DE690840C - Hochfrequenzdrahtfunk-Verteilungssystem - Google Patents

Hochfrequenzdrahtfunk-Verteilungssystem

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DE690840C
DE690840C DE1937S0128914 DES0128914D DE690840C DE 690840 C DE690840 C DE 690840C DE 1937S0128914 DE1937S0128914 DE 1937S0128914 DE S0128914 D DES0128914 D DE S0128914D DE 690840 C DE690840 C DE 690840C
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DE
Germany
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amplifier
distribution
amplifiers
feedback
line
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Expired
Application number
DE1937S0128914
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Barthel
Dr Ewald Buchmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE690840C publication Critical patent/DE690840C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Hochfrequenzdrahtfunk-Verteilungssystem In einem Hochfrequenzdrahtfunk-Verteilungssystem werden die an den Drahtfunk angeschlossenen Fernsprechteilnehmer von ihrem Ortsamt aus mit Drahtfunkenergie versorgt. Zu diesem Zweck ist im allgemeinen auf dem Ortsamt ein Leitungsverstärker aufgestellt, der den einzelnen Teilnehmerleitungen die erforderliche Spannung zuführt. Handelt es sich um ein weit verzweigtes Ortsnetz, in dem die in den äußeren Bezirken des Netzes liegenden Teilnehmer über lange Leitungen mit dem Ortsamt verbunden sind, so kann die durch einen im Ortsamt aufgestellten Verstärker durchgeführte Speisung der Leitungen infolge des hohen Energieverbrauches in den Leitungen unwirtschaftlich werden.
  • Es ist 'bekannt, diejenigen Teilnehmerleitungen eines Versorgungsnetzes, deren elektrische Länge über eine bestimmte Grenze hinausgeht, durch einen zusätzlichen Verstärker zu speisen, der in der Nähe der zu versorgenden Teilnehmergruppe aufgestellt ist. Es sind also in einem Versorgungsbezirk zwei verschiedene Verstärkertypen vorhanden, die bezüglich der zu übertragenden Drahtfunkenergie hintereinandergeschaltet sind. Der erste Verstärker, der also im allgemeinen in einem Ortsamt aufgestellt ist, sei im folgenden als Leitungsverstärker bezeichnet, da er eingangsseitig über die von einem Sender ankommende Drahtfunkleitung gespeist wird. Die übrigen Verstärker, die zwischen diesem Leitungsverstärker und den Teilnehmern liegen, werden als Verteilungsverstärker bezeichnet. Dies schließt jedoch nicht aus, daß auch die sogenannten Leitungsverstärker unmittelbar die Energie in mehrere .Teilnehmerleitungen, nämlich in die kürzeren, ohne die Zuschaltung eines zusätzlichen Verstärkers zu speisenden Leitungen verteilen.
  • Ein wesentlicher Nachteil eines solchen Verteilungssystems besteht darin, daß zwH verschiedene Verstärkertypen verwendet werden müssen. Die Leitungsverstärker müssen einen größeren Verstärkungsgrad, einen ge= ringeren Klirrfaktor und im allgemeinen eine höhere Leistung aufweisen als die Verteilungsverstärker. Bei diesen kann, da sie die Teilnehmer ohne Zwischenschaltung weiterer Verstärker unmittelbar speisen, ein höherer IZlirrfaktor zugelassen werden als bei den Leitungsverstärkern.
  • Gemäß der Erfindung wird der Nachteil, der in der Notwendigkeit besteht, zwei verschiedene Verstärkertypen verwenden zu müssen, dadurch beseitigt, daß als Verteilungsverstärker dieselben Verstärkereinheiten verwendet werden, die zusammen mit einem Steuerverstärker die Endstufen der Leitungsverstärker bilden, und daß die Gegenkopplung bei der Verwendung als Verteilungsverstärker um so viel schwächer eingestellt wird, daß sich der erforderliche Verstärkungsgrad ohne die Anwendung der Steuerverstärker ergibt. Es ist also durch praktisch nicht ins Gewicht fallende geringfügige Änderungen möglich, die Endstufe der Leitungsverstärker gleichzeitig als Verteilungsverstärker zu verwenden. Durch die Herabsetzung der Gegenkopplung wird zwar eine Zunahme der nichtlinearen Verzerrungen herbeigeführt, jedoch ist dies, wie oben ausgeführt würde, für die Verteilungsverstärker durchaus zulässig. Außerdem steigt die Verstärkungsziffer an, so daß ohne die bei den Leitungsverstärkern erforderlichen Steuerverstärker ausgekommen werden kann.
  • Mit Rücksicht auf die verhältnismäßig kurzen Leitungsstücke, die auf die Verteilungsverstärker folgen, kann auf die Entzerrer, die für die Leitungsverstärker erforderlich sind, verzichtet werden. Die Entzerrerelemente werden deshalb, um die Anwendung derselben Einheit zu ermöglichen, durch Überbrücken der Längsglieder und Abtrennen der Querglieder unwirksam gemacht.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel einer sowohl als Leitungs- als auch als Verteilungsverstärker brauchbaren Verstärkereinheit dargestellt, Die im einzelnen nicht dargestellten Röhren des Verstärkers sind in üblicher Weise miteinander gekoppelt, so daß auf die eigentliche Verstärkerschaltung im Rahmen der Erfindung nicht näher eingegangen zu werden braucht. Die negative Rückkopplung erfolgt über die Verbindungsleitung i. Es wird dadurch erreicht, daß die an dem Kondensator C2 und dem Rückkopplungswiderstand Rk auftretende Spannung gleichzeitig im Eingangskreis der _ ersten Stufe des Verstärkers liegt.
  • Durch Herstellen der Kurzschlußv erbindung K und Parallelschalten des Kondensafers C zu dem Kondensator C2, wie in der _-Figur gestrichelt dargestellt ist, kann die negative Rückkopplung auf einen geringen Betrag herabgesetzt werden. Der Verstärker, der bei Fehlen der gestrichelt angedeuteten Schaltungsteile als Endstufe eines Leitungsverstärkers wirkt, dient nach Herabsetzung der negativen Rückkopplung durch die angedeuteten Mittel als Verteilungsverstärker. Die Herstellung der Kurzschlußverbindung K kann zweckmäßig durch Einloten einer Kürzschlußbrücke oder durch ein- oder zweipoliges Abtrennen des Widerstandes Rk und entsprechende Verbindung herbeigeführt werden.
  • Für die Vergrößerung der unteren Teilkapazität des aus den Kondensatoren Cl und C, gebildeten Spannungsteilers ist es zweckmäßig, einen Zusatzkondensator C parallel anzulöten. Es ist natürlich im Rahmen der Erfindung auch möglich, den Kondensator C2 durch einen entsprechenden größeren Kondensator zu ersetzen und auf die Anbringong eines zusätzlichen zweiten Kondensators zu verzichten.
  • Der für die Benutzung des Verstärkers als Leitungsverstärker erforderliche Entzerrer E wird für den Verteilungsverstärker durch Auftrennen an dem Punkt P und durch Einsetzen (Einloten) der Kurzschlußverbindung K1 unwirksam gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hocbfrequenzdrahtfunk-Verteilungssystetn, in dem außer dem vorzugsweise in einem Ortsamt aufgestellten Leitungsverstärker weitere zusätzliche Verstärker (Verteilungsverstärker) zwischen diesen und den Teilnehmern, insbesondere in den Kabelverzweigern, eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Verteilungsverstärker dieselben Verstärkereinheiten verwendet werden, die die Endstufe der Leitungsverstärker bilden, und daß die Gegenkopplung dieser Verstärkereinheiten bei ihrer Verwendung als Verteilungsverstärker uni so viel schwächer eingestellt wird, daß sich 'der erforderliche Verstärkungsgrad ohne die Anwendung der in den Leitungsverstärkern verwendeten Steuerverstärker ergibt. a. System nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit Strom-und Spannungsrückkopplung ausgerüsteten Verstärker bei Verwendung als Verteilungsverstärker der die Stromrückkopplung herbeiführende Ohmsche Widerstand unwirksam gemacht und der kapazitive Spannungsteiler, von dem die Spannungsrückkopplung abgegriffen wird, im Sinne der Verkleinerung dieser Rückkopplung geändert wird. 3. System nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der im Anodenkreis des -Verteilungsverstärkers liegende und mit dem Gitterkreis zur Erzeugung einer negativen Rückkopplung gekoppelte Widerstand durch einen Kurzschlußbügel überbrückt und daß dem Teilkondensator des kapazitiven Spannungsteilers, an dem die negative Spannungsrückkopplung abgegriffen wird, ein weiterer Kondensator parallel geschaltet ist. q.. System nach Anspruch 3; dadurch gekennzeichnet, daß im Verteilungsverstärker der Entzerrer durch Abtrennen seiner Querglieder und Kurzschließen seiner Längsglieder unwirksam gemacht ist.
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