DE685391C - In verschiedene Taschenformen umwandelbare Damenhandtasche - Google Patents

In verschiedene Taschenformen umwandelbare Damenhandtasche

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DE685391C
DE685391C DESCH111259D DESC111259D DE685391C DE 685391 C DE685391 C DE 685391C DE SCH111259 D DESCH111259 D DE SCH111259D DE SC111259 D DESC111259 D DE SC111259D DE 685391 C DE685391 C DE 685391C
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DE
Germany
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pocket
bag
converted
suspension
handbag
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Expired
Application number
DESCH111259D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Schuck
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0059Flexible luggage; Hand bags
    • A45C7/0063Flexible luggage; Hand bags comprising an integrated expansion device

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • In verschiedene Taschenformen umwandelbare Damenhandtasche Es sind Damenhandtaschen bekanntgeworden, welche durch Inanspruchnahme oder Nichtgebrauch der Faltung ihres Zuschnittes in eine andere Gestalt umgewandelt und unter Veränderung ihres Fassungsvermögens einem anderen Bestimmungszweck dienstbar gemacht werden können. Insbesondere ist bereits vorgeschlagen worden, eine für den Einkauf bestimmte ßeuteltasche in eine Besuchstasche oder in eine sogenannte Pompadourtasche zu verwandeln. Nach den bekannten Vorschlägen entstehen aber bei der Umwandlung der Einkaufs- oder Beuteltasche in eine Besuchstasche unter Verkleinerung des Umfanges und Fassungsvermögens zahlreiche Fächer und Faltungen in Nebeneinanderlage, wodurch die Dicke der Handtasche in ungewöhnlichem Maße zunimmt.
  • Auch der- Gegenstand der Erfindung fällt unter die in andere Taschenformen verwandelbaren Damenhandtaschen. Das Neue besteht in der Vereinigung der an örtlich verschiedenen Umfangswandungen vorgesehenen Mehrheit verschließbarer Öffnungsstellen mit einer der Lage der letzteren entsprechenden Anbringung der- Aufhängeösen für die an den Enden des gleichen Handgriffs angeordneten, in die Aufhängeösen eingreifenden Tragmittel.
  • Die Tasche nach der Erfindung wird trotz vielseitiger Verwendbarkeit und Gestaltsveränderung in der Herstellung nicht teurer als eine nur auf eine Gattungsart zugeschnittene Tasche, weil weder ein Mehrverbrauch an Baustoff für die Hüllengestalt noch eine nennenswerte Vermehrung von Beschlagteilen erforderlich ist. Soweit zusätzliche Beschlagteile nötig sind, wird ihre Anschaffung aufgewogen durch den Fortfall zahlreicher sonst erforderlicher Arbeiten des Zuschnittes, des Vorzeichnens des Baustoffs, des Köderns, Wendens; Ausdruckens der Ködernaht, Anpassens des Metallbügels, Vernietens usw. Denn alle diese Arbeiten entfallen zufolge der für die Taschen erfindungsgemäß anwendbaren einfachen; aber besonders sinnreichen und zweckentsprechenden Faltungsanordnung, auf die im folgenden noch einzugehen sein wird.
  • Die Eigenart der Gesamtausbildung mit ihrem im Endziel dreifachen Taschenformwechsel ermöglicht außerdem die Anordnung von 'Innentaschen des Futterstoffs, die bei dem Austausch der einen Hüllengestalt zwangsläufig zur Geheimtasche werden, mit dem Ergebnis, -daß selbst die Trägerin der' Tasche nicht ohne einen vorherigen Gestalts= wechsel derselben vorzunehmen die Geheure tasche offenlegen kann.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Tasche nach der Erfindung dargestellt, es zeigt: Fig. z eine Seitenansicht der in die Form einer Besuchstasche gebrachten Tasche nach der Erfindung, -Fig.2 die in eine Beutelform umgewandelte Tasche und -Fig. 3 die gleiche Tasche in Einkauf- oder Kofferform.
  • Fig. q. stellt teilweise - eine Vorderansicht der Stirnfläche dar, die abwechselnd als Keilstück der Einkaufstasche nach Fig. 3 oder als Bodenstück der Beuteltäsche nach Fig. 2 Verwendung findet.
  • Fig.5 zeigt eine Ansicht auf die andere mit zwei Öffnungen, zweckmäßig in Form von Reißverschlüssen, versehene Stirnfläche, die bei Benutzung der Tasche als Koffertasche gemäß Fig. 3 geschlossen bleiben, bei der Benutzung als Beuteltasche gemäß Fig. 2 aber die Eingangsöffnung der Beüteltasche freilegen oder nach Wünsch auch verschließen soll.
  • Fig. 6 veranschaulicht eine Innenansicht auf die ausgebreitete Taschenzuschnittstafel mit den auf die letztere gelegten, durch Wellpappe kaschierten Kartonstücken, den beiden Innen- oder Geheimtaschen und dem im Bildfelde rechts neben den Kartonstücken gelegenen Keil- bzw. Bodenstück: Fig. 7-ist ein Schaubild bzw. eine seitliche Teilansicht der zusammengelegten Besuchstaschenach Fig. i und 3 bzw.-eine schaubildliche Bodenansicht der zusammengelegten Beuteltasche nach Fig. 2.
  • Fig. 8 zeigt ein Schaubild einer anderen Ausführung des Keil- bzw. Bodenstückes nach Fig. q.,. bei dem die mittlere Steppnaht durch eine Geflechtverbindung ersetzt ist.
  • Fig. g zeigt wiederum eine andere Ausführung des Keil- und Bödenstückes, bei welcher der Verschluß nach dem Beispiel der sogenannten englischen Beuteltüte durch Kreuzfaltung und Hohlnieten ausgeführt ist.
  • Fig. io zeigt das gleiche Keilbodenstück, bei dem die mittlere Verschlußstelle durch einen Reißverschluß gebildet wird.
  • Fig. i i veranschaulicht,die Befestigung des Tragriemens.
  • Wie aus den Zeichnungen, insbesondere aus Fig. 6; ersichtlich, wird,die Tasche. erfindungsgemäß aus einem rechteckigen Baüstoffzu= schnitt, beispielsweise.einerLederplatte i, gebildet; deren Innenseite mit sechs Kartonstücken 2"211 , 2b belegt ist, die in bestimmter :Weise 'durch Futterstoff, welcher nicht besc n`ders dargestellt ist, kaschiert werden.
  • ,Die Kartonstücke 2 versteifen die breiten Seitenwände a, die Pappeinlagen 2a; wenn die "Tasche in die Form nach Fig. i und 3 gebracht wird, den Boden links und rechts vom Längskniff a1. Wird die Tasche hingegen in die Form nach Fig. 2 gebracht; so versteifen die Einlagen 211 eine der beiden schmalen Längswände, `nährend die Einlagen 2b bei der Formgebung nach Fig. i und 3 die sich an die beiden Seitenwände a anschließenden, von ihnen durch die Faltlinien bi getrennten Oberteile b der Seitenwände a versteifen: Die z. B. in dem Bildfelde der Fig._6 unterhalb der Mittellinie dl befindliche rechts der Kartonbeläge 2, 2a, 2b gelegene Baustoffhälfte c dient zur Bildung eines der nicht wersteiften, mit dem gleichen Bezugszeichen c bezeichneten Keilstückes, während der oberhalb der Mittellinie a1 gelegene Baustoffteil d zur Bildung des anderen Keilstückes d Verwendung findet. -Auf jede der durch Futterbelag kaschierten Innenfläche derKartonteile 2 wird eineTasche aufgearbeitet, welche z. B. auf dem unteren Stück als Falttasche e ausgeführt sein kann; deren Vorderfläche am freien Rande mit einem Druckknopf g oder einem andern Sehnellverschluß ausgestattet sein mag, während die andere Tasche als ungefaltete, dreiseitig am Futterboden angesteppte Tasche f gearbeitet wird, die bei f1 zugänglich ist. Die äußeren Kanten 3 der Wandteile b bilden nach der fertigen Bearbeitung und Faltung des in Fig.6 dargestelltenZwischenbearbeitungsstücks eine mit Verschlußmitteln zu versehende Stoßstelle, welche bei der Formgebung der Tasche gemäß Fig. i an der Unterkante der um die Faltlinien b1 nach innen geschlagenen Wandteile b waagerecht liegt, -während sie bei der Formbildung im Bildfelde der Fig. 2 auf der den Faltlinien a1- entgegengesetzten Schmal-Seite senkrecht und gemäß der Taschenform nach Fig. 3 wieder waagerecht, - jetzt aber längs der Oberkante der hierbei nach oben vorgeklappten Flächen b verläuft. Sie ist daher mit Verschlußmitteln zweckmäßig in Gestalt eines Reißverschlusses k versehen, der in der ganzen Breite bzw. gemäß Fig. 2 in ganzer Höhe der Wandteile b freigelegt werden kann.
  • Die Warndteile b sind ferner auf jeder Taschenseite an den Stellen .I mit je einem Laschenpaar, z. B. aus an einer Stelle eine Schlaufe q# bildenden Lederscheiben 4.b bestehend, versehen, wobei jede Schlaufe 4.a von einem Drahtbügels durchquert wird. In den Bügel 5 jedes einander gegenüberliegenden Schlaufenpaares kann z. B. das zangenartige Ende 6 eines an sich bekannten Karabinerhakens 7 eingehängt werden, dessen anderes Ende durch ein Kettengliedgehänge 7d mit einem derEnden eines sich unter derTaschenlast zu einem Bügel ausbiegenden Tragriemens 8 verbunden wird. Selbstverständlich kann an Stelle der Torbeschriebenen Hakenverbindung auch jede andere leicht lösbare Verbindung Anwendung finden.
  • Werden die Laschen q. b um ihren ortsfesten Drehzapfen 4. in die durch Fig.3 ausgewiesene Lage gedreht, so vervollständigen sie in Verbindung mit den Teilen 5, 6, 7, 8 den vollkolmnenen äußeren Eindruck und den-Zweck -einer Einkaufs- oder Koffertasche.
  • Werden die Laschen 4.b aber, nachdem die Wandteile b um die Kanten b1 einwärts zwischen die sie dann begrenzenden und äußerlich abdeckenden Wände a eingeschlagen worden sind, so weit gedreht, daß die Bügel 5 im Sinne der Abb. i aus der Faltstelle nach oben an den Kanten b1 hervorschauen, und von den Zangen 6 der Karabinerhaken 7 erfaßt und zusammengehalten, dann ergibt sich eine Besuchstasche. Soll die Tasche dabei ohne Tragbügel 8 in Benutzung genommen werden, dann bedarf es nur derLösung derKarabinerhaken 6 aus den. Bügeln 5. Letztere können gewünschten Falles paarweise mittels je eines Kneif- oderSchieberringes zusammengehalten werden, stören aber, einwärts in die Falte zwischen die Wände b gelegt, überhaupt nicht mehr, da sie äußerlich in dieser Lage nicht mehr sichtbar sind.
  • Wenn die Tasche nach Fig. i oder 3 in .eine Beuteltasche nach Fig.2 umgewandelt werden soll, wird dasjenige Ende des Tragriemens 8, welches an dem dem als Boden dienenden Keilstück benachbarten Laschenbiigel 5 angreift, aus ihm ausgehakt und dafür in einen Tragring i eingehakt, welcher hei der Form der Tasche nach Fig. i und 3 einseitig am Boden, nach der Form der Tasche gemäß Fig. 2 dagegen am oberen Teil der Schmalwand des Taschenkörpers angelascht ist. In diesem Falle bildet also das Keilstück c jetzt den Boden des Beutels, während der Beuteldeckel durch das mit zwei Reißverschlußbahnen 9 ausgestattete Keilstück d gebildet wird. Zweckmäßig werden die Schieber io beider Reißverschlüsse durch eine Kette i i oder eine Schnur verbunden, so daß durch einen Zug an der Kette i i zu gleicher Zeit beide Schieber bewegt werden können. Die durch die Verschlüsse 9 gebildete Zunge wird, solange der Beutel geöffnet bleiben soll; in das Beutelinnere geschlagen, wobei sie sich gegen die Innenfläche derjenigen Wandung anlegt, welche bei der Taschenform nach Fig. i und 3 als Boden, bei der Beuteltasche aber als eine der Schmalwände wirkt.
  • Bei der Benutzung der Tasche in Gestalt der Abb. i und 3 liegt die Linie der Zugangsöffnung zur Innentasche e waagerecht, wäh-.,rend die Linie der Zugangsöffnung f1 zur Innentasche f senkrecht verläuft. Letztere Tasche bildet also in diesem Falle eine Geheimtasche zur Unterbringung flacher Gegenstände, an die selbst die Trägerin erst .herangelangen kann, nachdem sie zuvor eine Gestaltsveränderung aus den Formen gemäß Fig. 1 und 3 in die Form nach Fig.2 vorgenommen hat. Hat die Tasche aber die Gestalt -nach--Fig. 2, so wirkt die Innentasche e als Geheimtasche, und die Innentasche f ist frei von oben her zugänglich.
  • Statc die Wandbestandteile des Keilstückes c nach Fig. 4. in der Mittellinie durch eine gesteppte Naht 12 oder mehrgliedrige Metallzwingen 16 zu verbinden, kann die Stoßlinie auch nach Fig.8 :durch einen Geflechtriemen 13 oder nach Fig. io durch einen Reißverschluß 1.4 zusammengehalten werden. Dabei kann man :den Schieber des Reißverschlusses 1.4 zweckmäßig so ausführen, d.aß er an beiden Enden der Reißbahn völlig außerhalb der letzteren gelangt, um eine vollständige Öffnung der Wandungen c zu ermöglichen.
  • Schließlich kann die Anordnung nach Fig.9 auch so getroffen werden, daß die Wandteile c bei entsprechendem Zuschnitt durch Kreuzfalte und Nieten 15 geschlossen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In verschiedene Taschenforrnen umwandelbare Damenhandtasche, welche durch Inanspruchnahme oder Nichtgebrauch der Faltung ihres Zuschnittes jeweils unter Veränderung ihres Fassungsvermögens in eine andere Gestalt umgewandelt wird, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer an örtlich verschiedenen Umfangswandungen der Tasche angeordneten Mehrheit verschließbarer Öffnungsstellen (h bzw. 9) mit einer derLäge der letzteren entsprechenden Anbringung der Aufhängeösen (5 bzw. i) für die an den Enden des gleichen Handgriffs (8) vorgesehenen, in die Aufhängeösen (5, i) eingreifenden Tragmittel (7).
  2. 2. Damenhandtasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche fünf Aufhängeösen (5 bzw. i) hat, vier oben und eine unten, von denen die untere (i) keine örtliche Verlagerung ihrer Befestigungsstelle zuläßt, während die übrigen Ösen (5), welche in an sich bekannter Weise zu zweien oben auf jeder Taschenlängswand (a, b) und stirnseitig betrachtet, einander gegenüberliegend angebracht sind, eine Drehung um ihre zugehörigen Befestigungsstellen (q.) zulassen, wodurch die Tragmittel (7) des Handgriffs (8) je nach der durch die Drehung verlagerten Stellen der Aufhängeösen außerhalb oder innerhalb der Taschenfaltungen gelangen:
  3. 3. Damenhandtasche nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier drehbaren Aufhängeösen (5) in an sich bekannter Weise gelenkig in je einer Schlaufe (4:d,
  4. 4.U) enden, um deren zentrale Befestigungsstelle (4) an der zugehörigen Taschenwand (a, b) die Schlaufe um mindestens z8o Grad drehbar ist.
DESCH111259D 1936-10-29 1936-10-29 In verschiedene Taschenformen umwandelbare Damenhandtasche Expired DE685391C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517923A (en) * 1947-01-23 1950-08-08 Pottel Irving Buddy End and bottom wall construction for handbags
US2923338A (en) * 1957-04-03 1960-02-02 Aristocrat Leather Products In Purses and method of making them

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2517923A (en) * 1947-01-23 1950-08-08 Pottel Irving Buddy End and bottom wall construction for handbags
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