das Ende 11 einer in dem Betätigungshebel
2 gleitbar angeordneten Betätigungsstange 13 anlegt und in
ihrer mit dem ortsfesten Zahnsegment 7 kämmenden Stellung
durch eine Blattfeder 12 gehalten wird. Der Betätigungshebel
2 weist einen Handgriff 14 auf und die gleitbare Stange 13
weist einen Auslösungsknopf 15 auf, der mit der Hand
eingedrückt werden kann, damit die Stange gemäß dem Pfeil F1
gleitet und mit ihrem Ende 11 auf die Sperrklinke 5 einwirkt,
um sie von dem ortsfesten Zahnsegment 7 freizusetzen bzw. zu
lösen und somit das Schwenken des Zughebels 1 um den Bolzen 3
herum zu seiner Bremslösstellung zu gestatten.
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Die Betätigungsvorrichtung ist ebenfalls ausgebildet, um den
Betätigungshebel 2 in eine herabbewegte Stellung zu bringen,
ohne die Bremse zu lösen.
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Zu diesem Zweck und erfindungsgemäß umfaßt die
Betätigungsvorrichtung einziehbare Mittel zur festen
Verbindung des Betätigungshebels 2 und des Zughebels 4. Diese
einziehbare Mittel werden durch das fingerförmige Ende 11 der
gleitbaren Stange 13 und eine in dem Kopf 10 der Sperrklinke
5 gebildete Kerbe 16 gebildet, in welche der Finger 11
eingreift. Dieser letztere wird normalerweise in der Kerbe 16
durch eine in dem Betätigungshebel 2 angeordnete krumlinige
Blattfeder 17 gehalten, deren freies Ende sich an einer
Schulter 18 der Stange 13 abstützt, um diese letztere gemäß
dem Pfeil F1 zu schieben.
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Die Anschlagmittel umfassen einen mit dem Zughebel 4 fest
verbundenen und die Sperrklinke 5 schwenkbar tragenden Zapfen
19 und ein krummliniges Langloch 20 des Betätigungshebels 2
durch welches der Anschlagzapfen 19 führt, damit dieser
letztere stets im Anschlag an einem Ende bzw. Boden 21 des
Langloches 20 während des Schwenkens des Betätigungshebels
von seiner niedrigen Bremslösstellung zu seiner hohen
Bremsanziehungsstellung ist. Das Langloch bildet einen an dem
Bolzen 3 zentrierten Kreisbogen, um das relative Schwenken
zwischen den beiden Hebeln zu gestatten, wobei der Zapfen 19
dann in dem Langloch gleitet.
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Der Bremshebel 2 und der Zughebel 4 sind um einen gemeinsamen
ortsfesten Bolzen 3 herum schwenkbar angeordnet.
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Um ein richtiges Eingreifen des Fingers 11 der Stange 13 in
die Kerbe 16 zu sichern, wird die Stange 13 durch zwei mit
dem Betätigunguhebel 2 fest verbundenen und beiderseits der
Stange 13 gelegenen Stifte bzw. Anschläge 22, 23 geführt ;
der Anschlag 22 ist zwischen zwei entgegengesetzten Schultern
24 und 25 der Stange 13 vorgesehen, um den Hub der Stange 13
zu begrenzen, wie dies hier nachßtehend erläutert wird.
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Die Arbeitsweise der Betätigungsvorrichtung erscheint bereits
aus der Beschreibung, die davon hier oben gemacht worden ist
und wird jetzt erläutert werden.
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Um die Bremse des Fahrzeuges anzuziehen, drückt der Fahrer
den Auslösungsknopf 15 ein, um das Freisetzen der Klinke 5
aus dem ortsfesten Zahnsegment 7 zu veranlassen und übt einen
nach oben gerichteten Druck auf den Betätigungshebel 2 aus.
Das Schwenken des Betätigungshebels 2 um den Bolzen 3 herum
von seiner unwirksamen niedrigen Stellung zu seiner oberen
Bremsanziehungsstellung wird über den Zapfen 19 im Anschlag
an dem Boden 21 des Langloches 20 durch das gleichzeitige
Schwenken des Zughebels 4 zu seiner wirksamen
Bremsanziehungsstellung hin begleitet, in welcher der
Zughebel 4 nach Loslassen des Auslösungsknopfes 15 durch die
Sperrklinke 5 festgelegt wird, die somit ebenfalls durch den
Betätigungshebel 2 über seinen Tragzapfen 19 mitgenommen
wird. Der Betätigungshebel 2 wird in der oberen
Bremslösstellung der Figur 2 durch das fingerförmige Ende 11
der durch die Feder 17 in die Kerbe 16 der Sperrklinke 5
geschobene Stange 13 gehalten, wobei der Zapfen 19 im
Anschlag an dem Boden 21 des Langloches 20 gehalten wird.
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Das Lösen der Bremse findet normalerweise durch Schieben der
Stange 13 gemäß dem Pfeil F1 mit Hilfe des Auslösknopfes 15
statt, um die Sperrklinke 5 aus dem ortsfesten Zahnsegment 7
freizusetzen und das gleichzeitige Schwenken des
Betätigungshebels 2 und des Zughebels 4 um den Bolzen herum
in dem Gegenurhzeigersinn zu gestatten.
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Um den Betätigungshebel 2 von seiner oberen Stellung auf
Figur 2 ab ohne Lösung der Bremse herabzusenken, genügt es,
an dem Knopf 15 gemäß dem Pfeil F2 (Figur 3) zu ziehen, bis
die Schulter 25 zur Abstützung an dem Anschlag 23 kommt, um
den Finger 11 vollständig aus der Kerbe 16 der Sperrklinke 5
freizusetzen. Der Betätigungshebel 2 wird somit von dem
Zughebel 4 gelöst und kann um den Bolzen 3 herum in Beziehung
auf den Zughebel 4 dank des Langloches 20 bis zu einer im
wesentlichen waagerechten herabbewegten Stellung (Figur 4)
schwenken. In dieser Stellung sperrt die Sperrklinke 5 den
Zughebel 4 stets in seiner Bremsanziehungsstellung. Man wird
bemerken, daß in der herabbewegten Stellung des
Betätigungshebels 2, die Feder 17 die Schulter 24 der Stange
13 zur Abstützung an dem Anschlag 23 bringt. Der
Betätigungshebel 2 kann in seine obere Stellung nach der
Figur 2 durch eine einfache Wirkung auf denselben in den
Urhzeigersinn (Bremsrichtung) zurückgeführt werden, bis der
Zapfen 19 zum Anschlag an dem Boden 21 des Langloches 20
zurückkommt und bis das fingerförmige Ende 11 in die Kerbe 16
unter der Schubwirkung der Feder 17 zurückkommt.
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Somit durch die Handbetätigungsvorrichtung nach der Erfindung
kann der Fahrer die Bremse normal betätigen, indem er den
Betätigungshebel in der oberen Stellung läßt als sichtbarer
Nachweis der Anziehung der Bremse und den Hebel bei
angezogener Bremse nur ausnahmsweise herabsenkt, z.B. um das
Schwenken eines dem Hebel benachbarten Sitzes zu gestatten.