DE683042C - Fellspitzmaschine - Google Patents

Fellspitzmaschine

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Publication number
DE683042C
DE683042C DEW101898D DEW0101898D DE683042C DE 683042 C DE683042 C DE 683042C DE W101898 D DEW101898 D DE W101898D DE W0101898 D DEW0101898 D DE W0101898D DE 683042 C DE683042 C DE 683042C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fur
jaws
hairs
gripping jaws
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DEW101898D
Other languages
English (en)
Inventor
Charles West
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Fellspitzmaschine Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fellspitzmaschine mit zwei Greifbacken, denen Öffnungs- und Schließbewegungen erteilt werden und die dazu bestimmt sind, eine vorherbestimmte Anzahl von Haaren zu halten und diese dem zu spitzenden Fell zuzuführen: .
  • Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß Mittel zum Einstellen und Feststellen der wirksamen Tiefe der Mundöffnung der Greifbacken und des Abstandes derselben voneinander in der Offenstellung vorgesehen sind,- zum Zwecke, die .Anzahl der zwischen den 'Backen innerhalb der genannten Tiefe und Entfernung aufnehmbaren Haare zu begrenzen und somit den Backen zu ermöglichen, eine vorherbestimmte Anzahl von Haaren unmittelbar aus einer losen Masse herauszugreifen, ohne daß es nötig wäre, diese vorherbestimmte Anzahl wie bei bekannten Maschinen aus der Masse vorher auszuwählen. Das Mittel zur Bestimmung der wirksamen Tiefe im Mund der Backen besteht aus einer Meßplatte, die mit den Backen einstellbar verbunden ist. Die beiden Backen werden durch ein Parallelogrammschwenkhebelsystem getragen, durch das die Greifbacken zwischen einem die lose Masse enthaltenden Behälter und dem zu spitzenden Fell bewegt «-erden.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, und zwar ist: Fig. i eine Seitenansicht der Fellspitzmaschine mit Pistolengriff für Handarbeit. Fig.2 ist eine Unteransicht eines Teils der Fig. i mit Einzelheiten der Greifbacken.
  • Fig. 3, 4 und 5 zeigen je eine Vorderansicht eines Paares Greifbacken und die Mittel, um die Zahl der Haare zu begrenzen.
  • Fig. 6 zeigt von hinten eine Ansicht eines Paares Greifbacken und Mittel, wodurch diese Teile eingestellt werden können. Fig.7 ist im Schnitt die Gesamtansicht einer erfindungsgemäß ausgestatteten Maschine mit einer Einzelheit.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. i, 2 und 3 besteht aus einem Hauptteil g in Form einee# Pistolengriffes, an dem nahe dem Außenencfiä° ein mit einem herabhängenden Teil versehe= ner Arm i o angesetzt ist, der einen der zwei Backen i i, 12 bildet. Der andere Teil des Backenpaares besteht aus einem Teil 12, der mit einer Blattfeder 13 am Arm io befestigt ist. Die Feder bewirkt die Öffnung der Backen i i, 12.
  • Arm io und die Blattfeder 13 sind von einem Teil 14 umfaßt, der mit einer Gleitstange 15 ausgerüstet ist, die längs dem Arme i o und der Blattfeder 13 mittels des Abzughahnes 16 bewegt werden kann, um die Blattfeder in innigere Berührung mit dem Arm. zu bringen und dadurch die Schließbewegung der Greifbacken 11, 12 zu bewirken. Durch Nachlassen des Druckes auf den Abzug 16 wird dieser selbst, die Stange 15 und der Teil 14 durch eine Spannfeder 17 zurÜckbewegt, so daß die Blattfeder 13 die Öffnung, der Greifbacken bewirkt.
  • Eine gabelförmige Meßplatte 18 ist an den Arm io angefügt und umfaßt die Greifbacken i i, 12 gemäß Fig. 2.
  • Diese Meßplatte 18 hat den Zweck, die Öffnung des Mundes der Backen 11, 12 auf ein bestimmtes Maß zu begrenzen. Wie Fig. 3 zeigt, werden die offenen Backen in eine lose Masse von Haaren 1g geschoben, wobei die Öffnung der Backen groß genug gehalten wird, um nur ein Haar zwischen die Unterenden der Backen treten zu lassen. Bei der Schließbewegung der Backen wird das Haar dann ergriffen.
  • Das Außenende des Armes io ragt, wie Fig. i und 2 zeigen, über die Greifbackenschenkel hinaus, dient als Anschlag und kommt mit der Unterseite des bearbeiteten Pelzes in Berührung, um gelegentliche Schädigung oder Verbiegung der Haare zu verhindern.
  • Zur leichten Zuführung der Haare zum Pelz ist ein Luftgebläse zum Aufblasen des Pelzes vorgesehen, wie bei derartigen Arbeiten an Pelzen üblich. Mittel zur Zuführung eines Luftstromes sind in den Fig. i und 2 gezeigt. -Sie bestehen aus einer Maulöffnung 2o am Hauptteil g und einer Leitung 21 in Verbindung -mit geeigneten Luftzuführungsmitteln, z. B. Pumpe mit biegsamer Zuleitung 21.
  • Die Fig.4 und 5 zeigen Mittel zur Begrenzung der Öffnung der Backen, um nicht mehr als zwei Haare zu ergreifen.
  • In Fig. 4 ist die Meßplatte 18 für eine genügende Öffnung bestimmt, um zwei übereinanderliegende Haare zu fassen, wobei die Haare nacheinander in die Öffnung kommen.
  • In Fig. 5 beschränkt die Meßplatte 18 die .;Öffnung so, daß nicht mehr als zwei Haare .a<ilaeneinander eintreten können.
  • ",Andere Konstruktionen können den Einmtr'itt von mehr als zwei Haaren ermöglichen. Es kann auch für besondere Arbeiten mehr als ein Greifbackenpaar vorhanden sein. Die Maschine kann für Haare verschiedener Stärke gebaut sein; z. B. kann, wie Fig. 6 zeigt, die Öffnungsbewegung durch die Blattfeder 13 durch einen Anschlag 23 begrenzt werden, während die Höhenlage der Meßplatte 18 mittels einer Schraube 24 und eines Schraubenanschlages 25 einstellbar ist.
  • Fig.7 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete, motorangetriebene Maschine, bei der die Greifbacken 3o an dem Arm 2g sich offen abwärts in die losen Haare im Behälter 31 bewegen können, der auf einem Tisch 32 angeordnet ist. Der Tisch sitzt am freien Ende eines federnden Streifens 33, welcher am anderen Ende des Maschinengestelles 34 angebracht ist.
  • Die Bewegung der Greifbacken 30 wird durch . eine Parallelogrammschwenkhebelanordnung 35 ermöglicht, die über eine Hebelanordnung 36, 37, 38 ausgeschwenkt wird. Auf einer Welle 39 sitzt ein Rad 40, das von einem Elektromotor 41 über einen Treibriemen-.2 angetrieben wird. Der Weg der Greifbacken zum Behälter ist bei 43 gestrichelt angedeutet.
  • Der letzte Teil der Abwärtsbewegung der offenen Greifbacken erfolgt, wenn diese im Behälter 31 in die losen Haare eingreifen, wobei sich letzterer unter der Federwirkung des Tragstreifens 33 abwärts bewegt. Während des letzten Teils der Abwärtsbewegung der Backen kommt einer der Arme eines Doppelhebels 44 am Arm 29 zum Anschlag mit einem aufwärts stehenden Anschlagstück 45 und bewirkt, daß ein anderer Arm des erwähnten Doppelhebels die Schließbewegung der Greifbacken einleitet, um ein oder mehrere zwischen den Backen liegende Haare zu ergreifen.
  • Während des Abwärtsganges der Greifbacken kommt ein Stift 46, der auf einem der Parallelhebel 35 sitzt, in den Laufweg eines gebogenen Teils 47 am Hebel 48, der am Ge- stell 34 schwenkbar angebracht ist. Hierdurch wird der Hebel 48 samt einem Gehänge 49, das in einen offenen Behälter 50 für ein flüssiges Klebmittel einragt, angehoben. Wie bei 51 angedeutet, nimmt das Gehänge 49 einen Teil des Klebmittels mit.
  • Wenn die Greifbacken eines oder mehrere Haare aus dem Behälter 31 ergriffen haben und durch Rückwärtsbewegung der Parallelogrammschwenkhebelanordnung 35 unter der Antriebswirkung des Teils 38 nach oben und. vorwärts bewegen, gleitet das Vorderende jedes von den Backen gehaltenen Haares über das Gehänge 49 und wird mit dem flüssigen Klebmittel benetzt. Die Greifbacken setzen dann ihren Weg fort und führen das oder die Haare bis zur Berührung mit der Unterseite 52 des Pelzes, der auf einer Auflage 53 ruht, weiter.
  • Der letzte Teil der Bewegung bringt einen abgewinkelten Teil 54 des Hebels 44 in Anschlag mit einer Tragstange 55, die verstellbar vom Gestell 34 getragen wird. Hierdurch wird ein Öffnen der Greifbacken erzielt, wodurch das oder die Haare wieder losgelassen werden, die alsdann durch das Klebmittel am Pelz festgehalten werden.
  • Während der Fortbewegung des oder der Haare vom Behälter 3 i zum Pelz wird der Hebel 48 wieder in den Behälter 50 für das Klebmittel gesenkt.
  • Die Luftpumpe 56 ist um 57 am Gestell 34 schwenkbar und wird ebenfalls mittels des Hebels 58 an der Welle 39 angetrieben. Durch eine biegsame Leitung 59 wird die Luft zur Blasöffnung 6o geleitet, von der aus ein Luftstrahl auf den Pelz geblasen wird, wenn die Greifbacken Haare auf den Pelz führen. Dadurch können die Haare ungehindert durch das Haarkleid auf den Haarträger des Pelzes gebracht werden.
  • Wenn die Greifbacken sich zum Behälter 31 bewegen, übt Pumpe 56 eine Saugwirkung aus.
  • Für das Arbeiten der Maschine ist es nicht nötig, daß die lose Masse der Haare vorher parallel gelagert ist, aber gleichmäßige Lagerung ist natürlich zweckmäßig.
  • Zweckmäßig ist es, den Behälter g i zu rütteln, zu welchem Zweck ein Nockenrad 61 dient, das von der Welle 39 angetrieben wird und den nachgiebigen Tragstreifen 33 unter Zwischenschaltung eines herabhängenden Anschlages 62 schüttelt.
  • In manchen Fällen kann für selbsttätige Bewegung des in Arbeit befindlichen Pelzes gesorgt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fellspitzmaschine mit zwei Greifbacken, denen Öffnungs- und Schließbewegungen erteilt werden und die dazu bestimmt sind, eine vorherbestimmte Anzahl von Haaren zu halten und diese dem zu spitzenden Fell zuzuführen, gekennzeichnet durch Mittel zum Einstellen und Feststellen der wirksamen Tiefe der Mundöffnung der- Greifbacken (1i, 1a) und des Abstandes derselben voneinander in der Offenstellung zum Zweck, die Anzahl der zwischen den Backen innerhalb der genannten Tiefe und Entfernung aufnehmbaren Haare zu begrenzen und somit den Backen (1i, 12) zu ermöglichen, eine vorbestimmte Anzahl von Haaren unmittelbar aus einer losen Masse herauszugreifen, ohne daß es nötig wäre, diese vorbestimmte Anzahl aus der Masse vorher auszuwählen.
  2. 2. Fellspitzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bestimmung der wirksamen Tiefe der Öffnung im Mund der Backen (ii, i2) aus einer Meßplatte (i8) bestehen, die mit den Backen einstellbar verbunden ist.
  3. 3. Fellspitzmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die beiden Greifbacken (11, 12) tragende Parallelogrammschwenkanordnung (35), durch die die Greifbacken nvischen einem die losen Haare enthaltenden Behälter und dem zu spitzenden Fell bewegt werden.
DEW101898D 1936-09-10 1937-09-11 Fellspitzmaschine Expired DE683042C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB683042X 1936-09-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE683042C true DE683042C (de) 1939-10-28

Family

ID=10492598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW101898D Expired DE683042C (de) 1936-09-10 1937-09-11 Fellspitzmaschine

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