DE6919829U - Giesspfanne mit stopfenverschluss - Google Patents

Giesspfanne mit stopfenverschluss

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    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4653Tapholes; Opening or plugging thereof
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Description

Die Erfindung betrifft eine Gießpfanne mit im Boden angeordnetem AusgußBtein und einer gegenüber diesem auf- und abbewegbaren Stange, die einen Stopfen trägt.
Derartige Gießpfannen mit Stopfenverschlüssen werden verwendet, wenn verhindert werden soll, daß beim Vergießen die nahe unter der Schmelzgutoberfläche schwimmenden Schlacken in die herzustellenden Teile gelangen, weil diese dann durch Schlakkeneinschlüsse minderer Qualität sind oder Ausschuß werden.
Es sind Pfannen mit Stopfenentleerung bekannt, bei denen die genormten Ausgußsteine in die öffnung der bodenseitigen Zustellung unter Hinzufügung von knetbarer keramischer Masse zum Abdichten eingesetzt werden·
Nachteilig ist bei einer solchen Einbauart der Ausgußsteine, daß diese, weil ihre Lebensdauer bedeutend kürzer ist als diejenige der Pfannenzustellung aus der letzteren zum Austausch herausgebrochen werden müssen, da die Steine während des Betriebes durch die herrschenden hohen Temperaturen mit der Zustellung versintert sind. Dabei treten in den Pfannenböden Beschädigungen auf, die erst ausgebessert werden müssen, bevor neue Ausgußsteine eingesetzt und danach die Pfannen wieder in Betrieb genommen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gießpfanne vorzuschlagen, bei welcher der Ausgußstein ohne Beschädigungen im Pfannenboden zu verursachen im Bedarfsfalle ausgetauscht werden kann.
PnI Ί (BGB. 2000/ΕΛ)
567/69
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Öffnung in der keramischen Zustellung der Form der Mantelfläche des Ausgußsteins angepaßt, jedoch größer als die letztere ausgeführt ist und sich zwischen Zustellung und Ausgußstein eine elastische Trennschicht befindet.
Dabei kann in besonders zweckmäßiger Weise zum Zwecke der Wärmedämmung zwischen Ausgußstein und Pfannenzustellung nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Trennschicht aus einer mit Grafit getränkten Asbestschnur bestehen.
Um vom Ausgußstein die Wärmeableitung, die bereits durch die zwischen dem Stein und der Zustellung liegende Trennschicht verkleinert worden ist, noch mehr zu verringern, wird schließlich noch empfohlen, den Ausgußstein nach seinem äußeren Ende hin mit einer Ausnehmung zu versehen, in die eine oder mehrere Asbestscheiben eingelegt sind.
Damit der mit einer sich nach dem Inneren der Pfanne hin verjüngenden Kegelmantelfläche versehene Ausgußstein nicht -von der Schmelze aus der entsprechend geformten Bohrung herausgedrückt werden kann, wird schließlich erfindungsgemäß noch vorgeschlagen, daß 3ich am äußeren Metallmantel um die Öffnung an der Zustellung herum gleichmäßig verteilt eine Anzahl von Bolzen mit Längsschlitzen für die Aufnahme von Keilen befinden, die eine Halteplatte aufnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung, in der ein Ausführung3beispiel dargestellt ist, beschrieben.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt abgebrochen im Schnitt einen Teil des Bodens einer Gießpfanne mit dem Stopfenverschluß,
' Der Boden der Gießpfanne besteht aus einem äußeren tragenden \ Metallmantel 1, der die keramische Zustellung 2 aufnimmt.
567/69
Im Metallmantel befindet sich ein Durchbruch 3, aus dem der zylindrische Teil 4 des Ausgußsteins 5 herausragt. Die Zustellung 2 weist eine Öffnung 6 auf, die in ihren Abmessungen der kegeligen Mantelfläche 7 des Ausgußsteines 5 angepaßt ist. Über dem Ausgußstein befindet sich die auf- und abbewegbare Stopfenstange 8. Durch Anheben derselben wird der Durchflußkanal 9 des Ausgußsteines 5 frei gegeben und entsprechend dem Abstand zwischen diesem und der Stopfenstange 8 die ausfließende Schmelzgutmenge geregelt. Wird die Stopfenstange 8 auf den Ausgußstein 5 abgesenkt, so ist dieser wieder verschlossen.
TJm den Ausgußstein 5 von außen von der Gießpfanne abnehmen und gegen einen neuen austauschen zu können, ist dessen kegelige Mantelfläche 7 und die dieser angepaßte öffnung 6 der Zustellung 2 nach unten hin im Durchmesser größer werdend ausgebildet.
Damit ein Versintern der Zustellung 2 mit dem Ausgußstein 5 verhindert wird, befindet sich zwischen beiden Teilen eine elastische Trennschicht 10, die im besprochenen Ausftihruhgsbeispiel aus einer grafitgetrankten, spiralförmig gewickelten Asbestschnur 11 besteht.
Nach seinem äußeren Ende hin weist der Ausgußstein eine randliche Ausnehmung 16 auf, in der zwei Asbestscheiben (17) angeordnet sind. Durch diese wird die Wärmeableitung aus dem Ausgußstein weiter herabgesetzt.
Am Metallmantel I sind um dessen Durchbruch 3 herum gleichmäßig verteilt eine Anzahl von Bolzen 12 angeordnet, die parallel zu ihren Längsachsen verlaufende Schlitze 13 aufweisen. Auf die Bolzen 12 ist eine den Ausgußstein 5 tragende Halteplatte 14 aufgeschoben. Mittels der in den Schlitzen der Bolzen 12 eingetriebenen Keile 1$ wird über die Halteplatte 14 zwischen der Zustellung 2 und dem Ausgußstein 5 unter Einschaltung der·Trennschicht 10 ein flüssigkeitsdichter Abschluß erzielt.
put α e ι (oca sooo/ea)
• t
• t « ·
- 4 - 567/69
Die vorgenannten Maßnahmen lassen sich selbstverständlich bei allen Gießpfannen anwenden, die unbeheizt sind oder mit bekannten Mitteln, wie z.B. Induktionsspulen erwärmt oder auf Temperatur gehalten werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sich die Ausgußsteine schneller als bisher ohne zeitraubende und kostspielige Nacharbeiten an den keramischen Zustellungen der Pfannen vornehmen zu müssen im Bedarfsfalle auswechseln lassen«
Weiterhin wird auch noch durch die bessere äußere Isolierung der Ausgußsteine, deren.Wärmeableitung bedeutend vermindert und dadurch die Gefahr des Einfrierens der Schmelze so gut wie ausgeschlossen»
PnI 4 P I (liixl. SOOO/EA)

Claims (4)

1. Gießpfanne mit im Boden angeordnetem Ausgußstein und einer gegenüber diesem auf- und abbewegbaren Stange, die einen Stopfen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (6) in der keramischen Zustellung (2) der Form der Mantelfläche (7) des Ausgußsteins (5) angepaßt, jedoch größer als die letztere ausgeführt ist und sich zwischen Zustellung (2) und Ausgußstein (5) eine elastische Trennschicht (10) befindet.
2. Gießpfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht (10) aus einer mit Grafit getränkten Asbestschnur (11) besteht.
3. Gießpfanne nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgußstein (5) nach seinem äußeren Ende hin mit einer Ausnehmung (16) versehen ist, in die eine oder mehrere Asbestscheiben (17) eingelegt sind.
4. Gießpfanne nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekena-
IS
zeichnet, daß sich am äußeren Metallmantel (1) um die Öffnung (6) in der Zustellung (2) herum gleichmäßig verteilt eine Anzahl von Bolzen (12) mit Längsschlitzen (13) für die Aufnahme von Keilen (15) befinden» die eine Halteplatte (14) aufnehmen·
Put 4 F I (868. SOOO/EA)
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