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Die vorliegende Erfindung ist auf einen abgedichteten elektrischen Trennwandverbinder
mit mehreren Kontakten gerichtet, der innerhalb einer Stützplatte befestigt ist, die an
der Trennwand eines Fahrzeugs montiert ist, beispielsweise an einem Lastwagen, um
elektrisch die Ausrüstung des Motorabteils und der Kabine miteinander zu verbinden.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine elektrische Verbinderanordnung mit
mehreren Kontakten, die eine Vielzahl von Haltemitteln hat, d. h. Mittel zum Malten
von Kontakten innerhalb geeigneter Gehäusehohlräume und Mittel zum Halten von
zusammenfügbaren Gehäuseabschnitten aneinander.
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Versuche im Stand der Technik zum Erreichen dieser Ziele hatten komplexe Verbinder
zur Folge, die einem Verlust an elektrischer Verbindung bei Verwendung in
Fahrzeugen ausgesetzt waren. Z. B. beschreibt US-Patent 3 404 364 einen elektrischen
Mehrkontakt-Verbinder, der ein isolierendes Gehäuse hat, das einen Teil aufweist, der
in einer Richtung senkrecht zu der Gehäuseachse bewegbar ist. Die
Anschlußaufnahmehohlräume erstrecken sich durch den beweglichen Teil, so daß der Anschluß in die
Hohlräume eingesetzt werden kann, wenn der bewegliche Teil sich in einer Stellung
befindet. Nach dem Einsetzen wird der bewegliche Teil in eine zweite Stellung bewegt,
die eine Schulter in jedem Hohlraum bildet, so daß die Anschlüsse nicht entfernt
werden können.
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Ein anderer, aber verbesserter solcher Verbinder ist in dem US-Patent 4 698 030
beschrieben. Wie der vorhergehende Verbinder nach dem Stand der Technik ist eine
seitliche Verschiebung oder Verdrehung der zusammenfügbaren Gehäuseglieder
erforderlich, um ein Entfernen der Anschlüsse aus ihren entsprechenden Hohlräumen zu
verhindern.
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Die vorliegende Erfindung löst das Problem des sicheren Verriegelns der
Gehäuseglieder miteinander in einem Trennwandverbinder. Zu diesem Zweck besteht die
vorliegende Erfindung in einer elektrischen Verbinderanordnung, wie sie in Anspruch 1 definiert
ist.
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Vorzugsweise kann ein Verschieben oder eine Verdrehbewegung zum Verhindern des
Trennens der Anschlußkontakte durch die besonderen Ausführungsbeispiele der
Anordnung eliminiert werden, wie sie in den untergeordneten Ansprüchen definiert ist.
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EP-A-0 251 518 offenbart einen elektrischen Verbinder, der ein vorzeitiges Trennen
der Anschlußkontakte ohne Verschiebe- oder Verdrehbewegung verhindert.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun beispielsweise unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben:
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Fig. 1 ist eine teilweise Schnittansicht, die die zusammengefügten Komponenten
veranschaulicht, die den abgedichteten elektrischen Mehrfachkontakt-
Verbinder gemäß einem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung darstellen;
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Fig. 2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der zusammenfügbaren
Gehäuseglieder des hier gezeigten elektrischen Verbinders;
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Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Trennwandstützplatte zur Aufnahme und
Befestigung mehrerer elektrischer Verbinder gemäß diesem
Ausführungsbeispiel;
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Fig. 4 ist eine Schnittansicht des hier beschriebenen elektrischen Verbinders und
veranschaulicht den Fügemechanismus der entsprechenden Gehäuseglieder;
und
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Fig. 5 ist eine teilweise Schnittansicht, ähnlich der Fig. 4, und veranschaulicht die
Anschlußbefestigungsmerkmale dieses Ausführungsbeispiels.
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Wendet man sich nun den mehreren Figuren zu, die den abgedichteten elektrischen
Mehrfachkontakt-Trennwandverbinder dieses Ausführungsbeispiels veranschaulichen,
wird auf Fig. 1 Bezug genommen, die dessen verschiedene Komponenten zeigt. Der
hier veranschaulichte Verbinder 10 weist eine Trennwand-Stützplatte 12 auf sowie
Montagemittel 13 zum Befestigen derselben an einer Trennwand und zusammenfügbare
Gehäuseglieder 14, 16, die entsprechende aufnehmende und vorragende Anschlüsse
oder Kontaktglieder 18, 20 enthalten. Wie im Stand der Technik bekannt und wie es
insbesondere in US-Patent 3 982 805 veranschaulicht ist, werden solche Kontaktglieder
aus Blechmaterial ausgestanzt und geformt und weisen ein Kontaktende, d. h. eine
vorstehende Lasche oder eine Aufnahme, einen Zwischenabschnitt, der typischerweise
Einrichtungen zum Eingriff mit einem Hohlraumverriegelungsvorsprung hat, und ein nach
hinten gerichtetes freies Ende zur Aufnahme eines Leiters in elektrischem Eingriff
damit auf.
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Das aufnehmende Gehäuseglied 14, die bevorzugte Motormontage in einer Fahrzeug-
Trennwandanordnung, und wie in Fig. 2 auf der rechten Seite veranschaulicht, weist
einen Gehäuseabschnitt 30 auf, der mehrere Hohlräume 32 hat, wobei jeder solcher
Hohlraum zur Aufnahme eines einzelnen aufnehmenden Kontaktglieds 18 ausgebildet
ist. Wie vollständiger in Fig. 5 auf der linken Seite gezeigt ist, ist jeder solcher
Hohlraum 32 durch ein Kontakteinsetzende 34 und ein Kontaktfügeende 36 gekennzeichnet.
Innerhalb des Hohlraums ist ein nachgiebiger Vorsprung 38 als primäres Mittel zum
Befestigen oder Verriegeln des Kontaktglieds 18 darin vorgesehen, wobei der
Vorsprung 38 von der zugehörigen Hohlraumwand abgewinkelt und beabstandet ist. Ein
sekundäres und wahlweise zu verwendendes Kontaktverriegelungsmittel wird später
mehr im einzelnen diskutiert.
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An der Außenseite ist das aufnehmende Kontaktglied 14 mit einer ringförmigen Haube
40 um den Gehäuseabschnitt 30 herum versehen, die sich zu dem Kontaktfügeende 36
hin öffnet. Für Zwecke der Polarisierung oder der Übereinstimmung kann eine solche
Haube mit einem Schlitz oder mehreren Schlitzen 42 zum Ausrichten mit einer
komplementaren Lasche oder Rippe 44 versehen sein, wie sie an der Trennwand-Stützplatte 12
veranschaulicht ist. Um etwa 1800 gegeneinander versetzt und an der Haube befestigt,
beispielsweise durch integrales Formen mit dieser, sind ein Paar von Verbinder-
Verriegelungsgliedern 46 vorgesehen. Diese Glieder 46 sind durch ein
Verriegelungsende 48 definiert, das ein Paar von nach innen gerichteten Verriegelungsvorsprüngen
50 hat, deren Funktion nachstehend ersichtlich werden wird. Die entgegengesetzten
Enden 52, die über die Haubenschulter 54 vorragen, ermöglichen ein Verformen der
Glieder 46, beispielsweise durch Zusammendrücken, um, je nach Fall, das
Zusammenfügen und Verriegeln oder das Entriegeln zu erleichtern. Ferner können diese
entgegengesetzten Enden mit einem Drahtaufnahmeschlitz 56 versehen sein, wodurch, wenn ein
Draht 57 (Fig. 1) darin eingesetzt ist, ein vorzeitiges Trennen des Verbinders
verhindert ist. Um die hier beschriebenen Verbinder durch automatische Einrichtungen zu
beschicken, wie beispielsweise durch die Verwendung einer Block-Belademaschine, kann
schließlich eines der Glieder 46 mit einem Stift 58 versehen sein, wobei die
Höhenunterschiede der entsprechenden Glieder 46 durch eine solche Maschine abgefühlt werden
können und die entsprechenden Komponenten für Zwecke des Beschickens mit
Anschlüssen ausgerichtet werden können.
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Es ist vorgesehen, daß mehrfache Abdichtungsmittel innerhalb der hier beschriebenen
Anordnung oder um diese herum verwendet werden können. Z. B. kann innerhalb der
ringförmigen Haube 40 gegen eine Schulter 60 eine Umfangsdichtung 62 vorgesehen
sein, vorzugsweise aus einem elastomeren Material und mit ringförmigen Rippen 64.
Wie aus der folgenden Diskussion ersichtlich werden wird, liegt eine solche Dichtung
62, insbesondere mit den Rippen 64, gegen eine kreisförmige Haube zur Aufnahme der
Anordnung an der Stützplatte 12 an, wie es vollständiger nachstehend beschrieben
wird.
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Ferner können individuelle Dichtungen oder Tüllen 66 an jedem Leiter innerhalb des
Hohlraums vorgesehen sein, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Schließlich kann das
Gehäuseglied 14, um das Kontakteinsetzende 34 herum, mit einer ringförmigen Rippe oder
Schulter 68 versehen sein, um ein unter Wärme schrumpfbares Rohr (nicht gezeigt) zu
halten, um dessen Ende abzudichten.
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Die Trennwand-Stützplatte 12, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, weist allgemein ein ebenes
Glied auf, das einen äußeren Flanschabschnitt 70 zur Montage beispielsweise in einem
Ausschnitt innerhalb der Trennwand eines Fahrzeugs hat. Innerhalb dieses
Flanschabschnitts sind eine Vielzahl von Verbinderaufnahmeöffnungen 72 vorgesehen, wobei
eine solche Öffnung in der Mitte von Fig. 1 veranschaulicht ist. Jede solche Öffnung 72
ist durch eine eine Anordnung aufnehmende Haube 74 definiert, die allgemein zu der
Seite hin vorragt, die das aufnehmende Gehäuseglied 14 aufnimmt, sowie durch eine
zweite, diese umgebende Rippe 76 (siehe Fig. 4). Ferner ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß
eine breite umgebende Rippe 78 an der entgegengesetzten Fläche 80 der Stützplatte 12
vorgesehen ist. Über diese Rippe 78 hinaus und in den Raum zwischen dem
Stützvorsprung 76 und der Haube 74 vorragend ist ein eingeformter Metalleinsatz 82, der mit
Vorsprungsaufnahmelöchern 84, 84' längs seiner Länge versehen ist.
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Es ist ersichtlich, daß beispielsweise, wenn das aufnehmende Gehäuse 14 in Eingriff
mit der Stützplatte 12 gebracht wird, der Verriegelungsvorsprung 48 in den Raum
zwischen dem Stützvorsprung 76 und der Haube 74 eintritt, wobei der Vorsprung 50 in das
Loch 84 eintritt. Durch diese Anordnung, zusammen mit später zu beschreibenden
Mitteln, wird das aufnehmende Gehäuse 14 fest an der Stützplatte 12 befestigt und ein
vorzeitiges Lösen ist verhindert.
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Das vorragende Gehäuseglied 16, das perspektivisch links in Fig. 2 veranschaulicht ist,
weist einen Gehäuseabschnitt 90 auf, der durch ein abgesetztes Fügeende 92, ein
Kontakteintrittsende 94 und eine Vielzahl von Hohlräumen 96 definiert ist, wobei jeder
solcher Hohlraum ein vorragendes Kontaktglied 20 aufnimmt, das mit einem
komplementaren aufnehmenden Kontaktglied zusammenfügbar ist. Das Fügeende 92 ist
gekennzeichnet durch eine kreisförmige Haube 98, die zur Aufnahme des Gehäuseabschnitts
30 eines aufnehmenden Gehäuseglieds 14 ausgebildet ist. Schließlich kann um das
Kontakteintrittsende 94 eine Schulter 100 vorgesehen sein, um ein unter Wärme
schrumpfbares Rohr (nicht gezeigt) aufzunehmen und zu halten.
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Von entgegengesetzten Seiten des Gehäuseabschnitts 90 steht ein Paar von
Verriegelungsgliedern 102 vor, die jeweils an der Außenseite einen Verriegelungsvorsprung 104
tragen. Diese Glieder 102 sind einstückig an ihrem einem Ende 106 an dem
Gehäuseabschnitt 90 angeformt, so daß das freie Ende 108 auf den Gehäuseabschnitt zu und von
diesem weg bewegbar ist, wodurch dessen Verriegelung mit und Entriegelung von den
Metalleinsätzen 82 erleichtert wird. Das einstückig angeformte Ende 106 ist durch eine
Schulter 110 gekennzeichnet, die in der vollständig zusammengefügten Stellung gegen
die breite umschließende Rippe 78 der Stützplatte 12, Fig. 4, anliegt. Ferner sitzt in
dieser zusammengefügten Stellung der Verriegelungsvorsprung 104 in dem
Einsatzaufnahmeloch 84'.
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Während das vorstehende einen abgedichteten elektrischen Mehrfachkontakt-
Trennwandverbinder darstellt, der leicht innerhalb einer Stützplatte befestigt werden
kann, die an der Trennwand eines Fahrzeugs angebracht ist, gibt es weitere zusätzliche
oder wahlweise Merkmale, um dessen Leistungsfähigkeit zu verbessern. Z. B. kann
eine Verriegelungskappe 120 vorgesehen sein, um ein Mittel zum Verriegeln des
aufnehmenden Gehäuseglieds 14 an der Stützplatte 12 zu schaffen. Eine solche
Verriegelungskappe 120 ist durch eine lange äußere Wand 122 gekennzeichnet, die sich zwischen
dem Stützvorsprung 76 und dem Verriegelungsglied 46 erstreckt, wenn dieses Glied
sich in der zusammengefügten Stellung befindet. Das heißt, die äußere Wand 122
verkeilt im wesentlichen das Verriegelungsglied 46 in Eingriff mit dem Metalleinsatz 82,
wodurch dessen Trennen davon verhindert ist. Die kurze oder innere Wand ist mit
einem Nippel versehen, das in einer entsprechenden Ausnehmung in dem
Verriegelungsglied 46 sitzt. Im Betrieb, wenn einmal die entsprechenden Gehäuseglieder 14, 16 mit
der Stützplatte 12 zusammengefügt sind, wird die Verriegelungskappe 120 längs der
äußeren Wand des Verriegelungsglieds 46 verschoben, wobei sie zwischen die Rippe 76
und das Glied eintritt. Gleichzeitig mit dem letzteren Vorgang beginnt das Nippel,
längs der inneren Wand zu gleiten und verformt sich nach außen. Wenn das Nippel die
Ausnehmung erreicht, kommt das Nippel darin in Eingriff.
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Es wurde zuvor festgestellt, daß die Kontaktglieder 18, 20 innerhalb ihrer
entsprechenden Hohlräume durch Verriegelungsglieder 38 gesichert wurden, die von der
Hohlraumwand abgewinkelt und beabstandet sind. Wenn die Kontaktglieder 18, 20 in diese
Gehäusehohlräume eingesetzt werden, verformt der Kontakt das Glied, bis dessen
Zwischenabschnitt erreicht ist, zu welcher Zeit das Glied in seine normale Stellung
zurückkehrt. Eine sekundäre Verriegelung ist durch diese Erfindung vorgesehen mittels eines
"L"-förmigen Einsatzes 140, von dem ein Schenkel in den Hohlraum hinter das
abgewinkelte Glied 38 (siehe Fig. 5) eingesetzt werden kann. Durch diese Anordnung wird
eine Verformung oder Bewegung des Glieds 38 verhindert, wodurch die Kontaktglieder
18, 20 sicher mit ihren entsprechenden Gehäusen verriegelt sind.