DE670232C - Vorrichtung zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen

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DE670232C
DE670232C DEB169634D DEB0169634D DE670232C DE 670232 C DE670232 C DE 670232C DE B169634 D DEB169634 D DE B169634D DE B0169634 D DEB0169634 D DE B0169634D DE 670232 C DE670232 C DE 670232C
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pipe
concrete
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concrete piles
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DEB169634D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/66Mould-pipes or other moulds
    • E02D5/665Mould-pipes or other moulds for making piles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Preßhetonpfählen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Preßbetonlifililen mit einem aus Schüssen gleicher Art zusammengesetzten und in diese zerlegbaren Vortreib- :oder Mantelrohr.
  • Um einwandfreie Preßbetonpfähle zu erhalten, ist es notwendig, daß im Rohr ununterbrochen hoher Luftdruck herrscht, und zwar auch während des Aussto:ßens des Betons aus dem Rohr bzw. während der Zeit, in der das Rohr aus dem Erdreich austritt. Durch den inneren Luftdruck wird hierbei das etwa vorhandene Wasser, insbesondere auch das Grundwasser, aus dem Mantelrohr gepreßt. Beim Anheben des Rohres wird ferner das Wasser aus dem jeweilig freigelegten 'feil der Bohrloehwandung gepreßt; gleichzeitig wird der Beton, der .das Mantelrohr in ununterbrochenem Fluß verläßt, kräftig gegen und in das anstehende Erdreich gedrückt.
  • Es bestehen jedoch Schwierigkeiten, den Luftdruck in solchen Mantelrohren voll aufrechtzuerhalten, die bei der Rückgewinnung in ihre einzelnen Schüsse zerlegt werden müssen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die diese Schwierigkeiten beseitigt.
  • Damit gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen der Druck auf den Beton auch während des Zerlegens des Rohres voll aufrechterhalten werden kann, wird erfindungsgemäß zur Verbindung von je zwei aufeinanderfolgenden Rohrschüssen ein Gewindering zwischengeschaltet, der zur Aufnahme eines Abschlußschiebers mit einem Schlitz versehen ist. Der' Abschlußschieber ist in ,einem Gehäuse geführt, das um den Gewindering gelegt ist. In geschlossenem Zustand ermöglichen diese Abschlußschieber das Abschrauben des jeweils obersten Rohrschusses ohne Verminderung des Druckes im Innern des Rohres.
  • Durch die dauernde Aufrechterhaltung des Druckes wird der Zutritt von Grundwasser in das Rohr vermieden; der plastische Beton wird unter nicht nachlassendem, verhältnismäßig sehr hohem Druck gegen die Wandung des Bohrloches ,gepreßt.
  • Mit der Einrichtung nach der Erfindung lassen sich ferner folgende Vorteile erzielen: Im Rohr i verbleibt keine rückständige Mörtel- oder Betonmasse. Das Rohr steht a.in Schluß leer auf dem fertiggegossenen. Betonpfahl. Das ist nur möglich, wenn der Druck im Bohrrohr nie fehlt. Da die Wandung des Bohrloches in allen Höhenlagen trocken gehalten wird und das Grundwasser in jeder Höhenlage zuerst durch die Druckluft selbst :entfernt wird rund nicht mittels der vorgetriebenen Mörtelmasse, ergibt sich eine bessere Verfestigung des umgebenden Erdreichs.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. i bis ; zeigen verschiedene Rohrschußverbindungen, und zwar ist Abb. i ein Querschnitt durch .einen Gewindering mit Abschlußscltieber in der Offcnlage; Abb.2 ist ein axialer Schnitt zu Abl. i; M>b.3 bis ; zeigen je eine Ausführungsform des Ringes im Axialschnitt.
  • In den Abbildungen bezeichnet i die gleichartigen Schüsse des Vortreib- oder Mantelrohres. Der jeweils oberste Schuß trägt :eine Betonschleuse bekannter Bauart (in der Zeichnung nicht dargestellt). Der Vortrieb wird jeweils so. lange fortgeführt, bis ein. Schuß i des Rohres nahezu vollständig im Erdreich steckt, worauf ein neuer Rohrschuß i auf dem bereits in der Erde befindlichen; Rohrschuß mit Hilfe eitles Gewinderinges 27 nach der Erfindung mit verschließbarem Schlitz 23 aufgeschraubt wird. Der Schlitz 23 ist hierbei durch einen verstellbaren Ring 24. verschlossen.
  • Ist das Bohrrohr völlig niedergetrieben;, so erfolgt die Herstellung des Betonpfahles. Bei der Herstellung des Pfahles soll der Beton immer unter hohem Druck stehen. Druckluft wird. durch in der Zeichnung nicht dargestellte Ventile in das Rohr eingeführt.
  • Um den Druck auf den Beton auch während des :!£bschraubens eines Rohrschusses i voll aufrechtzuerhalten, wird bei jedem Gewindering 27 ein von Hand zu verstellender Abschlußschieber nach der Erfindung eingebaut.
  • Der Gewindering 27 (Abb. i und 2) besitzt die übliche Gewindeverbindungslänge von etwa 15 bis 18 cm. Die Gewinde selbst können konisch oder zylindrisch sein.
  • Der Ring 27 (Abb. 2) besitzt in der Mitte Außengewinde 2 i, an den Enden Innengewinde 22. Der Ring kann aber auch, wie in Abb.3 bis 7 gezeigt, ausgeführt werden, also auf beiden Seiten entweder Außen-oder Innengewinde oder einerseits Außengewinde und anderseits Innengewinde besitzen. Ungefähr in der Mitte besitzt der Ring 27 zwischen den beiden Rohranschlüssen einen Schlitz 23. Dieser wird durch einen verstellbaren Ring 24, der ein Gewinde von etwa 20 bis q.o cm Länge besitzt, abgeschlossen. Dieser Ring 2-. besitzt ebenfalls einen Schlitz 25, der genau auf die öffnung 26 des Schlitzes 23 im Ring 27 paßt. Wenn das Rohr i geschlossen sein soll, wird der Ring 24 so gedreht, daß sich sein .eigener Schlitz 25 auf der gegenüberliegenden Seite der öffnung 26 befindet. Muß hingegen ein Rohrschuß i entfernt, d. h. abgeschraubt werden, so wird das Rohr an der Schlitzstelle abgeschlossen, um den Austritt der Druckluft zu verhindern. Zu diesem Zwecke wird der Ring 24. nach Anbau der Schieherführung 34. mit herausgezogenem Schieber 3o gedreht, bis die beiden Schlitze 23 und 25 aufeinander passen: dann wird der Schieber 30 eingestoßen. Letzterer schließt das Rohr nach unten dicht ab. . Damit der Schieber 3o dicht schließt, wird eine Gummidichtung 3 i vorgesehen. Der Gewindering 27 besitzt ferner eine öffnung 32, die über einen Anschlußstutzen 32' gebracht werden kann, und die das Einführen von Gas oder Luft in den abgeschlossenen Teil des. Mantelrohres ermöglicht, um den Druck im Rohr i auf der gewünschten Höhe zu erhalten. Der Ring 24. wird durch Sperrorgane am unbeabsichtigten Drehen während der Arbeit gehindert; .er wird nur dann gedreht, wenn der Schieber 3o eingeführt werden muß. Zum Abdichten des Schiebers 3o sind Dichtungen 33 vorgesehen, die in Rinnen des Führungsgehäuses 34. liegen.
  • Das allmählich wieder aus dem Borten steigende Bohrrohr wird jeweils über einem Ring 27 abgeschraubt, nachdem man vorher den Schieber 3o eingeschoben und die Luftdruckleitung angeschlossen worden ist. So kann der sich noch im Erdreich befindende Teil des Bohrrohres und damit der Beton des ständig wachsenden Pfahles unter Druck gehalten werden, während ein Rohrschuß abgeschraubt wird. Ist dies geschehen, sa wird die Schleuse wieder aufgesetzt, und die Pfahlherstellung kann weitergehen.

Claims (1)

  1. PA TI:NTANSPRUCII Vorrichtung zur Herstellung von Preßbetonpfählen mit einem aus Schüssen gleicher Art zusammengesetzten und in diese zerlegbaren Vo:rtreib-oder Mantelrohr, an welches eine Betonschleuse anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung aufeinanderfolgender Rohrschüsse (i) Gewinderinge (27) mit verschließbaren Schlitzen (23) zur Aufnahme von Abschlußschiehern (3o) angeordnet sind, die in einem um die Ge«rinderinge gelegten Gehäuse (3¢) geführt werden, so, daß in geschlossenem Zustande der Schieber das Abschrauben des jeweils obersten Rohrschusses ohne Verminderung des Druckes im Innern des Rohres möglich ist.
DEB169634D 1935-05-04 1935-05-04 Vorrichtung zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen Expired DE670232C (de)

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