DE686178C - Zwei- oder mehrfarbiges Farbband fuer Schreibmaschinen o. dgl. - Google Patents

Zwei- oder mehrfarbiges Farbband fuer Schreibmaschinen o. dgl.

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DE686178C
DE686178C DE1938W0102824 DEW0102824D DE686178C DE 686178 C DE686178 C DE 686178C DE 1938W0102824 DE1938W0102824 DE 1938W0102824 DE W0102824 D DEW0102824 D DE W0102824D DE 686178 C DE686178 C DE 686178C
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DE
Germany
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oil
zone
color
insoluble
rubbed
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Expired
Application number
DE1938W0102824
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Pankoke
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Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
Original Assignee
Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/02Ink ribbons characterised by the material from which they are woven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Zwei- oder mehrfarbiges Farbband für Schreibmaschinen o. dgl. Farbbänder für Schreibmaschinen, Registrierkassen u. dgl. bestehen aus einem Farbträger, in der Regel feines Baumwollgewebe, der mit Lösungen von öllöslichen Farbstoffen in nicht trocknenden Ölen oder aber mit öligen Anreibungen ölunlöslicher Farbpigmente bzw. mit Gemischen dieser beiden Farbarten getränkt ist. Die mit Farben, die zum Teil oder ganz aus in Öl gelösten Farbstoffen bestehen, im nachfolgenden kurz gelöste Farben benannt, getränkten Bänder sind im Gebrauch auf der Schreibmaschine viel ergiebiger, d. h. von längerer Gebrauchsdauer, und daher wirtschaftlicher als die nur mit Farben aus in Öl angeriebenen ölunlöslichen Farbpigmenten, im nachfolgenden kurz ungelöste Farben benannt, getränkten Bänder. Aus diesem Grunde läge es nahe, für Schreibbänder nur gelöste Farben zu verwenden. Das ist bisher jedoch nur bei einfarbigen Bändern angängig, nicht dagegen bei zwei- oder mehrfarbigen, also bei Bändern mit z. B. je einer schwarzen und roten, roten und violetten usw. Längszone nebeneinander, weil bei solchen mehrfarbigen Bändern die gelösten Farben der verschieden gefärbten Zonen in verhältnismäßig kurzer Zeit unter Bildung von Mischfarben ineinander überlaufen.
  • Man hat versucht, diesen Nachteil dadurch auszuschalten, daß zwischen die verschiedenfarbigen Zonen eine sehr schmale Zone aus lackartigen Stoffen, ein sogenannter Trennungsstrich, gelegt wurde. Aber auch diese Maßnahme hatte, gleichgültig, aus welchen Stoffen dieser Trennungsstrich bisher bestand, keinen nennenswerten Erfolg. Bei Verwendung gelöster Farben in zweifarbigen Bändern wurde nämlich clie Trennungszone auch bei Anwendung des obenerwähnten Trennungsstriches der bisher üblichen Art durch Ineinanderlaufen der beiden Farben allmählich unscharf. Auch hatte es keinen 1---rfolg, z. B. bei zweifarbigen, wie etwa schwarzroten Farbbändern für die erfahrungsgemäß weniger benutzte rote Nebenzone eine ungelöste Farbe, für die vielmehr benutzte schwarze Hauptzone dagegen eine gelöste Farbe zu verwenden. Denn diese gelöste Farbe wandert, auch selbst bei Verwendung eines Trennungsstriches bisher gebräuchlicher Art, in die benachbarte Nebenzone mit ungelöster Farbe hinein.
  • Es sind auch schon die beiden verschiedenen Farben zweifarbiger Schreibbänder derart zusammengesetzt worden, daß Anteile der einen Farbe mit Anteilen der zweiten in der Berührungszone chemisch reagieren und dadurch eine Zwischenzone z. B. aus einer Seife bilden, die das Ineinanderlaufen der beiden verschiedenen Farben verhindern soll. Die auf diese Weise erreichbare Trennung der zwei Farben ist jedoch unzuverlässig, weil die chemischen Bedingungen für eine rechtzeitige und gleichmäßige Bildung der trennenden Seifenzone von ölsaurem Natrium nach dem bekannten Vorschlag recht ungünstig sind. Denn die zur Bildung der trennenden Zone als eine Komponente erforderliche Soda soll zusammen mit einem organischen Farbpigment in Mineralöl angerieben werden, ist also nicht gelöst, sondern in fester Form in der Farbe vorhanden und setzt sich in diesem Zustand schlecht mit der Ölsäure um, die in der benachbarten Zone an Farbbase gebunden enthalten ist. Aber auch wenn die Ölseife wirklich gebildet ist, bietet sie keinen zuverlässigen und auf die Dauer wirksamen Schutz gegen das Hineinfließen der gelösten Farbe der einen Zone in die ungelöste Farbe der anderen, weil die Ölseife nicht abstoßend auf die ölige Farbe der Zone mit gelösten Farbanteilen wirkt. Außerdem wird die Schreibbandfarbe durch das Alkali der Seife allmählich zerstört.
  • Es mußten infolgedessen bisher für zwei- oder mehrfarbige Farbbänder wohl oder übel die ungelösten Farben verwandt «erden mit oder ohne zwischen den Zonen liegendem Trennungsstrich, also Farben, deren Pigmente nicht in die Nachbarzone hineinwandern. Damit muß jedoch als großer Nachteil die im Verhältnis zu den gelösten Farben viel geringere Ergiebigkeit namentlich der Hauptzone, also der am meisten beschriebenen Zone, in Kauf genommen werden.
  • Erfindungsgemäß wird diesem Nachteil bei zwei- oder mehrfarbigen Bändern dadurch abgeholfen, daß zwischen je zwei benachbarte Farbzonen, von denen die eine, Hauptzone, ganz oder zum Teil aus in Öl gelöstem Farbstoff, die andere, Nebenzone, aus in 01 unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment besteht, noch eine schmale Zwischenzone aus in Öl unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment gelegt ist, die den gleichen Farbton hat wie die benachbarte ganz oder zum Teil mit in Öl gelöstem Farbstoff getränkte Hauptzone.
  • Diese Anordnung bietet den großen Vorteil, daß die im Laufe langer Lagerzeiten des fertigen, z. B. schwarzroten Schreibbandes in Richtung der roten Nebenzone wandernden Anteile der schwarzen gelösten Farbe der Hauptzone durch die schmale gleichfalls schwarze Zwischenzone vollkommen abgefangen werden, so daß sie überhaupt nicht bis an die rote Nebenzone herankommen und infolgedessen auch nicht in diese Zone eindringen und sie nicht verfärben können.
  • In Fällen, wo trotz dieser schmalen Zwischenzone auf die Dauer keine schaffe Trennung der schwarzen und roten Zone des Bandes bestehen bleibt, kann man sich dadurch helfen, daß zwischen die rote Nebenzone und die schwarze schmale Zwischenzone noch ein Trennungsstrich gelegt wird, der unter anderem hydrophile, also ölabstoßende Stoffe, wie z. B. Kapillärsirup oder Glycerin, enthält, und zwar in -Mengen, die etwa 5o°/, der Substanz des Trennungsstriches betragen.
  • Darüber hinaus läßt sich eine bleibende scharfe Trennung benachbarter Farbzonen in manchen Fällen bei zwei- und mehrfarbigen Schreibbändern in erhöhtem -Maße noch dadurch sichern, daß für die in der Hauptzone enthaltenen Farben Öle genommen werden, welche sich mit den Ölen der Farben der Zwischenzone und der Nebenzone nicht mischen.
  • Was im vorstehenden an dem Beispiel eines Bandes mit schwarzer Hauptzone und roter Nebenzone erläutert ist, gilt sinngemäß auch für Bänder mit anderen verschiedenen Farbzonen, z. B. mit violetter Hauptzone und roter Nebenzone usw., sowie auch für mehr als zweifarbige Bänder, z. B. schwarze Hauptzone in der Mitte des Bandes und, an beiden Seiten angrenzend, je eine blaue und eine rote Nebenzone USW.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Z. Zwei- oder mehrfarbiges Farbband für Schreibmaschinen, Registrierkassen usw., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarte Farbzonen, von denen die eine (Hauptzone) ganz oder zum Teil aus in Öl gelöstem Farbstoff, die andere (Nebenzone) aus in (51 unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment besteht, noch eine schmale Zwischenzone aus in 01 unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment gelegt ist, die den gleichen Farbton hat wie die benachbarte ganz oder zum Teil mit in Öl gelöstem Farbstoff getränkte Hauptzone.
  2. 2. Farbband nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die mit in 01 unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment getränkte Nebenzöne und die schmale, anders gefärbte Zwischenzone aus in Öl unlöslichem, mit Öl angeriebenem Farbpigment noch ein Trennungsstrich gelegt ist, der u. a. hydrophile, also ölabstoßende Stoffe enthält, und zwar in Mengen, die etwa 50 °/o der Substanz des Trennungsstriches betragen.
  3. 3. Farbband nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Öle für die ganz oder zum Teil aus in Öl gelöstem Farbstoff bestehende Farbe der Hauptzone aus sich mit den Ölen der Farben der Zwischenzone und der Nebenzone nicht mischenden Ölen bestehen.
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