DE690502C - Saitenspann- und Stimmvorrichtung fuer Musikinstrumente - Google Patents

Saitenspann- und Stimmvorrichtung fuer Musikinstrumente

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DE690502C
DE690502C DE1938M0142505 DEM0142505D DE690502C DE 690502 C DE690502 C DE 690502C DE 1938M0142505 DE1938M0142505 DE 1938M0142505 DE M0142505 D DEM0142505 D DE M0142505D DE 690502 C DE690502 C DE 690502C
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Germany
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string
strings
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tuning
tensioning
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DE1938M0142505
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Inventor
Otto Meyer
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/10Tuning pins; Tensioning devices
    • G10C3/106Tuning pins; Tensioning devices the axis of the pins being perpendicular to the strings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saitenspann- und Stimmvorrichtung für Musikinstrumente Die Erfindung betrifft eine Spann- und Stimmvorrichtung für Musikinstrumente, insbesondere für Klaviere, bei denen die Saiten an dem einen Ende bis zur annähernden Tonhöhe um feststellbare Drehstifte gewunden sind und am anderen Ende zur Feinstimmung zwischen den Armen fest-sitzender Bügel init Spannschrauben herausgebogen und dadurch weiter angezogen werden können.
  • Diese Art der Feinstimmung einer Saite durch Ergreifen und Heraushiegen eines kleinen Teiles derselben außerhalb ihrer Schwinglänge ist bereits bekannt.
  • Gemäß der Erfindung wird jedoch eine derartige Vorrichtung da-durch vereinfacht, daß der eine Schenkel des Spannbügels verlängert wird und einerseits zum Befestigen des-selben in dem Stimmstock dient und andererseits auch als Klemmvorrichtung für das Saitenende ausgebildet ist, in#Lem der Schenkel zwei Bohrungen für die Saite aufweist, von denen die zweite zum Teil erweitert ist und das umgelegte Ende der Saite aufnimmt, wodurch ein Durchgleiten verhindert ist. Es werden daher besondere Befestigungsvorrichtungen an diesem Ende der Saiten überflüssig. Auch können die Spannbügel zur Aufnahme von mehrchörigen Saiten eingerichtet werden, bei denen dann der gemeinsame Saitenstrang um den verlängerten Schenkel herumgelegt werden - kann. Zum Einstimmen mehrchöriger Saiten wird erfindungsgemäß eine an sich bekannte Walze verwendet, die a;bgestufte Polster besitzt, so daß durch Drehen der Walze nur die zu stimmenden Saiten freigegeben werden, wodurch eine weitere Erleichterung der Feinstimmung bewirkt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Abb. i und 2 dargestellt. Abb. i zeigt einen Ausschnitt des Stimmstockes mit der Befestigungs- und Spannvorrichtung der Saiten. DerStimmstockS kann vorteilhaft ausMeta,11 massiv, hohl oder mehrteilig sein. Von dem in dem Stimmstock S teilweise eingelassenen BÜgel g, lt, i sind drei verschiedene Ausführungsformen zui Aufnahme von ein- oder mehrchörigen Saiten gezeichnet.
  • Der Stimmstock S ist in der Zeichnung so aufgeschnitten dargestellt, daß die Form und> der Sitz der sich nach unten verjüngenden und durch eine überstehende Kante oder eii#ez* den gleichen Zweck erfüllende Einrichtung verankerten Einsetzschenkel fl der Bügel im Stimnistock zu erkennen ist. Der Einsetzschenkel ist oben und in der Mitte zur Befestigung der Saite so durchbohrt, daß die Saite hindurchgezogen werden kann; jedoch ist die untere Bohrung bis zur Hälfte so erweitert, daß eine kurze Umknickung des Saitenendes darin versenkt werden kann und die Saite am Durchgleiten verhindert ist. Damit der Bügel ungehindert eingesetzt werden kann, ist an der äußeren Schenkelseite von der einen zur anderen Durchbohrung eine Rille 1 zum Einlegen der Saite vorgesehen, wie in punktierten Linien dargestellt ist.
  • Nach Befestigung der Saite k im Bügelschenkel fl wird sie durch einen durchbohrten Blockansatz m der Spannschraube iv geführt, die in der verbreiterten Mitte der Bügelwölbung sitzt und durch einen Vierkantkopf o mit dem ergriffenen Saitenteil Bügel hochgeschraubt werden kann, so daß eine Feinstimmung der durch den Drehstift q vorgespannten Saite erfolgen kann. Damit die Saite durch den Bügeldruck nicht gehemmt wird, ist am Ende des freien Bügelarmes eine kleine Rollep aus hartem Material angebracht.
  • Der etwas breiter gehaltene Bügel h nimmt zwei Saiten in sich auf und hat infolgedessen zwei Spannschrauben und Rollen nebeneinander. Die Befestigung der beiden Saiten ist hier derart, daß nicht zwei getrennte Saiten Verwendung finden, sondern nur eine Saite von doppelter Länge, die beim Austritt des Bügels aus dem Stimmstock nur um den Bügel herumgelegt wird. Die dadurch entstandenen zwei Saitenstränge werden dann auf beiden Seiten des Bügels in einer Rille in der richtigen Lage gehalten.
  • Die drei Saiten aufnehmenden, noch etwas breiteren Bügel i besitzen demzufolge drei Spannschrauben und Rollen. Die mittlere von den drei Saiten 'Zvird so befestigt wie bei dem einfach besa-iteten Bügel, die beiden anderen wie bei dem zweifaoh besaiteten Bügel.
  • Bei einer etwa vorkommenden vierchörigen Besaitung finden dann vier Spannschrauben und Rollen auf dieselbe Weise in einem noch etwas breiteren Bügel Platz, und die Befestigung der vier Saiten erfolgt in zwei Doppellängen.
  • Nach Verlauf der Saiten über den Reso,-nanzboden hinweg werden die Saitenenden einzeln um Drehstifteq gewunden, wie in Abb. i dargestellt, die mit einem Zahnkranz r versehen sind, in den ein Sperrzahn s zum Feststellen des Stiftes q eingreift.
  • Abb. 2 zeigt die Vorrichtung zum Ab d pfen verschiedener Saiten beim Stimmen 'des Klaviers. Dieses geschah bisher mittels eines Stabes, der in Form eines weich überzogenen Keiles auslief. Bei der Einrichtung nach der Erfindung bedarf es nur eines Handgriffes, um die auszuschaltenden Saiten abzudämpfen., In Abb. 2 ist ein Ausschnitt dargestellt für drei Töne, die je zweifach besaitet, und vier Töne, die je dreifach besaitet sind. Etwa 5 mm über den zwei- und dreifachen Saiten liegt eine Walze t, die an den Enden in einem weichen Futter so gelagert ist, daß sie bei ihrem Drehen durch den Handgriff a einigen Widerstand leistet.
  • An dieser Walze t sind, den Saiten zugekehrt, Leder- oder Filzpolster e, el in der Form und Anordnung befestigt, wie sie in Abb. 2 durch punktierte Linien angedeutet sind, Diese beruhren bei entsprechender Einstellung der Walze t die auszuschalteriden Saiten, die nun beim Anschlagen der Klaviertasten abgedämpft sind und nicht miterklingen.
  • In der dargestellten Stellung der Walze, bei welcher der Handgriff a ganz nach oben gestellt ist, erklingt beim Anschlagen aller Klaviertasten nur je eine Saite; denn bei den zweifach besaiteten Tönen ist eine Saite und bei den dreifach besaiteten Tönen sind zwei Saiten abgedämpft. Wird der Handgriff a auf den Punkt b eingestellt, dann dreht sich die Walze mit den Polstern so weit, daß die kürzeren Polster e die Saiten verlassen, und es erklingen nun bei allen Tönen bereits zwei Saiten. Beim Stellen des Handgriffes auf den Punkt c geben dann auch noch die längeren Polster el ihre Saiten frei, so daß nun auch noch bei den dreifach besaiteten Tönen die dritte Saite miterklingt.
  • Bei einem irn Diskant vierchörig eingerichteten Klavier sind -die Polster so angebracht, daß in der ersten Stellung der Walze drei Saiten abgedämpft sind, in der zweiten Stellung zwei Saiten und in der dritt-en eine Saite, und bei einer noch weiteren Drehung des Handgriffes a bis zum Punkt d erklingen dann erst alle vier Saiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saitenspann- und Stimmvorrichtung für Musikinstrumente, insbesondere für Klaviere, bei denen die Saiten an dem .einen Ende bis zur annähernden Tonhöhe um feststellbare Drehstifte gewunden sind und am anderen Ende zur Feinstimmung zwischen den Armen festsitzen#der Bügel mit Spannschrauben herausgebogen und dadurch weiter angezogen werden können,-dadurch gekennzeichnet, daß der eine ' - Schenkel (f) des Spannbügels (g) ver-. längert ist und einerseits zum Befestigen desselben in dem Stimmstock (S) dient und andererseits auch als Klemmvorrichtung für das Saitenende ausgebildet ist, indem der Schenkel zwei Bohrungen für die Saite (k) aufweist, von denen die untere zum Teil erweitert ist und das-umgelegte Ende der Saite aufnimmt. .
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da,-durch gekennzeichnet, daß die Spannbügel zur Aufnahme von mehrchöriken Saitengruppen eingerichtet sind, wobei der ge--meinsaTne Saitenstrang um den verlängerten Schenkel- (f) herumgelegt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurchgekennzeichnet, daß sie zum Einstimmen mit einer an sich bekannten Walze (t) versehen ist, die abgestufte Polster (e, el) besitzt, so daß durch Drehen der Walze (t) nur die zu stimmenden Saiten zum Erklingen freigegeben werden.
DE1938M0142505 1938-08-10 1938-08-10 Saitenspann- und Stimmvorrichtung fuer Musikinstrumente Expired DE690502C (de)

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