DE672595C - Einrichtung zur Regelung der Schweissstroeme von Gleichstrom-Lichtbogenschweissgeneratoren - Google Patents
Einrichtung zur Regelung der Schweissstroeme von Gleichstrom-LichtbogenschweissgeneratorenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
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Description
K 132914
Es ist bekannt, daß man durch Verdrehung des Erregerfeldes bei Lichtbogenschweißgeneratoren
die Schweißströme regeln kann Zur Verdrehung des Feldes wurden dabei zumeist die Erregerpole in mehrere Teilpole
unterteilt. Erfindungsgemäß wird diese Art der Regelung dadurch vervollkommnet, daß
man bei normaler zweipoliger Wicklung des Ankers und nur einem geteilten Erregerpol
«° je Polpaar, d. h. also bei dreipoligem Erregersystem, die Reihenschlußwicklungen auf den
beiden- Teilpolen des geteilten Erregerpols einander parallel und in Reihe mit der Reihenschlußwicklung
des ungeteilten Erregerpols schaltet, wobei die einander parallel geschalteten Wicklungen mit dem einen Ende an die
Endklemmen eines Regelwiderstandes angeschlossen werden, dessen beweglicher Kontakt
mit dem Stromverbraucher verbunden ist.
In der Zeichnung sind die beiden Teilpole mit ι und 2, der ungeteilte Erregerpol mit 3
bezeichnet.
Durch die Verschiebung des beweglichen Kontaktes 5 des veränderbaren Regelwidler-Standes
4 wird die Verteilung der Erregerströme für die Pole 1 und 2 geändert. Der
Regelwiderstand 4 hat einen verhältnismäßig kleinen Ohmschen Widerstand, da er nicht
zur Spannungsverminderung, sondern nur zur Stromverteilung in den Wicklungen der Pole 1
und 2 dient. Die Verluste im Widerstand sind daher gering. Der Widerstand 4 wird nur so
groß gewählt, daß in den Grenzstellungen α und b des Kontaktes 5 die Ströme der beiden
Stromzweige in hinreichendem Maße voneinander abweichen.
Sind alle drei Pole mit Nebenschlußwicklungen und die Pole 1 und 2 noch mit einer
das Feld der Nebenschlußwicklung verstärkenden Reihenschlußwicklung versehen, dann
kann man mittels eines Reglers im Nebenschlußerregerkreis und der beschriebenen
Regelung der Erregerströme der Reihenschlußwicklungen der Pole 1 und 2 eine sehr feine
Regelung des Schweißstromes erzielen; denn hier ist die Hauptstromregelung bzw. auch
die Nebenschlußregelung gesondert in beiden ganz gleich ausgeführten Polen 1 und 2 möglich.
Die beiden Regeleinrichtungen für die Reihenschluß- und Nebenschlußwicklungen können vorteilhaft auch mechanisch verbunden
und gegebenenfalls unmittelbar an der Arbeitsstelle aufgestellt werden.
Die dreipolige Ausführung, d. h. die zweipolige Ausführung mit nur einem gespartenen
Pol, wird deshalb gewählt, weil ein solcher Stromerzeuger weniger Material erfordert^
als wenn beide Pole gespalten wären, und
Claims (1)
- weil auch die Schaltung bei drei Polen einfacher ist als bei vier Polen, d. h. bei zwei gespaltenen Erregerpolen.Die Feldverteilung soll an einem Strom,», erzeuger erläutert werden, bei dem alle diteir Pole mit Nebenschlußwicklungen versehjSfl sind, während die beiden Teilpole ι und '4f außerdem spannungserzeugende und der ungeteilte P0I3 eine spannungsvermindernde Reihenschluß wicklung tragen.In Abb. ι und 2 ist schema'cisch die Verteilung des magnetischen Feldes veranschaulicht, wobei die zur Erzielung der erforderlichen Leerlauf spannung notwendige Nebenschlußerregung als konstant und in beiden Polen ι und 2 als gleich groß angenommen ist.Werden in Abb. 1 die Pole 1 imd 2 durch die Nebenschlußwicklung als Südpol und der Pol 3 als Nordpol erregt und läuft der Anker im Uhrzeigersinn, dann, wird das Erregerfeld bei Verschiebung des Kontaktes 5 aus der Mittellage gegen α durch die damit verstärkte Kompounderregung 1' in der unteren Ankerhälfte nach ■ links und in dieser Richtung noch weiter hinaus durch die Ankerrückwirkung verschoben. Zugleich wird das Feld in 2 geschwächt. Obwohl das Ankerfeld im wesentlichen in der Richtung des Erregerfeldes wirkt, sinkt der Schweißstrom, denn das Feld wird vom Pol 1 weg im Sinne der Drehrichtung hinausgetrieben, wodurch sich der gesamte magnetische Fluß verkleinert. Auch der wachsende Streufluß φ 4 vom Pol 1 nach dem Pol 2 hinüber, trägt zu dieser Verminderung bei.Verschiebt man dagegen den Kontakt 5 dem Endeö zu (Abb. 2), dann wächst der Schweißstrom, denn die Ankerreaktion verschiebt das Erregerfeld mehr zur Mitte des' gemeinsamen Polbogens der beiden Teilpole i, 2, die Streuung nach dem Pol 1 hinüber ist viel kleiner als im vorigen Fall nach -■dem Pol 2 hinüber, und -die Sättigung des ',Pols 2 gegenüber dem Poll beim gleichen ''- Eifregerstrom ist auch kleiner als im vorigen ■ iRall beim Pol 1. Der gemeinsame Erreger-" fluß wird also größer.Die Wirkung der Erregung des Pols 3 auf den Anker ist hauptsächlich wegen der großen Polbedeckung verhältnismäßig viel kräftiger als diejenige der anderen Pole. Es genügen daher wenige Gegenkompoundwindungen auf dem Pol 3, um das übermäßige Ansteigen der Kurzschlußströme zu verhindem. ,Der Stromerzeuger kann nach Umschalten des Ankers bzw. der Erregung ohne weiteres auch für die andere Drehrichtung verwendet werden. fioEinrichtung zur Regelung der Schweißströme von Gleichstrom-Lichtbogcnschweißgeneratoren, bei denen die Änderung des Schweißstromes durch Feldverdrehung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweipoliger Wicklung des Ankers und nur einem geteilten Erregerpol (1, 2) je Polpaar, d.h. bei dreipoligem Erregersystem, die Reihenschlußwicklungen der Teilpole (1 und 2) des gespaltenen Pols einander parallel und mit der Wickhing des dritten Pols (3) in Reihe geschaltet sind, wobei die einander parallel geschalteten Wicklungen mit dem einen Ende an den Endklemmen eines Regelwiderstandes (4) angeschlossen sind, dessen beweglicher Kontakt (5) mit dem Stromverbraucher verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK132914D DE672595C (de) | 1934-01-23 | 1934-01-23 | Einrichtung zur Regelung der Schweissstroeme von Gleichstrom-Lichtbogenschweissgeneratoren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK132914D DE672595C (de) | 1934-01-23 | 1934-01-23 | Einrichtung zur Regelung der Schweissstroeme von Gleichstrom-Lichtbogenschweissgeneratoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE672595C true DE672595C (de) | 1939-03-06 |
Family
ID=7247745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK132914D Expired DE672595C (de) | 1934-01-23 | 1934-01-23 | Einrichtung zur Regelung der Schweissstroeme von Gleichstrom-Lichtbogenschweissgeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE672595C (de) |
-
1934
- 1934-01-23 DE DEK132914D patent/DE672595C/de not_active Expired
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