DE69200090T2 - Aufbau einer Sicherheitstür. - Google Patents
Aufbau einer Sicherheitstür.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitstüranordnung zur Verwendung insbesondere bei Türen und Fenstern von zeitweilig unbewohnten Häusern.
- Da zeitweilig unbewohnte Häuser häufig mutwilliger Zerstörung ausgesetzt sind, wurden verschiedene Versuche unternommen, dieses Problem durch Vernageln von Türen und Fenstern entweder mit Brettern oder mit verstärkten Platten dieser oder jener Art in den Griff zu bekommen. Natürlich bedeutet eine derartige Verschalung oft nur eine Sicherung von außen die sich unschwer von Unbefugten entfernen läßt, wenn diese sich Zugang zum Gebäudeinneren verschaffen wollen.
- Die Patentanmeldungen GB-A-2194275 und GB-A-2212542 beschreiben jeweils Sicherheitstüranordnungen, die eine Verbesserung der obigen Schutzmaßnahme darstellen. Insbesondere beschreibt die Patentanmeldung GB-A-2212542 eine Sicherheitstüranordnung, umfassend eine Türfüllung, die eine Innen- und eine Außenfläche besitzt, eine flache, sich über den Umfang erstreckende Seitenwand, die einen nach innen umgebogenen Rand aufweist, der sich im wesentlichen parallel zu der Innen- und der Außenfläche der Türfüllung erstreckt, Befestigungsmittel für die Befestigung der Anordnung in der Eingangseinfassung eines Gebäudes, eine Türangel für die gelenkige Befestigung der Tür an den Befestigungsmitteln und ein Schloß sowie ein Schließblech, die zusammenwirkend an den Befestigungsmitteln und an der Innenfläche der Türfüllung an entsprechenden Stellen angebracht sind. Eine derartige Konstruktion ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und bietet keinen absoluten Schutz vor dem Zutritt Unbefugter in das Gebäudeinnere.
- Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Stützkonsole mit im allgemeinen U-förmigem Querschnitt angebracht ist, wobei der Steg des U so angeordnet ist, daß er sich parallel zur Innenfläche der Türfüllung erstreckt, wenn die Tür geschlossen ist, und die Schenkel des u sich in vertikaler Richtung erstrecken, wobei der erste Schenkel des U an den Befestigungsmitteln angebracht und der zweite Schenkel auf den ersten Schenkel bezogen außen angeordnet ist, und daß die Türangel ein erstes und ein zweites Türband aufweist, wobei das erste Türband an dem zweiten Schenkel des U und das zweite Türband an einem vertikalen Abschnitt des nach nnen umgebogenen Randes der Türfüllung befestigt ist.
- Eine derartige Konstruktion läßt sich relativ kostengünstig herstellen, und da die Türangel im wesentlichen vollständig gekapselt angebracht ist, ist es für einen Unbefugten außerordentlich schwierig, sich durch Einsetzen einer Brechstange oder eines Brecheisens zwischen Tür und Türfüllung Zutritt zum Gebäudeinneren zu verschaffen.
- Bei einer bevorzugten Konstruktion weist ein vertikaler Abschnitt des nach innen umgebogenen Randes einen sich von dessen freien Enden erstreckenden Flansch auf, der im allgemeinen parallel zu dem angrenzenden Abschnitt der sich über den Umfang der Tür erstreckenden Seitenwand angeordnet ist, sowie einen L-förmigen Tragarm, dessen einer Schenkel an dem Flansch und dessen anderer Schenkei an dem zweiten Türband befestigt ist. Dies erleichtert die Anbringung des zweiten Türbandes, und außerdem ist die gesamte Türangelanordnung, wie oben angegeben, effektiv in dem Raum untergebracht, der von der sich über den Umfang der Tür erstrekkenden Seitenwand, ihrem Rand und einem Flansch umschlossen wird, der an dem Rand angebracht ist und zusätzliche Sicherheit bietet.
- Der zweite Schenkel der Stützkonsole ist vorteilhafterweise wesentlich, d.h. um die Hälfte kürzer als der erste Schenkel der Stützkonsole, wobei der erste Schenkel einen gesicherten Befestigungspunkt darstellt und der zweite Schenkel einen geeigneten Ort für den Anschluß der Türangel ergibt.
- Die Befestigungsmittel können mindestens zwei erste Befestigungselemente und mindestens zwei zweite Befestigungselemente umfassen, wobei die zweiten Befestigungselemente so mit den ersten Befestigungselementen verbunden sind, daß eine Eingangseinfassung eines Gebäudes zwischen die ersten und die zweiten Befestigungselemente eingespannt werden kann.
- Es ist am zweckmäßigsten, ein Schloß an dem zweiten Befestigungselement und das zugehörige Schließblech an der Innenfläche der Tür anzubringen, wobei das Schloß vorteilhafterweise neben dem anderen Ende des zweiten Befestigungs elementes angebracht wird. Zur Erhöhung der Sicherheit kann an jedem Befestigungselement ein Schloß vorgesehen werden.
- Wahlweise umfassen die Befestigungsmittel Anschlußbleche, die starr an der Stützkonsole befestigt sind und Öffnungen aufweisen, die in den Anschlußblechen für das Durchstecken von Schrauben vorgesehen sind, die in einen Türpfosten eingeschraubt werden können.
- Bei einer weiteren Konstruktion umfassen die Befestigungsmittel Halteschienen Die Halteschienen können Teleskopschienen sein, so daß sie an unterschiedliche Türbreiten angepaßt werden können, die Schließbleche sind an einem freien Ende jeder der Halteschienen angebracht, und die Schlösser sind an der Tür angebracht.
- Zum leichteren Verständnis der vorliegenden Erfindung dient die folgende Beschreibung, die lediglich ein Beispiel darstellt, wobei auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. Darin zeigen:
- Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Sicherheitstüranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in geöffneter Position;
- Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht im vergrößerten Maßstab, die die Befestigung der Angelanordnung der Tür von Fig. 1 darstellt;
- Fig. 3 einen noch stärker vergrößerten Querschnitt durch einen Abschnitt der Angelanordnung von Fig. 2; und
- Fig. 4 und Fig. 5 schematische perspektivische Ansichten, die ähnlich wie Fig. 1 zwei weitere Ausführungsformen der Sicherheitstüranordnung gemäß vorliegender Erfindung darstellen.
- Gemäß Fig. 1 umf aßt die Sicherheitstüranordnung eine Türfüllung 10, die eine sich über den Umfang erstreckende Seitenwand 12 umfaßt, die einen nach innen umgebogenen Rand 14 aufweist, der sich zurück nach innen im wesentlichen parallel zu der Innen- und der Außenfläche der Türfüllung 10 erstreckt. Wie aus Fig. 2 und Fig. 3 ersichtlich ist, weist der nach innen umgebogene Rand 14 einen sich von seiner freien Kante erstreckenden Flansch 16 auf, der im allgemeinen parallel zu dem angrenzenden Abschnitt der sich über den Umfang der Tür erstreckenden Seitenwand 12 angeordnet ist.
- Mit einem vertikalen Abschnitt 17 der sich über den Umfang der Tür erstreckenden Seitenwand 12 und ihrem zugehörigen Rand und Flansch sind obere und untere Türangelanordnungen 18 verbunden.
- Um die Sicherheitstüranordnung in eine Türöffnung einsetzen zu kännen, sind obere und untere Befestigungsmittel 20, 21 vorgesehen, die im wesentlichen miteinander identisch sind. Sie umfassen jeweils erste und zweite Befestigungselemente 22 bzw. 24, die durch Gewindeelemente 26 und zugehörige Muttern (nicht dargestellt) miteinander verbunden sind. Durch die Anwendung dieser Verbindungsschrauben 26 und ihrer zugehörigen Muttern läßt sich mit Hilfe der ersten und zweiten Befestigungselemente 22 und 24 ein Türpfosten (nicht dargestellt) zwischen ihnen einspannen.
- Aus den Figuren wird ersichtlich, daß jedes der zweiten Befestigungselemente 24 im allgemeinen einen U-förmigen Querschnitt mit einem oberen und einem unteren Flansch 28, 30 besitzt, deren linksseitige Enden, wie aus Fig. 1 hervorgeht, nach unten bzw. nach oben abgebogene Endabschnitte 32 aufweisen.
- Eine im allgemeinen U-förmige Stützkonsole 34 weist, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, einen Steg 36 auf, der sich parallel zur Innenfläche der Türfüllung 10 erstreckt, wenn diese sich in geschlossener Position befindet, wie aus Fig. 3 zu erkennen ist.
- Die U-förmige Stützkonsole umfaßt außerdem einen ersten Schenkel 38 und einen zweiten, kürzeren Schenkel 40.
- Wie aus Fig. 3 ersichtlich, umfaßt die Angel 42 ein erstes und ein zweites Türband 44 bzw. 46, wobei das erste Türband 44 an dem kürzeren Schenkel 40 der Stützkonsole 34 befestigt ist, während das zweite Türband 46 an dem ersten Schenkel 48 des L-förmigen Tragarms befestigt ist, dessen zweiter Schenkel 50 an dem nach innen umgebogenen Flansch 16 angebracht ist, der mit dem vertikalen Abschnitt 17 des sich über den Umfang erstreckenden Randes 12 verbunden ist.
- Außerdem ist an jedem der zweiten Befestigungselemente 30 in Schloß 52 angebracht, das so angeordnet ist, daß es mit einem zu ihm passenden Schließblech 54 zusammenwirkt, das an der Innenfläche der Türfüllung 10 angeschweißt ist.
- Die Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird als relativ einfach und sehr sicher beurteilt.
- Fig. 3 veranschaulicht mit der strichpunktierten Darstellung die Funktion der Angel und die Sicherheitstür - in einer Teilansicht - in geöffneter Position. Die Bewegung der verschiedenen Teile während der Drehung der Angel ist durch strichpunktierte Linien dargestellt. Man erkennt, daß die Angel 42 nahezu vollständig von den metallenen Teilen der Tür und des zweiten Befestigungselementes 28 umschlossen ist, so daß es schwierig ist, irgendeine Beschädigung zu verursachen und damit Zutritt durch die Slcherheitstüranordnung der vorliegenden Erfindung zu erhalten.
- Aus Fig. 4 ist eine ähnliche Konstruktion ersichtlich, bei der die Anordnung der Angel identisch ist, die Befestigungsmittel jedoch modifiziert sind. Anstelle der Befestigungsmittel 20 und 21, die durch die ersten und die zweiten Befestigungselemente 22 bzw. 24 gebildet werden, ist ein einzelnes Anschlußblech e0 an jeder der Stützkonsolen 34, z.B. an dem in Fig. 4 dargestellten Flansch 16 angebracht. Die Anschlußbleche 60 weisen Öffnungen 62 für das Durchstecken von Schrauben auf, die in den Türpfosten eingeschraubt werden können. Die Schließbleche 54 sind ähnlich geformt wie die Anschlußbleche 60 und lassen sich ebenfalls an dem gegenüberliegenden Türpfosten anbringen, so daß sie mit den Schlössern 52 zusammenwirken, die an der oberen und an der unteren Außenecke der Innenseite der Türfüllung angebracht sind.
- Die Konstruktion von Fig. 5 ist im allgemeinen sehr ähnlich, aber bei ihr sind obere und untere Halteschienen vorgesehen, die mit der allgemeinen Bezugsziffer 70 bezeichnet sind. Die Halteschienen 70 sind teleskopartig ausgebildet und weisen einen ersten Abschnitt 71 auf, der an einem Anschlußblech 72 befestigt ist, das mit Öffnungen 76 für den Anschluß an den Türpfosten versehen ist. Die zweite Teleskopschiene 73 der Halteschienen 70 trägt an ihrem freien Ende ein Schließblech 74, das ebenfalls Öffnungen 76 für die Aufnahme von Schrauben aufweist. Weitere Schraubenlöcher sind in den Halteschienen 70 für deren Befestigung am Sturz und an der Schwelle des Türrahmens vorgesehen. Auf diese Weise lassen sich die teleskopartigen Halteschienen 70 auf die gewünschte Länge entsprechend der jeweiligen Türrahmenbreite ausztehen, wobei die Halteschienen außerordentlich sicher mittels Schrauben befestigt werden, die durch die Öffnungen Jer Teleskopschienenabschnitte 71 sowie durch die Öffnungen des Anschlußbleches 72 und des Schließbleches 76 gesteckt werden.
- Wie zuvor sind Schlösser 52 vorgesehen, die mit den entsprechenden Schließblechen 74 zusammenwirken.
Claims (10)
1. Sicherheitstüranordnung, umfassend eine Türfüllung
(10), die eine Innen- und eine Außenfläche besitzt, eine
flache, am Umfang verlaufende Seitenwand (12), die einen
nach innen umgebogenen Rand (14) aufweist, der sich im
wesentlichen parallel zu der Innen- und zu der Außenfläche
der Türfüllung erstreckt, Befestigungsmittel (20, 21, 60,
70) für die Befestigung der Anordnung in der
Eingangseinfassung eines Gebäudes, eine Türangel (42) für die
gelenkige Befestigung der Tür an den Befestigungsmitteln und ein
Schloß (52) sowie ein Schließblech (54), die
zusammenwirkend an den Befestigungsmitteln und an der Innenfläche der
Türfüllung an entsprechenden Stellen angebracht sind,
dadurch gekennzeichnet daß eine Stützkonsole (34) mit im
allgemeinen U-förmigem Querschnitt angebracht ist, wobei
der Steg (36) des U so angeordnet ist, daß er sich parallel
zur Innenfläche der Türfüllung erstreckt, wenn die Tür
geschlossen ist und die Schenkel (38, 40) des U sich in
vertikaler Richtung erstrecken, wobei der erste Schenkel (38)
des U an den Befestigungsmitteln (20, 21, 60, 70)
angebracht und der zweite Schenkel (40) auf den ersten Schenkel
(38) bezogen außen angeordnet ist, und daß die Türangel
(42) ein erstes und ein zweites Türband (44, 46) aufweist,
wobei das erste Türband (44) an dem zweiten Schenkel (40)
des U und das zweite Türband (46) an einem vertikalen
Abschnitt (17) des nach innen umgebogenen Randes (14) der
Türfüllung befestigt ist.
2. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 1, bei der die
Befestigungsmittel (20, 21) mindestens zwei erste
Befestigungselemente (22) und mindestens zwei zweite
Befestigungselemente (24) umfassen, wobei die zweiten
Befestigungselemente
so mit den ersten Befestigungselementen verbunden
sind, daß eine Eingangseinfassung eines Gebäudes zwischen
die ersten und die weiten Befestigungselementen
eingenannt werden kann.
3. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 2, bei der ein
Schloß (52) an dem zweiten Befestigungselement befestigt
ist, und ein zu dem Schloß gehöriges Schließblech (54) an
der Innenfläche der Tür befestigt ist.
4. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 3, bei der das
Schloß (52) neben demjenigen Ende des zweiten
Befestigungsmittels angebracht ist, das der Türangel gegenüberliegt.
5. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 4, bei der zur
Erhöhung der Sicherheit an jedem Befestigungselement ein
Schloß (52) vorgesehen ist.
6. Sicherheitstüranordnung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei der ein vertikaler Abschnitt (17) des
nach innen umgebogenen Randes (14) einen sich von dessen
freien Enden erstreckenden Flansch (16) aufweist, der im
allgemeinen parallel zu dem angrenzenden Abschnitt der am
Umfang der Tür verlaufenden Seitenwand angeordnet ist, und
bei der ein L-förmiger Tragarm (48, 50) vorgesehen ist,
dessen einer Schenkel (50) an dem Flansch (16) und dessen
anderer Schenkel (48) an dem zweiten Türband (46) befestigt
ist.
7. Sicherheitstüranordnung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, bei der der zweite Schenkel (40) der
Stützkonsole (34) wesentlich, d.h. um die Hälfte kürzer ist als
der erste Schenkel (.38) der Stützkonsole, wobei der erste
Schenkel (40) einen sicheren Befestigungspunkt darstellt
und der zweite Schenkel einen geeigneten Ort für den
Anschluß der Türangel (42) ergibt.
8. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 1, bei der die
Befestigungsmittel Anschlußbleche (60) umfassen, die starr
an der Stützkonsole befestigt sind und Öffnungen (62)
aufweisen, die in den Anschlußblechen für das Durchstecken von
Schrauben vorgesehen sind, die in einen Türpfosten
eingeschraubt werden können.
9. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 1, bei der die
Befestigungsmittel Halteschienen (70) umfassen, die
Öffnungen (76) für das Durchstecken von Schrauben aufweisen, die
in den Türsturz und in die Schwelle eines Türrahmens
eingeschraubt werden können.
10. Sicherheitstüranordnung nach Anspruch 9, bei der die
Halteschienen Teleskopschienen sind, so daß sie an
unterschiedliche Türbreiten angepaßt werden können, die
Schließbleche an einem freien Ende jeder der Halteschienen
angebracht sind, und die Schlösser an der Tür angebracht sind.
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