DE672017C - Vorrichtung zum Abteilen und Zufuehren von Bastfaserstengeln, insbesondere Nesselstengeln, zur Schaelmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Abteilen und Zufuehren von Bastfaserstengeln, insbesondere Nesselstengeln, zur SchaelmaschineInfo
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- DE672017C DE672017C DEE50175D DEE0050175D DE672017C DE 672017 C DE672017 C DE 672017C DE E50175 D DEE50175 D DE E50175D DE E0050175 D DEE0050175 D DE E0050175D DE 672017 C DE672017 C DE 672017C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
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Landscapes
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Description
- Vorrichtung zum Abteilen und Zuführen von Bastfaserstengeln, insbesondere Nesselstengeln, zur Schälmaschine Um Bastfaserstengel, insbesondere Hanf-und Nesselstengel, im fortlaufenden Arbeitsgang der die Rinde vom Stengelkörper trennendien Schälin.aschine zuzuführen, hat man zwei Wege beschritten, um die Stengel der Schälmaschine in Längsrichtung und parallel zueinander zuzuführen.
- Nach dem einen Vorschlug entnimmt eine Greifvorrichtung die waagerecht innerhalb eines kastenartigen Behälters liegenden Stengel der jeweils untersten Lage, wobei die Gesamtmenge der Seengel auf -der Greifvorrichtung lastet. Nach dem anderen Vorschlage werden die Stengen naß in stehender Anordnung einzeln einer schräg abfallen:denRutsche zugeführt, an deren Mündung ein endloses, schneller als die Gleitgeschwindigkeit der Stehgel laufendes Förderband die Seengel, nunmehr in L ärngsrichtung liegend, aufnimmt und sie ,den zur Schälmaschine führenden Förd,ermiteeln zuführt.
- Die Seengel sind in jedem Falle durch die vorangegangene Kochung naß, bei der Kochung ist die Stengelrinde weich geworden und hat sich im Innern vom Holzkern des Seengels gelöst. Daidurch kleben die Seengel, mögen sie waagerecht aufeinandergeschichtet sein oder stehend aufgegeben werden, aneinander.
- Bei der Aufschichtung der Sterngel waagerecht innerhalb eines Kastens mit offenem Boden auf der Greifvorrichtung ruht die ganze Last der Stengen auf den untersten Stengeln. So lange, bis das umlaufende Greifmittel (ein Zahnsegment) den einzelnen Stehgel erfaß't, wird zunächst die Rinde, die doch unversehrt am Seengel bleiben soll; al)geschabt. Wenn dann das Zahnsegment den Sterngel faßt und ihn nach vorn schiebt, wird durch die Reibung des sich bewegenden Sterngels gegen die auf ihm lastenden Sterngel die Rinde so weit weggerieben"daßdiese oft n*üx': noch in Fetzen an den Stengeln herumhängt,-Beider @stehenden Zuführung soll am Übe#=-gange der Steigstrecke zur Abfallrutsche sich der dorthin kommende Sterngel von den übrigen lösen. Die wirkende Kraft ist nur das Eigengewicht. Das genügt aber nicht immer, den Seengel im richtigen Augenblicke abzulösen und zum Abrutschen zu bringen. Die Folgen sind Störungen in :der Regelmäßigkeit der Zuführung.
- Bei. der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung zum Abteilen und Zuführen von Bastfaserstengeln, insbesondere Nesselstengeln, in Längsrichtung und parallel zueinander zur Schälmaschine wird die Zuführung nicht dem Zufall überlassen. Der einzelne Sterngel unterliegt keiner Belastung noch irgendeiner schädlichen Druckbeeinflussung. Erfindungsgemäß sind oberhalb der in einem oben und seitlich offenen Behälter parallel nebeneinanderliegenden nassen Sterngel bis zu einer Fördervorrichtung hin und her beweigbare Schiebefinger auf einer gemeinsamen Welle angeordnet"die:durcheineWähleinrichtung so mit der obersten Stengelschicht in Eingriff gebracht werden kann, daß nur ein Teil dieser Seengel verschieden weit in Richtung nach der Fördervorrichtung vorgeschoben wird, während ,der übrige Teil der obersten Sterngel in Ruhelage bleibt. Dabei können erfindungsgemäß die Finger und die sie hebende und senkende Wähleinrichtung in Form einer umlaufenden Welle mit darauf in großer Zahl nebeneinander angeordneten und gegeneinander versetzten Exzentern in einem Gleitschuh gelagert sein, der auf einer waagerechten Bahn durch ein Kurbelgetriebe hin und her schiebbar ist.
- Zur absatzweisen Förderung von blattförmigem Arbeitsgut, Glas zur Förderrichtung quer liegt, hat man schon vorgeschlagen, unterhalb des Arbeitsgutes schwingend oder kreisend bewegte Greifer anzuordnen, die in das Arbeitsgut eintreten und durch Hubbewegungen das Arbeitsgut unterteilen, ausrichten und absatzweise weiterbefördern.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch ,dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 die Aufstapelung und die: Fingeranordnung unter rechtem Winkel dazu. Abb. 3 gibt eine besonders zweckmäßige Ausbildung für die Wähleinrichtung wieder, während Abb. 4 eine Stirnansicht dazu ist.
- Auf einem in @an sich bekannter Weisedurch SchraubspinrIeln b angetriebenen Hubtische a liegen die Sterngel als Haufen dJ über- und neheneinand.er. Der Tiber Zahnräder e vor sich gehende Antrieb der Spindeln b hebt den .Tisch a immer so an, daß mit abnehmender :'Haufenhöhe sich immer die jeweils der Ein--'@irkung der Förderung unterliegende oberste :Stengelschicht in Höhe eines Fördertuches t legt.
- Oberhalb der Aufstapelung @Jer Stengcl befindet sich eine Gleitbahn g und auf dieser ein Gleitschuh f. Auf einer quer h.indurchtretenden Wellel sitzen nebeneinander (Abb.2) über de ganze Breite des Stengelhaufens d reichende schmale Finger in, etwa i bis 4min dick. Diese Finger ruhen auf .einer Wähleinrichtung, @die im ,dargestellten Ausführungsbeispiel aus Exzentern o auf einer Ouerwelle k gebildet werden. Es kann zu jedem Finger je ein Exzenter gehören, es können aber auch mehrere Finger auf dem gleichen Exzenter aufliegen. Der Gleitschuh f erhält auf der Bahn g eine Hinundherbewegung im Sinne des Doppelpfeiles h, i durch eine von einer Kurbel angetriebene Schubstange z. Oberhalb und unterhalb des Fördertuches t liegen dicht hinter dem voridersten Punkt, .den die Fingerspitzen erreichen können, Walzen s1 und s=. Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Durch den Umlauf der Welle k wird von ,den Fingern m ein Teil abgehoben, bleibt also beim Vorwärtsgang des Schuhes f auf die Sterngel ohne Einfluß, während ein anderer Teil auf die entsprechend liegenden Sterngel einwirkt und sie im Sinne des Pfeiles lt vorschiebt und, auf Glas Fördertuch t. bringt. Zwischen ,diesen beiden Gruppen gibt es je nach -der Verteilung der Exzentero auf der Wellek Zwischenstellungen. Es wird somit nicht die ganze Menge der obersten auf dem Hubtisch ruhenden Stengelschicht gleichzeitig vorgeschoben, @sbndern es befinden sich die einzelnen Seengel teils in Ruhelage, teils sind sie mehr oder weniger weit vorgeschoben. Dies ist der Ablösung der Seengel von den Nachbarstengeln förderlich. je nach der Stärke des zuzuführenden Stengelgutes kann man durch Einstellung der Exzenter o auf der Welle k beispielsweise den i., 4. usw. Finger auf den Stengeln aufliegen lassen.
- Es schieben also die auf den Seengeln aufliegenden Finger o von .dem .darunter befindlichen Stengelhaufen d immer bestimmte Sterngel nach vorn und bringen sie auf das Förder -tuch t in Höhe der Oberkante der Walze s1, um die,das Fördertuch t läuft. Die auf diesem Tuche t aufliegende Mitnehmerwalze s= sichert die Förderung der Sterngel durch das Fördertuch t.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abteilen und Zuführen von Bastfaserstengeln, insbesondere Nesselstengeln, in Längsrichtung und parallel zueinander zur Schälmaschine, dadurch gel-,ennzeichnet, daß oberhalb der in einem oben und seitlich offenen Behälter parallel neheneinanderliegenden nassen Stengel bis zu einer Fördervorrichtung (s', s2, t) hin und her bewegbare Schiebefinger (m) auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, die durch eine Wählvorrichtung mit der obersten Stengelschicht so in Eingriff gebracht werden können, daß nur ein Teil ,dieser Stengel verschieden weit in Richtung nach der Fördervorrichtung vorgeschoben wird, während der übrige Teil der obersten Stengel in Ruhelage bleibt. a. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (in) und die sie hebende und senkende Wähleinrichtung in Form einer umlaufenden Welle (k) mit darauf in großer Anzahl nebeneinander angeordneten und gergeneinander versetzten Exzentern (o) in einem Gleitschuh (f) gelagert sind, der auf einer waagerechten Bahn (g) durch ein Kurbelgetriebe hin und her schiebbar ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE672017C true DE672017C (de) | 1939-07-07 |
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1937
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