DE69027019T2 - Vorrichtung zur automatischen umstellung des messbereiches in einem gerät zur messung der fläche von oberflächen - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen umstellung des messbereiches in einem gerät zur messung der fläche von oberflächen

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Oberflächenmessvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Wie aus Figur 4 ersichtlich, weist eine herkömmliche Oberflächenmessvorichtung auf eine Probenzelle 2, die lösbar in einer Gasleitung 1 angeordnet und mit einer Einrichtung A zur Ermittlung des der Probenzelle 2 zur Messung der Zugeführten Gasmenge zugeführten Gasdurchsatzes, sowie einer Einrichtung B zur Ermittlung des von der Probenzelle 2 zur Messung der jeweils abgegebenen Gasmenge abgeführten Gasdurchsatzes versehen ist.
  • In einen Verstärker 3 werden ein zur Ermittlung des Gasdurchsatzes der zugeführten Gase zur Messung der zugeführten Gasmenge durch die Einrichtung A erzeugtes Signal G1 sowie ein zur Ermittlung des Gasdurchsatzes der abgeführten Gase zur Messung der abgegebenen Gasmenge durch die Einrichtung B erzeugtes Signal G2 ausgegeben, wobei der Verstärker 3 das Signal G1 zur Messung der zugeführten und das Signal G2 zur Messung der abgeführten Gasmenge voneinander in Abzug bringt und ein verstärktes Differenzsignal G3 erzeugt.
  • In herkömmlichen Oberflächenmessvorrichtungen der vorbeschriebenen Art wird das Signal G2 zur Ermittlung der abgegebenen Gase kleiner als das Signal G1 zur Ermittlung der zugeführten Gasmenge, wenn die Messgase im Kaltzustand von der Probe in der Probenzelle 2 adsorbiert werden, so dass wie aus Figur 5 ersichtlich das vom Verstärker zu erzeugende Differenzsignal G3 als negatives Signal ausgegeben wird. Die Grösse dieses negativen Differenzsignals G3 ist proportional der Grösse der von der Probe zu adsorbierenden Gasmenge. Erreicht die Adsorption der Gase durch die Probe den Sättigungszustand, so geht das negative Differenzsignal G3 wieder auf Null. Anschliessend wird die Abkühlung der Probenzelle 2 ausgesetzt, damit diese auf Umgebungstemperatur zurückkehren kann mit dem Ergebnis, dass die von der Probe adsorbierten Gase zu desorbieren beginnen.
  • Werden wie aus Figur 5 ersichtlich die Gase desorbiert und das Signal G2 zur Ermittlung der abgegebenen Gasmenge grösser als das Signal G1 zur Ermittlung der zugeführten Gasmenge, so wird das Differenzsignal G3 zu einem grösser werdenden positiven Signal und nimmt die Grösse des Differenzsignals G3 zum Ende der Desorption hin ab, um schliesslich bei beendetem Desorptionsablauf wieder den Nullwert zu erreichen.
  • Beim Messen der Oberfläche erfolgt die Oberflächenberechnung durch Ingtegration der positiven Differenzsignale G3 durch einen Rechner 4 innerhalb der für die Desorption der Gase in Anspruch genommenen Zeitdauer und wird das Rechenergebnis gebildet sowie auf der Anzeigevorrichtung 5 dargestellt.
  • Herkömmliche Oberflächenmessvorrichtungen dieser Art sind jedoch mit einem Schalter 6 zum Verschieben der Vertärkungsfaktoren ausgestattet, wobei die Umstellung der Verstärkungsfaktoren des Verstärkers 3 manuell erfolgt. Erreicht anders ausgedrückt das negative Differenzsignal G3 innerhalb der Adsorptionszeit den festgesetzten Verstärkungsfaktor des Verstärkers 3, so wird der Verstärkungsfaktor manuell nach unten verschoben und damit verhindert, dass das positive Differenzsignal G3 innerhalb der Desorptionszeit den festgesetzten Verstärkungsfaktor des Verstärkers 3 erreicht. Bei Nichtverschieben des Verstärkungsfaktors des Verstärkers 3 würde wie aus Figur 6 ersichtlich das positive Differenzsignal G3 den festgesetzten Verstärkungsfaktor des Verstärkers 3 auch innerhalb der Desorptionszeit erreichen und wäre die Menge der desorbierten Gase durch Integration der positiven Differenzsignale G3 nicht genau berechenbar. Ist die Grösse des negativen Differenzsignals G3' während der Adsorptionsperiode zu klein, so ist der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 3 auf ein hohes Niveau umzustellen, weil sonst durch Integration selbst kleinster Differenzsignale G3" die Oberfläche nicht exakt berechnet werden könnte.
  • Das manuelle Umstellen der Verstärkungsfaktoren des Verstärkers 3 ist äusserst mühselig, wobei während der Oberflächenmessung stets eine Ausgangsüberwachung erfolgen muss. Darüberhinaus kann das Messergebnis in gewissen Fällen ungenau sein.
  • Der vorliegenden Erfindung liegen die vorbeschriebenen Umstände zugrunde.
  • Im einzelnen besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer Vorrichtung zur Umstellung des Messbereichs einer Oberflächenmessvorrichtung, die so beschaffen ist, dass der Verstärkungsfaktor des Verstärkers automatisch verschoben wird in der Weise, dass das Differenzsignal während der Gas-Desorptionszeit keinen der festgesetzten Verstärkungsfaktoren des Verstärkers erreichen kann, so dass eine genaue Oberflächenberechnung möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemässe Oberflächenmessvorrichtung die im Kennzeichen des Anspruchs 1 offenbarten Merkmale auf.
  • Aus der Druckschrift mit dem Titel "Analytische Messgeräte" (Analytical Instrumentation), Band 15, Nr. 3, 1986, New York, US, S.241-257, ist ein automatisch bereichsumschaltender Verstärker an sich bekannt. Die Druckschrift erwähnt dessen Einsatz in elektrochemischen Instrumenten.
  • Die US-A 3 211 006 offenbart ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Bestimmung der Absorptionsisothermen von Feststoffen im lückenfreien Betrieb.
  • Erfindungsgemäss wird das vom Verstärker ausgegebene Differenzsignal während der Gasadsorptionszeit an eine Schaltung zur Ausgangswertbestimmung ausgegeben. Diese Schaltung zur Ausgangswertbestimmung erzeugt ein Signal zur Absenkung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers zwecks Umstellung desselben auf eine untere Ebene durch Vergleich des festgesetzten Verstärkungsfaktors bzw. Abschaltwerts des Verstärkers mit dem eingegebenen Differenzsignal unter Erzeugung des an den Verschiebeschalter für das Umstellen des Verstärkungsfaktors zu gebenden Signals zur Absenkung des Verstärkungsfaktors, wenn festgestellt wird, dass von einem negativen Wert ausgehend das Differenzsignal auf Null übergeht. Weiter obliegt der Schaltung zur Ausgangswertbestimmung eine Überwachungsfunktion dahingehend, dass sie bestimmt, ob das Differenzsignal während einer vorgegebenen Zeitdauer einen konstanten Ausgangswert aufweist. Stellt sie beispielsweise fest, dass das Differenzsignal 50 % des Verstärkungsfaktors überschreitet, so erzeugt sie ein Signal für die Erhöhung des Verstärkungsfaktors, wenn das Differenzsignal 50 % des Verstärkungsfaktors nicht überschreitet, während es das Signal zur Erhöhung der Verstärkungsgrösse an einen Schalter zur Umstellung der Verstärkungsfaktorebene gibt.
  • Das Differenzsignal überschreitet nicht in allen Fällen den Verstärkungsfaktor des Verstärkers während der Gas-Desorptionszeit und es wird das Differenzsignal in bezug auf den Verstärkungsfaktor des Verstärkers nicht zu klein, so dass eine genaue Berechnung der Oberfläche durch Integration der Differenzsignale möglich ist.
  • In den Zeichnungen bedeutet:
  • Figur 1 ein Schaltschema einer erfindungsgemässen Ausführungsform;
  • Figur 2 ein Diagramm mit einer die Wirkung der vorliegenden Erfindung ausweisenden Wellenform;
  • Figur 3 ein Schaltschema, das in beispielhafter Form den Aufbau der Schaltung zur Ausgangswertbestimmung in der vorerwähnten erfindungsgemässen Ausführungsform aufzeigt;
  • Figur 4 ein Schaltschema einer Vorrichtung nach dem Stand der Technik;
  • Figur 5 ein Diagramm mit einem Wellenprofil, das den Zustand von bei der Adsorption von Messgasen durch die Probe in der Probenzelle sowie bei der Desorption der adsorbierten Messgase vom Verstärker gebildeten Signalen aufzeigt; und
  • Figur 6 ein Diagramm mit einem Wellenprofil, welches das vom Verstärker einer konventionellen Vorrichtung ausgegebene Signal wiedergibt.
  • EINZELBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Es folgt eine detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung anhand eines Beispiels. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf die nachfolgend erläuterte Ausführungsform beschränkt ist und dass entsprechende Abwandlungen möglich sind, ohne dass ihr Rahmen verlassen würde.
  • Wie aus Figur 1 ersichtlich, weist die Oberflächenmessvorrichtung auf eine Probenzelle 11, die lösbar in der Gasleitung 10 für Messgase angeordnet ist, eine Messvorrichtung zur Messung der zugeführten Gasmenge, d.h. eine erste Gasmesseinrichtung A in Wärmeleitfähigkeitsausführung zur Erzeugung des Signals G1 zur Ermittlung des der Probenzelle 11 zugeführten Gasdurchsatzes durch Messung der zugeführten Gasmenge in der Messgasleitung 10, sowie eine Messvorrichtung zur Messung der abgegebenen Gasmenge, d.h. eine zweite Gasmesseinrichtung B in Wärmeleitfähigkeitsausführung zur Erzeugung des Signais G2 zur Ermittlung des von der Probenzelle 11 abgegebenen Gasdurchsatzes durch Messung der abgeführten Gasmenge ebenfalls in der Messgasleitung 10.
  • Weiterhin umfasst diese Oberflächenmessvorrichtung einen Verstärker AMP, eine Verschiebeschalteinrichtung SW zur Umstellung der Verstärkungsfaktoren des Verstärkers, eine Ausgangswert-Bestimmungsschaltung 12, einen Rechner 13 sowie eine Anzeigeeinrichtung 14.
  • Der Verstärker AMP ist so angeordnet, dass er das von der ersten Messeinrichtung A in Wärmeleitfähigkeitsausführung erzeugte Signal G1 für den Gasdurchsatz der zugeführten Gase sowie das von der zweiten Messeinrichtung B in Wärmeleitfähigkeitsausführung erzeugte Signal G2 für den Gasdurchsatz der abgegebenen Gase aufnimmt, das eine Signal von dem anderen abzieht sowie das Differenzsignal G3 erzeugt und verstärkt.
  • Die Verschiebeschalteinrichtung SW ist in der Weise angeordnet, dass die Verstärkungsfaktoren des Verstärkers AMP in Ansprechung auf ein von der Ausgangswert-Bestimmungsschaltung 12 erzeugtes Verschiebesignal G4 automatisch zwischen einem hohen Niveau RH und einem niedrigen Niveau RL umgestellt werden.
  • Wie aus Figur 3 ersichtlich, umfasst die Schaltung 12 zur Ausgangswerbestimmung eine Schalteinrichtung 12a zur Erzeugung eines Signals zum Absenken des Verstärkungsfaktors, eine Schalteinrichtung 12b für die Erzeugung eines Nullwert- Anzeigesignals, eine Schalteinrichtung 12c zur Erzeugung eines Signals zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors, eine erste UND-Schaltung 12d, eine zweite UND-Schaltung 12e sowie eine ODER-Schaltung 12f. Die Schalteinrichtung 12a zur Erzeugung des Signals zum Absenken des Verstärkungsfaktors ist so angeordnet, dass sie das vom Verstärker AMP ausgegebene Differenzsignal G3 aufnimmt, dieses mit dem festgesetzten Ver stärkungsfaktor des Verstärkers AMP vergleicht sowie ein signal GL zur Absenkung des Verstärkungsfaktors erzeugt und abgibt, wenn das Differenzsignal G3 dem festgesetzten Verstärkungsfaktor des Verstärkers AMP entspricht. Die Schalteinrichtung 12b zur Erzeugung des Signals für die Nullwertbestimmung ist in der Weise angeordnet, dass sie das Differenzsignal G3 aufnimmt, dass sie diejenige Zeit ermittelt, bei der das Signal G3 von einem negativen Wert auf Null übergeht, und dass sie das Nullwert-Anzeigesignal Go abgibt. Die Anordnung der Schalteinrichtung 12c zur Erzeugung des Signals für die Erhöhung des Verstärkungsfaktors ist so gewählt, dass sie das Differenzsignal G3 aufnimmt, dieses mit einem vorgegebenen Wert in bezug auf den festgesetzten Verstärkungsfaktor, d.h. 50 % des festgesetzten Verstärkungsfaktors, vergleicht und ermittelt, ob das Differenzsignal G3 nicht den Wert für eine vorgegebene Zeitperiode erreicht und dadurch ein Signal GH zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors abgibt. Die erste UND-Schaltung 12d führt eine UND-Rechnung durch zwischen dem Signal GL zur Absenkung des Verstärkungsfaktors und dem Nullwert-Anzeigesignal Go, und die zweite UND-Schaltung 12e eine UND-Rechnung zwischen dem Signal GH zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors und dem Nullwert- Anzeigeignal Go. Die ODER-Schaltung 12f dient zur Durchführung einer ODER-Rechnung zwischen dem von der ersten UND- Schaltung 12d und dem von der zweiten UND-Schaltung 12e ausgegebenen Signal.
  • Der Rechner 13 ist in der Weise angeordnet, dass er die Oberfläche einer Probe errechnet durch Integration der Differenzsignale G3 während der Gas-Desorptionszeit, wobei ein Differenzsignal vom Verstärker AMP abgegeben wird. Der Rechner 13 kann aus einer Zentraleinheit bestehen.
  • Als Anzeigevorrichtung 14 ist ein Drucker oder ein Anzeigegerät mit Kathodestrahlröhre zur Ausgabe bzw. Anzeige von Daten des Rechners 13 vorgesehen.
  • Werden die Messgase von der Probe in der Probenzelle 11 der wie vorbeschrieben aufgebauten Vorrichtung adsorbiert, so ist wie aus Figur 2 ersichtlich das vom Verstärker AMP abgegebene Differenzsignal G3 ein negatives Signal.
  • Dieses negative Signal wird in die Ausgangswert-Bestimmungsschaltung 12 eingegeben, die ihrerseits so angeordnet ist, dass das negative Differenzsignal G3 in die Schalteinrichtung 12a zur Erzeugung des Signals G3 zur Absenkung des Verstärkungsfaktors, in die Schalteinrichtung 12b zur Erzeugung des Nullwert-Anzeigesignals Go und in die Schalteinrichtung 12c zur Erzeugung des Signais GH zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors eingegeben werden kann.
  • Man beachte, dass das Signal GL zur Senkung des Verstärkungsfaktors aus der Schaltung 12a zur Erzeugung des Signals zum Absenken des Verstärkungsfaktors ausgegeben wird, wenn das Differenzsignal den Verstärkungsfaktor übersteigt. Dieses Signal GL geht in die erste UND-Schaltung. Andererseits erhöht sich in dem Masse, wie sich die Probe bei der Adsorption der Messgase dem Sättigungszustand nähert, das vom Verstärker AMP ausgegebene Differenzsignal G3 von seinem negativen Wert in Richtung Nullwert, und ist bei Erreichen des Sättigungszustands schliesslich auf Null. Zu diesem Zeitpunkt ermittelt die Schalteinrichtung 12b zur Erzeugung des Nullwert-Anzeigesignals in der Ausgangswert-Bestimmungsschaltung 12 den vom Differenzsignal G3 erreichten Nullwert und erzeugt das Nullwert-Anzeigesignal Go. Dieses Signal Go wird an die erste UND-Schaltung 12d gegeben, die ihrerseits das Signal GL zur Absenkung des Verstärkungsfaktors über die ODER-Schaltung in die Verschiebeschalteinrichtung SW zur Umstellung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers AMP in Ansprechung auf das Nullwert-Anzeigesignal Go ausgibt, wodurch die Absenkung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers AMP bewirkt wird.
  • Wie aus Figur 2 ersichtlich hat dies zur Folge, dass die Ausgabe des vom Verstärker AMP abzugebenden Differenzsignals G3 erfolgen kann, ohne dass der festgesetzte Verstärkungsfaktor bzw. Abschaltwert des Verstärkers (gestrichelte Linien in Figur 2) überschritten wird, während bei Nichtabsenkung des Verstärkungsfaktors das Differenzsignal G3 den festgesetzten Verstärkungsfaktor übersteigen würde. Das Differenzsignal G3 wird anschliessend ausgegeben und im Rechner 13 addiert, um so die von der Probe adsorbierte Gasmenge zu errechnen, wobei das Rechenergebnis in die Anzeigeeinrichtung 14 gegeben wird.
  • Ist andererseits wie aus Figur 2 ersichtlich das vom Verstärker AMP auszugebende Differenzsignal G3 in bezug auf den festgesetzten Verstärkungsfaktor zu klein (gestrichelte Linien in Figur 2), so wird das Signal GH zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors von der Schalteinrichtung 12c zur Erzeugung dieses Signals GH gebildet und von der zweiten UND- Schaltung 12e über die ODER-Schaltung in die Schalteinrichtung zur Verschiebung des Verstärkungsfaktors gegeben zwecks Eingabe des Signals GH zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors und des Nullwert-Anzeigesignals Go zu dem Zeitpunkt, da die Gas-Adsorptionszeit abgelaufen ist, wodurch der Verstärkungsfaktor des Verstärkers AMP erhöht wird.
  • Wie dies die Figur 2 zeigt, kann hierdurch das vom Verstärker AMP abzugebende Differenzsignal G3 ohne Überschreitung des festgesetzten Verstärkungsfaktrors als echter Ausgangswert abgegeben werden, während ansonsten das Differenzsignal G3 während der Gas-Desorptionszeit ohne diese Erhöhung des Verstärkungsfaktors sehr klein wäre. Das Differenzsignal G3 wird anschliessend ausgegeben und im Rechner addiert, um so die von der Probe adsorbierte Gasmenge zu errechnen, wobei das Rechenergebnis in die Anzeigeeinrichtung 14 gegeben wird.
  • Wie vorstehend beschrieben wird während der Gas-Desorptionszeit das Differenzsignal G3 entsprechend angeglichen, indem der Ausgangszustand des Differenzsignals G3 während der Gas- Adsorptionszeit bestimmt wird, so dass von der Vorrichtung nach der erfindungsgemässen Ausführungsform die Gasmenge stets genau gemessen werden kann.
  • INDUSTRIELLE VERWENDBARKEIT
  • Das erfindungsgemässe System bewirkt die automatische Einstellung und Angleichung des Verstärkungsfaktors in der Weise, dass das vom Verstärker während der Gas-Desorptionszeit ausgegebene Signal den festgesetzten Verstärkungsfaktor oder Abschaltwert des Verstärkers nicht übersteigt bzw. in bezug auf den Verstärkungsfaktor nicht zu klein wird, indem der Zustand des vom Verstärker auszugebenden Signals während der Gas-Adsorptionszeit bestimmt wird. Damit vermag die mit der Vorrichtung zur automatischen Umstellung der Messbereiche ausgestattete Oberflächenmessvorrichtung die Oberfläche einer Probe mit grösster Genauigkeit zu messen, obwohl die Vorrichtung von einfacher Konstruktion ist.

Claims (1)

  1. Oberflächenmeßvorrichtung mit
    - einer Gasleitung (10);
    - einer Probenzelle (11), die lösbar in der Gasleitung (10) angeordnet ist, welche Probenzelle (11) eine Probe enthält, deren Oberfläche über die Menge des von der Probe adsorbierten Gases gemessen wird;
    - einer ersten Meßeinrichtung (A), die in der Gasleitung (10) angeordnet und mit einem Ende der Probenzelle (11) verbunden ist, dem Gas durch die Gasleitung (10) zugeführt wird, zur Ermittlung des Gasdurchsatzes, der der Probenzelle (11) zugeführt wird, und zur Messung der zugeführten Gasmenge und Erzeugung eines für diese repräsentativen Signals (G1);
    - einer zweiten Meßeinrichtung (B), die in der Gasleitung (10) angeordnet ist und mit einem zweiten Ende der Probenzelle (11) verbunden ist, von der die zugeführten Gase abgegeben werden, zur Ermittlung eines Gasdurchsatzes, der von der Probenzelle (11) angegeben wird, und zur Messung einer Gasmenge der abgegebenen Gase und Erzeugung eines entsprechenden Signals (G2);
    - einem Verstärker (AMP), der elektrisch mit der ersten Meßeinrichtung (A) und der zweiten Meßeinrichtung (B) verbunden ist und das für den Gasdurchsatz der zugeführten Gase repräsentative Signal (G1) und das für den Gasdurchsatz der abgeführten Gase repräsentative Signal (G2) aufnimmt, den Unterschied des für den zugeführten Gasdurchsatz repräsentative Signals (G1) und des angeführten Gasdurchsatz repräsentativen Signals (G2) verstärkt und ein Differenzsignal (G3) erzeugt, welcher Verstärker in bezug auf den Verstärkungsfaktor variabel ist;
    - einem Rechner (13), der elektrisch mit dem Verstärker (AMP) verbunden ist und das Differenzsignal (G3) aufnimmt und die durch die Probe aufgenommene Gasmenge durch Integration des Differenzsignals (G3) berechnet,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung weiterhin umfaßt:
    - eine elektrische Schaltung (12) zur Ausgangswertbestimmung mit:
    - einer ersten Schalte inrichtung (12a) zur Erzeugung eines Signals (GL) zur Absenkung des Verstärkungsfaktors, welche Schalteinrichtung (12a) elektrisch mit dem Verstärker (AMP) verbunden ist, das Differenzsignal (G3), das von dem Verstärker (AMP) erzeugt worden ist, aufnimmt, das Differenzsignal (G3) mit einem festgesetzten Verstärkungsfaktor des Verstärkers vergleicht und das Signal (GL) abgibt, wenn das Differenzsignal (G3) den festgesetzten Verstärkungsfaktor erreicht;
    - einer zweiten Schalteinrichtung (12b) zur Erzeugung eines Nullwert- Anzeigesignals (Go), welche zweite Schalteinrichtung (12b) elektrisch verbunden ist mit dem Verstärker (AMP) zur Aufnahme des Differenzsignals (G3), zur Ermittlung der Zeit, bei der das Differenzsignal (G3) von einem negativen Wert auf Null übergeht, und zur Abgabe des Nullwert-Anzeigesignals (Go);
    - einer dritten Schalteinrichtung (12c) zur Erzeugung eines Signals (GH) zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors, welche dritte Schalteinrichtung (12c) elektrisch mit dem Verstärker (AMP) verbunden ist, das Differenzsignal (G3) aufnimmt, das Differenzsignal (G3) mit einem vorgegebenen Wert in bezug auf den Verstärkungsfaktor vergleicht und ermittelt, ob das Differenzsignal (G3) nicht den Wert für eine vorgegebene Zeitperiode erreicht und dadurch das Signal (GH) abgibt;
    - einer ersten UND-Schaltung (12d), die elektrisch mit der ersten Schalteinrichtung (12a) und der zweiten Schalteinrichtung (12b) verbunden ist und das Signal (GL) zur Absenkung des Verstärkungs faktors und das digitale Nullwert-Anzeigesignal (Go) aufnimmt und eine UND-Rechnung durchführt zwischen dem digitalen Signal (GL) zur Senkung des Verstärkungsfaktors und dem digitalen Nullwert-Anzeigesignal (Go) und zur Abgabe eines Signals;
    - einer zweiten UND-Schaltung (12e), die elektrisch mit der dritten Schalteinrichtung (12c) und der zweiten Schalteinrichtung (12b) verbunden ist und das Signal (GH) zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors und das digitale Nullwert-Anzeigesignal (Go) aufnimmt und eine UND-Rechnung zwischen dem Signal (GH) zur Erhöhung des Verstärkungsfaktors und dem Nullwert-Anzeigesignal (Go) durchführt und ein entsprechendes Signal abgibt; und
    - einer ODER-Schaltung (121), die elektrisch verbunden ist mit der ersten UND-Schaltung (12d) und der zweiten UND-Schaltung (12e) und die Signale der ersten UND-Schaltung (12d) und der zweiten UND-Schaltung (12e) aufnimmt, eine ODER-Rechnung zwischen dem Signal der UND-Schaltung (12d) und der zweiten UND-Schaltung (12e) durchführt und ein Verschiebesignal (G4) liefert; und
    - einer Schalteinrichtung (SW), die elektrisch mit der Ausgangswert- Bestimmungsschaltung (12) und dem Verstärker (AMP) verbunden ist und das Verschiebesignal (G4) aufnimmt und den Verstärker (AMP) für den Verstärkungsfaktor entsprechend dem Verschiebesignal (G4) schaltet.
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