DE692154C - An den Enden abgeschlossener rohrfoermiger Heizwiderstand aus Siliciumcarbid - Google Patents

An den Enden abgeschlossener rohrfoermiger Heizwiderstand aus Siliciumcarbid

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DE692154C
DE692154C DE1938S0134822 DES0134822D DE692154C DE 692154 C DE692154 C DE 692154C DE 1938S0134822 DE1938S0134822 DE 1938S0134822 DE S0134822 D DES0134822 D DE S0134822D DE 692154 C DE692154 C DE 692154C
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DE
Germany
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silicon carbide
heating resistor
closed
easily oxidizable
conductive
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Expired
Application number
DE1938S0134822
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English (en)
Inventor
Dr Franz Josef Mann
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Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)
  • Non-Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • An den Enden abgeschlossener rohrförmiger Heizwiderstand aus Siliciumcarbid In Elektrohochtemp.eraturöfepi und ,auch 'zu_ anderen Zwecken werden rohrförmige, an den Enden abgeschlossene Heizwidexstände aus Siliciumcärbid vertnb.endet, wo sie von Luft oder von Gasen umgeben sind, die .denn Siliciumcarbid gegenüber indifferent sind. Werden solche Heizwiderstände aber für Zwecke benutzt, bei denen sie nicht von Luft, sondern von Dämpfen, insbesondere hocherhitztem Wasserdampf, oder Gasen umgeben sind, die für das Siliciumcarbid schädlich sind, so tritt eine für einen praktischen Betrieb nicht tragbare rasche Zunahme des @elektrischen Widerstandes ein, welche die Lebensdauer des Heizwiderstandes - sehr stark verkürzt und das. Heizelement unwirtschaftlich macht; denn da die Heizkörper aus Siliciumcarbid pomös sind, dringen die den Heizkörper umgebenden Gase oder Dämpfe auch in das Innere des. Rohres :ein und ,greifen den Heizkörper von innen an, ohne daß die Zerstörung überhaupt beobachtet werden kann. Zum Schutz gegen die Einwirkung ;der von außen an den Heizwiderstand herankommenden Dämpfe und Gase könnte man daran denken, die Heizwiderstände durch einen Überzug gegen die das Siliciumcarbid ;angreifenden Stdffe zu schützen. Ein solcher Gberzug hat aber den Nachteil, daß der Wärmeübergang beeinträchtigt und damit der Wirkungsgrad schlecht wird. Außerdem zeigen sich bei solchen Überzügen Betriebsschwierigkeiten, da @diese Überzüge nicht genügend hitzebeständig sind und auch keine genügende Temperaturwechselbeständigkeit haben.
  • Ein an den' Enden abkeschlossener rohrförmiger Heizwiderstand aus Siliciumcarbid ohne diese Nachteile wird nun dadurch geschaffen, daß gemäß der Erfindung der Hohlraum durch einen odermehrere feste Stoffe ausgefüllt ist, die leichter als das den Heizwiderstand bildende Siliciumcarbid oxydierbar sind und den elektrischen Strom schlechter als dieses leiten. Als Füllstoffe kommen in der `Hauptsache Pulver- oder grießförmige leicht oxydierbare schlechte elektrische Leiter in Frage, so z. B. Kohlenstoff in feinster Aufteilung, also z. B. in Rußform. Auch G,p; mische aus Pulver- bzw. grießförmigen @ei und Nichtleiterteilchen sind gut brauchbä. Ferner kann der Füllstoff aus Kohlegribß' allein bestehen, wenn man dein Oberflächen der einzelnen Körner durch Aufbringen von Oxyden oder schlechter leitenden Carbiden teilweise hoben elektrischen Widerstand verleiht. Auch kann die Füllung aus einem Gemisch von leicht 'oxydierbarem Stoff . und schlechten elektrischen Leitern bestehen.
  • Versuche mit Siliciumcarbidheizwiderständen nach der Erfindung haben gezeigt, daß :durch die Maßnahme nach der Erfindung deren Lebensdauer starkerhöht wird. Offenbar wird der Angriff, der z. B. bei Eimvirkung von Wasserdampf besonders an der Innen-,vand der rohrförmigen Heizkörper sehr stark ist, durch Anwendung einer Füllung zurückgedrängt und der Sauerstoff durch den bzw: die leicht oxydierbaren Füllstoffe chemisch gebunden. Hinzu kommt noch, daß durch die eingebrachten oxydierbaren Füllstoffe der für die schädlichen Gase oder Dämpfe verfügbare Hohlraum erheblich verkleinert wird; so @däß die in dem Hohlraum vorhandene reaktionsfähige Menge schädlicher Gase oder Dämpfe bedeutend geringer ist als vor dem Einbringen dieser Füllstoffe.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Siliciurnca.rbidheizwiderstandes in Stabform mit Hohlräumen für Hochtemperaturöfen ist in der Figur schematisch dargestellt. Der Heizstab ist finit i bezeichnet. Sein Hohlraum ist durch den Stoff 2 ausgefüllt, welcher z. B. aus Kohlegrieß mit teilweise durch Siliciumcarbid bedeckter Oberfläche besteht, welcher sich besonders gut für :diesen Zweck eignet.

Claims (3)

  1. ' PATENTANSPRÜCHE: i. An den Eiiden abgeschlossener rohrförmiger Heizwiderstand aus Siliciumcarbid, dadurch gekennzeichnet, däß der Hohlraum durch :einen oder mehrere feste Stoffe ausgefüllt ist, welche leichter als das den Heizwiderstand bildende Siliciümcarbid oxydierbar sind -und schlechtere Leiter für den elektrischen Strom sind als dieses.
  2. 2. Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff aus leicht oxydierbaren Pulver- oder grießförmigen Stoffen in feinster Verteilung, also z. B. Kohlenstoff in Rußform, besteht.
  3. 3. Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff aus einem Gemisch von Pulver- oder grießförmigen leicht oxydierbaren Stoffen und hitzebeständigen nichtleitenden Oxyden besteht. q.. , Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung aus leicht oxydierbaren elektrischen Leiterteilchen besteht, die durch Behandlung der Oberfläche teilweise nichtleitend gemacht :sind. 5. Widerstand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung aus Kohlegrieß besteht; bei welchem die Körneroberflächen teilweise durch Aufbringen von: Oxyden oder Carbiden für den elektrischen Strom schlechter leitend gemacht sind.
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