DE690481C - Vorrichtung zur ununterbrochenen Nassscheidung sch feinkoernigen oder schlammigen Gemengen - Google Patents

Vorrichtung zur ununterbrochenen Nassscheidung sch feinkoernigen oder schlammigen Gemengen

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DE690481C
DE690481C DE1937G0094627 DEG0094627D DE690481C DE 690481 C DE690481 C DE 690481C DE 1937G0094627 DE1937G0094627 DE 1937G0094627 DE G0094627 D DEG0094627 D DE G0094627D DE 690481 C DE690481 C DE 690481C
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DE
Germany
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grained
fine
discharge pipe
pipe
wet separation
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Expired
Application number
DE1937G0094627
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Huisken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL THEODOR RAUSCHENBUSCH
FELIX RAUSCHENBUSCH DIPL ING
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
CARL THEODOR RAUSCHENBUSCH
FELIX RAUSCHENBUSCH DIPL ING
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

Description

  • Vorrichtung zur ununterbrochenen Naßscheidung schwererer Bestandteile von leichteren aus körnigen, feinkörnigen oder schlammigen Gemengen Bei einer Vorrichtung, wie sie beispielsweise die deutsche Patentschrift 627 693 zum Gegenstand hat, 'ist bezweckt, durch Naßscheidung ein. körniges, insbesondere feinkörniges Gemenge, .das in bestimmter Zumessung der Vorrichtung zugeführt wird, ununterbrochen so, zu verarbeiten, daß die schwereren Bestandteile beständig an bestimmiter Stelle ausgetragen werden, während ;die leichteren Stoffe für sich abfließen. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß in. einer geneigt angeordneten, nach unten erweiterten rohrartigen Fangkammer am unteren Teil ein Austragsstutzen für das schwerere Gut vorgesehen ist und mittels eines Rdlires mit einer Zuführungleitung oder einem Ausgleichbehälter für die zuströmende Waschflüssigkeit in Verbindung steht. Andererseits ist :die Fangkammer an ein Schlämmgefäß angeschlossen und vor diesem mit einem Austragsroh.r zum Abziehen der leichteren Gemengeteile versehen. Das Aufgabegut wird von oben in .die geneigte Fangkammer d'er in dieser zuströmenden Waschflüssigkeit entgegengeführt. Die Beschickung des an die Fangkammer anschließenden Schlämmgefäßes mit dem Rohgut erfolgt durch eine oberhalb dieses vorgesehene Aufgabevorrichtung. Ein in das Schlämmgefäß mündendes Rohr steht mit einer Pumpe in Verbindung, deren Kolben ein Saugen und Stoßen auf den Schlämmbehälterinhalt bewirkt. Beim Ansaugen der Pumpen gelangt ein kräftiger Trübestrom in das Schlämmgefäß, während bei entgegengesetzter Kolbenwirkung das Aufgabegut aufgewirbelt und er Wasserstoß sich nach :dem unteren Schlämmgefäßende fortpflanzt, um Teile :des Gemenges in die Fangkammer zu schleudern.
  • Umfangreiche Versuche ergaben, daß sich eine bedeutend größere Leistung und Trennungswirkung auf d:e Gemengeteile erreichen läßt, wenn man dem Fangrohr und dem Austragsrohr grundsätzlich einen gleichbleibenden Querschnitt gibt. Hierbei ist das Austragsrühr erfindungsgemäß mit einer Regelvorrichtung versehen, die sich mit Rücksicht auf die jeweils zweckmäßige Wasserströmun:gsgeschwindigkeit verstellen läßt. Als Regelvorrichtung zur Veränderung des lichten: Rohrquerschnitts ist ein strömungstechnisch gestalteter, vorzugsweise doppelkegelförmiger Körper vorgesehen, der in einem erweiterten Teil des Bergeaustragsrohres so abgestutzt ist, daß ein gleichmäßiger Abstand zwischen. seiner Außenfläche und der Innenfläche _des Bergeaustragsrohres verbleibt. Die Länge te.; doppelkegelförmigen Körpers, der zwec`. mäßig aus zwei mittels einem Gewindebolzen einerseits und einer Gewindebohrung andererseits zusammengehaltenen Endteilen besteht, ist durch Entfernen oder Beifügen von Zwischenringen verstellbar. Ebenso ist der quergeteilte Rohrraum für den doppelkegelförmigen Regelkörper mittels Ringen. zwischen den Verbindungsflanschen veränderlich.
  • Abb. i vei.anschaulicht andeutungsweise eine Gesamtvorrichtung in Ansicht und teilweisem Schnitt.
  • Die Abb. a zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Teil des Fangrohres mit der Regelvorrichtung in größerem Maßstabe.
  • Entgegen der eingangs geschilderten Vorrichtung ist in der Zeichnung das an .das vor-, zugsweise mit im Querschnitt durchgehend gleichbleibenden Fangrohr B bei n angeschlossen,-, Austragsrohr N als Heber ausgebildet, dessen Schenkel x mit dem tiefer geführten Ende in. den Auffangbehälter X für die Berge oder leichteren Bestandteile .des Rohrgutes mündet. Die Rohre o und p haben mit einer nicht dargestellten Rückstaupumpe Verbindung.
  • Erfindungsgemäß besitzt das Rohr N eine Erweiterung s, in der ein Doppelkegel t so zwischen dünnen. Querstegen abgestützt ist, daß zwischen seiner Außenfläche und der 1Zohrinnenfläche ein Raum für den Durchstrom verbleibt. Der Kegel t kann dadurch in seiner Länge verändert werden, indem die mittels Verschraubung aneinandergehaltenen Endteile durch Zwischenlagen dickerer oder dünnerer Ringscheiben is in eine größere oder geringere Entfernung zueinander gebracht werden können. Je nach der Länge des Doppelkegeln läßt sich in dessen Bereich die Geschwindigkeit des Bergeabstromes regeln mit dem Ziel, spezifisch schwerere Teile in der Schweben zu halten, damit sie nicht mit den leichteren. Teilen zum Abstrom .gelangen, vielmehr werden sie beim. nächsten Rückstrom wieder in .das Fangrohr B gedrückt.
  • Innerhalb des Anschlusses des Austragsrohres N an. das Fangrohr B kann noch ein in dieses ragender Stehschieber d angeordnet werden.
  • Die Wirkungsweise der gezeichneten Vorrichtung ist folgende: Das an das Schlämmgefäß _g angeschlossene, mit dein Rückstaurohr p verbundene Rolir o endigt andererseits vorzugsweise in einem Krüimner h, dessen Ende an ,den gebogenen F 'eil oder unmittelbar im Bereich -des oberen .I?iides des fieberartigen Austragsrohres X an-:chließt, so daß der von Gier Pumpe erzeugte Rückstoß der Flüssigkeitsströmrichtting entgegenwirlzt. Beim Rückgang des Punipenkol-. Lens, wobei *der Rückstau aufgehoben wird, setzt vorn Ausgleichbehälter G aus durch das [Zolir D ein Flüssigkeitsstrom ein, der .die in (lern Fangrohr C, D zurückgebliebenen Teilchen entgegen der vorherigen Rückstaurichtung bewegt, sowohl in das Austragsrohr @' und dessen in den Auffangbehälter Y inünden.de Abflußschenkel x sowie teils zum Schlämmbehälter A. Infolg;- der durch die Ausbildung des Austragsrolires N mit dem tiefer mündenden Rohrschenkel auftretenden Heberwirkung werden außer durch genannte Strömung die Schwebeteilchen mitgerissen. Wie bei der bekannten Vorrichtung ist an den unteren Teil G des Fangrohres B ein in den Auffangbehälter W für die schwereren Geinengeteile mündender Stutzen c vorgesehen. Es bezeichnet H die Zuleitung für die Aufbereitungsflüssigkeit, K ein Luftregelventil, (' eine Aufgabevorrichtung für das Rohgut und b eiirr Anschlußrohr zum Schlämm.gefäßA.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRtCHE: i. Vorrichtung zur ununterbrochenen Naßscheidung schwererer Bestandteile von leichteren aus körnigen, feinkörnigen oder schlammigen Gemengen beliebiger Art. wobei das Rohgut ein, -m Schlämmgefäß aufgegeben wird, dem ein t_efer Hegendes Fangrohr oder ein Fangbehälter nachgeschaltet ist, mit dem ein Austragsrohr für die leichteren Bestandteile in Verbindung steht, dadurch . gekennzeichnet, daß das Austragsrohr (.N) zur Einstellurig verschiedener OOuerschnitte für den Durchstrom mit einem hierfür dienenden Regler versehen ist, der vorzugsweise aus einem verstellbaren, doppelkegeligen, in .einer Erweiterung des Austragsrohres (N) gelagerten Körper (t) besteht. =. Aus einem dop-pelkeg eligen Körper bestehender Strömungsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Endteile verstellbar einander ver-15unden sind und ihr Abstand durch zwischengelagerte dickere oder dünnere Ringscheiben (u) gewahrt ist.
DE1937G0094627 1937-01-21 1937-01-21 Vorrichtung zur ununterbrochenen Nassscheidung sch feinkoernigen oder schlammigen Gemengen Expired DE690481C (de)

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