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Belüftung fürwasserdichte Bekleidung Die Erfindung betrifft eine Belüftung
für wasserdichte Bekleidung, bestehend aus mehreren sich gegenseitig überlappenden
Querstreifen, zwischen welchen der Luft die Möglichkeit des Durchtrittes gegeben
ist. Da bei der bekannten Belüftung dieser Art die Querstreifen durch den Wind jedoch
sehr leicht hochgehoben werden und damit auch Feuchtigkeit zwischen den einzelnen
Querstreifen durchtreten kann, ist man gezwungen, die Querstreifen sehr breit und
die gegenseitige Überlappung sehr tief zu halten. Dadurch ist aber der Luftdurchtritt
behindert.
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Dieser Nachteil soll nach der Erfindung' dadurch behoben werden, daß
jeder Querstreifen eine in der Längsrichtung verlaufende, im Faltbug mit Durchlochungen
ausgestattete Falte besitzt, deren eine Faltlage mit der anderen Faltlage des Nachbarstreifens
verbunden ist und zwischen deren beiden Lagen Abstandhalter angeordnet sind. Die
Querstreifen können hierbei durch Faltungen einer einzigen mit Lochreihen versehenen
Bahn gebildet sein, wobei die Wände der am Bug geschlossenen Falten an ihren einander
zugekehrten Berührungsflächen miteinander verbunden sind.
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Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Belüftung,
und zwar Fig. z einen ungefalteten Querstreifen für sich allein in Draufsicht, Fig.2
eine aus diesen Querstreifen hergestellte Belüftung im Längsschnitt, Fig.3 eine
Bahn, aus der die Querstreifen hergestellt werden können, Fig. q. eine Belüftung
im Längsschnitt, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. q., .
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Fig. 6 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform, ähnlich der
der #Fig.2.
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Die Belüftung nach den Fig. r und 2 besteht aus einer Mehrzahl von
Querstreifen r, welche nächst- der einen Längskante 2 eine Lochreihe 3 besitzen.
Jeder einzelne Querstreifen r wird um die durch die Lochreihen 3 bestimmte Linie
C-D@ gefaltet. Die weniger
breite Faltlage q. wird .auf die breitere
Faltlage 5 des Nachbarstreifens aufgeklebt oder aufgenäht. Zwischen den beiden Faltlagen
q. u n, 'd 5 werden Abstandhalter 6 angeordnet, die, wie aus- Fig.
5 ersichtlich, aus gewellten Streifen 7 bestehen, deren Wellen durch einen zweiten
gestreckten, aufgeklebten Streifen 8 in ihrer Lage gehalten sind. Der Streifen 7,
8 kann entweder auf der einen der beiden Lagen q., 5 oder auf beide Lagen aufgeklebt
sein. Um zu verhindern, daß durch Zugbeanspruchung die Belüftung gestreckt wird,
sind an der Rückseite der sich gegenseitig überlappenden Querstreifen mehrere vonoben
nach unten verlaufende Bänder 9 aufgeklebt.
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Da die Streifen i um die Lochreihe 3 gefaltet sind, so kann die Luft
an den Faltbugen eintreten. Sie gelangt sodann in den Bereich zwischen den beiden
Faltlagen q. und 5, und da diese durch die Wellenstreifen 7, 8 in gegenseitigem
Abstand gehalten sind, so ist der ungehinderte Lufteintritt von außen nach innen
möglich, ohne daß die Gefahr eines Wassereindringens besteht.
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Die Abstandhalter 6 brauchen natürlich nicht notwendig durch die gewellten
Streifen 7, 8 gebildet zu sein; sie können auch aus verstärkten Streifen bestehen,
welche zwischen den Lochreihen 3 auf die Innenseite des Strei-, fens i aufgeklebt
sind (Fig. i punktiert eingezeichnet).
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Gemäß der Ausführungsform der Fig.3 und ¢ sind die Streifen i durch
Falten einer einzigen mit den Lochreihen 3 versehenen. Bahn i o gebildet. Die einzelnen
Querstreifen werden in diesem Falle durch die Falten der Bahn io gebildet. Zu diesem
Zwecke wird die Bahn i o entsprechend den Linien C-D, gefaltet, und zwar in solcher
Weise, daß die Lochreihen 3 an den einen Faltbug der so gebildeten Falten zu liegen
kommen (Fig. q.). Die Mittellagen i i und die einen Außenlagen 12 der Falten werden
an den gegenseitigen Berührungsflächen miteinander verklebt. Zwischen den Mittellagen
i i und den Innenlagen r3 jeder einzelnen Falte werden die Abstandhalter 6 angeordnet,
und zwar in derselben Weise wie gemäß der Ausführungsform der Fig. 1, 2 und 5. Die
Luft tritt in der Pfeilrichtung zwischen die in gegenseitigem Abstand gehaltenen
Lagen i i und 13 ein und dringt schließlich über die Durchlochungen 3 in das .Innere
des Kleidungsstückes (Mantel) ein. Die Ausführungsform der Fig.6 unterscheidet sich
von der der Fig.2 dadurch, daß gegenüber dieser die in Fig. 2 punktiert eingezeichneten
Teile 21 vorhanden sind, welche jeden gefalteten Streifen i zum Schlauch 22 schließen.
Der Schlauch besitzt in diesem Falle nicht nur am unteren Bug, sondern auch am oberen
Bug Lochreihen 3. Im Schlauch können natürlich die Abstandhalter 6 beliebiger Form
angeordnet sein.