DE6908078U - Verkaufsstand fuer vorhangstoffe. - Google Patents

Verkaufsstand fuer vorhangstoffe.

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DE6908078U DE19696908078 DE6908078U DE6908078U DE 6908078 U DE6908078 U DE 6908078U DE 19696908078 DE19696908078 DE 19696908078 DE 6908078 U DE6908078 U DE 6908078U DE 6908078 U DE6908078 U DE 6908078U
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Description

Heinrieh Dustmann, 46 Dortmurxi-Brunninghauuen, Keilhaue tr. 14
"Verkaufsstand für Vorhangstoffe"
Die Erfindung richtet sich auf einen Yerkaufeiitand für Vorhang stoffe, insbesondere für Fenster.
Bas zentrale Problem beim Verkauf von VorhangntofTen» insbesondere Gerd inen, Trennvorhängen und anderen Dekoratleaastoffen ist die Verständigung zwischen Kunde», und Verkäuferο Ib allgemeinen hat der Kunde nur recht vage Vorstellungen und kann sich daher nioht klar genug verständlich machen. Ie ist daher für den Verkäufer zeitraubend und schwierig t die KundeswünsolLe genau zu analysieren, wobei im Hegelfall eine Vieltaal von Stoffballen vorgeführt und teilweise aufgewickelt werden muß» um etwa öine Vorstellung von dem jeweils beferi&ehteten Stoff su geben, ohne dad auch nur annähernd ein tatsächlicher Eindruck von dem erreichbar ist, wie der Stoff Xm fertigdekorierten Zustand wirkt. Das Ergebnis davon ist, d&fi häufig trota grcSsr Mühin beim Auseuohen der Stoff«» der Stande naoll dem Anbringen der Dekoration enttäuscht b«w. eicht völlig zufriedengestellt
if j, abgesehen daroa, da* das bisherige Vorführen der Stoffe anhand grofer Stoffballen die Auewahl beträohtlloh beschränkt, •ehr Tiel Ycrkaufsfläoae in Anspruch genommen wird und der Verkäufer fur jeden Kunden «rhebliohe Zeit aufwenden au0·
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Löeung, aittel· weloher der Kunde eine direkte Vorstellung τοη den von Ina ausgesuohten Stoffen la fertigdekorierten Zustand erhält, und
SWUJC Boglieest In AnupeSSvuxg Svluw 7Φirriftΐτί™ φ*5τ 51ϋβϊ ä*Ä"*
richtung, wobei gleichseitig der Zeitaufwand pro Kunden und der sub Vorführen benötigte Raum beträohtlioh reduziert werden sollen·
Bei einea Verkaufsstand für Vorhangetoffe, insbesondere fur fenster, wird dies geaäS der Erfindung durch die Kombination einer Projektionewand alt ©ine· Denonetratioaefenater und einen Vorhang-Magaiin alt auf da« Dömonctratiensfeneter abßentlaatvi, fertigdekorierten Vorhangauetem erreicht. Hit einea derartigen Verkaufsstand kann der Verkäufer dann «unäohst xsaoh einer ersten Befragung der ^'üneche des F.unden eine Reihe von <&lesen WiänefVea möglichst nahekoaaenden Slnrlohtungsbeispielen dvreh Is-ojlsleren •β«sprechend«r Li^htbllLder Torfunren und kann dann» wena der Kunde Zust?.aauag fiufert, den Torgafilkrtea Bei »pi el »ögiiehet entsprechende Verh&ngauster aus den TorkaÄgaagaain und an de« vergeeeaenen Seaonetratle«if©ast«r anbringen» se ia£
dtr Kunde tintn unmittelbaren «ad direkten Elndruek τοη de« autgesuohten 3toffmuster 1« tsrtigdekorierten Zustand erhält. So kttnnen beispielsweise in eine« Yorhangmagasin von 6« längt eel eine« Platsbedarf τοη 6 c« pro Hueter etwa 100 Mustereehals rorgeeehen sein, während ein Regal der gleichen AbuoMungen beutenfall» 20 od«r 25 Stoffballen und danit Hotter aufnehmen konnte.
Besondere Torteilhaft ltt ttt an dt« Verkaufeetand tint geschlossene Projektionekabine «it einer auf einer Wand dtrttlbtn tefindHohen Tranaparant-Projekiiionewand vorausehtn, to daJ in dtr Projtktiontkabine all« für das Vorführen der LioMbilder erforderlichen Apparaturen In geechüteter Veite ' angeordnet ttin können und gleiehieitig die Gewähr für «Bglitfttt glitt Qualität dt« itt pro Jini er end en Lichtbilder gegeben itt.
Boat »*foek»fceeig itt et weiterhin, das Dtvtnttrationtftntttr ron dt» Transparent-Preiekt OÄSwand «niuordntn· Hierdoroh kann dam das Torher TorgefttArt» Liehtbild ttfiktn lnssen und lttitAon» ob das itejiehlLlefiend entepreohend dekorierte Deaon- et:ratienifenster dt« gewollten Eindruck «Ögli^het nahekommt.
Besendere Tcrteilhaft let t$, «indttttnt ein Yoihang-Maga»ia in for« eines htrautnltAbavtn ¥agens eeitlioh dos 3t«on· stratlonsfeustere rorsuttlien, wobei et weiterhin aweokaäÄig
ist, die dem Demonstrationsfenster sugekehrte Seite des
Magasinwagens offen auscubilden.
Venn man dann weiterhin jedes Yorhangmuster aus dem Magaeinwagen herausnehmbar und an der vorbereiteten Stelle am Demonstrationmfenster befestigbar ausbildet bsw. anordnet, so ist die Anbringung jedes gewünschten Musters nach entsprechend
weitem Eerauesiehen dee Yorhangmagazins in sehr einfacher Weise moglieh.
Besonders Torteilhaft kann es hierbei sein, jedee Yorhangmuster nach entsprechender Ausfluchtung mit Führungsmittel!! am Demonstratlonsfenster itue dem Hagasinwagen mit oder ohne Vorhangschiene direkt an die vorgesehene Stelle am Demonstrationsfenster au schieben.
i/m die jeweils um Dekov&tionsfenster angebrachten Muster wirksam *we Geltung kommen bu laeuen, empfiehlt es sich, oberhalb der Aufhängeschienen des Demonstrationsfensters Lichtquellen ansuordnen.
Me Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese seigt in
- 5 - a
Fig. 1 einen Grundriss due Verkaufsstandes g<tmä£ der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie I-I der Fig. 1, und in Fig. 3 einen Schnitt länge der Linie H-II der Fig. 1.
Di« Verkaufekabine wird grundsätzlich in Form eines in letzter Zeit zunehmend verbreiteten "shop in the shop" ausgebildet und eignet sich daher insbesondere zur Verwendung in groflen Warenhäusern o. dgl.
Wie Fig.. 1 zeigt, besteht der gesamte Verkaufestand aus drei Grundeinheiten, nämlich einer geschlossenen Projektionekabine
1 mit einer Transparent-Projektionswand 2, einem als Sohrankwagen ausgebildeten Musternagazin 3 und einem Demonstrationsfenster 4, welch letzteres vor der Transparent-Projektionswand
2 angeordnet ist.
Am Fenster 4 sind zwei durchgehende Schienen 5 vorgesehen, auf welchen vier sogenannte Stores der gängigsten Art angeordnet iiiad, von denen man jeweils einen vorzieht, während die anderen drei eng but Seite geschoben sind» Vor den Schienen 5 sind Aufnahmevorrichtungen für an Schienen aufge-
hängte Must ere dial β 6 vorgesehen, und iwar derart» daß dient sowohl über die gesamte Breite des Demonstrationsfenetere schiebbar sind, als auoh beidseitig Busammensohiebbar, wie dies bei normalen Fensterdekorationen UbIioh ist*
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind in dem Magaeinwagen 3 die Mustereohals 6 parallel eng benachbart aage* ordnet, wobei es eur Erleichterung dee Herausnehmenc dtr Muster sehr hilfreich ist, daß die dem Demonstrations*eneter 4 Eugekehrte Seite des Magasinwagena 3 offen ausgebildet iet, so daß man jeweils naoh entsprechend weitem Herausaiehen des Musterwagens leioht die Jeweils gewünschten Muster (aus dem Magazin herausnehmen und an dl· Torgesehenen Stellen am Demonstrationefenster bringen kann·
Besonders vorteilhaft kann man hierbei entsprechende, nicht gezeigte KlhrungBiaittel am Demonstrationsfenster vorsehen und die Aufhängeaohienen jedes Vorhangmustere 6 im Magasinwagen 3 derart ausbilden, daß naoh entsprechender Ausfluohtung mit Führungsmitteln am Demonstatiöniifeneter äas grwwils gsvUnsshte Huster direkt in das Demonstrationsfenster eingeschoben werden kann.
Wie Fig. 3 zeigt, sind oberhalb der Schienen 5 an dem Demonstratlonefenster Liohtechlitze 8 und oberhalb dieser L<moht-
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7 -
rühren 9 angeordnet, derart, daß die am Deeonstrationsfenster arrangierten Vorhänge duroh daa duroh die Liohtsehlitse fallende Lioht wirkungsvoll beleuchtet verden.
Eb «mpfiehlt eich, in einigem Abstand vor der Transparent-Projektionswand 2 eine Sitzgruppe anzuordnen, an weloher ein Fernbedienungsgerät für den in der Projektlenskabine 1 befindlichen Projektor vorgesehen let, so dafl der Verkäufer ron der Sitsgruppe au* den Kunden aunäohet anhand τοη auf die Projektion«fläche geworfenen Lichtbildern den WUmeohen dee Kunden »ögliohst nahekommende Einrichtungemueter Torführen kann, worauf dann aneohlieBend dae Fenster den suitimmenden Xufierungen dee Kunden entepreohend dekoriert wird, indem man die gewünschten Stoffe aus dem Magazin entnimmt und an den vorbereiteten stellen am Demonetrationefeneter anbringt.
latiltrlioh ist dae beschriebene Ausführungsbeispiel in vielfaeÄer Weise abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung su verlassen. So könnten beispielsweise mehrere Magasine nebeneinander bzw. beidseitig der Projektionskabine angeordnet sein, webei man beispielsweise in einem der Magazine auch nooh mehrere Stores unterbringen kennte, derart, dal auch hier noch eine gröflere AuswahlmUgliehkeit gegeben 1st. Im allgemeinen genügt en hier jedooh, vier Grundaueter in der vorgeschriebenen
Weise an DemonstJrationefeneter vorzueehen, da die Haujtauswahlmögliohkeit natürlioh für die sogenannten Übergardinen gegeben sein muß. Auch iet di«? Art und Ausbildung dea bsw. der verwendeten Masaaine in vielfacher Weise abänderbar, ebenso wie die Art der Aufhängung der Muster in den Magazinen und die Überleitung vom Magasin zum Demonairationsfenster und dementsprechend die Ausbildung und Anordnung der Aufhänge- b«w. Führungsmittel für die Vorhangmuster.
Patentansprüche :

Claims (8)

1. Verkauf»stand für Vorhangstoffe, Insbesondere für fen«ter, gekennzeichnet durch die Kombination einer Projektionewand (2) Bit einem Semonstrationsfenster (4) und einem Vorhang-Magasin (7) mit auf dae Demonstrationsfenster abgestimmten, fertifdekorierten Vorhangmuetern (6)·
2. Verkaufestand naoh Anejpruoh 1, dafiuroh gekenneeiohnet, da« dieser eine gesohlesse&e Pvojektio&skabine (1) mit siner auf einer Wand derselben befindlichen Traneparent-Projek-tiont,-wand (2) aufweist.
3. Verkaufeitand nach Anepruoh 2, dadurch gekennzeichnet, dafl
das Demonetrationcfeneter (4) Tor der TrfinBparent-ProJektiQH
wand (2) angeordnet ist.
4. Verkaufeetand naoh Anspruch 1 oder einem der folgenden» daduioh gekenneeiohnet, daß mindestens ein Vorhang-Magaain in Torrn eines heraueisiehbavfn W*«·»« (3) seitlisa «See Bsaen» •trationefenetere (4) rorgeeehen ist9
5. Verkaufeetand naob Aneprueh 4» dadurch gekennselohnet, daJ die de* Bemonetrationefengter (4) sugekeorte SEite des Kagasinwagenu) (3) offen ausgebildet iet.
6. Verkaufβstand nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dafl jedes Vorhangmueter (6) aua dem Magasinwagen (3) herausnehmbar und an der vorbereiteten Stelle am Demonstrationsfeisster (4) befestigbar ist.
7. Verkaufestand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dafl jedes Vorhangmueter naoh enttpreohe&der Auafluohtung mit
an Demonatrationefeneter aua de« Magaein-
wagen mit oder ohne Vorhangeohien© direkt an die vorgeeebene Stelle aw Demonetrationefenster schiebbar ist.
8. Verkauf«stand naoh Anspruch 1 od»r einem der folgenden, dadurch gekennseichnet, daß oberhalb der Aufhängeeohienen (5) des Demonstrationefensters (4) Lichtquellen (9) angeordnet
DE19696908078 1969-02-28 1969-02-28 Verkaufsstand fuer vorhangstoffe. Expired DE6908078U (de)

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