DE683336C - Traeger- oder Balkendecke mit Ieichten isolierenden Einlagekoerpern - Google Patents

Traeger- oder Balkendecke mit Ieichten isolierenden Einlagekoerpern

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DE683336C
DE683336C DEA77182D DEA0077182D DE683336C DE 683336 C DE683336 C DE 683336C DE A77182 D DEA77182 D DE A77182D DE A0077182 D DEA0077182 D DE A0077182D DE 683336 C DE683336 C DE 683336C
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DE
Germany
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insulating
ceiling
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insert
corrugated cardboard
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Träger- oder Balkendecke mit leichten isolierenden Einlagekörpern Es sind bereits Balkendecken u. dgl. bekannt, bei deren Herstellung ein- oder mehrzellige Isolierkörper zur Ausfüllung d'er Balkenfelder verwendet werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Träger- oder Balkendecke mit derartigen leichten isolierenden Einlagekörpern aus mehreren übereinander angeordneten Bahnen aus Pappe und besteht darin, daß die isolierenden, insbesondere aus Wellpappe bestehenden Einlagekörper derart in Form von Gewölben an den Trägern oder Balken abgestützt sind, d aß sie eine tragfähige Schalung für die an Ort und Stelle aufzubringenden Deckschichten aus erhärtenden Baustoffen bilden.
  • Die übereinander angeordneten Bahnen der Einlagekörper stützen sich bei entsprechender Knickwng der unteren Bahnen gegeneinander spret bawerkartig ab.
  • Unter der aus Wellpappe bestehenden obersten unverletzten Isolierbahn ist eine feuchtigkeitsundurchlässige Schicht; z. B. aus Teerpappe, angeordnet.
  • Die auf die Einlagekörper aufgebrachten Dfeckgchichten aus erhärtenden Baustoffen weisen einen Kern aus z. B. mit Zementmörtel versteinerter Holzwolle und eine Schale aus mit Dirahtgeflecht, Streckmetall o. dgl. bewehrtem Beton oder Gips auf. Die Erfindung stellt eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der sogen. Leichtbauweisen dar.
  • Der Einlage- bzw. Stützkörper gemäß der Erfindung kann genormt bzw. fertig oder halbfertig zugerichtet geliefert werden. Sind die einzelnen Papp- oder Papierbahnen in der erforderlichen Anzahl üb.ereinanderliegend beispielsweise an einer Seite vorgeheftet und in der Breitenrichtungentsprechend zugeschnitten, so brauchen sie lediglich seitlijch zusammengeschoben zu werden, um etwa an vorgeprägten Stellen die Stützrippen für die übereinander geschichteten Wellpappenlagen zu bilden. Weitere Heftengen können auf der Baustelle mit einfachen Handwerkzeugen durchgeführt werden. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Einlage- bzw. Stützkörper besteht auch darin, daß sie ohne Schrauben, Nägel o..d@gl. lediglich durch Klemmstäbe gehalten werden können und daß sie trotz der einfachen Befestigung und der Herstellung aus Pappe infolge ihrer besonderen Ausgestaltung die aufzubringende Dieckschicht ohne Lagenveränderung oder Verformung tragen können. Ein Durchschlagen der in den erhärtenden Baustoffen der Deckschichten enthaltenen Feuchtigkeit verhindern wasserdichte Zwischenlagen. Die aus Pappebahnen zusammengesetzten gewölbeartigen Einlagekörper stellen also in jeder Hinsicht eine vollwertige Schalung für die aufzubringenden Deckschichten dar, -ohne daß e14 besondere Stützung währenddes Betonnil für sie erforderlich wäre.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindua@gsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und: .zwar zeigt Abb. i .einen Isolierzellen enthaltenden Einlagekörper in schaubildlicher Wiedergabe unter teilweiser Fortlasswng der obersten Isolierbahnen.
  • Abb.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine fertige Drecke mit Fußbodenbelag unter Verwendung von Holzbalken.
  • Abb-. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform im .senkrechten Schnitt unter Verwendung von Dioppel-T-Trägern.
  • Die Gewölheaussteifung ist gemäß Abb. i aus Isolierbahnen i bis 7 gebildet, die verschieden breit sind, deren Ränder 8 sieh überdecken und die durch Klammern 9 .oder Ähnliche Befestigungsmittel an geeigneten Stellen zusammengehalten werden.
  • Gemäß Abb.2 werden in der Bogenwölbung sieben Isolierzellen a, b, c, d, e, f und g gebildet, indem die Isolierbahn 3 dachförmig geknickt und durch die Isolierbahn 2 unter Verwendung von Klammern 9 ausgesteift ist. Über die Isolierbahn 3 spannt sich die zweimal geknickte Isolierbahn q., so daß sich zwischen ihr ;und der wiederum darüberliegenden Isolierbahn5, die bei i o, ri durch die Bahn q. gestützt wird, die Isolierzellene, f und ,g bilden. Über der Bahn,s liegt durchgehend die Bahn 6 aus Teerpappe :oder ähnlichem feuchtigkeitsundurchlässigem Baustoff. Dien Abschluß bildet die Bahn 7, die nicht durch Be£estigungsmittelg durc'hbrochen ist, damit beim Aufbringen der Deckschicht keine Feuchtigkeit an die unter der Isolierbahn 6 liegenden Bahnen der G:ewölb@eaUssteifung gelangen kann.
  • Die Gewölbeaussteifung mit den Isolierzellen a bis g wird von vornherein für den jeweiligen Abstand der Balken bemessen; ihre Länge kann wegen der verwendeten Papierbahnen beliebig sein, sie richtet sich ebenfalls nach :der freien auszufüllenden Länge zwischen den Balken.
  • Wenn es auch zweckmäßig erscheint, den Vorteil :der durchgehenden Gewölbeaussteifung zur Anwendung zu bringen, so besteht andererseits durchaus die Möglichkeit bei geringerem Balkenabstand mehrere voneinander getrennte und übereinanderlkgende gewölbte Pappbahnen anzuwenden.
  • Als Isolierbahnen kommen hauptsächlich Wellpappenbahnen in Betracht, die durch die Wellung und durch die Papierstärke jede gewünschte Steifigkeit erhalten können. Es können auch z. B. Wellpappenbahnen mit glatten Papierbahnen oder sonstigen geeig-:neten Werkstoffen zusammen verarbeitet wer-' .den. Die abgekanteten Ränder 8 werden mittels Stäben i 2 gesichert und zwischen den talkenzügen mittels der Haltestäbe i3 eingeklemmt, so @daß zwischen den Stäben 13 ebenfalls Isolierzellen gebildet werden.
  • Gemäß Abb.3 ist die Gewölbeaussteifung aus Isolierbahnen iq. und 15 gebildet, zwischen denen Isolierzellen 1z und, i frei bleiben. Die obere Abdeckung der Isolierzelle i bilden Bahnen entsprechend 5, 6 und 7 in Abb. i.
  • Unmittelbar auf der vorteilhaft auf der Oberseite gewellten Isolierbahn 7 ruht die aus schnell abhhIudenden Baustoffen ausgebildete Deckschicht 16, in der Bewehrungen 17, 18 aus Rippenstreckmetall, Rabitzgeflecht o.,dgl. angeordnet sind. Hierbei können die parallel zu den Balkenzügen i 9 gelegten Streckmetallbahnen an ihren Rändern, wie b.ei 20, nach innen eingerollt sein, um nach ihrer Einbettung in die Gipss.chilcht als Kanten- und Randverstärkung zu dienen.
  • Nach Abb.3 sind die Ränder der Rippeanstreckmetallbahnen nach oben bzw. unten abgebogen, und überlappt. Die Anordnung richtet sich nach den jeweiligen Verhältnissen und sind dementsprechend weitere Ausführungsformen in Abb. 2 und 3 in strichpunktierter Darstellung veranschaulicht. Den Kern :der Deckschicht r6 bildet eine Füllung 21, die vorteilhaft aus Holzwolle besteht, die .mit Zement getränkt ist. Derartige Holzwolle ermöglicht es, die Hohlräume aufrechtzuerhalten und dient gleichzeitig zur Abstützung der Deckschicht. In der Füllung 21 können auch weitere Isolierzellen 22, z. B. aus Wellpappenrohren oder kastenförmigen Hohlkörpern, vorgesehen sein.
  • Die. Deckschiclit 16, die von den Balkenb:zw. T-Trägerzügen i9 durch Zwischenlagen 23 aus Isolierbahnen, Wellpappe o. dgl. getrennt ist, wird: in Stellung gehalten durch Halteleisten, Profileisen o. dgl. 24.. Diese Leisten können mit .den Balken i 9 fest verbunden sein oder mit ihren unteren Kanten auf den Einlagekörpern aufliegen (Abb. 3). Sind die Halteleisten 24 z. B. an den. Balken befestigt, so :dienen sie gleichzeitig zu deren Versteifung. Die Deckschicht 16 legt, sich eng an die Leisten 24 an. Ein Schwinden beim Abbinden, oder eine Ausdehnung führt nicht zur Beschädigung der Deckschicht, weil diese auf den schrägen .Begrenzungsflächen der Halteleisten 24 während des Abbindens ausweichen kann. Die Bemessung der Deckschicht 16, der Bewehrungen 17, 18 und der Füllung 21 richtet sich nach .den jeweiligen Belastungen der Decke. So können z. B. in der Nähe von Türen, Treppeneinschnitten o. d"-,1. durchgehende Dreckschichten 16 ohne die Füllung 21 bzw. ohne Isolierzellen 22 vorgesehen werden.
  • Zwischen den Balken kann noch eine Leiste 25 vorgesehen sein, die an die verlegte Diielung von oben angeschraubt bzw. durch Nagelung mit den benachbarten Dielen verbünden sein kann, um eine D'urchfederung zu vermeiden.
  • Die Decke nach der Erfindung wird i'ri folgender Weise hergestellt: Zwischen den Balken werden zunächst die Einlagekörper eingesetzt, die außerhalb. der Baustelle hergestellt sein können. Die Verbindung der einzelnen Isolierbahnen, die schon vorher übereinandergelegt sein können, kann jedoch auf der Baustelle erfolgen, wo dann lediglich noch ein Zuschneiden der Körper entsprechend der Länge der Balken zu erfolgen hat. Die Einlagekörper werden dann eingesetzt, durch Stäbe 12 gesichert und durch die Haltestäbe 13 festgeklemmt. Die Stäbe 12 können auch fortfallen.
  • Hierauf wird auf die Isolierbahn 7 ZU-nächst eine verhältnismäßig dünne Dreckschicht 16 aus Gips aufgetragen. Diese wirkt sofort als zusätzliche Versteifung, zumal der Gips sehr schnell abbindet. Außerdem wird hierbei eine zu starke Anreicherung von Feuchtigkeit vermieden. Der Aufbau der Deckschicht erfolgt .dann nach den jeweiligen Verhältnissen; es könnte jedoch auch z. B. eine Strecknetallage 18 vor dem Aufbringen der ersten Deckschicht eingebracht sein, ebenso wie .eine Trennschicht 23. Ist die gesamte Dreckschicht 16 mit der FüllunZ 21 und etwai: gen Isolierzellen 22 eingebracht, so bildet diese zusammen mit dem Einlagekörper ein unmittelbar zusammenhängendes Gewölbe. An den Stellen, an denen in den Einlagekörpern die Isolierzellen a, c und f übereinanderliegen, ist die Dreckschicht 16 bzw. die Füllung 21 dünner bemessen, so daß also hier die Hauptisoliierwirkung in den Einlagekörpern selbst liegt. Nach den Auflagen zu sind dagegen die Isolierzellen rd' und g bzw. e, b ergänzt durch Isolier= zellen 22 bzw. eine dickere Ausbildung der Deckschicht 16. So ergibt sich über die ganze Feldbreite eine gleichmäßige Isolierung. Die Baustoffe der Decke sind billig, äußerst anpassungsfähig und vor allem sehr leicht bei allen Anforderungen genügender Festigkeit.
  • Der Aufbau der Decke kann auch in Abweichung von der obren dargestellten Bauweise so erfolgen, daß die Bewehrungen 17, 18 an der in der Dielung liegenden Diagonalverspanmung aus Drähten 26 angehängt und dann die Baustoffe eingebracht werden. Die Verputzung der Deckenunterseite wird erleichtert durch gleichzeitig eine Isoherschic'ht bildende Wellpappenbahnen 27, unter denen die Streckmetallage 28 ausgespannt ist. Beide werden durch Befestigungsmittel 29 Mit den Haltestäben 13 verbunden und von diesen getragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Träger- oder Balkendecke mit leichten isolierenden Einlagekörpern, die aus mehreren übereinander angeordneten Bahnen aus Pappe bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden, insbesondere aus Wellpappe bestehenden Einlagekörper (i bis 7, 1q., 15) derart in Form von Gewölben an den Trägern oder Balken (i 9) abgestützt sind, daß sie .eine tragfähige Schalung für die an Ort und Stelle aufzubringenden Deckschichten (16, 21) aus erhärtenden Baustoffen bilden.
  2. 2. Drecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander angeordheten Bahnen der Einlagekörper bei .entsprechender Knickung der unteren Bahnen (2, 3, q.) sich gegeneinander sprengwerkartig abstützen (Abb. i und 2).
  3. 3. Decke nach .den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter der aus Wellpappe bestehenden obersten unverletzten Isolierbahn (7) eine feuchtigkeitsundurchlässige Schicht (6), z. B. aus Teerpappe, angeordnet ist. q.. Decke nach den Ansprüchen i bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Einlagekörper aufgebrachten Deckschichten aus erhärteten Baustoffen einen Kern (21) aus z. B. mit Zementmörtel versteinerter Holzwolle und eine Schale (16) aus mit Drahtgefllecht, Streckmetall (17, 18) o. dgl. - bewehrtem Beton oder Gips aufweisen.
DEA77182D 1935-09-28 1935-09-28 Traeger- oder Balkendecke mit Ieichten isolierenden Einlagekoerpern Expired DE683336C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036490B (de) * 1955-06-27 1958-08-14 Hans Schwoerer K G Schall- und waermedaemmende Traegerdecke, insbesondere Geschossdecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1036490B (de) * 1955-06-27 1958-08-14 Hans Schwoerer K G Schall- und waermedaemmende Traegerdecke, insbesondere Geschossdecke

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