DE670883C - Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rueckwand des Kastenunterteiles zurueckklappbaren Deckel, insbesondere fuer Karteien - Google Patents

Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rueckwand des Kastenunterteiles zurueckklappbaren Deckel, insbesondere fuer Karteien

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DE670883C
DE670883C DEV32745D DEV0032745D DE670883C DE 670883 C DE670883 C DE 670883C DE V32745 D DEV32745 D DE V32745D DE V0032745 D DEV0032745 D DE V0032745D DE 670883 C DE670883 C DE 670883C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • A47B63/02Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like specially adapted for storing drawings or the like

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rückwand des, Kastenunterteiles zurückklappbaren Deckel, insbesondere für Karteien Gegenstand der Erfindung ist ein Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rückwand des Kastenunterteiles zurückklappbaren Deckel, so daß dieser Kasten mit Vorteil für Karteien oder als Behälter für Schreib- oder Rechenmaschinen und andere Gegenstände verwendbar ist.
  • Bisher kannte man Kästen mit Deckeln, welche um seitlich angeordnete Streben nach rückwärts umgeklappt werden konnten, wobei diese Streben paarweise an den Seiten des Kastens bzw. des Deckels angeordnet und in diesen drehbar gelagert waren. Diese bekannten Bauarten haben den grundsätzlichen Nachteil, daß die bei aufgeklapptem Deckel schief nach oben stehenden Streben .die Handhabung im Innern. des Kastens, insbesondere bei Verwendung für Karteien, behindern und andererseits eine unzureichende Abstützung des Deckels bilden, der, insbesondere bei Kästen vor größerer Breite, beim Auf- und Zuschließen ungenügend genau geführt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß der Deckel mit dem Kastenunterteil durch ein rechtwinklig abgebogenes Scharnier verbunden wird, welches entweder über die ganze Breite des Kastens oder nur über einen Teil derselben reicht bzw. dadurch, daß mehrere derartige Scharniere in entsprechender Entfernung voneinander, insbesondere bei Karteikästen größerer Breite, verwendet werden, in welchen mehrere Gruppen verschiedener Karten nebeneinander untergebracht werden sollen. Neben dieser gelenkigen Verbindung mittels Scharni@ero ist der Deckel bei der erfindungsgemäßen Bauart mit dem Kastenunterteil beiderseits nur mittels je einer an sich bekannten winkel- oder bogenförmig in Richtung gegen das Deckelscharnier abgebogenen Strebe verbunden.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einigen Abänderungen der Bauart dar. Abb. z ist ein senkrechter Schnitt durch den Kasten samt Deckel, und zwar senkrecht zum Scharniergelenk. Abb. 2 ist eine perspektivische Ansicht des geöffneten Kastens mit einer größeren Zahl von Scharnieren. Abb. 3 zeigt, entsprechend vergrößert, einen senkrechten Schnitt durch den Kasten und Deckel an der Stelle ihrer gelenkigen Verbindung mittels Scharniers, und zwar ähnlich wie in Abb. z dargestellt. Abb. q. ist eine perspektivische Ansicht des eigentlichen Scharniers in gleichfalls vergrößerter Darstellung. Die Abb, q. a ist eine ähnliche Ansicht einer abgeänderten Anordnung der Ls:@ ; gerung. Abb.5 ist ein senkrechter Quert i schnitt durch die Distanzierungsleiste, gefü in der Nähe des Scharniers, und zwar läng'; der Linie V-V in Abb. 3.
  • Der Deckel i des Kastens, der aus Holz, Metall, Bakelit oder anderem Preßstoff hergestellt sein kann, ist an- seiner rückwärtigen Seite mit dem Kastenunterteil mittels eines oder mehrerer Scharniere 3 verbunden, welche vorzugsweise aus Blech hergestellt und winkelförmig derart abgebogen sind; daß dieses Scharnier an der rückwärtigen Kante des Deckels i liegt und mit seinem eingerollten Oberteil 5 an einem Zapfen 6 angelenkt ist. Dieser Zapfen 6 ist entweder mittels eines flanschförmigen Fußes 7 an beiden Deckelseiten, und zwar ,an der Innenfläche der Seitenwände des Deckels i (Abb. 3 und 4.a) befestigt oder in Lageraugen 7' drehbar, welche an der inneren, unteren Deckelseite befestigt sind. Die letztere Ausführung ist insbesondere für Scharniere bestimmt, welche nicht über die ganze Kastenbreite reichen, also entsprechend kurz sind.
  • Außer durch diese Scharniere 3 ist der Deckel i mit dem Kastenunterteil 2 an jeder Seite durch je nur eine Strebe q. verbunden, welche zweckmäßig Winkel- oder bogenförmig abgebogen, und zwar in Richtung gegen das Scharnier zu gebogen ist, derart, daß diese Streben bei geöffnetem Deckel die Handhabung im Kasteninnern nicht behindern und den Zutritt zum Kasteninnern auch von der Seite aus freigeben. Die Enden dieser Streben ,4 sind an Zapfen io und iö' an der seitlichen Innenwand des Kastenunterteils 2 und des Deckels r angelenkt. Das Scharnier 3 ist seinerseits an seinem andern Ende um den Scharnierbolzen 9 drehbar, welcher im festen Scharnierteil3' oder in mehreren solchen Teilen gelagert ist.
  • Wird der Deckel i mittels des Knopfes oder Handgriffes 8 im Sinne der in Abb. i eingezeichneten Pfeilrichtung geöffnet, dann dreht sich das Scharnier 3 um den festen Scharnierzapfen 9, wobei sich der Deckel allmählich von diesem Scharnierzapfen entfernt, da er sich selbst einmal um den Zäpfen 6 am oberen Ende des Schärnierteils 3 und andererseits um den Zapfen io jeder der beiden Seitenstreben q, so weit dreht, bis er schließlich senkrecht steht, wie in Abb. i und 2 dargestellt. In dieser senkrechten Lage stützt sich der Deckel 1 einerseits gegen die Rückwand des Kastenunterteils 2 und andererseits gegen die Unterlage, auf welcher er steht, also z. B. an der Tischplatte, ab: Ein oder mehrere Scharniere sichern so eine gute Deckelführung beim Auf- und Zuklappen des Deckels um die gegebene feste Drehachse 9, so daß ein ""9chiefstellen des Deckels gegenüber dem ytfxLteren Kastenteil 2 beim Öffnen bzw. -s:ltließen des Kastens vermieden wird. Den ,chteil; daß sich der Deckel bei der Handkabung schief stellt, weisen dagegen die bisher bekannten Bauarten ähnlicher Kästen mit zwei Paaren von seitlich angeordneten Streben auf. Bei der erfindungsgemäßen Bauart kann der Kasten ohne Rücksicht auf die Gefahr eines Schiefstellens des Deckels beliebig breit gewählt werden (vgl. Abb.2), wobei der Kasten dann für mehrere Gruppen von Karteiblättern dienen kann.
  • Beide winkel- oder bogenförmigen Seitenstreben d. werden zwischen der inneren Seitenwand des Kastens und der anliegenden Distanzierungsleiste i i geführt. Zu diesem Zweck kann diese Leiste i i in dem Teil nahe beim Scharnier zur Hälfte ihrer Breite eingeschnitten werden, wie in Abb. 5 dargestellt, oder kann der gegen die Kastenwand U-förmig abgebogene Teil dieser Leiste in entsprechender Länge, wie in Abb. 5 strichpunktiert, i i', dargestellt, abgekröpft werden, uni die Führung für die Seitenstrebe zu ergeben. Die aus Blech gebogenen Distanzierungsleisten haben einen Querschnitt in Form eines umgekehrten U und sind an beiden Kastenseiten an je einer Längsleiste 12 befestigt, welche die Distanzierungsleiste in einer bestimmten Entfernung von der Innenwand des Kastenunterteils 2 hält. Die der Kastenmitte zugekehrte Wand der seitlich angeordneten Distanzierungsleiste i i ist mit Ausschnitten 13 versehen, in welche Stäbe 14. zum Abstützen der Querwand 15 (Abb: 3) in der jeweils gewünschten Schräglage dienen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rückwand des Kastenunterteils zurückklappbaren Deckel, insbesondere für Karteien, für Schreib-, Rechen-, Sprechmaschinen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit der rückwärtigen Wand des Kastenunterteils (2) mittels eines oder mehrerer winklig abgebogener; scharnierförmiger Teile (3) verbunden ist, welche bei geschlossenem Kasten im rückwärtigen inneren Teil des Deckels (i) liegen, wobei dieser Deckel (i) mit dem Kastenunterteil (2) noch beiderseits mittels je einer an sich bekannten Seitenstrebe (q.) gelenkig verbunden ist.
  2. 2. Kasten nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, däß der am Kastenunterteil (2) und am Deckel (i) angelenkte Scharnierteil (3) winklig abgebogen und mit dem festen Scharnierbestandteil (3') durch die gemeinsame Scharnierachse (9) am rückwärtigen Ende des Kastenunterteils (2) gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Kasten nach Anspruch ,i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einhängezapfen (6) für die gelenkige Verbindung des oberen Scharnierteils (3) entweder mittels eines flanschartigen Fußes (7) fest oder in Lageraugen (7') drehbar an die Deckelinnenseite angeschlossen ist. d..
  4. Kasten nach Anspruch i bis 3 mit Distanzierungsleisten für die Stäbe zum Abstützen der Stützwände von Kartengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich angeordneten Distanzierungsleisten (i i) zugleich mit den beiden inneren Seitenflächen des Kastenunterteils (2) eine Führung für die Seitenstreben (q.) beim Auf- und Zuklappen des Deckels (i) bilden.
  5. 5. Kasten nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzierungsleisten (ii) im Bereich der Bewegung der Seitenstützen (q.) bis zur Mitte der Leistenbreite ausgeschnitten sind.
  6. 6. Kasten nach Anspruch i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (ii') der Distanzierungsleiste vom Querschnitt eines umgekehrten [J im Bereich der Bewegung der Seitenstützen (.4) näher an den anderen Leistenaren gebogen ist als im übrigen Teil (i i) dieser Leiste.
DEV32745D 1936-03-18 1936-04-16 Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rueckwand des Kastenunterteiles zurueckklappbaren Deckel, insbesondere fuer Karteien Expired DE670883C (de)

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DE (1) DE670883C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845036C (de) * 1950-03-04 1952-07-28 Taylorix Organisation Stiegler Karteikasten mit metallischen Kastenwaenden

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