DE69218360T2 - Handbremshebel für eine Parkbremse - Google Patents

Handbremshebel für eine Parkbremse

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/02Brake-action initiating means for personal initiation
    • B60T7/08Brake-action initiating means for personal initiation hand actuated
    • B60T7/10Disposition of hand control
    • B60T7/102Disposition of hand control by means of a tilting lever
    • B60T7/104Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism
    • B60T7/105Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism the lock being released by means of a push button

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handbetätigung einer feststellbaren Parkbremse eines Fahrzeuges.
  • Man kennt solche Betätigungsvorrichtungen, die einen Mechanismus besitzen, der das Niederbringen des Handbremshebels gestattet, um das Drehen eines Fahrer- bzw. Fahrgastsitzes in die wirksame Bremsanziehstellung zu gestatten bei Verminderung des Raumbedarfes dieser Vorrichtung.
  • Jedoch haben diese bekannten Vorrichtungen den Nachteil, daß der Betätigungshebel der Handbremse systematisch in die untere Stellung zurückfällt, ob die Bremse angezogen ist oder nicht und so den Fahrer veranlassen, über den tatsächlichen Zustand der Betätigungsvorrichtung zu zweifeln.
  • DE-A-1 755 911 beschreibt eine die in dem Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmale umfassende Vorrichtung zur Handbetätigung einer Parkbremse eines Fahrzeuges.
  • Gemäß diesem früheren Dokument besteht der Betätigungshebel aus zwei sich an einem anderen Bolzen als demjenigen des Zughebels anlenkenden Teilen, was eine Verwicklung der Herstellung, eine niedrigere Zuverlässigkeit und eine Gefahr des Einklemmens z.B. eines Kleidungsteiles des Gebrauchers zwischen den zwei Teilen des Betätigungshebels während der Betätigung des letzteren in der Richtung der Anziehung der Bremse mit sich bringt.
  • AU-A-443 613 beschreibt ebenfalls eine dieselben Nachteile wie die Vorrichtung des Dokuments DE-A-1 755 911 aufweisende Vorrichtung zur Handbetätigung einer Parkbremse eines Fahrzeuges.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die hier obigen Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen, indem sie eine die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 umfassende Vorrichtung zur Handbetätigung einer feststellbaren Parkbremse eines Fahrzeuges vorschlägt.
  • Die vorgenannten Anschlagmittel umfassen einen mit dem Zughebel fest verbundenen und die Sperrklinke tragenden Zapfen und ein durch den Anschlagzapfen durchsetztes krummliniges Langloch des Betätigungshebels, damit der Anschlagzapfen an einem Ende bzw. Boden des Langloches, während der Schwenkung des Betätigungshebels zu seiner vorgenannten hohen wirksamen Stellung hin zum Anschlag kommt, wobei das Langloch ausserdem das Schwenken des Betätigungshebels in bezug auf den Zughebel zu seiner herabbewegten Stellung hin gestattet, wenn der Zughebel in der wirksamen Bremsanziehungsstellung ist.
  • Die vorgenannte gleitbare Stange weist eine Schulter auf, die zur Abstützung an einem ortsfesten Anschlag des Betätigungshebels unter der Wirkung der vorgenannten Feder zur Rückstellung in die herabgesenkte Stellung des Betätigungshebels kommt.
  • Der Betätigungshebel und der Zughebel schwenken um eine gemeinsame ortsfeste Achse.
  • Die Erfindung wird besser verstanden werden und weitere Ziele, Merkmale, Einzelheiten und Vorteile derselben werden deutlicher im Laufe der erläuternden Beschreibung, die folgen wird unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen nur beispielsweise angegebenen und eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulichenden Zeichnungen erscheinen und in welchen :
  • Die Figur 1 die Betätigungsvorrichtung nach der Erfindung in der Lösungsstellung für die Bremse eines Fahrzeuges darstellt;
  • Die Figur 2 die Betätigungsvorrichtung in der Stellung der Anziehung der Bremse darstellt ;
  • Die Figur 3 die Betätigungsvorrichtung in einer Stellung teilweise darstellt, in welcher der Betätigungshebel von dem Zughebel gelöst ist, um den Betätigungshebel in die herabbewegte Stellung zu bringen ;
  • Die Figur 4 die Betätigungsvorrichtung in der Bremsanziehungsstellung und in der herabbewegten Stellung des Betätigungshebels darstellt.
  • Bezugnehmend auf die Figuren ist die Vorrichtung 1 zur Handbetätigung einer (nicht dargestellten) Parkbremse eines Kraftfahrzeuges derjenigen Gattung mit einem Betätigungshebel 2, der von einer auf Figur 1 dargestellten niedrigen Bremslösstellung zu einer auf Figur 2 dargestellten hohen Bremsanziehungsstellung um einen ortsfesten Bolzen 3 schwenken kann. Beim Schwenken von der niedrigen Stellung zu der hohen Stellung nimmt der Betätigungshebel 2, durch Anschlagmittel, die nachträglich bestimmt werden, einen mit der Bremse verbundenen Zughebel 4 von einer auf Figur 1 dargestellten Ruhestellung zu einer auf Figur 2 dargestellten wirksamen Bremsanziehungsstellung mit, wo der Zughebel 4 durch eine Sperrklinke 5 festgehalten wird, die einen unteren Teil mit einer mit einem an einer an dem Fußboden des Fahrzeuges befestigten Platte 9 gebildeten Zahnsegment 7 kämmenden Zahnung 6 umfaßt. Der Zughebel 4 ist mit seinem unteren Teil mit einem nur auf Figur 1 dargestellten Zugdrahtseil 9 verbunden, der selber mit der Bremse des Fahrzeuges verbunden ist. Die Sperrklinke 5 weist einen Kopf 10 auf, der sich an das Ende 11 einer in dem Betätigungshebel 2 gleitbar angeordneten Betätigungsstange 13 anlegt und in ihrer mit dem ortsfesten Zahnsegment 7 kämmenden Stellung durch eine Blattfeder 12 gehalten wird. Der Betätigungshebel 2 weist einen Handgriff 14 auf und die gleitbare Stange 13 weist einen Auslösungsknopf 15 auf, der mit der Hand eingedrückt werden kann, damit die Stange gemäß dem Pfeil F1 gleitet und mit ihrem Ende 11 auf die Sperrklinke 5 einwirkt, um sie von dem ortsfesten Zahnsegment 7 freizusetzen bzw. zu lösen und somit das Schwenken des Zughebels 1 um den Bolzen 3 herum zu seiner Bremslösstellung zu gestatten.
  • Die Betätigungsvorrichtung ist ebenfalls ausgebildet, um den Betätigungshebel 2 in eine herabbewegte Stellung zu bringen, ohne die Bremse zu lösen.
  • Zu diesem Zweck und erfindungsgemäß umfaßt die Betätigungsvorrichtung einziehbare Mittel zur festen Verbindung des Betätigungshebels 2 und des Zughebels 4. Diese einziehbare Mittel werden durch das fingerförmige Ende 11 der gleitbaren Stange 13 und eine in dem Kopf 10 der Sperrklinke 5 gebildete Kerbe 16 gebildet, in welche der Finger 11 eingreift. Dieser letztere wird normalerweise in der Kerbe 16 durch eine in dem Betätigungshebel 2 angeordnete krumlinige Blattfeder 17 gehalten, deren freies Ende sich an einer Schulter 18 der Stange 13 abstützt, um diese letztere gemäß dem Pfeil F1 zu schieben.
  • Die Anschlagmittel umfassen einen mit dem Zughebel 4 fest verbundenen und die Sperrklinke 5 schwenkbar tragenden Zapfen 19 und ein krummliniges Langloch 20 des Betätigungshebels 2 durch welches der Anschlagzapfen 19 führt, damit dieser letztere stets im Anschlag an einem Ende bzw. Boden 21 des Langloches 20 während des Schwenkens des Betätigungshebels von seiner niedrigen Bremslösstellung zu seiner hohen Bremsanziehungsstellung ist. Das Langloch bildet einen an dem Bolzen 3 zentrierten Kreisbogen, um das relative Schwenken zwischen den beiden Hebeln zu gestatten, wobei der Zapfen 19 dann in dem Langloch gleitet.
  • Der Bremshebel 2 und der Zughebel 4 sind um einen gemeinsamen ortsfesten Bolzen 3 herum schwenkbar angeordnet.
  • Um ein richtiges Eingreifen des Fingers 11 der Stange 13 in die Kerbe 16 zu sichern, wird die Stange 13 durch zwei mit dem Betätigunguhebel 2 fest verbundenen und beiderseits der Stange 13 gelegenen Stifte bzw. Anschläge 22, 23 geführt ; der Anschlag 22 ist zwischen zwei entgegengesetzten Schultern 24 und 25 der Stange 13 vorgesehen, um den Hub der Stange 13 zu begrenzen, wie dies hier nachßtehend erläutert wird.
  • Die Arbeitsweise der Betätigungsvorrichtung erscheint bereits aus der Beschreibung, die davon hier oben gemacht worden ist und wird jetzt erläutert werden.
  • Um die Bremse des Fahrzeuges anzuziehen, drückt der Fahrer den Auslösungsknopf 15 ein, um das Freisetzen der Klinke 5 aus dem ortsfesten Zahnsegment 7 zu veranlassen und übt einen nach oben gerichteten Druck auf den Betätigungshebel 2 aus. Das Schwenken des Betätigungshebels 2 um den Bolzen 3 herum von seiner unwirksamen niedrigen Stellung zu seiner oberen Bremsanziehungsstellung wird über den Zapfen 19 im Anschlag an dem Boden 21 des Langloches 20 durch das gleichzeitige Schwenken des Zughebels 4 zu seiner wirksamen Bremsanziehungsstellung hin begleitet, in welcher der Zughebel 4 nach Loslassen des Auslösungsknopfes 15 durch die Sperrklinke 5 festgelegt wird, die somit ebenfalls durch den Betätigungshebel 2 über seinen Tragzapfen 19 mitgenommen wird. Der Betätigungshebel 2 wird in der oberen Bremslösstellung der Figur 2 durch das fingerförmige Ende 11 der durch die Feder 17 in die Kerbe 16 der Sperrklinke 5 geschobene Stange 13 gehalten, wobei der Zapfen 19 im Anschlag an dem Boden 21 des Langloches 20 gehalten wird.
  • Das Lösen der Bremse findet normalerweise durch Schieben der Stange 13 gemäß dem Pfeil F1 mit Hilfe des Auslösknopfes 15 statt, um die Sperrklinke 5 aus dem ortsfesten Zahnsegment 7 freizusetzen und das gleichzeitige Schwenken des Betätigungshebels 2 und des Zughebels 4 um den Bolzen herum in dem Gegenurhzeigersinn zu gestatten.
  • Um den Betätigungshebel 2 von seiner oberen Stellung auf Figur 2 ab ohne Lösung der Bremse herabzusenken, genügt es, an dem Knopf 15 gemäß dem Pfeil F2 (Figur 3) zu ziehen, bis die Schulter 25 zur Abstützung an dem Anschlag 23 kommt, um den Finger 11 vollständig aus der Kerbe 16 der Sperrklinke 5 freizusetzen. Der Betätigungshebel 2 wird somit von dem Zughebel 4 gelöst und kann um den Bolzen 3 herum in Beziehung auf den Zughebel 4 dank des Langloches 20 bis zu einer im wesentlichen waagerechten herabbewegten Stellung (Figur 4) schwenken. In dieser Stellung sperrt die Sperrklinke 5 den Zughebel 4 stets in seiner Bremsanziehungsstellung. Man wird bemerken, daß in der herabbewegten Stellung des Betätigungshebels 2, die Feder 17 die Schulter 24 der Stange 13 zur Abstützung an dem Anschlag 23 bringt. Der Betätigungshebel 2 kann in seine obere Stellung nach der Figur 2 durch eine einfache Wirkung auf denselben in den Urhzeigersinn (Bremsrichtung) zurückgeführt werden, bis der Zapfen 19 zum Anschlag an dem Boden 21 des Langloches 20 zurückkommt und bis das fingerförmige Ende 11 in die Kerbe 16 unter der Schubwirkung der Feder 17 zurückkommt.
  • Somit durch die Handbetätigungsvorrichtung nach der Erfindung kann der Fahrer die Bremse normal betätigen, indem er den Betätigungshebel in der oberen Stellung läßt als sichtbarer Nachweis der Anziehung der Bremse und den Hebel bei angezogener Bremse nur ausnahmsweise herabsenkt, z.B. um das Schwenken eines dem Hebel benachbarten Sitzes zu gestatten.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Handbetätigung einer feststellbaren Parkbremse eines Fahrzeuges, derjenigen Gattung mit einem Betätigungshebel (2), der von einer niedrigen Stellung zu einer hohen Stellung schwenkt, indem er durch Anschlagmittel (19, 21) einen mit der Bremse verbundenen Zughebel (4) von einer Ruhestellung bis zu einer wirksamen Bremsanziehungsstellung, wo der Zughebel (4) durch eine mit einem ortifesten Zahnsegment (7) zusamenwirkende Sperrklinke (5) festgehalten wird, mitgenomen wird, wobei der Betätigungehebel (2) dann geeignet ist, seine niedrige Stellung durch Auseinandergehen der Anschlagmittel (19, 21) wieder einzunehmen, wobei das Lockern der Bremse dadurch erzielt wird, dass man den Betätigungshebel (2) in seine hohe Stellung bringt und einen Schub auf eine in dem Betätigungshebel (2) gleitende Stange (13) ausübt, um die Sperrklinke (5) ausser Eingriff mit dem ortsfesten Zahnsegment (7) zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass sie freisetztbare Mittel (11,16) zur festen Verbindung der beiden Betätigungs- und Zughebel (2) und (4) aufweist, die geeignet sind, die besagten Anschlagmittel (19, 21) in Berührung zu halten und dass die freisetzbare Mittel einen in dem Betätigungshebel (2) gleitbar angeordneten Finger (11) und eine in der Sperrklinke (5) gebildete Kerbe (16), in welche der gleitbare Finger (11) eingreift, umfassen, welcher mit der durch Zug an einem äusseren Knopf (15) betätigbaren gleitbaren Stange (13) fest verbunden ist, um die besagte Stange (13) entgegen der Rückstellkratt einer Feder (17) zu verschieben und den gleitbaren Finger (11) aus der Kerbe (16) der Sperrklinke (5) freizusetzen, wodurch dem Betätigunguhebel (2) gestattet wird, ohne Bremslockerung herabbewegt zu werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgenannten Anschlagmittel einen mit dem Zughebel (4) fest verbundenen und die Sperrklinke (5) tragenden Zapfen (19) und ein durch den Anschlagzapfen (19) durchsetztes krummliniges Langloch (20) des Betätigungshebels (2) aufweisen, damit der Anschlagzapfen an einem Ende bzw. Boden (21) des Langloches (20), während der Schwenkung des Betätigugungshebels (2) zu seiner vorgenannten hohen Stellung hin zum Anschlag kommt, wobei das Langloch (20) ausserdem das Schwenken deu Betätigungshebels (2) in bezug auf den Zughebel (4) zu seiner herabbewegten Stellung hin geutattet, wenn der Zughebel (4) in der wirksamen Bremsanziehungsutellung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgenannte gleitbare Stange (13) eine Schulter (24) aufweist, die zur Abstützung an einem ortsfesten Anschlag (23) des Betätigungshebels (2) unter der Wirkung der vorgenannten Rückstellfeder (17) in der Bremsanziehungsstellung und in der herabbewegten Stellung des Betätigungshebels (2) kommt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen zweiten Anschlag (22) aufweist, der dem vorgenannten Anschlag (23) entgegengesetzt ist und mit diesem die Führung der Stange (13) und das Einführen ihres den Finger (11) bildenden Endes in die Kerbe (16) gewährleistet.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (2) und der Zughebel (4) um eine gemeinsame ortufeste Achse (3) schwenken.
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