DE68645C - Flortheiler - Google Patents

Flortheiler

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Publication number
DE68645C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pile
healer
division
leaves
lamellas
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68645D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. LEFEBVRE und P. BASTIN in Roubaix, Frankreich
Publication of DE68645C publication Critical patent/DE68645C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/52Web-dividing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Flortheiler.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, bei Flortheilern, bei welchen sich an der Theilungslinie der Theilwalzen Blechstücke scheerenartig kreuzen, auf denen die gebildeten Florstreifen vermittelst umlaufender Transportbänder vorgeschoben werden, eine Regelung in der Vertheilung des Flors auf die verschiedenen Bänder zu bewirken.
Bisher hat man immer nur parallelkantige Blechstreifen angewendet und dabei oft eine verschiedene Dicke des von den unteren und oberen Streifen gelieferten Vorgarns bemerkt. Um dieser Unregelmäfsigkeit vorzubeugen, hat man sich veranlafst gesehen, den Blechstreifen, welche nach unten führen, eine andere Breite zu geben, als denen, welche nach oben führen; aber dieser Unterschied ist nur durch Versuche festzustellen. Und in der That erhält man auch jetzt nur sehr selten gleichmäfsige Vorgarne. Wenn man sie nicht in genügendem Grade gleichmäfsig erhält, bleibt nichts anderes übrig, als einen neuen Satz Blechstreifen oder Lamellen einzustellen, der eine andere Breite seiner einzelnen Glieder zeigt, und dies so lange fortzusetzen, bis man die gewünschte Gleichmäfsigkeit erreicht hat. Aber da diese Lamellensätze mit ihren Trägern und Führungsstücken theuer sind, kann man sie nicht unbegrenzt immer wieder abändern, und in der Regel begnügt sich der Spinner mit der annähernden Gleichmäfsigkeit, welche er mit einem Satz von Lamellen erhalten kann. Aufserdem ist ein Lamellensatz nur für eine bestimmte Faserart so passend, dafs er gleichmäfsige Stücke nach oben und nach unten liefert, und versagt bei anderen Faserarten.
Es ist durch Versuche festgestellt worden, dafs die Ungleichheit zwischen den oberen und unteren Florbändern mit der Faserart bei demselben Flortheiler wechselt, und dafs ein Lamellensatz, der durch eine einfache Vorrichtung eingestellt und geregelt werden kann, einem Bedürfnifs des Spinnereigewerbes abhelfen würde.
Die vorliegende Erfindung benutzt zu diesem Zweck Lamellen, welche nicht mehr parallelkantig sind, sondern an der Theilungsstelle schräg zusammenlaufende Kanten besitzen. Hierdurch ist es ermöglicht, durch kleine Verschiebungen des einen oder anderen Theiles des Satzes das Verhältnifs zwischen den Breiten der die Theilung bewirkenden Lamellen auf die einfachste Weise zu ändern.
Die drei Figuren der beiliegenden Zeichnung stellen die Verbindung des neuen Lamellensatzes dar. Die Blechbä'nder der einen Seite sind mit i, 3, 5 7, die der anderen mit 2,4, 6 bezeichnet.
Fig. ι zeigt dieselben in solcher Stellung, bei welcher in der Theilungslinie A-B alle Blätter dieselbe Breite haben.
In Fig. 2 sind die geradzahligen Blätter etwas zurückgeschoben, so dafs sie an der Theilungslinie eine kleinere Breite zeigen als die ungeradzahligen Blätter.
Fig. 3 zeigt die umgekehrte Stellung, in welcher die geradzahligen Blätter ihre gröfste Breite in der Theilungslinie haben, während die ungeradzahligen ihre kleinste dafür besitzen.
Durch Vorrücken oder Zurückziehen der geraden oder ungeraden Blätter kann man ohne Mühe dahin gelangen, eine solche Theilung des Flors an der Theilungsstelle zu bewirken, dafs die auf die verschiedenen Blätter zu dem Frottirwerk ablaufenden Faserbänder genau dieselbe Dicke haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Flortheiler, bei welchem eine Regelung der Florstreifenbreite dadurch ermöglicht wird, dafs seine Theilbänder (Klingen i,'2, 3,4...) in der Nähe der Theilstelle der Breitenrichtung nach verjüngt sind und sich in £er Längenrichtung verschieben lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68645D Flortheiler Expired - Lifetime DE68645C (de)

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DENDAT68645D Expired - Lifetime DE68645C (de) Flortheiler

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