DE672004C - Kathodenstrahlroehre mit beweglichem Leuchtschirm fuer die Zwecke des Fernsehens, der Bildtelegraphie oder des Tonfilms - Google Patents

Kathodenstrahlroehre mit beweglichem Leuchtschirm fuer die Zwecke des Fernsehens, der Bildtelegraphie oder des Tonfilms

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Publication number
DE672004C
DE672004C DET43515D DET0043515D DE672004C DE 672004 C DE672004 C DE 672004C DE T43515 D DET43515 D DE T43515D DE T0043515 D DET0043515 D DE T0043515D DE 672004 C DE672004 C DE 672004C
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DE
Germany
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cathode ray
screen
telegraphy
video
tube
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Expired
Application number
DET43515D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Max Knoll
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE672004C publication Critical patent/DE672004C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens
    • H01J29/24Supports for luminescent material

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Kathodenstrahlröhre mit beweglichem Leuchtschirm für die Zwecke des Fernsehens, der Bildtelegraphie oder des Tonfilms Bei Kathodenstrahlröhren tritt häufig -die Aufgabe .auf, einen Fluoneszenzfleck.von sehr großer Leuchtdichte bei sehr kleinem Durchmesser (von i mm) zu erzeugen. Dies ist aber nur bis zu einer gewissen Grenze möglich, da die Erwärmung der fluoreszierenden Substanz von einer bestimmten Elektronzndichte ,an so groß wird, da,ß ihre Leuchtkraft bei weiterer Steigerung der Stromdichte abnimmt. Dies ist insbesondere bei solchen Leuch.tschirrnen der Fall, bei denen die flu3-reszierende Substanz auf eine Glasunterlage aufgetragen wird. Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Behebung dieses übel.standes Leuchtschirme mit metallischer Unterlage zu verwenden; ,abgesehen. davon, dal3 diese Lösung bei Betrachtung des Leuchtschirmes von seiner Rückseite her nicht anwendbar ist, gibt es auch hier eine Grenze, bei der die zulässige Erwärmung der Leuchtsubstanz überschritten wird !und eine weitere Steigerung der Leuchtkraft nicht mehr möglich ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf solche Kathodenstrahlröhren, bei denen die in der Zeiteinheit auf ein Flächenelement des Leuchtschirmes fallende Elektronenstromdichte sehr groß ist, und bezweckt eine weitere Steigerung der Fluoreszenzhelligkeit über die oben angegebenen Grenzen hinaus. Dies ist insbesondere für Kathodenstrahlröhren wichtig, bei denen der Elektronenbrennfleck stets auf dieselbe Stelle des L Leuchtschirmes fällt, also nicht durch elektrische oder magnetische Felder, die die Bahn der Elektronen beeinflussen, abgelenkt wird. Derartige Röhren finden z. B. in der Tonfilmtechnik Anwendung.
  • Auch in den Fällen, wo eine Ablenkung des Elektronenbrennfleckes in einer oder mehreren Richtungen erfolgt, ist die Erfindung von besonderer Wichtigkeit, insbesondere dann, wenn hohe Elektronenströme und Spannungen Verwendung finden und die Röhre von der Pumpe abgeschmolzen ist, so daß der Leuchtschirm nicht ausgewechselt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, den Leuchtschirm in der Ablenkebene des Elektronenbrennflleckes drehbar ,anzuordnen, und zwar derart, daß bei Drehung.des Leuchtschirmes die Schärfe des Elektronenbrennfleckes erhalten bleibt. Dies geschieht in der Weise, daß der Leuchtschirm in einer Fläche beweglich angeordnet ist, die mit der Fläche zusammenfällt, in der sich der Brennfleck bei jeder in Frage kommenden Ablenkung des Kathodenstrahles befindet, und daß die Leuchtslubstanz mit Rücksicht auf die Fortbewegungsgeschwindigkeit eine so kurze Nachleuchtdauer besitzt, daß keine Auseinanderziehung des Brennfleckes stattfindet.
  • Es sind zwar Kathodenstrahlröhren be-:@ kannt, bei denen der Leuchtschirm b,eivegl'a(h, angeordnet ist. Bei diesen Anordnungen Ist. der Leuchts.chirrn aber nicht in der Fläche' beweglich angeordnet, die die Erfindung vorschreibt. Außerdem finden bei dieser Anordnung keine Leuchtsubstanzen Verwendung, die im Vergleich zur Fortbewegungsgeschwindigkeit eine sehr geringe Nachleuchtdauer besitzen. Bei den bekannten Anordnungen liegen vielmehr andere Probleme und andere Lösungsgedanken vor.
  • Die Drehung des Schirmes bei der Anordnung gemäß der Erfindung kann entweder schrittweise, z. B. durch einen außerhalb der Röhre befindlichen Hilfsmagnet und einen am Leuchtschirm befestigten Eisenkern, erfolgen; sie kann aber auch kontinuierlich vor sich gehen, indem auf der Drehachse des Leuichtschirmes im Vakuum ein Anker befestigt ist, welcher .mit dem Leuchtschirm durch ein außerhalb der Röhre angebrachtes magnetisches Drehfeld in Rotation versetzt wird.
  • In der Abbildung ist beispielsweise eine Awsführ ungsforrn für kontinuierliche Bewegung des Leuchtschirmes dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung eine Kathodenstrahlröhre für Tonfilmzwecke mit einem drehbaren Leuchtschvrm auf Glasunterlage.
  • L bedeutet eine Lumineszenzschicht, die auf einer ebenen Glasscheibe C' r aufgebracht ist Die Scheibe ist im Innern einer abgeschm:)lzenen Kathodenstrahlröhre um die Achse A drehbar angeordnet. Die Drehung erfolgt mit Hilfe -eines Wirbelstrommotors:, dessen. Stator und Rotor .mit S bzw. R bezeichnet sind: Das bei P :auftreffende Kathodenstrahl.-bündel erregt den Schirm L zurr Leuchten. Das von dem Leuchtfleck ausgehende Licht wird zweckmäßig durch eine Blende B begrenzt und fällt entweder direkt oder unter Zwischenschaltung von Linsen o. dgl. auf den Film F.
  • An. Stelle einer solchen Anordnung mit einem drehbaren Schirm für Durchsichtbetrachtüng kann eine Anordnung mit dreh-.barem Schirm für Aufsichtbetrachtung treten, die einen geeigneten Strahlengang besitzt. In diesem Falle kann eine Metallscheibe als Unterlage verwendet werden.
  • Eine solche drehbar ,angeordnete Scheibe 4tm man z. B. als Schirm im Innern einer ,kathodenstrahlsenderöhre anbringen, bei der der durch die Ablenkörgane bewegte Leuchtfleck mittels eines optischen Systems auf den zu übertragenden Gegenstand abgebildet wird. Zufolge der Drehung der Scheibe ist es möglich, einen äußerst intensiven Leuchtpunkt auf dem Leuchtschirm zu erzeugen. Die Leuchtscbirm.s:ubstanz soll dabei eine geringe Nachleuchtdäüer im Vergleich zu der Umdzehungsgesehwindigkeit des Leuchtschirmes haben, so daß keine Verwaschung des Fleckes -eintritt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCllr: i. Kathodenstrahlröhre mit beweglichem Leuchtschirm für die Zwecke des Fernsehens; der Bildtelegraphie oder des Tonfilms, dadurch gekennzeichnet, daß der als Platte ausgebildete Leuchtschirm relativ zu der ruhenden Röhre in einer Fläche beweglich angeordnet ist, die mit der Fläche zusammenfällt, in der sich der Brennfleck bei jeder in Frage kämmenden Ablenkung des Kathodenstrahles befindet; und daß die- Leuchtsubstanz mit Rücksicht auf die Fortbewegungsgeschwindigkeit eine so kurze Nachleuchtdauer besitzt, daß keine Auseinanderziehung des Brennfleckes stattfindet. z. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Leuchtschirmes . schrittweise durch einen -mit dem Leuchtschirm in Verbindung stehenden Eisenanker und einen außerhalb der Röhre angeordneten Magneten erfolgt. 3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet; daß die Drehung des Leuchtschirmes kontinuierlich, z. B. mit Hilfe eines Wirbelstrommotors, erfolgt, dessen Anker auf der Achse des Leuchtschirmes im Vakuum angebracht ist, während der Stator außerhalb des Vakuums der Röhre sich befindet.
DET43515D 1934-01-28 1934-01-28 Kathodenstrahlroehre mit beweglichem Leuchtschirm fuer die Zwecke des Fernsehens, der Bildtelegraphie oder des Tonfilms Expired DE672004C (de)

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