DE6901034U - Vulkanisierform - Google Patents
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Classifications
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
-
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-
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- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
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- Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
Description
Die Neuerung bezieht sich auf geteilte Vulkanisierformen mit
mehreren in eine Formplatte eingearbeiteten und durch eine abnehmbare andere Formplatte abgedeckten, untereinander nicht in
Verbindung stehenden Hohlräumen.
Im Gebrauch solcher Formen für die Herstellung von Gummiartikeln nach dem sogenannten Preßformverfahren werden in die offenen
Hohlräume abgemessene Mengen von Rohkautschukaleohung eingelegt,
die Formen durch Auflegen der oberen Formplatten geschlossen und anschließend zur Durchführung des Vulkanisationsvorganges in eine
beheizte Presse verbracht. Um die vollständige Ausfüllung der Formenohlräume zu gewährleisten und Fehlfabrikate als Folge
mangelnder Aueformung mit Sicherheit auszuschließen, muß stets eine das Raummaß der Hohlräume überschreitende Menge Rohmischung
eingegeben werden. Der Überschuß tritt durch die Teilungsfuge an
den Formrändern als aäußerer Austrieb aus und verbreitet sich außerdem auch über die einander zugekehrten Oberflächen der aufeinanderliegenden
Formplatten, wo er ein zusammenhängendes, die ausgeformten Artikel untereinander verbindendes Fell bildet. Wenn
ein solches membranartiges Fell bei einer Vielzahl von relativ kleinen Formenohlräumen auch das Ausnehmen der Artikel wie beispielsweise
Absatzflecken, Ventildichtungen oder dgl. sehr vereinfacht, so ist es in anderen Fällen doch wieder störend 'and erfordert
zusätzlichen Arbeitsaufwand zum Auftrennen. Der Neuerung liegt als Aufgabe zugrunde, Gummiartikel nach dem Preßformverfahren
in mehrteiligen Vulkanieierformen von vornherein getrennt voneinander
herzustellen, derart, daß sie einzeln aus den Formenhohlräumen ausgenommen werden können.
Nach der Neuerung wird für Vulkanieierformen der eingangs geschilderten
Gattung diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen jeweils zwei benachbarten Formenhohlräumen eine zur Teilungsebene der aufeinanderliegenden
Formplatten offene, über wenigstens den Bereich größter gegenseitiger Annäherung beider Hohlräume sich erstreckende
Vertiefung vorgesehen ist. Die Vertiefung, die zweckmäßig durch eine Ausnehmung in einer der beiden Formplatten gebildet ist, kann eine
Querschnittsfläche in der Größenordnung der Querschnittsfläche eines Formenhohlraumes bis zu einem einzahligen Bruchteil hiervon aufweisen,
wenn auch je nach den vorliegenden Ausgangsbedingungen Oberschreitungen
dieses bevorzugten Maßverhältnisses nach oben oder unten angebracht sein können.
Die neuerungsgemäße Ausbildung der Vulkanisierformen ermöglicht es,
die Formlinge ohne Zusammenhang untereinander herzustellen und einzeln aus der Form auszunehmen. Der beim Schließen der Vulkanisierform aus
den Formenhohlräumen ausgepreßte Austrieb fließt zwischen jeweils zwei benachbarten Hohlräumen von beiden Seiten in die vorgesehene
Vertiefung, in der es aber aufgrund ihres im Vergleich zu der engen Teilungsfuge sehr großen Volumens nicht zu einem Zusammenfließen
beider Teilströme kommen kann. Es ist anzunehmen, daß auch schon die in den dünnen Auetriebsfell früh einsetzende Vulkanisation ein
späteres Zusammenvulkanisieren innerhalb der Vertiefung verhindert.
Die Formlinge weieen daher nach abgeschlossener Vulkanisation zwar
den üblichen Foragrat auf; doch bildet dieser kein zusammenhängendes Fell, das vor dom Weitertransport der ausgeformten Artikel erst
■anuell aufgetrennt werden aüßte. Mit dem Fortfall dieser bisher
unumgänglichen Nebenarbeiten können Lohnkosten eingespart und damit
die Herstellungskosten gesenkt werden. Ale mittelbarer Vorteil der
Neuerung ergibt sich außerdem die Möglichkeit, den Arbeitsablauf
flüssiger und im Rahmen der Gesamtplanung auch wirtschaftlicher zu
gestalten und mit den freiwerdenden Arbeitskräften einen höheren Fertigungsausstoß zu erzielen.
Um ein mögliches Umfließen der Vertiefung über ihre Schmalseiten hinweg auszuschließen und die getrennte Ausformung mit Sicherheit
zu erreichen, empfiehlt es sich, gegebenenfalls die Vertiefung nach wenigstens einer Seite über die Längenerstreckung der Formenhohlräume
hinauszuführen. Die angestrebte Wirkung der Neuerung wird auch nicht
beeinträchtigt, wenn die Vertiefung nach den Plattenkanten offen ausgeführt wird. Diese Art der Ausbildung bietet herstellungstechnische
Vorteile und ist an bestehenden Vulkanisierformen einfacher vorzunehmen
.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungebeispieles in der Zeichnung
veranschaulicht. Ee bedeutet:
Fig. 1 die Unterplatte einer zweiteiligen Vulkanisierform
in Draufsicht auf ihre Teilungeoberfläche
und
Fig. 2 einen Teilausschnitt nach der Linie II - II in Fig. 1 in vergrößertem Haßstab.
Die Vulkanisierform setzt sich aus einer Unterplatte 1 und einer Oberplatt© 2 zusammen und dient in der gezeichneten Ausführungsform
zum Ausformen und Fertigvulkanisieren von Gummischuhsohlen. Zu diesem Zweck sind in der Unterplatte 1 zwei Formenhohlräume 3 vorgesehen,
denen ergänzende Hohlräume 3a in der Oberplatte 2 zugeordnet sind.
Die gleichbleibende genaue Lage der beiden Formplatten zueinander wird durch drei Paßstifte k gesichert.
In der Unterplatte 1 ist zwischen den Hohlräumen 3 in dem den verbreiterten
Sohlenvorderteilen entsprechenden Bereich eine geradlinig verlaufende Vertiefung 5 eingefräst. Die Vertiefung erstreckt
j eich von dem Gelenkteil der abzuformenden Sohlen, der in der ge-
] zeichneten Anordnung mit einer größeren Entfernung der Hohlräume
j voneinander gleichzusetzen ist, bis über die Sohlenspitzen hinaus,
j so daß ein Zusammenfließen von Auetrieb aus beiden Formenhohlräumen
] in dem gesamten gefährdeten Flächenbereich mit Sicherheit auszuschließen
ist. Die Wände der Vertiefung sind unter einem spitzen Winkel von etwa 10 bis 15° abgeschrägt und gehen über eine abgerundete
Kante in die Plattenebene über. Die Formenhohlräume sind von einer Randkante Jb eingefaßt, die um ein geringes Maß in der
Größenordnung von etwa 1 mm über die Plattenoberfläche vorragt und die eigentliche Auflagefläche für die Oberplatte 2 bildet. Die
auf diese Weise wesentlich reduzierte Kontaktfläche zieht entsprechend höhere spezifische Auflagedrücke nach sich, so daß ein sehr enger
Trennspalt mit größerer Sicherheit eingehalten werden kann.
Im Gebrauch der Vulkanisierformen wird in jedem Hohlraum 3 eine abgewogene
Menge Bohkautschukmischung eingelegt, die Form durch Auflegen
der Oberplatte 2 geschlossen und in üblicher Weise in den Wirkungsbereich einer Presse verbracht. Unter der Einwirkung des
Preßdruckes dringt der Austrieb über die Randkanten Jb in die
Teilungsfuge zwischen den Formplatten und fließt als dünner Film in schon anvulkanisiertem Zustand über den freien Flächenteil 3a
von beiden Seiten in die Vertiefung 3« öie aufgrund ihre* größeren
Volumens die Teilströme ohne jede Pressung aufzunehmen vermag.
Der Verlauf und die Abmessungen der Vertiefung 5 können je nach
Gestalt und Anordnung der gegeneinander abgegrenzten Formenhohlräume unterschiedlich gewählt werden. Die zusätzliche Absetzung
der Randkanten 3b ist nicht zwingend zur Erzielung der erwünschten
Trennwirkung. Sie begünstigt aber das frühzeitige Anvulkanieieren
des Austriebs und ermöglicht unter Umständen eine aus anderen Gründen erwünschte flachere Ausbildung der Vertiefung 3·
Claims (6)
1. Geteilte Vulkanieierform mit mehreren in eine Formplatte eingearbeiteten
und durch eine abnehmbare andere Formplatte abgedeckten, untereinander nicht in Verbindung stehenden Hohlräumen,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeweils zwei benachbarten Formenhohlräumen (3) eine zur Teilungsebene der aufeinander-
Iiegenden Foraplatten (1, 2) offene, über wenigstens den Bereich
größter gegenseitiger Annäherung beider Hohlräume sich erstreckende Vertiefung (5) vorgesehen ist.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung
eine Querschnittsfläche in der Größenordnung der Querschnittefläche
eines Formenhohlraumes bis zu einem einzahligen Bruchteil davon aufweist.
3. Form nach Anspruch 1oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung
durch eine Ausnehmung in einer der beiden Formplatten gebildet ist.
k. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände der Vertiefung in Richtung nach der Bodenfläche sich unter einem Schrägwinkel einander nähern und im Bereich der
Teilungeebene über eine Abrundung in die Oberfläche der Formplatte übergehen.
5. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung eich wenigstens nach einer Seite über den
Längenbereich der Formenhohlräume hinaus t.
p .
6. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die FormenhohlrKume (3) in wenigstens einer (Ό der aufeinanderliegenden
Formplatten von einer die Plattenoberfläche us ein geringes Haß überragenden Randkante (3b) eingefaßt sind.
Hannover, den 29. Oktober 1970 69-1 G/Sü Sü/Pa
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6901034U DE6901034U (de) | 1969-01-11 | 1969-01-11 | Vulkanisierform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6901034U DE6901034U (de) | 1969-01-11 | 1969-01-11 | Vulkanisierform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6901034U true DE6901034U (de) | 1971-01-21 |
Family
ID=34071035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6901034U Expired DE6901034U (de) | 1969-01-11 | 1969-01-11 | Vulkanisierform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6901034U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6053106A (en) * | 1997-10-14 | 2000-04-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Method and device for optimizing utilization of a dampening agent in offset printing |
-
1969
- 1969-01-11 DE DE6901034U patent/DE6901034U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6053106A (en) * | 1997-10-14 | 2000-04-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Method and device for optimizing utilization of a dampening agent in offset printing |
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