DE677973C - Kuehlraeume und Kuehlschraenke mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft waehrend der Offenstellung der Tuer - Google Patents

Kuehlraeume und Kuehlschraenke mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft waehrend der Offenstellung der Tuer

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DE677973C
DE677973C DET47880D DET0047880D DE677973C DE 677973 C DE677973 C DE 677973C DE T47880 D DET47880 D DE T47880D DE T0047880 D DET0047880 D DE T0047880D DE 677973 C DE677973 C DE 677973C
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Germany
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door
cold
cold gas
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Expired
Application number
DET47880D
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English (en)
Inventor
Maurice Jacquier
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WALTER TAG
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WALTER TAG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/02Doors; Covers
    • F25D23/023Air curtain closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Kühlräume und Kühlschränke mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft während der Offenstellung der Tür Die Erfindung betrifft '-Kühlräume und Kühlschränke beliebiger Art von der Kleinanlage für den Haushalt bis zur Großkühlanlage und bezweckt eine Verbesserung der Wirkungsweise solcher Kühlanlagen mit dem Ziele insbesondere der Vermeidung bzw. weitgehendsten Abdämpfung von Temperaturschwankungen im Inneren des Kühlraumes.
  • Diese Temperaturschwankungen, die vor allem bei Kühlanlagen mit kleinemKühlraum verhältnismäßig groß sind, aber auch bei großräumigen Kühlanlagen noch recht hoch sind, werden durch die beim Offnen der Kühlraumtür eintretenden Außenluftmengen verursacht und wirken sich in sehr ungünstiger Weise auf die in dem Kühlraum befindlichen Nahrungsmittel, insbesondere animalische Proteinprodukte, wie Fleisch, Fisch usw., aus, denn gerade durch Temperaturschwankungen entsteht ein Feuchtigkeitsniederschlag, der den Zerstörungsprozeß an der Oberfläche dieser Nahrungsmittel begünstigt.
  • Schon bei den Großraumkühlanlagen ist die Verhinderung dieser Erscheinungen ein sehr wichtiges Problem. Selten ist ein großer Kühlraum voll mit Produkten beschickt. Es findet ein ständiger Wechsel des Beschickens und Herausnehmens statt. Dieses häufige Be-und Entladen des Kühlraumes und das damit verbundene Hinein- und Herausgehen verursacht bedeutende Temperaturschwankungen, welche die lagernden Waren ungünstig beeinflussen.
  • Bei Kühlschränken ist die Sachlage noch viel ungünstiger, weil das Verhältnis von Rauminhalt zur Türgröße noch ungünstiger ist. Bei jedem Offnen der Tür entweicht die kalte Luft, die sich im Kühlschrank befindet und die schwerer ist als die Außenltift, und die warme Außenluft tritt in den Kühlraum. Die warme Luft hat viel mehr Feuchtigkeit, bringt diese Feuchtigkeit in den Kühlraum hinein, und alle vorher abgekühlten Produkte, die im Kühlschrank verblieben sind, bedecken sich dadurch sofort mit Feuchtigkeit, und dieser Vorgang wiederholt sich, nachdem die Produkte wieder heruntergekühlt worden sind, bei jedem Offnen der Tür, mit dem Ergebnis, daß dieProdukte anfangen zu fermentieren und zu verderben, und zwar so schnell, daß sie im Innern des Schrankes in viel kürzerer Zeit verderben, als wenn sie sich in freier Luft befänden und ohne irgendwelchen Schutz wären.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, diese Temperaturschwankungen und das Eintreten von zudem mit Bakterien stark angereicherter Warmluft durch Anordnung von Schleusen nach Möglichkeit zu verhindern. Auch hierdurch kann aber allenfalls ein Teilerfolg erzielt werden.
  • Ferner sind Vorrichtungen bekannt,, bei welchen mit dem Offnen der Tür Klappen o. dgl. betätigt werden, die das Innere des Kühlraumes ganz oder teilweise abschließen: Die Wirkungsweise dieser Vorrichtungen ist jedoch sehr unvollkommen; insbesondere behindern sie auch den freien Zugang zum Kühlrauminneren.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, den Zutritt von Warmluft bzw. den Austausch zwischen der Atmosphäre im Inneren des Kühlraumes und der Außenatmosphäre zu verhindern, in einer außerordentlich einfachen, trotzdem aber sehr vollkommenen Weise.
  • Sie besteht in der Anordnung eines Kaltgasschleiers, der während der Offenstellung der Tür aus einem Kaltgasvorratsbehälter etwa in Richtung der Türebene ausströmt. Hierdurch wird die Atmosphäre im Inneren des Kühlraumes gegen die Außenluft isoliert.
  • Dieser Kaltgasschleier besitzt zweckmäßig eine Temperatur, die noch niedriger ist als die Innentemperatur des Kühlraumes, um so dem Kälte entziehenden Angriff der Außenluft besser gewachsen zu sein.
  • Beispielsweise wird der Kaltgasschleier dadurch erzeugt, daß beim Offnen der Tür einzwangsläufig finit dieser gekoppeltes V entil geöffnet wird, das durch eineAnzahl von über die gesamte Begrenzung des Türausschnittes verteilten und im oder vor dem Türrahmen liegenden Düsen oder kleinen Löchern die Kaltluft, und zwar unter einem Überdruck, in der Richtung der Ebene der Türöffnung ausströmt. Gegebenenfalls kann die Ausströmrichtung schwach nach dem Inneren oder auch 'nach der Außenseite der Kühlanlage hin neigen.
  • Die unterkühlte Luft, statt welcher auch unter Umständen ein neutrales Gas o. dgl. verwendet werden kann, wird aus einem Behälter zugeführt, beispielsweise einer -flüssige Luft oder flüssige Kohlensäure enthaltenden Vorratsflasche, welche zweckmäßig in dem Kühlraum bzw. einem von der Kältemaschine ebenfalls gekühlten Sonderraum angeordnet ist und dadurch selbst gekühlt wird. Hierbei ergibt sich die wünschenswerte weitere Erniedrigung der Temperatur des den - Schleier bildenden Gases durch die beim Ausströmen aus der Flasche in bekannter Weise eintretende Abkühlung. Es wäre aber auch denkbar, beispielsweise mit der Kältemaschine verbunden oder in deren Betriebspausen einen kleinen Verdichter oder sonstigen Druckerzeuger zu betreiben, der auf einen in diesem Falle natürlich entsprechend größeren Sonderraum arbeitet und aus diesem im Augenblick des Offnens der Tür über entsprechende Verbindungsleitungen (las auf -, bis 3 atü verdichtete Kaltgas durch die möglichst zahlreich anzuordnenden Düsen über den Türquerschnitt ausströmen zu lassen. plan kann ferner auch eine Gasflasche zunächst auf den Sonderraum arbeiten lassen und aus diesem die Ausströmdüsen beschicken. Beim Austritt aus den Düsen entspannt sich die Luft; diese erfährt hierdurch eine Temperaturverringerung und ist somit viel kälter als die imKühlraum befindliche Luft, deren Austritt aus dem Kühlraum sie versperrt.
  • Der Sonderraum muß einen solchen Vorrat an -kalter Luft enthalten, daß die Tür notfalls 5 bis io Minuten je nach Einrichtung der Anlage offen gehalten werden kann, ohne daß die äußere Temperatur eindringen kann. Wenn man einen mit der v orbeschriebenen Einrichtung ausgerüsteten Kühlraum mit Waren beschickt oder entlädt, so kann jedesmal, wenn man die Schwelle überschreitet, die Tür geschlossen werden. Infolge des gebildeten Kälteschleiers kann man fast i Stunde laden und entladen, ohne daß die Temperatur im Kühlraum geändert wird. Durch elektrische oder akustische Signal.., die. beispielsweise wirksam werden, sobald der Luftdruck im Sonderraum auf einen bestimmten Grad abgesunken ist, kann kontrolliert werden, ob die Bildung bzw. Aufrechterhaltung des Kälteschleiers noch gesichert ist.
  • Wird eine Vorratsflasche für Kaltgas unter Druck für die Lieferung der benötigten Kaltgasmengen verwendet, so kann unter Umständen auf den Sonderraum verzichtet und die Flasche unmittelbar im Kühlraum untergebracht werden.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform mit den Merkmalen der Erfindung ist in den Abbildungen schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Vorderansicht eines Kühlschrankes mit geöffneter Tür, Abb. z einen Horizontalschnitt gemäß Linie A-B der Abb. i.
  • In den Abbildungen ist mit d der Kühlschrank, mit b der Kühlraum bezeichnet. c ist die Tür, an der in geeigneter Weise ein Len-ker d angeordnet ist, der mechanisch beim Offnen der Tür gegebenenfalls über ein Ver- Bindungsgestänge das Ausströmventil e der das Gas unter Druck vorzugsweise in flüssigem Zustande enthaltenden Vorratsflasche f öffnet und hierdurch das Gas über die Leitungen g zum Ausströmen aus den Düsen h. bringt. Die Vorratsflasche, an deren Stelle auch ein beliebiger anderer Vorratsbehälter, eventuell in Verbindung mit einem nicht dargestellten Verdichter treten kann, befindet sich in dem von dem eigentlichen Kühlraum abgetrennten, jedoch gleichfalls gekühlte Luft enthaltenden Raum i.
  • Selbstverständlich kann statt der dargestellten mechanischen Steuerung der Luftzuströmung auch eine solche beispielsweise auf elektrischem Wege mittels eines selbsttätig beim Offnen der Tür geschlossenen Kontaktes, der beim Wiederschließen der Tür wieder geöffnet wird, erfolgen.
  • Die Arbeitsweise ist nach den vorstehenden Darlegungen ohne weiteres verständlich; beim Offnen der Tür wird das Ventil e geöffnet, und die Luft strömt durch die Düsen dc aus, bis mit dem Wiederschließen der Tür auch das Ventil wieder geschlossen wird. Der gebildete Kaltluftschleier riegelt den Innenraum der Kühlanlage gegen die Außenluft ab und wird, da er durch die ständig weitergehende Ausströmung immer wieder ergänzt, wird, auch durch das Hindurchgreifen beispielsweise mit der Hand nicht zerstört.
  • Ein außer dem der Aufrechterhaltung einer gleichmäßig tiefgekühlten Atmosphäre noch vorhandener Vorteil ist auch der, daß die Temperatur im Innern des Kühlraumes ständig wesentlich höher gehalten werden kann, als es bisher notwendig"war, wenn man bei dem häufigen Offnen und Schließen der Türen schnell wieder auf Untertemperatur kommen wollte. Es wird also an Kosten, die für die Kälteerzeugung aufzuwenden sind, d. h. an Strom oder Gas, gespart. Trotzdem bleiben die Speisen, Nahrungsmittel usw. erheblich länger frisch, denn sie sind nicht mehr den schädlichen Temperaturschwankungen unterworfen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und die in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen. Die für Großanlagen gegenüber Kleinkühlanlagen sich ergebenden Ausführungsformen zeigen nur graduelle, keine grundsätzlichen Abweichungen; so wird man bei Großanlagen mit höheren Überdrücken sowohl in dem Vorratsbehälter für Kaltluft wie auch beim Ausströmen der Luft aus den Düsen im Sinne der Erzielung größerer Reichweiten arbeiten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlräume und Kühlschränke mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft während der Offenstellung der Tür, gekennzeichnet durch einen Kaltgasschleier, der während der Offenstellung der Tür . aus einem Kaltgasvorratsbehälter etwa in Richtung der Türebene ausströmt.
  2. 2. Kühlräume nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rändern des Türquerschnittes über diesen verteilt Düsen angeordnet sind, deren Ausströmrichtung in Richtung der Ebene der Türöffnung liegt.' 3.
  3. Kühlräume nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine in zwangläufiger Abhängigkeit von der Tür betätigte Steuerungsvorrichtung, durch welche beim Öffnen der Tür das Ausströmventil des Kaltgasbehälters geöffnet und beim Schließen der Tür wieder geschlossen wird. q..
  4. Kühlräume nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltgas niedrigere Temperaturen aufweist als das Innere des Kühlraumes.
  5. 5. Kühlräume nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kaltgasvorrat in Form von Kaltgas in flüssigem Zustande in einer auswechselbaren Vorratsflasche untergebracht ist, die sich in einem von der Kühlanlage mitgekühlten Raum befindet.
DET47880D 1936-12-10 1936-12-10 Kuehlraeume und Kuehlschraenke mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft waehrend der Offenstellung der Tuer Expired DE677973C (de)

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DE (1) DE677973C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971473C (de) * 1955-03-26 1959-02-05 Alfons Laemmle Kuehlmoebel mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft bei geoeffneter Tuer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971473C (de) * 1955-03-26 1959-02-05 Alfons Laemmle Kuehlmoebel mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Eintritts von Warmluft bei geoeffneter Tuer

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