DE688294C - Lagerzapfen fuer Laufraeder - Google Patents
Lagerzapfen fuer LaufraederInfo
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- DE688294C DE688294C DE1938R0101235 DER0101235D DE688294C DE 688294 C DE688294 C DE 688294C DE 1938R0101235 DE1938R0101235 DE 1938R0101235 DE R0101235 D DER0101235 D DE R0101235D DE 688294 C DE688294 C DE 688294C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
- F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
- F16C33/20—Sliding surface consisting mainly of plastics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. FEBRUAR 1940
16. FEBRUAR 1940
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 688294 KLASSE 47b GRUPPE
Rioi235 XII/4/b
ifc Heinrich Eckenberg in Essen
ist als Erfinder genannt worden. Der Miterfinder hat beantragt, nicht genannt zu werdi
H. Römmler Akt.-Ges. in Spremberg, Niederlausitz Lagerzapfen für Lauf räder
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1938 ab
Patenterteilung bekanntgeniacht am 25. Januar 1940
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Ausbildung
feststehender Lagerzapfen für Laufräder, insbesondere solcher Art, die unter hohem Lagerdruck, jedoch mit geringer Laufraddrehzahl
arbeiten. In solchen Fällen, wie sie z. B. bei Kranen vorliegen, bereitet die Schmierung Schwierigkeiten, weil zufolge der
geringen Drehzahl sich der erforderliche Ölfilm nur schwer bildet. Zufolge der unzureichenden
Schmierung, des hohen Druckes und der dadurch erzeugten Reibung treten
recht starke Erwärmungen auf. Die Schwierigkeiten steigern sich, wenn man aus Gründen
der Ersparnis wertvoller Metalle Lagerschalen aus Kunstharzpreßstoff verwendet, wie dies
an sich bekannt ist. Ordnet man eine Preßstoffbuchse im Laufrad an, so -wird die
Wärmeabfuhr in das Laufrad hinein zufolge der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Kunstharzpreßstoffes
abgesperrt, während der Zapfen mit seinem geringen Querschnitt die Wärme nicht genügend abführen kann. Es
ist auch sdhon vorgeschlagen worden, eine Preßstoffbuchse fest auf den Lagerzapfen
aufzubringen. Nunmehr entsteht die Wärme zwischen der Preßstoffbuchse und dem Laufrad;
sie kann in das Laufrad abfließen, während nur der kleinere Weg für die Wärme durch den Zapfen abgesperrt wird. Eine
solche Ausführung ist jedoch ungünstig zufolge der hohen Lagerdrücke, die zu einer
Zerstörung der Buchse führen können, zu-
mal diest nicht auf ihrem gesamten Umfange,
sondern nur auf ihrer tragenden Seite beansprucht wird.
Die Erfindung beseitigt die Schwierigkeiten
dadurch, daß der Zapfen nur auf seiner tragenden Seite mit einer Schale aus
Kunstharzpreßstoff versehen wird. Diese Anordnung ist vorteilhaft insofern, als an Preßstoff
gespart werden kann. Die Teile des ίο Lagerzapfens, die unbelastet sind und nur zur
Führung dienen, die also auch nur sehr wenig beansprucht werden, bestehen aus Metall, und nur auf einem Teil seines Umfanges
ist der Lagerzapfen mit Kunstharzpreßstoff bekleidet. Das bedeutet ferner, daß
die Reibungswärme zufolge des umlaufenden
Rades nun teilweise auch in den Lagerzapfen abgeführt werden kann, also für die Wärmeabfuhr
zwei Wege gegeben sind. Die Art der Befestigung der Preßstoffschale
auf dem Lagerzapfen ist an sich für
die Erfindung gleichgültig. Es ist nur darauf zu achten, daß der hohe Druck auf die Preßstoffschale,
die sich unter 'dem Einfluß der Belastung auseinanderzubiegen sucht, nicht
etwa zu einem Platzen der Schale führt. Es läßt sich diese Gefahr dadurch beseitigen,
daß die Schale an ihren Rändern mit Stoßflächen versehen wird, die zusammen einen
Winkel von etwas weniger als i8o° bilden. Bei einer solchen Ausführungsform tritt eine
Keilwirkung in Erscheinung, die zur Folge hat, daß gerade zufolge des Lagerdruckes die
Schale zusammengepreßt, also gegen den Zapfen gedrückt wird.
Die Preßstoffschale kann in Nuten oder
beispielsweise schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen des Lagerzapfens gehalten sein. Es
ist gleichgültig, ob man die Lagerschale zunächst als Teil für sich preßt, um sie alsdann
auf den Lagerzapfen aufzuschieben, oder ob man die Schale bei ihrer Herstellung zugleich
auf den Lagerzapfen aufpreßt. Es empfiehlt sich., die Wandstärke der Preßstoffschale
an der am meisten belasteten Stelle zu verstärken. Dies führt nicht nur zu einer
längeren Gebrauchsdauer der Preß stoffschale, ■sondern auch zu einer Ersparnis an wertvollen
Baustoffen. Der stärkste Druck wird in den meisten Fällen auf die Mitte der Preßstoffschale
wirken, während die Ränder der Schale einer geringen Abnutzung ausgesetzt sind.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes. In Abb. ι ist in Seitenansicht das Laufrad 'dargestellt; Abb. 2 veranschaulicht hierzu einen
Querschnitt. Die Abb. 3 und 4 sowie 5 und 6 und 7, 8 zeigen Ausführungsmöglichkeiten,
bei denen das Laufrad nur zum Teil dargestellt ist.
Das Laufrad« beliebiger Ausführungsform ist in üblicher Weise auf den feststehenden
Lagerzapfen & aufgesetzt. Der Zapfen & besitzt auf einem Teil seines Umfanges eine
Ausfräsung, die durch eine Preßstoffschale c ausgefüllt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist
angenommen, daß der Zapfen b auf seiner Unterseite dem hohen Lagerdruck ausgesetzt
ist. Die Stoßflächen d an den Rändern der Preßstoffschale e schließen· einen Winkel von
etwas weniger als i8o° ein. Würden diese Stoßflächen d waagerecht verlaufen, so könnte
der auf den Lagerzapfen ausgeübte Lagerdruck die Schale c ungünstig beeinflussen,
die Schale würde nach außen gebogen werden, sie würde versuchen, ihren Durchmesser
zu vergrößern und dabei gegebenenfalls platzen. Durch die Ausbildung der Stoßflächen
nach der Erfindung erzielt mail eine Keilwirkung·, die die Schalenränder gegeneinander,
also fest gegen den Lagerzapfen b preßt.
Diese Ausbildungsform der Ränder der Lagerschale c ist auch bei den weiteren Ausführungäbeispielen
nach Abb. 3 bis 8 beibehalten. Bei der Ausführung nach der Abb. 3 und 4 ist der Zapfen δ mit Nuten
versehen. Die Lagerschale c ist in der Preßform auf den Zapfen b aufgepreßt. Der
Preßstoff dringt dabei auch in die Nuten des Lagerzapfens & ein, so daß die Schale c vollkommen
fest auf dem Zapfen b sitzt.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5
und 6 ist angenommen, daß die Preßstoffschale c zunächst als Teil für sich in einer
Preßform hergestellt und dann mit ihren schwalbenschwanzförmigen Ansätzen e in entsprechende
Nuten des Zapfens b eingeschoben ist. Zur Sicherung der Lage der Preßstoffschale
c kann man Schrauben oder Stifte einsetzen oder stirnseitig am Lagerzapfen &
eine Sicherungsplatte vorsehen. Man kann die Schale c aber auch auf den Zapfen b
aufschrumpfen. '
Die Ausführungsform nach Abb. 7 und 8 unterscheidet sich von den bereits behandelten
Ausführungsformen nur dadurch, daß die Lagerschale c an der am stärksten belasteten
Stelle, beim Ausführungsbeispiel in ihrer 1^
Mitte/, eine größere Wandstärke als an den , Rändern besitzt. Die Mittelpunkte der kreisförmig
gedachten Berührungsfläche zwischen Schale und Zapfen einerseits sowie der Lauffläche
andererseits sind also gegeneinander verschoben. Es ist gewissermaßen eine Schwächung der Wandstärken an den geringer
belasteten Wandteilen und entsprechend eine Vergrößerung der Wandstärke an
den hochbelasteten Stellen vorgenommen worden. Dies gibt eine günstigere Verteilung
des Preßstoffes, die der Höhe der auftreten-
den Belastungen angepaßt ist. Die Wandstärke in der Mitte ist so groß gewählt, daß
ohne Gefahr der stärkste zulässige Verschleiß eintreten kann. Wollte man die gleiche Wandstärke
auch an den Wandteilen vorsehen, würde hier unnötig Preßstoff verarbeitet sein, da ja die Beanspruchung an den Randteilen
eine wesentlich geringere ist. Die Erfindung führt also zu einer besseren Ausnutzung und
zu einer Ersparnis an hochwertigen Preßstoffen.
Claims (3)
- Patentansprüche:ig i. Feststehender Lagerzapfen für Lauf-* räder, die unter hohem, nur in einer Richtung wirkendem Lagerdruck und geringer Laufraddrehzahl arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (b) nur auf seiner tragenden Seite mit einem in den Zapfenquerschnitt eingelassenen Schalenteil (c) aus Kunstharzpreßstoff versehen ist.
- 2. Feststehender Lagerzapfen für Laufräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Lagerzapfen {b) aufgepreßte oder zuvor für sich hergestellte und alsdann auf den Lagerzapfen (&) aufgebrachte Schale (c) an ihren Rändern mit Stoßflächen (d) versehen ist, die zusammen einen Winkel von etwas weniger als i8o° bilden.
- 3. Feststehender Lagerzapfen nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstoffschale (c) an der Stelle des größten Lagerdruckes (/) eine vergrößerte Wandstärke besitzt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0101235 DE688294C (de) | 1938-01-09 | 1938-01-09 | Lagerzapfen fuer Laufraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0101235 DE688294C (de) | 1938-01-09 | 1938-01-09 | Lagerzapfen fuer Laufraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688294C true DE688294C (de) | 1940-02-16 |
Family
ID=7420509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938R0101235 Expired DE688294C (de) | 1938-01-09 | 1938-01-09 | Lagerzapfen fuer Laufraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688294C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1232410B (de) * | 1958-07-05 | 1967-01-12 | Lemfoerder Kunststoff G M B H | Gleitlagerbuchse |
| DE3214250A1 (de) * | 1981-04-20 | 1982-11-11 | Kamatics Corp., 06002 Bloomfield, Conn | Lagervorrichtung |
| US4717268A (en) * | 1981-04-20 | 1988-01-05 | Kamatics Corporation | Bearing construction |
-
1938
- 1938-01-09 DE DE1938R0101235 patent/DE688294C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1232410B (de) * | 1958-07-05 | 1967-01-12 | Lemfoerder Kunststoff G M B H | Gleitlagerbuchse |
| DE3214250A1 (de) * | 1981-04-20 | 1982-11-11 | Kamatics Corp., 06002 Bloomfield, Conn | Lagervorrichtung |
| US4717268A (en) * | 1981-04-20 | 1988-01-05 | Kamatics Corporation | Bearing construction |
| DE3214250C3 (de) * | 1981-04-20 | 1998-12-24 | Kamatics Corp | Lagervorrichtung |
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