DE673333C - Antennenseil fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Antennenseil fuer Luftfahrzeuge

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DE673333C
DE673333C DESCH109525D DESC109525D DE673333C DE 673333 C DE673333 C DE 673333C DE SCH109525 D DESCH109525 D DE SCH109525D DE SC109525 D DESC109525 D DE SC109525D DE 673333 C DE673333 C DE 673333C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies
    • H01Q1/28Adaptation for use in or on aircraft, missiles, satellites, or balloons
    • H01Q1/30Means for trailing antennas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Antennenseil für Luftfahrzeuge Es ist bekannt, daß der Luftwiderstand eines Körpers mit zunehmender Luftgeschwindigkeit außerordentlich stark anwächst. Man sucht daher, den Widerstand durch zweckmäßige aerodynamische Formgebung herabzusetzen, indem man dem Körper tropfenförmige Gestalt gibt. Deshalb werden bekanntlich Luftfahrzeuge so@ ausgebildet, daß möglichst alle Einzelteile reine Stromlinienformen mit möglichst glatten Oberflächen aufweisen und aus diesem keine Teile hervorragen.
  • Antennen für drahtlosen Nachrichtendienst, Funkpeilung usw. müssen jedoch außerhalb des Flugzeugkörpers angebracht sein, da. sonst, besonders bei Flugzeugen in Metallbauweise; die wirksame Empfangs-oder Sendeenergie auf ein praktisch unzulässiges Maß herabsinken würde. Die außerhalb im freien Luftstrom liegenden Antennenseile vermehren aber mit ihrer üblichen runden Querschnittsform den Gesamtluftwiderstand des Flugzeuges erheblich und wirken sich bei großen Flugzeuggeschwindigkeiten von beispielsweise über 3ookm/st als merklicher Geschwindigkeitsverlust aus.
  • Um auch hier den Luftwiderstand herabzusetzen, könnte man runden Seilen durch nachträgliche Verformung, z. B. durch Ziehen oder durch Pressen, eine tropfenförmige Querschnittsform geben: Darunter leidet aber die Bruchfestigkeit des Seiles erheblich, und außerdem bleibt die durch den Aufbau aus Einzeldrähten bedingte gerillte Oberfläche erhalten, die ebenfalls für den. Luftwiderstand nachteilig ist. Es ist auch bekannt, Seile, insbesondere Abspanndrähte, mit Blechhüllen zu versehen, die tropfenförmigen Querschnitt haben. Diese Maßnahme hat jedoch den Nachteil, daß sich die Blechhüllen schwer mit dem Seil fest verbinden lassen und daß sie außerdem das Gewicht nicht unwesentlich erhöhen. Weiter ist bekannt; die Antennen mit einem isolierenden Mantel zu umgeben, der stromlinienförmig ausgebildet ist. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß bei wechselnder Strömungsrichtung, z. B. beim Steigen des Flugzeuges, nicht immer die Strömungsrichtung der Luft mit der Achse des stromlinienförmigen Querschnitts zusammenfällt.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil. Sie besteht darin, daß die das Antennenseil bedeckende nichtmetallische Hülle; die aus einem in der Wärme plastisch formbaren Stoff bestehen kann, am Ende des sich verjüngenden Teiles in eine dünne Steuerflache ausläuft. Abb. i zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. 3 ist der aus einem Seil oder aus einem massiven Draht bestehende Antennenleiter. Er ist mit seiner fest aufliegenden Hülle q. bedeckt, die in eine schwanzförmige Fortsetzung 5 ausläuft.-Diese Fortsetzung wirkt im Luftstrom als Steuerfläche; derart, daß sich die Antenne durch Drehen um das gespannte Seil3 als Achse selbsttätig in die richtige Läge zur Luftströmung einstellt. In der Ausführung nach Abb. z wird die Steuerfläche von einem dünnen, in die Hülle q. eingepreßten und dadurch fest verbundenen Metallband 6 gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antennenseil für Luftfahrzeuge, das von einer nichtmetallischen Hülle mit stromlinienförmigem Querschnitt umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die das Antennenseil bedeckende Hülle am Ende des sich verjüngenden Teiles in eine dünne Steuerfläche ausläuft. z. Antennenseil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfläche aus einem in die Hülle ningepreßten und dadurch fest verbundenen Metallband besteht.
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