DE686255C - Mehrfachpresse zum Kleben von Schuhwerk - Google Patents

Mehrfachpresse zum Kleben von Schuhwerk

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DE686255C
DE686255C DE1935N0038132 DEN0038132D DE686255C DE 686255 C DE686255 C DE 686255C DE 1935N0038132 DE1935N0038132 DE 1935N0038132 DE N0038132 D DEN0038132 D DE N0038132D DE 686255 C DE686255 C DE 686255C
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DE1935N0038132
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/063Multiple pressing devices in a closed circuit, e.g. rotating multiple pressing devices

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Mehrfachpresse zum Kleben von Schuhweik Zum Ankleben der Sohlen von Schuhwerk hat man bisher Trommel-, Rad- bzw. Ringpressen benutzt, bei denen die einzelnen Klebepressen am Umfang eines trommel-oder ringförmigen Tragkörpers gelagert sind. Hierbei ergab sich der Nachteil, daß die Pressen wegen der Form ihres Tragkörpers, an dessen Umfang die einzelnen Preßstellen angeordnet waren, einen erheblichen Raumbedarf aufwiesen und wegen der besonderen Form der Tragkörper für ihre Herstellung kostspielige und umständliche Bearbeitungsverfahren und -maschinen erforderten. Man hat schon vorgeschlagen, die einzelnen Preßformen auf zwischen etwa sternförmigen Tragscheiben pendelnd aufgehängten Trägern zu lagern. Auch diese Pressen erfordern zu ihrer Unterbringung wegen ihrer durch den Umfang der sternförmigen Träger bedingten großen Ausladung viel Platz und weisen außerdem den Nachteil auf, daß die einzelnen Pressen schwer zu bedienen sind und zur Bearbeitung von langschäftigem Schuhwerk nicht benutzt werden konnten. Die feste Anordnung einzelner Preßformen an seitlichen l'ragsternen ist gleichfalls als nachteilig zu bezeichnen, weil auch hier die Pressen eine große Ausladung besitzen, die einzelnen Preßformen schlecht zugänglich und für langschäftiges Schuhwerk nicht benut7bar sind. Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß die Ausführung so getroffen, daß als Träger für je eine Reihe von Preßformen zwei unmittelbar an der Drehwelle bzw. deren Stümpfen diametral zueinander angeordnete Längsschienen Verwendung finden und daß die Preßformen einzeln, voneinander unabhängig, mit einander zugekehiten Grundflächen unmittelbar an diesen Längsschienen befestigt sind. Hierdufch wird zunächst der Vorteil erreicht, daß die Presse gegenüber den bekannten Ausführungen mit rad- oder sternförmiger Anordnung der Preßstellen einen ganz erheblich verminderten Raumbedarf aufweist. Dieser Vorteil ist vor allem darauf zurückzuführen, daß an der Presse nur zwei Reihen von Preßformen vorgesehen sind, welche mit einander zugekehrten.Grundflächen unmittelbar an den Längsschienen befbstigt sind. Auf diese Weise werden die einzelnen Preßformen in radialer Richtung in den kürzesten Abstand von der Drehwelle gebracht, und die seitliche Ausladung der Presse wird auf ein Mindestmaß beschränkt, wobei alle Einzelpressen für den Arbeiter gut zugänglich und leicht erreichbar sind. Dieser Vorteil ist von besonderer Bedeutung, wenn die Presse für langschäftiges Schuhwerk benutzt wird. In diesem Falle liegen die langen Schäfte etwa in der Mittelebene der Presse senkrecht übereinander, so daß sie im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen seitlich nicht in den Raum vorstehen. , i, Ein weiterer technischer Vorteil der findung liegt in der überaus einfachen Att',Z.r-, bildung des Trägers für die einzelnen Pre stellen. Die an den Wellenstümpfen bzw. Wellen anzubringenden Tragschienen können aus handelsüblichen Walzprofilen bestehen. Sie sind deshalb mit geringsten Kosten und einfachstenMitteln herzustellen und mit ihrer Drehwelle zu verbinden. Die sonst erforderlichen umständlichen und kostspieligen Verfahren und Maschinen für den Pressenaufbau kommen in Fortfall. Schließlich ist auch noch zu berücksichtigen, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung der Presse ein außerordentlich leichtes Gewicht und einen geringen Materialverbrauch erfordert. Dieser Umstand ist sowohl in bezug auf die Herstellung der Presse als auch auf den Transport und die Bedienung der Presse von Bedeutung.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform el dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht einer Mehrfachpresse, Abb. 3 eine Einzelheit.
  • Das Maschinengestell besteht aus zwei seitlichen, durch Längsstreben miteinander verbundenen Ständern i, deren Lager 3 die Wellenstümpfe -9 aufnehmen. An diesen Wellenstümpfen 2 sind mit Hilfe von Tragkörpern 4 zwei durchlaufende Schienen 5 befestigt, die im Otterschnitt U-förmig gehalten sind. Die einielnen Preßformen 6 und 6a sind in der gewünschten Anzahl etwa in Tischhöhe derartig z. B. durch Schrauben festgelegt, daß sie eine gut ausgeglichene Schwerpunktslage erhalten. Wie Abb. i erkennen läßt, liegen die Preßformen in zwei Reihen derart übereinander, daß der unterhalb der Schienen befindliche freie Raum in vorteilhafter Weise ausgenutzt -wird. Dadurch wird der Raumbedarf der ganzen Presse auf ein Mindestmaß verringert. Die Leitungen 7 und 7a für die Zuleitung der Preßluft zu den einzelnen Formen sind gleichfalls in unmittelbarer Nähe der Schienen 5 bzw. der Drehachse an-#,#gebracht.
  • --#".-Der aus den Schienen 5 und den Wellen-".-gtüinpfen 2 bestehende Träger der Preßforinen wird durch eine unter Federwirkung stehende Zugstange 9, welche in entsprechende Rasten der Schienen 5 (Abb. 3) eingreift, in der in der Zeichnung dargestellten Lage verriegelt. Nach Auslösung der Verriegelung mit Hilfe des Fußtrittes 8 kann der Träger um die Wellenstümpfe:2 geschwenkt werden.
  • Die Bedienung der Presse erfolgt in der Weise, daß zunächst die oberen in Tischhöhe liegenden Formen beschickt werden, dann wird nach Betätigung des Fußtrittes 8 der Träger um igo' geschwenkt, worauf in die nunmehr obenliegenden Preßstellen die zu klebenden Stiefel eingesetzt werden. Zur Entnahme der fertigen Stiefel aus der unteren Reihe wird diese wieder nach oben geschwenkt.
  • Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Presse ist zur Bearbeitung von hochschäftigem Schuhwerk besonders geeignet, weil die obere Reihe der Preßformen der bequemen Zugänglichkeit wegen in Tischhöhe liegt und deshalb in der unteren Reihe genügend Platz zur Unterbringung auch sehr hoher Preßformen zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH - Mehrfachpresse zum Kleben von Schuhwerk, insbesondere von langschäftigem Schuhwerk, bei der mehrere Preßformen an um eine horizontale Achse drehbaren Trägern angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für je eine Reihe von Preßformen zwei unmittelbar an der Drehwelle bzw. deren Stümpfen - (2) diametral zueinander angeordnete Längsschienen (5) Verwendung finden und daß die Preßformen (6) einzeln, voneinander unabhängig, mit einander zugekehrten Grundflächen unmittelbar an diesen Längsschienen befestigt sind.
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