DE68669C - Zauberschrank, um Gegenstände nach Belieben sichtbar oder unsichtbar zu machen - Google Patents
Zauberschrank, um Gegenstände nach Belieben sichtbar oder unsichtbar zu machenInfo
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- DE68669C DE68669C DENDAT68669D DE68669DA DE68669C DE 68669 C DE68669 C DE 68669C DE NDAT68669 D DENDAT68669 D DE NDAT68669D DE 68669D A DE68669D A DE 68669DA DE 68669 C DE68669 C DE 68669C
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- DE
- Germany
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- walls
- magic
- closet
- invisible
- lattice
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008034 disappearance Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63J—DEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
- A63J21/00—Conjuring appliances; Auxiliary apparatus for conjurers
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.X^
Der im Folgenden beschriebene Zauberschrank dient dem Zwecke, Personen auf
scheinbar unerklärliche Weise verschwinden zu lassen.
In beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι bis 8 veranschaulicht. Fig. 1
ist ein horizontaler Querschnitt durch den Schrank, während Fig. 2 eine Ansicht desselben
darstellt. Wie ersichtlich, ist der Schrank sechseckig gedacht, derart, dafs die Wände
gitterähnlich ausgebildet sind. Diese Gitter werden durch verticale Schienen B, welche
entsprechende Zwischenräume D lassen, hergestellt, wobei eine Horizontalschiene C zur
Verbindung und Versteifung dient. Die Gitterwände sind an den Eckpfosten K scharnierartig
befestigt, so dafs sie sich, wie dies die punktirten Kreise angeben, öffnen lassen, wobei
immer zwei benachbarte Wände an einem und demselben Pfosten gelenkig angeordnet sind. An dem Boden H und an der Decke /
befinden sich zwei aufklappbare Deckel H1 bezw. J1; das ganze Cabinet steht auf RoIlfüfsen.
Das Charakteristische der Erfindung besteht nun in der Einrichtung der beiden rückwärtsgelegenen
Wände, an deren Eckpfosten ein Tritt NN1 zur Stütze für die zum Verschwinden
dienende Person angebracht ist; dieser Tritt NN1 ist, wie Fig. 2 a zeigt, zusammenklappbar.
Die rückwärts gelegenen Wände sind nun anscheinend ebenso ausgebildet wie die übrigen Gitterwände, wobei aber (hatsächlich
an der Rückseite dieser Wände entsprechend gitterartig geformte spiegelnde Schieber vorgesehen
sind, welche derart verschoben werden können, dafs sie entweder von den Gitterwänderi
selbst vollständig verdeckt werden oder aber die Zwischenräume der letzteren mit
ihren spiegelnden Stellen vollständig ausfüllen.
Die Construction einer derartigen Wand geht speciell aus Fig. 3 bis 8 hervor. Wie aus
Fig. 3 ersichtlich, sitzen die Verticalschienen Bi
welche Zwischenräume D lassen, und die Horizontalschienen C in einem gemeinsamen Rahmen
A1. Hinter dieser Wand ist ein aus entsprechenden Verticalschienen E und einer Horizontalschiene
G construirter gitterartiger Schieber angeordnet, dessen Verticalleisten E an ihrer
Vorderseite spiegelnde Streifen F besitzen. Der Schieber kann in dem Rahmen A1 hin- und
herbewegt werden, wobei geeignete Anschläge zur Begrenzung seines Hubes vorgesehen sind.
Fig. 5 zeigt diejenige Stellung des Schiebers, bei welcher seine Verticalleisten vollständig
hinter den Verticalschienen der Gitterwand verdeckt liegen und die Zwischenräume D offen
sind. Fig. 6 zeigt die andere Stellung, bei welcher die spiegelnden Streifen F die Zwischenräume
D verdecken.
Der Beschauer wird die letztere Stellung von der ersten Stellung nicht unterscheiden
können. Dabei kann aber, wenn der Schieber die Verschlufsstellung eingenommen hat, hinter
der Gitterwand eine Person ungesehen sich aufstellen.
In dieser Art sind die beiden rückwärts gelegenen Wände des Zaubercabinets ausgebildet.
Dabei ist noch zu bemerken, dafs in dem Rahmen der einen (linken) Wand die eigentliche
Gitterwand in umgekehrter Richtung
drehbar befestigt ist, wie dies aus den punktirten Linien hervorgeht.
Die Handhabung der Vorrichtung ist nun die folgende:
Ist der Schrank auf die Bühne gerollt worden, so werden die sämmtlichen Wände desselben
weit geöffnet, so dafs der Zuschauer sich von dem NichtVorhandensein irgend welcher
auffälliger Einrichtungen überzeugen kann. Hierbei wird auch darauf hingewiesen, dafs
der Apparat auf Füfsen steht, so dafs nach unten hin die Person nicht verschwinden
könnte; hierauf tritt die zu verschwindende Person in das Cabinet ein, worauf die einzelnen
Gitterwände wieder geschlossen werden. Das Publikum kann dann durch die Gitterwände
hindurch die Person fortwährend beobachten. Hierbei sind die Schieber E derart eingestellt,
dafs dieselben von den Stäben B der Gitterwände verdeckt werden, somit also die Zwischenräume
D freiliegen. Das Publikum kann also auch durch die Zwischenräume der rückwärts
gelegenen Gitterwände hindurchblicken und wird hierauf dadurch besonders aufmerksam
gemacht, dafs vielleicht eine andere Person hinter dem Apparat hergeht. Nunmehr wird
ein Vorhang M, welcher sich im Innern des Schrankes befindet, schnell herabgezogen; die
in dem Cabinet befindliche Person, welche verschwinden soll, öffnet nun die linke Gitterwand,
welche, wie erwähnt, sich in dem umgekehrt schwingenden Rahmen A1 nach innen
öffnen läfst, und tritt dann auf den schnell aufgeklappten Tritt NN1; gleichzeitig schliefst die
Person die Wand wieder und schiebt nunmehr den Schieber in die Verschlufsstellung,
so dafs die spiegelnden Leisten desselben die Zwischenräume D ausfüllen. Dies geht ungemein
schnell vor sich, so dafs kaum einige Secunden hierzu erforderlich sind. Schliefslich
wird dann der Vorhang wieder schnell in die Höhe gezogen, und das Publikum hat einen
freien Einblick in das Cabinet, wobei die rückwärts gelegenen Wände, ebenfalls wie die
anderen Wände, einen freien Durchblick durch die Zwischenräume der Gitter zu gestatten
scheinen, in Wirklichkeit aber durch die spiegelnden Streifen des Schiebers verdeckt
sind, so dafs auch die auf dem Tritt JV JV1 stehende Person nicht zu erblicken ist. Es
können auch, um den Zuschauern jeden Zweifel über das Verschwinden der Person zu benehmen,
die Wände wiederum geöffnet werden, ohne dafs die Person zu erblicken ist. Fernerhin werden zu demselben Zwecke die
Klappen /' in der Decke und H1 im Boden
geöffnet, um zu beweisen, dafs ein Entweichen der verschwundenen Person nach diesen Richtungen
hin ebenfalls nicht stattgefunden hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch.Zauberschrank, um Gegenstände nach Belieben sichtbar oder unsichtbar zu machen, gekennzeichnet durch gitterartig durchbrochene Wände, welche freien Durchblick durch den Schrank gestatten, in Verbindung mit einem an der Rückseite der hinteren Wandung angeordneten, entsprechend gitterartig ausgebildeten, spiegelnden Schieber, welcher entweder hinter der Gitterwand vollständig verdeckt liegt oder aber die Zwischenräume derselben derartig ausfüllt, dafs hinter den Wänden befindliche Gegenstände nicht zu erblicken sind und dennoch die Zwischenräume geöffnet scheinen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68669C true DE68669C (de) |
Family
ID=342196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68669D Expired - Lifetime DE68669C (de) | Zauberschrank, um Gegenstände nach Belieben sichtbar oder unsichtbar zu machen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68669C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4412738C1 (de) * | 1994-04-13 | 1995-08-31 | Holger Dr Frenzel | Verfahren zum Verbergen von Gegenständen und eine dazugehörige Spiegelanordnung |
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- DE DENDAT68669D patent/DE68669C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4412738C1 (de) * | 1994-04-13 | 1995-08-31 | Holger Dr Frenzel | Verfahren zum Verbergen von Gegenständen und eine dazugehörige Spiegelanordnung |
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