DE69008554T2 - Untermatratze. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bettgestell mit einem Hauptrahmen, welches Bettgestell versehen sein kann mit einstellbaren Hilfsrahmen für ein Kopfende oder ein Fußende, von denen jeder gebildet ist durch Längs- und Querrahmenstangen, die aus hohlen Profilen hergestellt sind, und einem Stütznetzwerk, welches zumindest zwischen zwei gegenüberliegenden Rahmenstangen gespannt ist unter Verwendung einer Einrichtung, durch welche die Kanten des Netzwerkes mit den fraglichen Rahmenstangen verbunden werden.
- Ein solches Bettgestell ist zum Beispiel aus der EP-A-130 157 bekannt. Das Netzwerk, welches in dem Hauptrahmen gespannt ist, muß eine Stützfläche von hinreichender Steifigkeit für die Matratze bilden, und zwar derart, daß eine sehr komfortable Liegeposition gewährleistet ist. Insbesondere in dem Fall eines zwischen den Längsstangen des Hauptrahmens gespannten Netzwerkes tritt jedoch das Problem auf, daß ein Hauptteil der Stützfläche von der Einrichtung zum Verbinden des Netzwerkes mit den Längsstangen eingenommen wird. Benachbart zu den Längsrahmenstangen oder den Querrahmenstangen gibt es daher immer eine wenige Zentimeter breite Fläche, welche eine sehr viel größere Steifigkeit hat als das Netzwerk. Der Nachteil hiervon ist, daß die Matratzen eine unkomfortable Liegefläche auf der Ebene von jenen Flächen liefert. Dies wird am allermeisten in jenem Fall gespürt, daß zwei Bettgestelle benachbart zueinander für ein Doppelbett angeordnet sind, wobei die Längsprofile, die benachbart zueinander in der Mittenebene verlaufen, zusammen einen noch breiteren, harten unkomfortablen Streifen bilden.
- All dies könnte verbessert werden durch Verlängern des Bettgestelles um das Maß der harten Flächen. Dies ist jedoch aus ästhetischen Gründen sehr unerwünscht, weil der zusätzliche Raum, der in jenem Fall erforderlich ist, für das Bettgestell ebenfalls ein Nachteil ist.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Bettgestell herzustellen, das eine komfortablere Lagerung liefert. Diese Aufgabe wird dadurch erreicht, daß die Rahmenstangen, die entgegengesetzt zueinander liegen und mit dem Netzwerk verbunden sind, einen Querschnitt in der Form eines Polygons haben, welches bestimmt ist zumindest durch eine Außenfläche, welche relativ zu dem jeweiligen Rahmen von der oberen Außenkante der Rahmenstange einwärts und abwärts verläuft, eine Innenfläche, welche relativ zu der jeweiligen Rahmenstange von der oberen Innenkante der Rahmenstange abwärts verläuft, wobei die Oberkanten der Rahmenstange direkt unterhalb der Fläche bzw. Seite des Netzwerkes sind, und eine Fläche, welche unter einem Winkel abwärts und/oder auswärts verläuft und verbunden ist mit den Seiten bzw. Flächen und wobei deren Weite der Höhe von Querverstärkungen entspricht, die hiermit verbunden werden können, und zumindest eine weitere Fläche bzw. Seite, die das Querschnittsprofil schließt.
- Die Form des Rahmenstangenquerschnittes gemäß der Erfindung liefert die Möglichkeit des Festlegens der gestützten Netzwerkkanten weiter nach außen über die Rahmenstange als es zuvor möglich war. Da die Seite, die von der oberen Außenkante der Rahmenstange nach innen verläuft, auch nach unten gerichtet ist, hat der Teil des Netzwerkes, der über jener Seite liegt, noch die Möglichkeit, sich unter Belastung abwärts zu bewegen. Dies bedeutet, daß die tatsächliche Breite des Netzwerkes, über welche es eine komfortable Lagerung bietet, größer ist als bei den bekannten Bettgestellen und zwar ohne daß die Gesamtgröße des Rahmenwerkes sich erhöht hat.
- Die Rahmenstange muß Belastungen in horizontaler und vertikaler Richtung aufnehmen können. Im Falle des Rahmenstangenquerschnittes gemäß der Erfindung ist dies leicht möglich, da die Abmessung der Rahmenstange in beiden Richtungen groß genug gewählt werden kann, um das gewünschte Widerstandsmoment zu erzielen.
- Es ist bekannt, das Netzwerk festgelegt zu halten mittels einer Kantenkehle. Solche bekannten Kantenkehlen sind an den Seiten der einander gegenüberstehenden Rahmenstangen festgelegt, an welchen das Netzwerk festzulegen ist, oder sie sind einstückig mit den Rahmenstangen, zum Beispiel durch Schweißen. Wie zuvor erwähnt, führt diese Gestaltung zu einer wesentlichen Reduktion in der Größe der Fläche, welche für das Netzwerk verfügbar ist.
- Gemäß der Erfindung kann auch eine größere effektive Breite des Netzwerkes bei dieser Gestaltung durch die Tatsache erzielt werden, daß die Kantenkehle ein separates, im wesentlichen flexibles Teil ist, wobei diese Kantenkehle bzw. Kantenkehlleiste mittels einer Hakenverbindung an der Rahmenstange angekoppelt ist und in dem eingepaßten bzw. angepaßten Zustand auf der flachen Oberseite der Rahmenstange liegt, welche außerhalb der Rahmenstangenseite ist, die unter einem Winkel nach innen und unten verläuft. Die flexible Kantenkehle gemäß der Erfindung erzielt ihre Steifigkeit durch die Tatsache, daß sie auf der Oberseite der Rahmenstange liegt. Unterhalb der Kantenkehle und des daran festgelegten Netzwerkes setzt sich das Profil nach unten und einwärts fort, was hier erneut die gewünschte wirksame Breite kombiniert mit der geforderten Festigkeit des Profiles gewährleistet.
- Das Netzwerk liegt nun virtuell in derselben Ebene wie die Oberseite des Rahmens, was ein attraktives Erscheinungsbild liefert. Bei dieser Gestaltung des Bettgestelles wird eine größere Flexibilität auch hinsichtlich der Herstellung erzielt. Das bekannte Bettgestell ist, nachdem er vollständig zusammengesetzt ist, einer Abschlußbehandlung ausgesetzt, bei der er seine endgültige Farbendbearbeitung erhält. Netzwerk und Rahmenstangen sind daher notwendigerweise von derselben Farbe.
- Gemäß der Erfindung können die Kantenkehlen jedoch vorab in einer gewünschten Farbe hergestellt werden und die Kantenkehlen können dann in die geeigneten Rahmenstangen gehakt werden, wobei das Netzwerk hierzwischen liegt.
- Die Hakenverbindung zwischen Kantenkehlen und Rahmenstangen hat den weiteren Vorteil, daß ohne Problem für jene Teile unterschiedliche Materialien ausgewählt werden können. Im Falle der bekannten Verbindung ist die Wahlfreiheit natürlich in dieser Hinsicht sehr begrenzt. Erfindungsgemäß kann zum Beispiel ein hochwertiger Kunststoff oder ein hochwertiges Metall für die Kantenkehle gewählt werden, was bedeutet, daß ein attraktives Erscheinungsbild gewährleistet werden kann.
- Gemäß einer ersten möglichen Ausführungsform kann eine Vorkehrung für die Hakenverbindung der Kantenkehle derart getroffen werden, daß sie eine Kante der Kantenkehle ist, welche in einer Hakenform als Flansch ausgebildet ist und eine nach außen zeigende Oberkante der Rahmenstange greift. Die Oberseite der Rahmenstange ist hier vollständig bedeckt, während seine Außenseite sichtbar bleibt. All dies ermöglicht es, das Erscheinungsbild des Bettgestelles weiterhin zu beeinflußen durch Wählen einer gewünschten spezifischen Farbkombination für die Kantenkehle und die Rahmenstange.
- Gemäß einer zweiten möglichen Ausführungsform kann eine Vorkehrung getroffen werden für die Hakenverbindung der Kantenkehle an der Rahmenstange, so daß diese gebildet ist durch einen Streifen der Kantenkehle, der um die Außenseite der Rahmenstange läuft und an der Unterseite bzw. Bodenseite der Rahmenstange festgelegt ist. Die Rahmenstange ist nun vollständig durch die Kantenkehle verborgen. Diese Ausführungsform ermöglicht es, für die Rahmenstange ein gewöhnliches Metallrohr von hinreichender hoher Festigkeit auszuwählen, welches keinem hohen ästhetischen Standard genügen muß. Das Festlegen an der Unterseite der Rahmenstange kann erzielt werden mittels einer Hakenverbindung. Dies ist nicht notwendig; da die Festlegung an der Unterseite der Rahmenstange virtuell nicht sichtbar ist, ist hierfür ein weniger attraktives Erscheinungsbild akzeptierbar, zum Beispiel durch Schrauben oder Niete.
- Vorzugsweise ist für den Querschnitt der Rahmenstangen, zwischen denen das Netzwerk gespannt ist, eine Vorkehrung getroffen, daß diese eine Außenfläche bzw. Außenseite haben, die von der Unterkante der Rahmenstange unter einem Winkel nach oben und außen zu der Oberkante verläuft. Der Rahmenstangenquerschnitt, der so erhalten wird, ist im wesentlich eine Dreiecksform und hat die geforderten Widerstandsmomente gegen das Verbiegen in horizontaler und vertikaler Richtung. Die Tatsache, daß die Außenseite der Rahmenstange kegelartig nach unten verläuft, erzeugt ein unaufdringliches Erscheinungsbild. Dies erhöht weiterhin den Eindruck einer Kompaktheit der Rahmenstangen und auch des gesamten Rahmenwerkes.
- In diesem Zusammenhang kann eine attraktive Ausführungsform auch erhalten werden, indem man an der Außenseite der nach oben geneigten Außenseite der Rahmenstangen, zwischen denen das Netzwerk gespannt ist, unter einer Entfernung von der Außenseite, eine zweite Rahmenstange vorsieht, die im Querschnitt polygonal ist, und wobei die Außenseite hiervon die Außenseite des Hauptrahmen festlegt bzw. bestimmt. Die Querschnitte der zwei Rahmenstangen und der Kantenkehle können hier derart aneinander angepaßt werden, daß ihre an der Außenseite sichtbaren Flächen sanft ineinander verlaufen.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann eine Vorkehrung dafür getroffen werden, daß diese zweite polygonale Rahmenstange im wesentlichen die Form eines Dreieckes hat, dessen geneigte Seite parallel zur geneigten Außenseite der Rahmenstange mit der Verbindung zum Netzwerk verläuft und wobei die anderen Seiten die Außenfläche bzw. Außenseite und die Unterseite bzw. Unterfläche der Balkenform festlegen. Der Vorteil der obigen zwei Ausführungsformen, insbesondere jedoch der letzteren ist, daß die Positionierung der zwei Rahmenstangen benachbart zu- und übereinander entlang ihrer zueinander zeigenden geneigten Flächen zu einer kompakten Anordnung führt, die immer noch die gewünschten Festigkeitseigenschaften hat, und zwar Dank der Dreieckquerschnitte. Die nach oben geneigte Führung, die in beiden Ausführungsformen vorhanden ist, und zwar zwischen den aufeinander zeigenden Seiten der zwei Rahmenstangen, hat eine vorteilhafte Wirkung in diesem Bereich auf die Belüftung der Matratze und des Bettgestelles, die übereinanderliegen. Insbesondere, wenn zwei bekannte Matratzen benachbart zueinander für ein Doppelbett angeordnet werden, ist herausgefunden worden, daß Feuchtigkeits- und Korrosionsprobleme in diesem Bereich in der Nähe der gegenüberstehenden Seiten der Matratzen auftreten. In dem Fall der bekannten Matratzen ist dieser Bereich durch Profile und Matratzen virtuell vollständig abgeschlossen, was bedeutet, daß keine Ventilation bzw. Belüftung vorliegen kann. In dem Fall des Bettgestelles gemäß der Erfindung kann dieses Problem verhindert werden dadurch, daß eine Belüftung tatsächlich möglich ist durch die oben erwähnten Führungen.
- In dem Fall der zwei oben erwähnten Ausführungsformen können die zwei Rahmenstangen über ihre gesamte Länge durch geeignete Abstandshalter aneinander festgelegt werden.
- Bei einem Bettgestell, das mit einem Kopfende und/oder einem Fußende versehen ist, welches um eine horizontale Querachse einstellbar ist, ist es jedoch möglich, vorzusehen, daß das Netzwerk zwischen den Längsrahmenstangen des Kopfendes oder des Fußendes gespannt wird und daß diese Längsrahmenstangen im Querschnitt eine äußere Seite haben, die geneigt von der Unterkante der Längsstange nach oben und außen in Richtung auf die Oberkante verläuft, und daß in der heruntergeklappten Position diese Längsrahmenstangen benachbart zu den Hauptrahmenstangen des Hauptrahmens liegen, welche in der Form eines polygonalen Profiles gestaltet sind, dessen Außenseite bzw. -fläche die Form der Außenseite des Hauptrahmen bestimmt, oder in der Form eines Dreieckes, dessen geneigte Seite parallel zu der geneigten Außenseite der Rahmenstange mit der Verbindung zu dem Netzwerk verläuft, und wobei die anderen Seiten die Außen- und Unterseite der Rahmenstangenform bestimmen.
- Das Bettgestell kann derart gestaltet werden, daß die Rahmenstangen, die die Formen der Hauptrahmenstangen des Hauptrahmens bestimmen, auf der Innenseite, im Querschnitt gesehen, versehen sind mit einem Längsschlitz mit hinterschnittener Ober- und Unterkante. Ein Vorteil einer derartigen Gestaltung ist, daß Objekte wie eine Beleuchtungshalterung, eine Tischsäule und dergleichen an dem Bettgestell in dem Längsschlitz auf einfache Weise und von der Seite unsichtbar angebracht werden können.
- Schließlich kann in diesem Zusammenhang das Bettgestell derart gestaltet werden, daß die zweite Rahmenstange, die die Form der Hauptrahmenstangen des Hauptrahmens bestimmt, auf der Außenseite mit einer Ausnehmung oder einer Vertiefung bzw. Nut versehen ist, die in Längsrichtung verläuft, und daß das Bettgestell mit Stützbeinen versehen ist, die jeweils in eine Kante in die Längsausnehmung oder -vertiefung passen und in einer Entfernung weg von und gegenüberliegend zu der Kante eine Lippe haben, die einwärts gestaffelt bzw. abgesetzt ist, und zwar relativ zu der Rahmenstange, und welche sich an der Innenseite der Rahmenstange befindet, den Längsschlitz überlappt und mit einer Halteeinrichtung versehen ist, die spannbar bzw. dehnbar ist und in den Längsschlitz der Rahmenstange greift.
- Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf eine Anzahl von Beispielen von Ausführungsformen beschrieben, wie sie in den Figuren ge-10 zeigt sind.
- Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Bettgestelles gemäß der Erfindung;
- Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Seite des Bettgestelles;
- Fig. 3 zeigt einen weiteren Querschnitt gemäß Fig. 2; und
- Fig. 4 zeigt ein Detail der Stützbeinanbringung des Bettgestelles.
- Das in Fig. 1 gezeigte Bettgestell ist mit einem Hauptrahmen 1 und mit einem einstellbaren Kopfende 2 und einem einstellbaren Fußende 3 versehen. Beide sind auf bekannte Weise, die nicht gezeigt ist, zum Beispiel durch eine Gasfeder/Hebel-Steuereinrichtung gelagert. Die Seitenrahmenstangen 4, 5 des Kopf- und des Fußendes sind miteinander verbunden durch Querrahmenstangen 6, die nach unten gebogen sind. Ein (nicht gezeigtes) Netzwerk ist auch zwischen diesen Seitenrahmenstangen 4, 5 gespannt.
- Fig. 2 zeigt die Profile 7 und 4 des Hauptrahmens 1 und des Kopf- oder Fußendes 2 bzw. 3 in größerem Detail, wobei das Kopf- und Fußende in der vollständig herabgeklappten Position gezeigt sind. Die Rahmenstange 4 ist mit einer geneigten Seite 27, einer geneigten Seite 9, die einer entsprechenden geneigten Seite 8 der Rahmenstange 7 gegenübersteht, und mit einer Außenkante 10 versehen. Um diese Außenkante 10 ist die Kantenkehle 11 gehakt, deren dem Hakenteil 12 gegenüberliegender Abschnitt Zähne 13 hat, die durch das Netzwerk 14 verlaufen. Die Rahmenstange 4 hat weiterhin einen ausgenommenen bzw. eingezogenen Abschnitt 15, in welchem die Querrahmenstangen 6 aufgenommen werden können. Aufgrund der Wandteile 8, 9 können die Rahmenstange 7 und die Rahmenstange 4 benachbart zueinander geneigt nach oben verlaufen, wodurch sie eine kompakte Einheit gewährleisten. Diese Gestaltung ist von einer Breite im Querschnitt, die, wie zuvor erwähnt, geringer ist als die bekannte Gestaltung, was zu einer komfortableren Liegeposition führt, und zwar insbesondere, wenn das Netzwerk im Querschnitt zwischen den Längsrahmenstangen 4, 5 gespannt ist.
- Die Rahmenstange 7 bildet zusammen mit der Kantenkehle bzw. Kantenkehlleiste eine gekrümmte Außenfläche, welches eine vorteilhafte Wirkung auf das Erscheinungsbild dieser Gestaltung hat.
- Gemäß der in Fig. 3 gezeigten Variante kann der Hauptrahmen 1 auch mit einer Rahmenstange 23 mit einem dreieckigen Querschnitt versehen werden. Die geneigte Seite 24 davon verläuft parallel zu der geneigten Seite der Rahmenstange 4. Eine Belüftungsführung 25 liegt zwischen diesen Seiten vor, und zwar zum Zwecke der Verminderung von Feuchtigkeits- und Korrosionsproblemen. Die dreieckige Rahmenstange 23 hat ausgezeichnete Festigungseigenschaften, was die Biegung und Torsion angeht. Die Stützbeine für das Bettgestell können auf eine geeignete Weise an der Unterseite 26 festgelegt werden.
- Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, hat die Rahmenstange 7 eine innere, hinterschnittene Längsausnehmung bzw. -vertiefung 16 und eine äußere Längsausnehmung bzw. -vertiefung 17. Diese Ausnehmungen sollen zur Aufnahme einer Befestigungsplatte 18 und einer Nase bzw. Noppe 19 dienen, die jeweils zu einem Stützbein 20 gehören. Die Platte 18 ist mittels einer Schraubenverbindung an einer Lippe bzw. einem Steg 21 verbunden und kann durch den Schraubkopf 22 in der Vertiefung 16 festgezogen werden. Die Nase 16 wird in diesem Fall in die Vertiefung 17 gedrückt, wodurch eine robuste Beinbefestigung erzeugt wird.
Claims (9)
1. Bettgestell mit einem Hauptrahmen (1), welcher mit einstellbarem
Hilfsrahmen (2, 3) für das Kopfende oder das Fußende versehen sein
kann, von denen jeder durch Längs- (4, 5) und Querrahmenstangen aus
Hohlprofilen gebildet ist, und mit einem Stütznetzwerk (14), welches
zumindest zwischen zwei gegenüberliegenden Rahmenstangen (4, 5)
unter Verwendung einer Einrichtung (11) gespannt ist, durch welche
die Kanten des Netzwerkes (14) an den fraglichen Rahmenstangen (4,
5) angeschlossen bzw. verbunden werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rahmenstangen (4, 5), die einander gegenüberliegen und mit
dem Netzwerk (14) verbunden sind, einen Querschnitt in der Form des
Polygons haben, welches bestimmt ist zumindest durch eine
Außenfläche (9), welche relativ zu der jeweiligen Rahmenstange (4, 5) von
der oberen Außenkante der Rahmenstange (4, 5) nach innen und unten
verläuft, eine Innenfläche (27), die relativ zu der jeweiligen
Rahmenstange (4, 5) von der oberen Innenkante der Rahmenstange (4, 5) nach
unten verläuft, und wobei die oberen Kanten der Rahmenstange (4, 5)
direkt unterhalb der Fläche bzw. Seite des Stütznetzwerkes (14) sind,
eine Fläche (15), die unter einem Winkel verbunden mit den Flächen (9,
27) nach unten und/oder außen verläuft und deren Weite der Höhe von
Querverstärkungen (6) entspricht, die hiermit verbunden werden
können, und zumindest eine weitere Fläche (10), die den
Rahmenstangenquerschnitt schließt.
2. Bettgestell gemäß Anspruch 1, wobei das Netzwerk gehalten ist
mittels einer Kantenkehle (11), dadurch gekennzeichnet, daß die
Kantenkehle (11) ein separates, im wesentlichen flexibles Teil ist, wobei diese
Kantenkehle (11) mittels einer Hakenverbindung (12) mit der
Rahmenstange (4) gekoppelt ist und in dem angepaßten bzw. eingepaßten
Zustand auf einer flachen Oberfläche (10) der Rahmenstange (4) liegt,
welche außerhalb liegt bezüglich der Profilfläche (15), die unter einem
Winkel nach innen und unten verläuft.
3. Bettgestell gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hakenverbindung (12) der Kantenkehle (11) eine Kante der
Kantenkehle (11) ist, welche in einer Hakenform als Flansch ausgebildet ist
und eine nach außen zeigende Oberkante (10) der Rahmenstange (4)
greift.
4. Bettgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hakenverbindung (12) der Kantenkehle (11) an der Rahmenstange (4)
gebildet ist durch einen Streifen der Kantenkehle (11), der um die
Außenseite der Rahmenstange (4) verläuft und an der Unterseite der
Rahmenstange (4) festgelegt ist.
5. Bettgestell gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der schrägen
nach oben geneigten Außenfläche (9) der Rahmenstangen (4, 5),
zwischen denen das Netzwerk (14) gespannt ist, unter einer
Entfernung von der Außenfläche (9) eine zweite Rahmenstange (7, 23)
angeordnet ist, die im Querschnitt polygonal ist und deren Außenfläche
die Außenfläche des Hauptrahmen bestimmt.
6. Bettgestell gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese
zweite polygonale Rahmenstange (23) im wesentlichen in der Form
eines Dreieckes ist, deren geneigte Seite (24) parallel zu der geneigten
Außenseite (9) der Rahmenstange (4, 5) mit der Verbindung zu dem
Netzwerk (14) verläuft und wobei die anderen Seiten die Außenfläche
(23) und die Unterseite (26) der Stangenform bestimmt.
7. Bettgestell gemäß Anspruch 1, welches versehen ist mit einem
Kopfende (2) und/oder Fußende (3), welches um eine horizontale Querachse
einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk (14)
zwischen den Längsrahmenstangen (4, 5) des Kopfendes (2) oder des
Fußendes (3) gespannt ist und diese Längsrahmenstangen (4, 5) in der
Form sind, die im Anspruch 1 beschrieben ist, und in der
herabgeklappten Position benachbart zu den Hauptrahmenstangen des
Hauptrahmens mit einer Form gemäß den Ansprüchen 5 oder 6 liegt.
8. Bettgestell gemäß Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rahmenstangen, die die Form der Hauptrahmenstangen des
Hauptrahmens bestimmen, auf der Innenseite, im Querschnitt gesehen, mit
einem Längsschlitz (16) versehen sind, der eine hinterschnittene
Oberund Unterkante hat.
9. Bettgestell gemäß einem oder mehrere der vorgehenden Ansprüche 5
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Rahmenstange (7), die
die Form der Hauptrahmenstangen des Hauptrahmens bestimmt, auf
der Außenseite mit einer Ausnehmung oder Vertiefung (17) versehen
ist, die in Längsrichtung läuft, und wobei der Bettgestell versehen ist
mit Stützbeinen (20), die jeweils mit einer Kante (19) in die
Längsausnehmung oder -vertiefung (17) passen und in einer Entfernung weg
von und gegenüberliegend zu der Kante eine Lippe bzw. einen Steg
(21) haben, welcher einwärts relativ zu der Rahmenstange (7)
gestaffelt bzw. versetzt ist und welcher an der Innenseite der Rahmenstange
(7) liegt, den Längsschlitz (16) überlappt und mit einer Halteeinrichtung
(18) versehen ist, die anziehbar ist und in den Längsschlitz (16) der
Rahmenstange (7) greift.
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