DE678520C - Positionslichterausbildung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schiffe - Google Patents

Positionslichterausbildung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schiffe

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DE678520C
DE678520C DEW102454D DEW0102454D DE678520C DE 678520 C DE678520 C DE 678520C DE W102454 D DEW102454 D DE W102454D DE W0102454 D DEW0102454 D DE W0102454D DE 678520 C DE678520 C DE 678520C
Authority
DE
Germany
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light
angle
lights
course
length
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Expired
Application number
DEW102454D
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English (en)
Inventor
Dr Carl John Fredrik Westman
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CARL JOHN FREDRIK WESTMANN DR
Original Assignee
CARL JOHN FREDRIK WESTMANN DR
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
    • B63B45/04Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices the devices being intended to indicate the vessel or parts thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/04Illuminating
    • B63B2201/08Electric light

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

W103454
Für Fahrzeuge, insbesondere Schiffe, ist es bereits bekannt, eine. Positionslichterausbildung zu verwenden, bei der bandförmige Leuchten so angeordnet und abgeschirmt sind, daß dem Beobachter durch die zu gleichen Zeitpunkten verschiedene perspektivische Verkürzung der Länge und Breite der einzelnen Leuchten bei Änderung des Winkels zwischen Kurs und Beobachtungsrichtung eine Abschätzung des Kurses oder der Kursänderung des entgegenkommenden Fahrzeuges nach Kompaßstrichen oder Graden möglich ist. Hierzu hat man drei oder mehr weit getrennte Lichtanlagen verwendet, die an den Schornsteinen, Masten oder Aufbauten des Schiffes angebracht wurden und bestimmte geometrische Figuren darstellten. Diese Positionslichterausbildung hat den Nachteil, daß sie für Segelfahr zeuge und kleinere Fahrzeuge nicht benutzbar ist, und ferner, daß stets mehrere weit getrennte Figuren beobachtet und miteinander verglichen werden müssen, was Schwierigkeiten bereitet und bei hohem Seegang nicht immer mit Zuverlässigkeit möglich ist.
Durch die Erfindung wird eine Positionslichterausbildung geschaffen, die den Vorteil hat, daß sie immer zuverlässig und unabhängig vom Seegang ist, und die in allen Lagen der Schiffe zueinander eine schnelle und genaue Bestimmung der Lage und Fahrtrichtung gestattet und für alle Fahrzeuge praktisch verwendbar ist.
Gemäß, der Erfindung sind die bandförmigen' Leuchten an jeder Schiffsseite zu einem einzigen das übliche Seitenlicht ersetzenden Positionslicht in Form eines Winkels oder sich kreuzender Graden zusammengefaßt, wobei das oder die nach vorn zu liegenden senkrechten Leuchtbänder durch einen nach vorn offenen und nach hinten geschlossenen Schirm so abgeschirmt sind, daß ihr Licht von einem Winkel zwischen Sicht und Kursrichtung von 900 ab bis zu einem solchen
von 45° allmählich breiter und in der letztgenannten Stellung in voller Breite sichtbar wird.
Vorzugsweise beträgt die Länge des. oder der senkrechten Leuchtbänder 7i°/o oder annähernd Ji o/o der Länge des zu vergleichenden waagerechten Leuchtbandes, so daß bei einem Winkel von 45° zwischen Sicht und Kursrichtung zur Hervorhebung dieser Stellung die waagerechten und senkrechten Leuchtbänder gleich lang erscheinen.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher beschrieben, bei der Fig. ι und 2 Seitenansichten der Seiten-
is lichter an Steuerbord bzw. Backbord in nicht abgeblendeter Lage darstellen,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Backbordlichtes bei Abblendung des vertikalen Schenkels darstellt und die
Fig. 4 bis 13 schematisch die Stellung der Seitenlichter bei fortgesetztem Drehen des Schiffes darstellen.
Fig. 14 zeigt einen Schnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 3.
Fig. 15 zeigt eine etwas abgeänderte Anordnung, und
Fig. 16 ist ein Schnitt nach Linie XVI-XVI der Fig. 15.
Am besten wird jedes Licht in Form eines rechten Winkels angeordnet, der vorn einen kürzeren, nach unten gerichteten vertikalen Schenkel 1 und einen längeren, horizontalen Schenkels besitzt (Fig. 1 und 2). Der vertikale Schenkel 1 kann jedoch ebensogut nach oben gerichtet sein. Aus Gründen, die weiter unten angegeben werden, beträgt die Länge des vorderen, vertikalen Schenkels 1 710/0 des horizontalen Schenkels 2. Im übrigen läßt sich die Größe im ganzen abändern; 4.0 doch scheint es zweckmäßig, daß. sie sich wenigstens bis zu gewissem Grade nach der Größe des Schiffes richtet. Von einer Linie in Längsrichtung des vertikalen Schenkels 1, und zwar gleich hinter demselben, geht nach vorn zu ein mehr oder weniger gekrümmter oder gerader Schirm 3 aus irgendeinem geeigneten haltbaren Materialab (Fig. 3 und 14). Die Anbringung und Krümmung des Schirmes sind so abgespaßt, daß er für den Blick den ganzen Achtersektor von 90-° hindurch den vertikalen Schenkel 1 völlig abblendet. Bei einem Blick den vorderen Sektor^ von 90° hindurch vermindert sich der Abblendungseffekt gradweise von dwarsschiffs bis 45° und ist beim letztgenannten Blickwinkel und danach nicht mehr vorhanden. Der vertikale Schenkel 1 wird dann, also bei 45°, völlig sichtbar und erscheint infolge des Größenverhältnisses der Schenkel zueinander von 71 zu 100 als gleich lang mit dem horizontalen Schenkel 2.
Um die einzelnen Phasen, die die beiden Seitenlichter eines Schiffes nach dieser Bauart vom Standpunkt eines ortsfesten Beobachters aus durchlaufen, klarzumachen, wird angenommen, daß ein Schiff von einer bestimmten Ausgangslage, bei der die. Steuerbordseite genau dem Beobachter zugewendet ist, 3600 nach Steuerbord herumgedreht wird. Unter Hinweis auf Fig. 4 bis 13, die die perspektivische Erscheinung der Seitenlichter während eines derartigen fortgesetzten Drehens zeigen, findet man, daß bei der Ausgangslage (Fig. 4) der grüne horizontale Schenkel 2 allein und in seiner ganzen Länge siehtbar ist. Wenn nun das Schiff langsam nach Steuerbord zu gedreht wird, beginnt bald der vertikale Schenkel 1 hervorzuschimmern, wobei gleichzeitig der horizontale Schenkel 2 gradweise verkürzt zu werden scheint (Fig. 5). Allmählich wird der vertikale Schenkel 1 immer deutlicher sichtbar, während gleichzeitig die Verkürzung des horizontalen Schenkels 2 immer weiter geht, bis sie beide gleich lang und von gleicher Lichtstärke erscheinen (Fig. 6). Wie oben erwähnt, tritt dieses infolge des Größenverhältnisses der Schenkel zueinander von 71:100 ein, wenn sich das Schiff in einer Lage" von 45° zu dem Beobachter befindet. Die Drehung wird fortgesetzt, der vertikale Schenkel 1 behält seine volle Lichtstärke bei, und der horizontale Schenkel 2 verkürzt sich immer mehr (Fig. 7). Allmählich verschwindet dieser Schenkel 2 gänzlich, und der vertikale Schenkel 1 bleibt an der Steuerbordseite des Schiffes allein sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt liegt jedoch das Schiff mit dem Steven fast genau in Richtung des Beobachters, und im nächsten Augenblick wird dann auch der vertikale Schenkel 1 ipo des roten Backbordlichtes sichtbar. Liegt der Steven genau auf den Beobachter zu, dann sind also gleichzeitig beide vertikalen grünen und roten Lichter sichtbar (Fig. 8 und 9). Bei weiterem Drehen nach Steuerbord findet man, daß das grüne Steuerbordlicht bald ganz verschwindet und der horizontale Schenkel 2 des roten Backbordlichtes hervorzuschimmern beginnt (Fig. 10). Das rote Licht durchläuft dann, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge, die gleichen Phasen, wie sie eben für das grüne Licht beschrieben worden sind, bis die Backbordseite des Schiffes genau gegenüber dem Beobachter liegt (Fig. 11 bis 13). In dieser Lage ist dann nur der rote horizontale Schenkel 2 ganz zu sehen. Wenn sich dann, die Fahrtrichtung des Schiffes mehr und mehr vom Beobachter abwendet, verkürzt sich der horizontale Schenkel 2 scheinbar gradweise, bis er ganz verschwindet, tind zwar wegen des Schirmes 4, der gleich hinter dem genannten Schenkel
angebracht ist (Fig. 3 bis 14 und 15, 16). Dieser Schirm 4 ist der Lage und Länge nach so abgepaßt, daß er den horizontalen Lichtschenkel 2 über 22,5° oder 2 Strich, gerechnet von 6 Strich (67,5°) von dwars bis achteraus, abblendet. Da natürlich auf der anderen Seite eine entsprechende Abblendung stattfindet, beginnt der horizontale Schenkel 2 des grünen Seitenlichts erst hervorzuschimmern, nachdem das Schiff nach fortgesetztem Drehen weitere 45° passiert hat. Da die Schiffe jedoch in der Praxis, wenn auch noch nicht kraft Gesetzes, im allgemeinen ein weißes festes Achterlicht mit einer Leuchtweite von 6 Strich (67,5°) nach jeder 'Seite von achteraus führen, bildet dieses Licht zusammen mit den Seitenlichtern einen außerordentlich wirksamen Richtpunkt für die Schiffe, die sich einem vorfahrenden Schiff von achtern nähern. Der grüne horizontale Schenkel 2 wächst dann gradweise, bis er wieder vollständig sichtbar ist, wenn das Schiff in seine Ausgangslage, also mit der Steuerbordseite genau in Richtung des Beobachters, zurückgekehrt ist (Fig. 4).
Die Erfindung kann auch im Rahmen des Schutzbereichs geändert werden. So kann die rechtwinklige Lichtquelle die Form eines horizontalen Schenkels mit zwei vertikalen erhalten, die von den "beiden Enden des horizontalen -Schenkels ausgehen und mit den oben beschriebenen Schirmen ausgerüstet sind, oder sie kann auch als großes liegendes T (Fig. 15) geformt werden, dessen Mittelstrich den horizontalen Lichtschenkel 2 und dessen Querstrich den vertikalen Schenkel 1 bildet. Der Schirm hinter dem vertikalen Lichtschenkel dürfte dann am zweckmäßigsten so geformt werden, wie dies in Fig. 15 und 16
4« gezeigt ist, vgl. Teil 3. Ferner brauchen die beiden Schenkel nicht zusammen ein Stück bildend gebaut sein. Sie können vielmehr als zwei besondere, voneinander unabhängige Lichter ausgebildet sein, wobei es nicht notwendig ist, daß die Schenkel unmittelbar zusammenstoßen oder gar in derselben Ebene liegen, sondern sie können gegeneinander im Rahmen des ErfindungsZweckes verschoben sein, wenn dies zweckmäßig erscheint. Das Größenverhältnis bzw. das Abschirmen des vertikalen Schenkels muß jedoch bei diesen Abänderungen aufrechterhalten werden. Punktlichter können, wie bisher, ebenfalls zur Anwendung kommen, jedoch mit dem Unterschied, daß sie durch.55 ihre Zahl, durch Reflektoren oder auf ähnliche Weise das Aussehen von bandförmigen Leuchten erhalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Positionslichterausbildung für Fahrzeuge, insbesondere Schiffe, bei der bandförmige Leuchten so angeordnet und abgeschirmt sind, daß dem Beobachter durch die zu gleichen Zeitpunkten verschiedene perspektivische Verkürzung der Länge und Breite der einzelnen Leuchten bei Änderung des Winkels zwischen Kurs und Beobachtungsrichtung eine Abschätzung des Kurses oder der Kursänderung des entgegenkommenden Fahrzeugs nach Kompaßstrichen oder Graden möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bandförmigen Leuchten an jeder Schiffsseite zu einem einzigen das übliche Seitenlicht ersetzende Positionslicht in Form eines Winkels oder sich kreuzender Graden" zusammengefaßt sind, wobei das oder die nach vorn zu liegenden senkrechten Leuchtbänder durch einen nach vorn offenen und nach hinten geschlossenen Schirm so abgeschirmt sind, daß ihr Licht von einem Winkel zwischen Sicht und Kursrichtung von 900 ab bis zu einem solchen von 450 allmählich breiter und in der letztgenannten Stellung in voller Breite sichtbar wird.
  2. 2. Positionslichterausbildüng nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des oder der senkrechten Leuchtbänder 710/0 oder annähernd 71 o/o der Länge des zu vergleichenden waagerechten Leuchtbandes beträgt, so daß bei eüiem Winkel von 450 zwischen Sicht und Kursrichtung zur Hervorhebung dieser Stellung die waagerechten und senkrechten Leuchtbänder gleich lang erscheinen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW102454D 1937-12-09 1937-12-09 Positionslichterausbildung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schiffe Expired DE678520C (de)

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