DE6806934U - Drahtklemm- und abschneidvorrichtung fuer statorwickelmaschinen - Google Patents
Drahtklemm- und abschneidvorrichtung fuer statorwickelmaschinenInfo
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Description
Der·-Ρατεντλ·:-,Walt DipL.-I;sC. W. Beyer
FRANKFURT/MAI X FREIHERk-VOW-STEIN-STRASSc
In Saüicn : j^z_.
3alzer & Dröll K.G.
Niederdorfeiden
An der Rosenhelle
Niederdorfeiden
An der Rosenhelle
Gebra'achsmustern-nrieldung
Drahtklemm- und Abschneidvorrichtung für Statorwickelmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Drahtklemm- und Abschneidvorrichtung für Statorwickelmaschinen. Diese hat die Funktion,
nach Abschluß eines WickelVorganges, wenn die Wickeldüse in
ihre. Ausgangsstellung ausserhalb der Statorbohrunc zurückgefahren
ist, den Wickeldraht abzuschneiden, so daß der bewickelte Stator entnommen werden kann, und gleichzeitig das
freie, von der Wickeldüse kommende Drahtende geklemmt festzuhalten, damit beim Bewickeln des nachfolgenden Stators durcn
die Bewegung der Wickeldüse weiterer Draht von einer Vorratsspule abgezogen wird.
Bisher wurde als Klemm- und Abschneidvorrichtung eine pfeilförmige,
in Längsrichtung "verfahrbare Vorrichtung verwendet,
wobei die Pfeilspitze durch ein großes flaches Dreieck von mehreren Zentimetern Seitenlänge gebildet wurde, welches
so weit gegen den oder die Drähte vorfuhr, bis diese an den beiden die Spitze bildenden Schrägkanten entlang hinter die
rückseitige Kante gerutscht waren. Beim Zurückfahren presste dann die Rückseite des Dreiecks, welche in Normalen-riehrung
zur Dreiecksfläche nebeneinander als Schneidkante und Klemmbacke ausgebildet war, gegen entsprechende ortsfeste Organe,
so daß der Draht bzw. die Drähte geklemmt und geschnitten
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wurden.
Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß durch den Druck der dreieckigen Pfeilspitze gegen den Draht bei deren
Vorfahren leicht die letzte Uindung wieder aus der Statornut
gezwängt wird. Ausserdern kann es beim Wickeln von mehr als zwei Spulen gleichzeitig vorkommen, daß sich zwei Drähte
zwischen den Klemmbacken kreuzen und übereinanderlegen, wodurch auch die Schneidkanten vor ihrer Schließstellung blockiert
werden und die Drähte nicht abschneiden können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die genannten Nachteile durch Schaffung einer Drahtklemm- und Abschneidvorrichtung zu beseitigen,
welche die Wickeldrähte sicher erfasst, klemmt und abschneidet.
Zur Lösung der Erfindungsaufgabe wird eine Vorrichtung vorgeschlagen,
bestehend aus einem nach Abschluß eines Wickelvorganges vor und zurückfahrbaren und dabei jeweils nur einen
Draht zwischen dem Stator und der Wickeldüse erfassenden Haken und in Abhängigkeit von der Hakenbewegung gesteuerten,
in Abzugsrichtung des Drahtes hintereinander angeordneten Klemmbacken und Schneidkanten. Die kleinen Haken drücken die
Wickeldrähte nicht mehr, wie früher das große Dreieck, aus den Statornuten, und weil nur jeweils ein Draht erfasst wird, ist
es ausgeschlossen, daß sich mehrere Drähte zwischen den Klemmbacken kreuzen.
Die Erfin ~ung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig.
eine schematische Darstellung, zum Teil im Schnitt, der wesentlichen Werkzeuge einer Statorwickelmaschine
,
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O U
| • | Pig. 2 | • t · · · I · · I · · * I · · · · ·· · » « fl t I « · * «* > · ι . · it · «al··· <ι |
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f ■ ■·■■·■■ | erfindungsgemäßen Draht- | im | Schnitt, |
| - 3 - | klemm- und Abschneidvorrichtung in Seitenan | auf | die Vorrichtui·^ nach | ||||
| eine Ausführung | der | sicht, zum Teil | |||||
| Fig. 3 | eine Draufsicht |
Fig. 2.
Auf der Statorwickelmaschine gemäß Fig. 1 werden nach grundsätzlich
bekanntem Verfahren Statoren 1 für elektrische Motoren und Generatoren bewickelt» Während des Wickelvorganges
wird das Ständerblechpaket zwischen Aufnahmeplatten 3 gespannt gehalten. Wxcklungsformer 5 sichern die Drahtführung
des aus einer Wickeldüse 7 austretenden Wickeldrahtes 9. Die gewickelten Spulen bilden auf den Stirnseiten des Statorblechpaketes
sogenannte Wickelköpfe 11. Nach Abschluß eines Wickelvorganges können z.B. mithilfe hydraulischer oder pneumatischer
Hilfsvorrichtungen 13, 15 Ringe 17 in die Statorbohrung
eingeschoben werden, um zu v<*--hindern, daß die fertigen
Spulen aus den Statornuten heraustreten. Drahtklemm- und Abschneidvorrichtungen 19, für jeden Wickeldraht jeweils eine,
haben die Funktion,.während des Wickeins den Drahtanfang geklemmt festzuhalten, ihn nach Abschluß des WickelVorganges
loszulassen, das Drahtende abzuschneiden und gleichzeitig den jeweils von der Wickeldüse 7 kommenden neuen Drahtanfang
wiederum festzuklemmen.
Der Aufbau der in Fig. 1 gezeigten Drahtklemm- und Abschneidvorrichtungen
19 ergibt sich aus Fig. 2 und 3. Danach werden die beweglichen Teile von einem Grundgestell 21 gehalten.
An diesem ist auch ein pneumatischer Zylinder 23 befestigt, an dessen Kolbenstange 25 eine Halterung 27 für einen Drahthaken
29 angeschraubt ist. Der Haken 29 sitzt drehbar und längsverschieblich in einer Bohrung 31 der Halterung 27 und
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PQßa
ist mithilfe einer Schraube 33 nach genauer Ausrichtung und
Einstellung auf einen bestimmten Wickeldraht 9 festklemmbar. Der Feineinstellung des Hakens dient dabei ein auf seinem
Schaft angebrachter Rändelring 35.
Zwei spiegelbildlich ausgebildete Hebelarme 3 7 sind auf einem in Grundgestell 21 festsitzenden Bolzen 39 verschwenkbar gelagert.
Diese Hebelarme tragen an ihren äusseren Enden zusammenwirkende Schneidkanten 41 und Klemmbacken 43. Die- Hebelarme
37 sind wie die Schenkel einer Schere zwischen einer in Fig. gestrichelt eingezeichneten geöffneten und der in ausgezogenen
Linien dargestellten geschlossenen Stellung verschwenkbar. In Öffnungsrichtung wirken dabei zwischen den inneren Enden der
Hebelarme 37 und dem Grundgestell 21 aufgespannte Zugfedern 45. Umgekehrt werden die Schneidkanten 41 und Klemmbacken 43
in Richtung gegeneinander bewegt, wenn durch Berätigung des pneumatischen Zylinders 23 der Haken 29 zusammen mit seiner
Halterung 27 zurückgesogen wird, denn dabei laufen Rollen 47, welche an den hinteren Enden der Hebelarme 37 gelagert sind,
auf Schrägflächen 49 der Halterung 27 auf und drücken somit die hinteren Enden der Hebelarme 37 auseinander bzw. deren
vordere Enden zusammen.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen, würde der Haken 29, wenn er vorfahrt, ohne daß gleichzeitig die Hebelarme 37 durch die Federn 45 in
ihre Öffnung stellung bewegt werden, welcher Fall ziarn Beispiel
bei einem Federbruch eintreten könnte, gegen die Schneidkanten 41 anfahren. Das hätte eine Beschädigung der letzteren und/oder
des Hakens zur Folge. Zur Beseitigung dieser Gefahr sind deshalb Anschläge 51 an den Hebelarmen 37 vorgesehen, welche mit
Schrägflächen 53 an der Halterung 27 derart zusammenwirken, daß die Hebelarme 37 zwangsläufig auch dann in die Öffnungssteliung
verschwenkt werden, wenn der Federzug der Federn 45 versagt.
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O vi
Die Bewegung des Drahthakens 29, sowie davon abhängig der Schneidkanten 41 und Klemmbacken 43, wird durch eine Folgesteuerung
der Statorwickelmaschine gesteuert. Dabei sind für bestimmte Steuerimpulse die jeweiligen Stellungen des Hakens
29 maßgebend. Dazu dient ein Mikroschalter 55, der über eine
im Grundgestell 21 geführte und an einem Bügel 57, der mit der Halterung 27 verbunden ist, befestigte Stange 59 betätigt
wird.
Anschließend eine kurze Beschreibung der Funktionsweise der orfindungsgemäßen Drahtklemm- und Abschneidvorrichtung:
Vor Beginn des Wickelvorganges werden die freien Enden der Drähte, die gleichzeitig zu Spulen gewickelt in die Statornuten
eingezogen werden so. len, jeweils einzeln zT-;isehen den
Klemmbacken 43 von in entsprechender Anzahl auf der Statorwickelmaschine montierten Klemm- und Abschneidvorrichtungen
festgehalten. Haken 29 und Hebelarme 37 befinden sich dabei
in der in Fig. 3 ausgezogenen gezeichneten Stellung. Diese wird auch während des Wickelvorganges beibehalten. Am Ende desselben
kehrt die Wickeldüse in ihre untere Ausgangsstellung gemäß Fig.
1 zurück, so daß die Drähte, vom Stator k~:;;ej~4- zunächst
direkt zur Wickeldüse 7 verlaufen. Nun werden durch die Folgesteuerung mithilfe der pneumatischen Zylinder 23 die Haken
vorgeschoben, wobei sich die Klemmbacken 43 öffnen und die Drahtanfänge freigeben. Die Haken 29 ergreifen jeweils einen
der Wickeldrähte 9 und ziehen diesen bei ihrer kdckkehr in die
Ausgangslage radial nach au~~en, wie gernä., Fig. 1. Am Ende
dieses Bewegungsablaufes schliessen die Klemmbac'-cen 43 und die
Schneidkanten 41 wieder. Dadurch werden die VJi ekel draht 3 9
geschnitten und gleichzeitig die von der Wickeldüse 7 kommenden Drahtenden zwischen den Klemmbacken 43 festgehalten. Die am
Stctor hängenden Drahtenden sind frei, so daß der letztere
abgenommen und durch den nächsten zu bewickelnden Stator ersetzt werden kann. Die Folge der Arbeitsschritte wiederholt
sich dann.
/οοΐτατζ ansorüche
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Claims (4)
1. Drahtklemm- und Abschneidvorrichtung für Statorwickel-
m 3 e·
ifl maschinen, gekennzeichnet durch einen nach
|| Abschluß eines Wickelvorganges vor- und zurückfahrbaren und
, dabei jeweils nur einen Draht (9) zwischen dem Stator und der
Wickeldüse (7) erfassenden Haken (29) und in Abhänigkeit von I (___',· der Hakenbewegung gesteuerte, in Abzugsrichtung des Drahtes
. hintereinander angeordnete Klemmbacken (43) und Schneidkanten
(41 )v
Ή
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dad urch ge-
kennzeichnet, daß die Klemmbacken (43) und Schneidkanten
(41) an gemeinsamen, scherenförmig um einen festen Lagerpunkt (39) verschwenkbaren Hebelarmen (37) angebracht sind,
welche in Offnungsrichtung unter Federbelastung stehen und in
;, ι, Schließrichtung durch eine am Haken (29) angreifende Getriebe-
1's verbindung (47, 49) bewegbar sind./
i;
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e -
"■ |! kennzeichnet, daß die Hebelarme (37) durch daran
m gelagerte, auf Keilflächen (49) am Haken (27, 29) auflaufende
$;i Rollen (47) in Schließrichtung bewegbar sindv/
■{:
4. Vorrichtung nach Anspruch 2. oder 3, dadurch
I · gekennzeichnet, daß die Hebelarme (37) bei
';] Ausfall der Pederbelastung (45) durch mit Schrägflächen (53)
K' am Haken (27, 29) zusammenwirkende Anschläge (51) in Öffnungs-
i|; richtung ver schwenkbar sind.^/
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686806934 DE6806934U (de) | 1968-11-13 | 1968-11-13 | Drahtklemm- und abschneidvorrichtung fuer statorwickelmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686806934 DE6806934U (de) | 1968-11-13 | 1968-11-13 | Drahtklemm- und abschneidvorrichtung fuer statorwickelmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6806934U true DE6806934U (de) | 1969-03-13 |
Family
ID=33558841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686806934 Expired DE6806934U (de) | 1968-11-13 | 1968-11-13 | Drahtklemm- und abschneidvorrichtung fuer statorwickelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6806934U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3141786A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-09-16 | Micafil Ag | Vorrichtung zum verbinden der wicklungsenden mit den anschlussklemmen von statoren elektrischer maschinen und ein verfahren zum betrieb derselben |
| EP0469426A3 (en) * | 1990-08-01 | 1993-09-01 | Axis S.P.A. | Methods and apparatus for connecting stator coil leads |
-
1968
- 1968-11-13 DE DE19686806934 patent/DE6806934U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3141786A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-09-16 | Micafil Ag | Vorrichtung zum verbinden der wicklungsenden mit den anschlussklemmen von statoren elektrischer maschinen und ein verfahren zum betrieb derselben |
| EP0469426A3 (en) * | 1990-08-01 | 1993-09-01 | Axis S.P.A. | Methods and apparatus for connecting stator coil leads |
| US5392506A (en) * | 1990-08-01 | 1995-02-28 | Axis U.S.A., Inc. | Methods for connecting stator coil leads |
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