DE683160C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Gluehlampenleuchtkoerpern gegenueber den Sockel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Gluehlampenleuchtkoerpern gegenueber den Sockel

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DE683160C
DE683160C DEP77483D DEP0077483D DE683160C DE 683160 C DE683160 C DE 683160C DE P77483 D DEP77483 D DE P77483D DE P0077483 D DEP0077483 D DE P0077483D DE 683160 C DE683160 C DE 683160C
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DEP77483D
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Duryea E Elmendorf
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/20Sealing-in wires directly into the envelope

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur selbsttätigen Ausrichtung des den Leuchtkörper enthaltenden Lampenkolbens gegenüber dem Sockel oder einem an diesem angebrachten Ring, um dem Leuchtkörper gegenüber dem Sockel eine bestimmte Stellung zu geben. Bisher wurden die Leuchtkörper mit Hilfe optischer Vorrichtungen von Hand eingestellt, wobei man allenfalls mechanische Hilfsmittel zur Erleichterung der Einstellung benutzt hat.
Die Erfindung bezweckt, die Ausrichtung unabhängig von der mehr oder weniger großen Sorgfalt der Handarbeit und demgemäß mit größerer Genauigkeit und Geschwindigkeit durchzuführen sowie auch in eine Reihe anderer Arbeitsvorgänge bei der Herstellung von Glühlampen an umlaufenden Maschinen einschalten zu können. Zur Erreichung dieses Zieles wird erfindungsgemäß das den Leuchtkörper enthaltende Lampengefäß vor Befesti- ·■ gung des Sockels oder des Sockelringes gegenüber diesem in drei zueinander senkrecht stehenden Richtungen mittels mechanisch bewegter Organe, etwa Schlitten, verschoben, und zwar unter Vermittlung von Motoren, die durch den vom eingeschalteten Leuchtkörper der Lampe ausgehenden, auf eine oder mehrere Photozellen fallenden Lichtstrom gesteuert werden.
Im folgenden sind vier Verfahren und die entsprechenden Vorrichtungen beschrieben, um die gewünschte Einstellung des Leuchtkörpers zu erreichen, die alle auf dem gleichen Grundgedanken fußen. Bei sämtlichen Beispielen werden ähnliche Mittel zur Ausführung der Richtbewegung verwendet und ebenso für'die Steuerung der Bewegung in jeder der drei Richtungen, wenn der Leuchtkörper die gewünschte Stellung erreicht hat.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind ein öder mehrere quergestellte Schirme in einiger Entfernung von der Lampe mit einer Kante im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung der Lampe aufgestellt. Die Richtbewegung wird von Photozellen gesteuert, welche die antreibenden Motoren in einer oder anderer Richtung laufen lassen, je nachdem die zugehörigen Photozellen Licht von dem Leuchtkörper erhalten . oder nicht. Für jede der drei Richtbewegungen sind entsprechende Photozellen und Relais vorgesehen. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden Schirme zwisehen dem Leuchtkörper und jeder der drei Photozellen vorgesehen, welche öffnungen zum Durchtritt des Lichtes von dem Leuchtkörper aufweisen-, so daß es auf die Photozellen trifft, sobald der Leuchtkörper die richtige Stellung hat. Entsprechende Zusatzgeräte bewegen den den Leuchtkörper tragenden Lampenkolben in jeder Richtung vor und zurück, um ihn in die richtige Stellung zu bringen, wobei, die Bewegung wieder durch die Photozellen eingeleitet wird. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel werden Schirme benutzt, welche sich von den Lampenkolben bis zu den Photozellen erstrecken und in Ebenen angeordnet sind, welche rechtwinklig zur Bewegungsrichtung· des Leuchtkörpers stehen. Die Schirme schatten das von dem Leuchtkörper ausgesandte Licht von paarweise auf jeder Seite der Schirme aufgestellten Photozellen ab, sobald der Leuchtkörper ausgerichtet ist. Solange der Leuchtkörper sich außerhalb dieser Stellung befindet, fällt das Licht auf eine der Photozellen, welche dadurch die Bewegung des Lampenkolbens in solcher Richtung veranlaßt, daß die Abschattung durch den Schirm zwischen Leuchtdraht und Photozelle möglich wind.
Bei einem vierten Ausführungsbeispiel wird die Lampe in einen Reflektor eingesetzt, der unter Mithilfe einer Linse den von der Lampe ausgehenden Lichtstrom auf eine einzige Photozelle sammelt. Wird bei der Richtbewegumg der Leuchtkörper dem Brennpunkt des Reflektors genähert, so wächst der auf die Photozelle fallende Lichtstrom, während er dagegen abnimmt, sobald der Leuchtkörper vom Brennpunkt fortbewegt wird. Je nachdem nun der auf die Photozelle fallende Lichtstrom zu- oder abnimmt, steuert diese die Antriebseinrichtungen für die Bewegung des Leuchtkörpers in einer oder anderer Richtung. Bei Erreichung des Höchstwertes des auf die Photozelle fallenden Lichtstromes wird der Antrieb ganz ausgeschaltet.
. Abb. ι zeigt schaubildlich die grundsätzliche Anordnung einer Ausführungsform.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht mit Teilschnitt der Lampe und ihrer Haltevorrichtung.
Abb. 3 ist ein Schaltbild für die Anordnung nach Abb. 1. '
Abb. 4 zeigt sohaubildlich die wesentlichen Teile eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung.
Abb. 5 ist das Schaltbild dazu.
Abb. 6 zeigt sohaubildlich die Lampe, die dazugehörigen Schirme und Photozellen im Augenblick der richtigen Einstellung des Leuchtkörpers bei einem dritten Ausführungsbeispiel.
Abb. 7 ist das Schaltbild zu diesem Beispiel.
Abb. 8 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel ' sohaubildlich und teilweise im Längsschnitt.
Abb. 9 ist das Schaltbild hierzu.
In dem ersten Ausführungsbeispiel sind in Abb. ι und 2 die Hilfsmittel dargestellt, um den Lampensockel 10 zu halten und in einer festen Stellung einzuspannen, ebenso zur Halterung des . Lampenkolbe.ns 11 und um diesen gegenüber dem Sockel 10 auszurichten, und schließlich die Hilfsmittel, um diese Riehtbewegung zu steuern. Der Lampenkolben 11 wird in hängender Lage in eine öffnung 12 der Grundplatte 13 eingesetzt und fällt dabei in die Saugkappe 14, wie in Abb. 2 dargestellt. Die Kuppe des Kolbens 11 paßt dicht in diese Kappe 14, welche die Lampe ansaugt, indem durch den Schlauch 15 und die Bohrung 16 in der Kappe von einer nicht gezeichneten Saugpumpe her ein Unterdruck erzeugt wird. In dieser Stellung der Lampe befindet sich der beliebig gestaltete Leuchtkörper 17 zwischen der Kappe 14 urid der Platte 13, so daß das Licht des Leuchtkörpers, nachdem dieser an Spannung gelegt wurde, zu den Steuereinrichtungen gelangen kann. Der Leuchtkörper 17 *oo ist an Stromzuführungsdrähten 18 und 19 befestigt, welche so "vom Kolben abgebogen sind, daß sich einer seitwärts und einer aufwärts gegenüber dem Lampenkolben 11 erstreckt.
Um den Sockel 10 in die Vorrichtung- einzusetzen, wird der Arm 20 aus der gezeigten Stellung durch Druck auf einen Handgriff 21 angehoben, so daß er um den Zapfen 22 schwingt. Der Sockel 10 ist mit eimer ge- no wissen Menge noch plastischen Kittes 23 versehen und wird so über den Hals des Lampenkolbens 11 gestülpt, daß der Kitt den Lampenkolben berührt, und sich der Stromzuführungsdraht 18 durch einen Schlitz der Sockelhülse und der Stromzuführungsdraht 19 durch das Loch des Bodenkontaktes erstreckt. Bei dem gewählten Beispiel ist der Rand der Sockelhülse mit einem Flansch 24 versehen, mit welchem die Lampe 11 in gebräuchliche Fassungen eingesetzt werden kann. Dieser Flansch wird in die öffnung 12 der Platte 13 so
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eingelegt, daß er auf die vorgesehene Schulter zu liegen kommt. Der Rand des Sockelflansches liegt dicht an dem entsprechenden Vorsprung in der Öffnung 12 an und wird in dieser Lage durch den Arm 20 festgehalten, welcher auf den Sockel 10 drückt, sobald der Hebel 21 zurückgeführt wird. Der Arm 20 ist an dem Bolzen 22 gelagert, welcher in zwei an der Platte 13 sitzenden Augen befestigt ist und'wird in der gezeigten Stellung durch Wirkung einer Feder 25 festgehalten.
Nachdem der Sockel· 10 und der Lampenkolben 11 in der beschriebenen Art eingesetzt worden sind, wird dem Leuchtkörper 17 Strom zugeführt, worauf die Richtbewegung selbsttätig einsetzt. Der Leuchtkörper 17 wird an eine Stromquelle geeigneter Spannung mit Hilfe von zwei Paar Klemmbacken 26 und 27 angeschlossen, welche die Stromzuführungsdrähte i'8 lumd 19 festklemmen und welche durch je eine biegsame Stromzuführung 28 mit der Stromquelle verbunden sind. Jedes Paar dieser Klemmbacken ist an ortsfesten Bolzen 29 gelagert und klemmt die Stromzuführungsdrähte mit Hilfe der Federn 30 fest. Die Ausrichtung des Lampenkolbens wird von drei einander entsprechenden Steuervorrichtungen bewirkt, welche die Lampe hin und her in drei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen bewegen können. Für jede dieser Richtungen ist ein Schirm 31 in der Nähe der Lampe 11 (z. B. in 21J2 cm Abstand') mit einer Kante im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung aufgestellt, der den direkten Strahlen-
35' gang, der durch die strichpunktierten Linien 32, 44 oder 47 dargestellt ist, durchschneidet. Diese Linien verbinden die gewünschte Stellung des Leuchtkörpers 17 mit den entsprechenden Photozellen 33. Zwischen der Lampe 11 und jeder der Photozellen 33 ist noch ein zweiter Schirm 34 aufgestellt, z. B. in 3 cm oder mehr Entfernung von dem ersten Schirm 31, und so angeordnet, daß er auf der entgegengesetzten Seite von dem direkten Strahlengang 32, 44 oder 47 steht. Die Schirme 31 und 34 verhindern den Lichtzutritt von dem Leuchtkörper 17 zu den Photozellen 33, solange sich der Leuchtkörper auf der- einen Seite der senkrecht gestellten Kanten der-Schirme befindet. Sobald das Licht von dem Leuchtkörper auf eine Photozelle 33 trifft, wird die Lampe 11 in entgegengesetzter Richtung bewegt, so daß der Strahlengang wieder durch die Schirme unterbrochen wird. Die Bewegung wird ausgeführt von Elektromotoren 43, 35 oder 46, deren Drehrichtung von der Steuereinrichtung 36 bestimmt wird. Wie aus Abb. 3 zu entnehmen, besteht jede der Steuereinrichtungen 36 aus einem bekannten Röhrenverstärker 37, welcher an die Netzzuleitungen 38 und 39 angeschlossen ist und welcher die durch die Photozellen 33 durchgelassenen Ströme so verstärkt, daß sie zur Betätigung des Ankers 40 eines Relais 41 ausreichen. Die Motoren 35, 43 und 46 haben, wie aus der Zeichnung zu entnehmen, getrennteFeldwicklungen für j ede Drehrichtung, welche an den von dem Anker 40 betätigten Kontakten angeschlossen sind, so daß sie über diese an die Leitung 38 der Spannungsquelle angeschlossen werden.
Wie aus Abb. 1 zu entnehmen, bewegt der Elektromotor 43 die Lampe 11 in senkrechter Richtung, so daß bei einer bestimmten Stellung das Licht vom Leuchtkörper 17 längs des Weges 44 verlaufen kann, während sich' die Motoren 35 und 46 in zwei anderen aufeinander senkrecht stehenden Richtungen in der horizontalen Ebene bewegen, bis das Licht längs der Wege 32 oder 48 fällt. Die Saugkappe 14, welche die Lampe 11 festhält, ist mit dem Arm 49 in dem Schlitten 50 befestigt, welcher an einem Bett des Blockes 51 mit Hilfe der Spindel 52 auf und ab bewegt- werden kann. Die Spindel 52 wird über ein Getriebe 5.3 von dem Motor 43 in Umdrehung gesetzt. Der Motor 43 ist an dem Block S1 befestigt. Der Block 51 wiederum gleitet entsprechend auf dem Block 54 und wird durch den Motor 46 bewegt, während der Block 54 go auf dem Block 55 gleitet und durch den Motor 35 bewegt wird. Jeder der Motoren 43, 35 und'46 arbeitet über ein besonderes Zwischengetriebe auf eine entsprechende Spindel.
Wenn eine schadhafte Lampe 11 in das Gerät eingesetzt wird, so würde diese die Motoren ununterbrochen in gleicher Richtung laufen lassen, da immer noch kein Licht auf die Photozellen fällt. Um die Vorrichtung in diesem Falle vor Schaden zu bewahren, sind an jedem der Blöcke 51, 54 und 55 Grenzsahalter 56 vorgesehen. Ein solcher Grenzschalter 56 besitzt einen Hebel 57> der an dem entsprechenden Block 51, 54 oder 55 gelagert ist, und ein Paar Kontakte 58 und 59, deren einer an dem Hebel 57 sitzt, während der andere Kontakt an dem betreffenden Block 51, 54 oder 55 befestigt ist. Der Hebel 57 wird von dem betreffenden Sohlitten 50 oder Block 51 oder 54 so bewegt, daß die Kontakte 58 und 59 getrennt werden, sobald die Bewegungsmöglichkeit des Schlittens oder der Blöcke beendet ist. Für gewöhnlich wird der Hebel 57 durch eine Feder 60 in solcher Stellung gehalten, daß die Kontakte 58 und 59 einander berühren. Die Kontakte 58 und 59 sind in die Zuleitung 61 zu den Feldwicklun-. gen der Motoren 43, 3.5 und 46 geschaltet, welche an die Netzzuleitung 3:8 durch das Relais 41 angeschlossen sind, solange das Relais nicht erregt ist. Bei dieser Anordnung arbeiten alle Motoren gleichzeitig, und sobald
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die Lampe 11 in der richtigen Stellung angekommen ist, kehren die Relais 41 die Bewegungsrichtung abwechselnd um, so daß praktisch keine Bewegung der Lampe 11 mehr stattfindet. Die Einrichtung des Gerätes kann so getroffen werden, daß ein Teilbetrag der Lichtausstrahlung auf die Photozelle 33 fällt, sobald der Leuchtkörper die richtige Stellung hat. Die Stromzuführung zu den Relais und Motoren kann jetzt ganz unterbrochen werden, während gleichzeitig dem Sockel 10 durch geeignete Mittel Wärme zugeführt wird, so daß der Kitt 23 erhärtet und der Lampenkolben in dem Sockel in der richtigen Stellung endgültig befestigt wird. Die Haltevorrichtungen für den Sockel und die Lampe und die zugehörigen Bewegungsvorrichtungen können in einzelne Arbeitsstellen einer Maschine eingebaut werden, welche mehrere im Kreislauf angeordnete Arbeitsstellen besitzt. Die optischen Einrichtungen und die Motoren können dann mit einer der Arbeitsstellen zusammenarbeiten. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Sockelung der Lampe 11 schneller als bei der oben beschriebenen Vorrichtung vorzunehmen, weil es zu lange Zeit beanspruchen würde, bis der Sockelkitt erhärtet ist. Die Vorrichtung kann z. B. mit Erfolg bei solchen Lampen angewandt werden, deren Sockel noch einen zweiten Teil besitzt, z. B. einen Ring, der in der richtigen Stellung des Leuohtkörpers mit dem bereits an der Lampe angekitteten Hauptteil des Sockels verlötet wird. Man kann auch einen der Schirme 31 oder 34 fortlassen, indem man dann die Bewegung der Lampe in dem Augenblick beendet, wenn das Licht des Leuchtkörper gerade auf die entsprechende Photozelle trifft oder gerade von dem Schirm abgeschattet wird.
Bei dem zweiten in Abb. 4 und S dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden dieselben Haltevorrichtungen für den Sockel und die Lampe und dieselben Bewegungseinrichtungen wie im ersten Beispiel benutzt. In diesem Falle wird die Lampen zunächst in bezug auf die senkrechte Achse des Sockels 10 richtig eingestellt und dann erst in die richtige Entfernung zum Sockel 10 gebracht. Zunächst wird also die Lampe 11 gleichzeitig in zwei zueinander senkrechten Richtungen in der horizontalen Ebene durch die Motoren 35 und 46 bewegt, welche an eine Leitung 39 der Spannungsquelle über die Zuleitungen 63 angeschlossen sind, während sie andererseits über die zweipoligen Grenzschalter 64 und die Drehriohtungsumkehrsdhalter65 an den anderen Pol 38 der Spannungsquelle angeschlossen sind. Die Bewegung der Lampe geschieht immer nur in einer Richtung, da die Anordnung so getroffen wurde, daß sich die Lampe bei Beginn der Bewegung immerauf der gleichen Seite der gewünschten Stellung befindet. Die Feder 66 eines jeden Grenzschalters 64 hält den Hebel 67 in solcher Lage, daß die Kontakte für die Feldwicklungen der entsprechenden Drehrichtung der Motoren 35 und 46 geschlossen sind. Während der Bewegung erreicht nun die Lampe 11 eine Stellung, in welcher der Strahlengang vom Leuchtkörper 17 entlang den Linien 68 und 69 fällt und durch die öffnungen oder Schlitze in den Schirmen 70, 71 und 72, 73 hindurch auf die Photozellen 74 und 75 trifft. Falls der Leuchtkörper 17 kein Licht aussendet, weil die Lampe schadhaft ist, so wird diese bis zur Grenze der Bewegungsmöglichkeit gebracht, worauf die Blöcke 54 und 51 die Hebel 67 der Grenzschalter 64 so bewegen, daß der Strom zu den Motoren 3:5 und 46 unterbrochen wird, und gleichzeitig das Signallicht 76 eingeschaltet wird. Jeder der Grenzschalter 64 trägt dazu an dem Hebel 6j einen beweglichen Kontakt, welcher mit einem der beiden festen Kontakte in Berührung kommt, welche einerseits mit der Feldwicklung des Motors oder mit einem Pol der Signallampe 76 verbunden sind. Alle drei Kontakte der Grenzschalter 64 sind natürlich von den tragenden Teilen isoliert. Wenn Licht auf die Photozellen 74 oder 75 fällt, werden die Bewegungseinrichtungen angehalten, da die Photozellen über die Röhrenverstärker Tj die Relais 78 und 79 betätigen, welche auch diie zwei Feldwicklungen der Motoren 35 und 46 einschalten können, die dazu dienen, die Motoren in die Ausgangsstellung zurückzubringen. Die beiden Feldwicklungen der Motoren ■35 und 46 ermöglichen ferner ein rasches Anhalten und verhindern ein Weiterlaufen der Motoren nach dem Ausschalten, damit die Lampe nicht wieder aus der richtigen Stellung herausbewegt werden kann. Die Grenzschalter 80 liegen in den Zuleitungen zu den zwei Feldwicklungen der Motoren 35 und 46 und bleiben während der ganzen Richtbewegung geschlossen und werden einzig benötigt, um die Bewegung der Motoren beim Rücklauf in die Ausgangsstellung zu begrenzen.
Nachdem die Ausrichtung der Lampe in der horizontalen Ebene beendet· ist, erfolgt noch die Ausrichtung des Leuuhtkörpers in senkrechter Richtung. Dazu ist das Relais 78 mit einem zweiten Anker 81 ausgerüstet, der an einem Pol 38 der Spannungsquelle angeschlossen ist und welcher eine Verbindung zu einem zweiten Anker 82 des Relais 79 herstellt, sobald das Relais 78 erregt wird. Der zweite Anker 82 dient zur Stromzuführung zur Feldwicklung des Motors 43, welche andererseits über den zwei Schaltstellungen besitzenden Grenzschalter 64 mit dem Netz ver-
bunden ist. Wegen der Reihenschaltung der beiden Anker 8i und 82 kann die senkrechte Bewegung der Lampe durch den Motor 43 erst einsetzen, nachdem die beiden anderen Bewegungen beendet sind. Die Abwärtsbewegung der Lampe 11 wird so lange fortgesetzt, bis das vom Leuchtkörper 17 ausgesandte Licht entlang der Linie 83 fällt und durch die öffnungen in den Schirmen 84 und 85 hindurch auf die Photozelle 86 trifft. Die Photozelle 86 betätigt das Relais 88 und den Grenzsdhalter 80 wie bei den vorhergehenden Beispielen über einen an sich bekannten Röhrenverstärker 87. Die Schirme 84 und 85 haben gegenüber der Lampen die gleiche Stellung wie die entsprechenden Schirme der anderen Richtungen, besitzen aber statt eines Schlitzes nur ein rundes Loch.
Nach Beendigung dieser Bewegungen wird der Sockel 10 an dem Lampenkolben 11 endgültig befestigt, und die verschiedenen Teile der Vorrichtung werden in die Ausgangsstellung zurückgebracht, worauf die fertige Lampe durch eine neue ersetzt werden kann.
Der Rücklauf der Motoren wird durch den Umkehrschalter 65 bewirkt, welcher die Stromzuführung zu den obenerwähnten Feldwicklungen der Motoren 43, 35 und 46 unterbricht, und die zweiten Feldwicklungen der betreffenden Motoren an die Leitung 38 der Spannungsquelle anschließt. Diese Bewegung der Motoren wird beendet, sobald die Hebel der Grenzsdhalter 80 von dem Schlitten 50 oder den Blöcken 50c und 54 betätigt werden, wodurch die Feldwicklung für den Rücklauf wieder unterbrochen wird. Der Umkehrschalter 65 wird in die erste Stellung zurückgebracht, sobald die Ausrichtung einer neuen Lampe vorgenommen werden soll.
Die dritte Ausführungsform der Erfindung nach Abb. 6 und 7 benutzt dieselben Haltevorrichtungen für Sockel und Lampenkolben und dieselben Bewegungseinrichtungen wie beim ersten Beispiel. In diesem Falle werden jedoch drei Schirme 90, 91 und 92 benutzt, welche an den Lampenkolben 1 f unmittelbar angrenzen, und das Licht des Leuchtkörpers 17 von den Photozellen 93 und 94 abschirmen, sobald der Leuchtkörper die richtige Stellung hat.
Die Schirme 90, 91 und 92 erstrecken sich vom Lampenkolben 11 in senkrechten Ebenen zur entsprechenden Bewegungsrichtung, wobei die Schirme 90 und 91 in senkrechten Ebenen stehen, während der Schirm 92 in horizontaler Ebene angeordnet ist. Jede der Photozellen 93 und 94 ist mit einem üblichen Röhrenverstärker 95 verbunden, welcher die von den Photozellen 93 und 94 bei dem Lichtauffall bewirkten Stromänderungen verstärkt, so daß das mit dem Verstärker verbundene Relais 96 betätigt wird und eine der Feldwicklungen der Motoren 43, 35 und 46 an den Pol 38 der Spannungsquelle gelegt wird. Die Schaltung ist dabei so getroffen, daß beim Auffallen von Licht auf eine der Photozellen 93 oder 94 durch Wirkung der Motoren 43, 35 und 46 die Lampe 11 den Schirmen 90, 91 oder 92 und den anderen Photozellen genähert wird. Die Kanten der Schirme 90, 9-1 und 92, welche an den Lampenkolben angrenzen, liegen in dem direkten Weg des vom Leuchtkörper 17 ausgehenden Strahlenganges, sobald dieser die richtige Stellung eingenommen hat. In jede Leitung der Feldwicklungen der Motoren 43, 35 und 46 ist ein Grenzschalter eingebaut, um den Strom zu unterbrechen, sobald die BewegungsmögHchkeit, z. B. infolge Einsetzens einer schadhaften Lampe, vollständig ausgenutzt ist. In dem Schaltbild (Abb. 7) ist das den Photozellen 93 und 94 zugekehrte Ende des Schirmes 92 senkrecht zu seiner wirklichen Lage dargestellt, um beide Photozellen sichtbar zu machen.
Bei dem vierten in Abb. 8 und 9 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Kuppe des Lampenkolbens 11 wieder von einer Saugkappe 14 festgehalten, welche an einem Arm 49 sitzt und in welcher durch den Schlauch 15 von einer nicht dargestellten Saugpumpe her ein Unterdruck erzeugt wird. Die in der Zeichnung dargestellte Lampe besitzt einen Sockel, an dessen Hülse ein besonderer Ring
97 durch Anlöten befestigt wird, wie im Patent 615 894 beschrieben. Während der eigentliehe Sockel 10 bereits mit dem Lampenkolben verkittet ist, ist der Ring mit dem Sockel vorerst noch nicht befestigt und gegenüber diesem beweglich. Zum Einsetzen des Ringes 97 in die Vorrichtung werden die Arme 99 zurückgezogen, so daß der Ring 97 in eine Vertiefung des Halters 100 eingelegt werden kann. An dem Halter 100 befindliche Stifte, die nicht dargestellt sind, greifen in die Löcher
98 des Ringes 97 ein, so daß dieser einwandfrei festgehalten ist. Die Arme 99 werden durch Verschiebung einer Stange 101 von dem Ring angehoben oder auf ihn gedrückt; eine Feder 102 hält die Arme 99 auf dem Ring 97 fest. Nach dem Einsetzen des Ringes wird »>° auch die Lampe 11 in das Gerät eingesetzt, so daß der Sockel 10 durch eine Öffnung des Reflektors 103 hindurch in den Ring 97 eingeführt wird. Die öffnung des Ringes 97 ist naturgemäß ein wenig größer als der äußere Durchmesser des Sockels 10, so daß eine gewisse gegenseitige Bewegung beider zur Ausrichtung des Leuchtkörpers möglich ist. Dem Sockel 10 wird nun eine dem Leuchtkörper 17 entsprechende Spannung mit Hilfe der Finger 104 und 105 zugeführt, welche an isolierenden Teilen des Halters 100 sitzen und welche
gegen die Sockelkontakte durch die Federn 106 und 107 gedruckt werden.
Das von dem Leuchtkörper 17 der Lampe 11 ausgesandte Licht fällt auf den Reflektor 103 und wird von diesem auf die Linse 10S geworfen, welche den Lichtstrom auf die Photozelle 33 sammelt. Dicht vor der Photozelle kann noch ein Schirm 109 aufgestellt sein, um den auffallenden Lichtstrom zu begrenzen und um Streulicht zu vermeiden. Der Leuchtkörper der Lampe wird sich im allgemeinen nach erfolgtem Einsetzen noch nicht im Brennpunkt des Reflektors 103 befinden. Zur genauen Ausrichtung des Leuchtkörpers wird dieser durch eine dem ersten Beispiel (Abb. 1) entsprechende Vorrichtung in drei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen hin und her bewegt, und zwar in diesem Fall für jede Richtung zeitlich getrennt. Der den Lampenkolben tragende Arm 49 sitzt wieder an einem Schlitten 50, welcher an dem Block 51 auf und ab bewegt werden kann. Der Antrieb erfolgt von dem Motor 43 über ein Zwischengetriebe 53 und eine Spindel 52. Nachdem die Ausrichtung des Lampenkolben in senkrechter Richtung erfolgt ist, wird er in einer horizontalen Riehtung bewegt, indem nunmehr der Block 51 auf dem Block 54 gleitet und dabei von dem Motor 46 angetrieben wird. Schließlich erfolgt die Ausrichtung in der dritten Richtung durch die Verschiebung des Blockes 54 auf dem Block 5 S durch den Antrieb von dem Motor 35. Die Motoren besitzen zur Umkehr ihrer Drehrichtung wieder getrennte Feldwicklungen und werden in folgender Weise gesteuert:
Zur Inbetriebnahme der Vorrichtung wird der Druckschalter 110 kurzzeitig geschlossen, wodurch die Spule 111 des Relais 112 durch die Drähte 113 und 114 an die Leitung 38 der Spannungsquelle gelegt wird. Mit dem anderen Pol 39 der Spannungsquelle ist die Spule in über den Draht 115 verbunden. Sobald die Spule 111 einmal erregt ist, wird der Anker 116 von ihr angezogen, so daß ein Kontakt zu der Leitung 117 hergestellt wird, welche mit dem Anker 118 eines zweiten Relais 119 verbunden ist und durch die Lekungen Γ20 und 113 zu der Spule 111 zurückführt. Durch diese Verbindung bleibt das Relais 112 dauernd geschlossen, auch wenn der Druckschalter 110 wieder geöffnet wird. Die grundsätzliche Aufgabe des Relais 112 ist, die Leitungen von den beiden Feldwicklungen des Motors 35, welche an den Ankern 121 und 122 liegen, mit den Leitungen 123 und 124 zu verbinden, welche zu dem Umkehrrelais 125 führen. In dem dargestellten Augenblick sind die beiden Spulen 126 und 127 des Relais 125 nicht erregt, so daß der an der Leitung 38 liegende Anker 128 eine Verbindung zu der Leitung 124 herstellt, wodurch die eine der Feldwicklungen des Motors 35 erregt wird. Der Läufer des Motors 35 ist mit dem Pol 39 der Spannungsquelle verbunden, so daß der Motor durch die erregte Feldwicklung in einer Richtung zu laufen beginnt, welche einer Bewegung der Lampe 11 in Richtung auf die Mündung des Reflektors 103 entsprechen soll. Wenn bei dieser Bewegungsrichtung der auf die Photozelle 33 auftreffende Lichtstrom zunimmt, so hält die Bewegung weiterhin an. Nimmt der die Photozelle treffende Lichtstrom dagegen ab, so tritt das Umkehrrelais 125 in Wirkung, so daß die andere Feldwicklung des Motors 35 eingeschaltet wird, worauf dieser die entgegengesetzte Drehrichtung einnimmt und die Lampen gegen den Scheitel des Reflektors 103 bewegt. Durch das Anwachsen des auf die Photozelle 33 treffenden Lichtstroms verstärkt der Röhrenverstärker 37 die der Primärwicklung 129 des Transformators 130 zugeführte Gleichspannung, während ein Abnehmen des auf die Photozelle 33 fallenden Lidhtstroms auch ein Abnehmen der an der Transformatorwicklung 129 liegenden Gleichspannung bewirkt. Hierbei wurde angenommen:, daß der Leuchtkörper 17 der Lampe 11 an Gleichspannung gelegt ist. Sofern er durch Wechselspannung geheizt wird, empfiehlt es sich, einen Gleichrichter und eine Siebkette zwischen den Verstärker 37 und den Transformator 130 zu schalten, um Schwankungen des dem Transformator zugeführten Stromes zu vermeiden, welche nicht von der Bewegung des Leuchtkörper 17 herrühren. Mit der Abnahme der Spannung an der Primärwicklung 129 des Transformators 130 wird eine positive Spannung in der Sekundärwicklung 131 induziert, welche die Verstärkerröhre 132 veranlaßt, einen Anodenstrom durchzulassen, welcher das Umkehrrelais 125 betätigt, und zwar in solcher Weise, daß die zweite Feldwicklung des Motors 35 an die Netzleitung 38 angeschlossen wird. Die Sekundärwicklung
131 ist mit dem Gitter der Verstärkerröhre
132 verbunden und über die Gittervorspannungsbatterie 133 mit der indirekt geheizten Kathode, welche außerdem mit der Sekundärwicklung 134 des Netztransformators 135 verbunden ist. Diese liefert den Anodenstrom für die Röhre 132, mit deren Anode sie in dem ausgezeichneten Arbeitsaugenblick über die Spule 126 und den Anker 136 des Umkehrrelais 125 verbunden ist. Wenn die Relaisspule 126 erregt wird, so werden die Anker und 136 von ihr angezogen und diese verbinden einmal die Netzleitung 38 über die Leitung 123 mit der zweiten Feldwicklung des Motors 35, während gleichzeitig die Verbin-
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dung zur Spule 126 unterbrochen wird. Die Primärwicklung 137 des Transformators 135 liegt unmittelbar an den Netzleitungen 38 und 39, während dessen Sekundärwicklung 138 unmittelbar mit den Heizdrähten der Verstärkerröhren 132 und 139 verbunden ist.
In welcher Richtung der Leuchtkörper 17 der Lampe 11 auch bewegt wird, solange der auf die P'hotozelle 33 fallende Lichtstrom anwächst, ändert sich an den Relaisstellungen nichts, bis der Leuchtkörper endlich durch die Stellung hindurchgeht, wo der Höchstwert des Lichtstroms auf die Photozelle fällt und danach wieder abnimmt. Durch das anhaltende Anwachsen des auf die Photozelle 33 fallenden Lichtstroms wird die der Primärwicklung 129 des Transformators 130 zugeführte positive Spannung weiter verstärkt, während in den Sekundärwicklungen 131 und 140 stänao dig eine negative Spannung induziert wird, bis schließlich der auf die P'hotozelle fallende Lichtstrom abnimmt, worauf die Spannungen in den Sekundärwicklungen des Transformators 130 von einem verhältnismäßig hohen negativen Wert zu einem positiven Wert wechseln. Der Spannungswechsel ist viel größer als die Schwankung bei der ungenauen Bewegung am Anfang des Vorganges und bewirkt das Fließen eines Anodenstromes durch die Verstärkerröhre 132, so daß das Relais 125 umschaltet. Gleichzeitig wird in der Sekundärwicklung 140 des Transformators 130 eine Spannung induziert, welche dem Gitter der \^erstärkerröhre 139 zugeführt wird. Die Enden der Sekundärwicklung 140 sind mit dem Widerstand 141, dem Gitter der Verstärkerröhre 139 und über den Kondensator 142 und der Gittervorspanriungsbatterie 143 mit der indirekt geheizten Kathode dieser Verstärkerröhre verbunden. Der Kondensator 142 und der Widerstand 141 verhindern ein Fließen des Anodenstrotties durch Röhre 139, wenn der erste Wechsel des Lichteinfalls auf die Photozelle stattfindet und sind entsprechend den übrigen Teilen der Schaltung bemessen. Die Kathode der Verstärkerröhre 139 liegt außerdem an der Sekundärwicklung 144 des • Transformators 135, welcher andererseits über die Spule 145 des Relais 146 mit der Anode der Röhre 139 verbunden ist und welcher den Anodenstrom für diese Röhre liefert. Sobald dieser Strom durch die Spule 145 des Relais 146 fließt, wird dessen an der Netzleitung 38 liegender Anker angezogen. Hierdurch wird eine Verbindung zu dem Anker 147 des Relais 119 hergestellt. Dieser Anker berührt einen Kontakt, der mit dem Anker 148 des Relais 112 verbunden ist, welcher wiederum eine Verbindung über die Leitung 149 zu der Spule 150 des Relais 119 herstellt. Die Spule 150 wird durch die Betätigung des Relais 119 weiter erregt, da der Stromkreis durch die Leitung 151 an der Netzleitung 39 geschlossen wird. Bei der Erregung der Relaisspule 150 werden die Anker des Relais 119 angezogen, wodurch der Anker 118 von seinem Gegenkontakt getrennt und der Stromfluß durch die Spule in des Relais 112 unterbrochen wird. Wenn nun die Spule in des Relais 112 nicht erregt ist, so werden die Anker 121 und 122 von ihren Gegenkontakten gelöst und die Verbindungen zu den Feldwicklungen des Motors 35 unterbrochen, so daß keine weitere Bewegung stattfinden kann. Der Anker 116 wird umgelegt, so daß er einen Kontakt über die Leitung 152 zum Anker 153 des Relais 154 herstellt und so dieses Relais mit der Netzleitung 38 verbindet. Gleichzeitig wird auch der Anker 148 des Relais 112 umgelegt, so daß die beschriebene Verbindung zur Spule 150 des Relais 119 unterbrochen wird und dafür sine Verbindung über die Leitungen 113 und 155 zur Spul« in des Relais 112 hergestellt wird. Bei der Erregung der Relaisspule 150 werden die Anker des Relais 119 angezogen, so daß dadurch ein zweiter Stromkreis über den Anker 156 des Relais 154 geschlossen wird, welcher über .die Leitung 157 eine Verbindung zu dem Anker 158 des Relais 119 herstellt. Der Anker 158 ist über die Leitungen 159 und 114 an den Pol 38 der Spannungsquelle angeschlossen und bewirkt die weitere Erregung der Spule 150 auch nachdem der Strom durch das Relais 112 zu gleicher Zeit unterbrochen wurde. Die Aufgabe des Relais· 119 ist die Verbindung der beiden Feldwicklungen des Motors 46 über die Anker 160 und 161 und die Leitungen 123 und 124 mit dem Umkehrrelais 125.
Der Motor 46 dreht sich beispielsweise zu- 1°° nächst in solcher Richtung, daß der auf die Photozelle 33 fallende Lichtstrom zunimmt, und wird durch das sofortige Eingreifen des Relais 146 angehalten, sobald der höchste Lichtstrom auf die Photozelle fällt. Das ein- «05 geschaltete Relais 146 verbindet die Netzleitung 38 mit dem Gegenkontakt des Ankers 147 des Relais 119, welcher zur gleichen Zeit den Gegenkontakt berührt und eine Verbindung über die Leitung 163 zur Spule 162 des Relais 154 herstellt. Diese Verbindung erregt die Spule 162, welche andererseits über die Leitungen 164 und 115 am Pol 39 der Spannungsquelle liegt, so daß die Anker des Relais 154 angezogen werden. Hiermit ist ein zweiter Stromkreis für die Relaisspule 162 geschlossen, so daß die Anker in angezogener Lage während der dritten Ausrichtbewegung der Vorrichtung gehalten werden, da der Anker 153 über seinen Gegenkontakt mit der Spule 162 verbunden ist. Wie vorher beschrieben, ist der Anker 153 über die Leitung
152 und den Anker 116 des Relais 112 mit dem Netzpol 38 verbunden. Der Anker 147 des Relais 119 wird von seinem mit der Leitung 163 verbundenen Gegenkontakt getrennt, so daß der erste Stromkreis zur Relaisspule 162 unterbrochen ist. Bei Erregung des Relais 154 werden auch die Anker 165 und 166 angezogen, so daß sie eine Verbindung der . Feldwicklungen des Motors 43 über die Leitungen 167 und 168 mit dem Umkehr relais 125 herstellen.
Bei diesem ersten Arbeitsvorgang steuert die Photozelle 33 die Bewegung der Lampe derart, daß der Leuchtkörper in die gewünschte Stellung oder wenigstens in deren Nähe gebracht wird. Diese einmal erreichte Genauigkeit mag in manchen Fällen genügen. Zur Erhöhung der Genauigkeit empfiehlt es sich jedoch, die Ausrichtung mit Hilfe des Gerätes noch ein zweites und selbst ein drittes Mal vornehmen zu lassen. Bei jedem weiteren Ar-
■ beitsvorgang werden dieselben Steuerungen und Bewegungen wiederholt wie beim ersten
:■ Arbeitsvorgang, bis die Lampe endgültig in die genaue Lage gebracht ist. Naturgemäß werden bei der letzten Feinausrichtung nur noch geringe Bewegungen ausgeführt, so daß der Vorgang sehr schnell beendet ist. Hierauf wird der Flansch 97 endgültig mit dem Sockel 10 der Lampe 11 z. B. durch Löten verbunden. Die fertige Lampe kann hierauf durch eine neue ersetzt werden. Es könnte noch ein Schalter in die Vorrichtung eingebaut werden, welcher den mehrmaligen Ablauf der Einzelbewegungen nach einer gegebenen Zeit oder nach einer gewissen Anzahl von Kreisläufen unterbricht.
Bei manchen Leuchtkörpern sind mehrere Wendeln in einer Ebene angeordnet, welche gegenüber dem Sockel oder Teilen desselben auch einen bestimmten Winkel einnehmen sollen. Zur Ausrichtung solcher Lampen muß außer den vorgesehenen drei geradlinigen Richtbewegungen noch eine weitere Drehrichtbewegung stattfinden, um die gewünschte Winkeleinstellung" zu erhalten. Es könnte hierzu noch ein weiterer Motor mit zugehörigem Getriebe vorgesehen sein, der diese Bewegung ausführt und der in entsprechender Weise von einer Photozelle über einen Verstärker gesteuert wird.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Ausrichten eines in einem Lampengefäß eingeschlossenen Leuchtkörpers von elektrischen Glühlampen in !bezug auf den Sockel oder einen an diesem angebrachten Ring, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampengefäß vor Befestigung des Sockels oder des Sockelringes gegenüber diesem in drei zueinander senkrechten Richtungen mittels mechanisch bewegter Organe, etwa Schlitten, verschoben wird, und zwar unter Vermittlung von Motoren, die durch den \rom eingeschalteten Leuchtkörper der Lampe ausgehenden, auf eine oder mehrere Photozellen fallenden Lichtstrom gesteuert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem j eder der drei Richtbewegungen wenigstens eine Photozelle zugeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Leuchtkörper und jeder zu einer Richtbewegung gehörenden Photozelle ein oder mehrere Lichtschirme zur Begrenzung des Strahlenganges so aufgestellt werden, daß sie eine Änderung des auf die Zelle fallenden Lichtstromes bewirken, sobald derLeuchtkörper bei seiner Bewegung die richtige Stellung erreicht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem eine einzige Photozelle sämtliche Richtbewegungen steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe in einen Reflektor eingebracht wird, der ihren Lichtstrom auf die Photozelle sammelt, und daß die Photozelle so aufgestellt wird, daß der auf sie treffende Lichtstrom bei Bewegung des go Leuchtkörpers· zum Brennpunkt desv Reflektors hin wächst, während er bei umgekehrter Leuchtkörperbewegung abnimmt.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Lampengefäß festhaltende Saugkappe, deren Tragarm an einem mittels Spindel senkrecht verschiebbaren Schlitten befestigt ist, der sich seinerseits in einem mittels Spindel waagerecht verschiebbaren Block führt, welcher wiederum in einem zweiten, im rechten Winkel hierzu verschiebbaren Block geführt ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozellen über einen Verstärker und ein Relais die Umkehr der Drehrichtung der Antriebsmotoren bewirken, sobald der auf sie treffende Lichtstrom wechselt.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozellen über einen Verstärker und ein Relais die Ausschaltung der Antriebsmotoren bewirken, sobald der auf sie treffende Lichtstrom wechselt.
  7. 7. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozelle die Antriebsmotoren für die drei Richtbewegungen nacheinander so steuert, daß die Motoren-
    osa i6ö
    ihre Dretirkhtung beibehalten, solange der auf die Zelle treffende Lichtstrom wächst, während ihre Drehrichtung umgekehrt wird, sobald der auf die Zelle treffende Lichtstrom abnimmt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozelle über einen Verstärker mit der Primärwicklung eines Transformators verbunden ist, dessen Sekundärwicklung mit den Gittern von Verstärkerröhren verbunden sind, so daß beim Anwachsen des Photozellenstromes der Anodenstrom einer der Verstärkerröhren fließt, wodurch ein Umkehrrelais für die Drehriohtung der Motoren festgehalten wird, während beim Abnehmen des Photozellenstromes ein Anodenstrom durch die andere Verstärkerröhre fließt, wodurch das Umkehrrelais die Drehrichtung der Motoren umsteuert.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEP77483D 1937-06-21 1938-06-22 Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Gluehlampenleuchtkoerpern gegenueber den Sockel Expired DE683160C (de)

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