DE668753C - Starkstromdurchflossene Induktivitaet fuer Hoch- oder Tonfrequenzsperren - Google Patents
Starkstromdurchflossene Induktivitaet fuer Hoch- oder TonfrequenzsperrenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
- Starkstromdurchflossene Induktivität für Hoch- oder Tonfrequenzsperren Die vorliegende Erfindung betrifft eine starkstromdurchflossene Induktivität für Hoch- oder Tonfrequenzsperren. Für die Übertragung von Nachrichten in Hochspannungsnetzen ist es bereits bekannt, einen gerichteten Verkehr dadurch vorzunehmen, daß diejenigen Teile des Starkstromnetzes, denen Hochfrequenz nicht zugeführt werden soll, durch Sperren abgeriegelt werden, die für die Hochfrequenz einen sehr hohen, fürdieBetriebsfrequenz von z62/3, 5o oder 6o Perioden aber einen sehr geringen Widerstand besitzen. Bei derartigen Sperren und auch bei Sperren, die tonfrequenter Energie den Eintritt in bestimmte Netzteile verwehren sollen, ist es wesentlich, daß auch bei sehr großen Strömen, bei welchen in den Sperren verhältnismäßig große mechanische Kräfte arbeiten, eine Zerstörung der Isolation nicht eintreten darf. Andererseits muß die Isolation wetterbeständig sein und geringe Verluste für die hoch- oder tonfrequenten Ströme aufweisen, da sonst die Resonanzwirkung der Sperren erheblich herabgesetzt wird. Weiterhin kann nicht die im Elektromaschinenbau übliche Anordnung der Spule auf einem tragenden Kern angewendet werden, da in diesem Fall zwischen den Leitern der Spule und dem tragenden Kern größere Kapazitäten bestehen, durch die bei Resonanzabstimmung das Erreichen eines großen Sperrwiderstandes verhindert wird. Außerdem müßte der tragende Kern ebenfalls aus einem für Hochfrequenz verlustarmen Material bestehen. Es ist daher erforderlich, die Induktivitäten ' für Hoch- oder Tonfrequenzsperren frei tragend aufzubauen.
- Um dies zu erreichen, hat man vorgeschlagen, zwischen die einzelnen Spulen Lagen von Pertinax oder ähnlichen mechanischen festen Zellstoffen zu legen, da sich keramische Isolierstoffe dem hohen Druck bei< der ungleichmäßigen Auflage nicht gewachsen zeigten. Die Verwendung von preßzellartigen Stoffen hat jedoch wiederum den Nachteil, daß die zulässige Höchsttemperatur verhältnismäßig niedrig liegt und daß diese Stoffe in unerwünschtem Maße hygroskopisch und auch sonst nicht genügend wetterbeständig sind. Die Verwendung von Hohlleitern für Induktivitäten ist an sich bei Starkstromgeräten bekannt, um durch sie eine Kühlflüssigkeit für die Leiter hindurchzuschicken. Es ist weiterhin bekannt, reine Hochfrequenzleiter hohl auszubilden, da der Kern des Leiters an der Fortführung der hochfrequenten Ströme infolge der Hautwirkung keinen Anteil hat. Diese Anordnungen sind jedoch für die Hoch- oder Tonfrequenzsperren aus den oben angegebenen Gründen nicht brauchbar.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Sperren, bei denen Stücke aus Isoliermaterial zwischen den einzelnen Windungen liegen, gegen die sich die Windungen unter der Wirkung einer Vorspannung abstützen, dadurch, daß die Windungen aus einem Hohlleiter und die Isolierstücke aus wetterbestäa digem,verlustarmemWerkstoffbestehen. Zwg,,
schnitt verwendet werden, wobei die längere Seite des Rechtecks in der Radialrichtung der Wicklung liegt. Diese Seiten des fast rechteckigen Querschnittes werden zweckmäßig mit leichter Wölbung versehen, so daß beim Zusammenbau der Sperre bzw. bei Herstellung der Verspannung die Wölbungen in geringem Umfange eingedrückt werden, so daß alle Windungen auf der ganzen Breite der Isolierzwischenlage gleichmäßig und elastisch aufliegen. Ein ähnlicher Vorteil wird natürlich auch dann erreicht, wenn der Hohlleiter praktisch runden Querschnitt aufweist, j edoch bietet die annähernd rechteckige Form mit leichter Wölbung der Längsseiten den Vorteil größerer Auflageflächen. In jedem Fall wird es, wie Versuche gezeigt haben, durch den angegebenen Aufbau der Induktivitäten ermöglicht, auch bei sehr großen Strömen mit keramischem Isoliermaterial auszukommen. Außerdem werden durch den vorgeschlagenen Sperrenaufbau die Kühlung der Sperre verbessert und die Wirbelstromverluste herabgesetzt.mäßig wird hierbei die Anordnung so getr daß Hohlleiter von fast rechteckigem - In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. z den Aufbau der Sperre in verein--fächter Form, Abb. 2 ein Stück der Windungen im Schnitt sowie zwei isolierende Zwischenlagen.
- Es ist z der eine Tragkörper, 2 der andere Tragkörper einer starkstromdurchflossenen Induktivität für Hoch- oder Tonfrequenzsperren. Diese wird in bekannter Weise an den Ösen 3 bzw. q. am Hochspannungsgestänge befestigt. Die Bolzen 5 und 6 dienen zur Verspannung der Wicklung der Induktivität. Die Wicklung 7 .besteht aus einem Hohlleiter, dessenringförmiger Querschnitt 8 aus dem linken Teil der Abb. z deutlich hervorgeht. Zwischen den einzelnen Windungen der Wicklung? befinden sich isolierende Zwischenlagen 9, die beim Erfin-"@ungsgegenstand aus Porzellan oder einem -Mistigen keramischen Isoliermaterial bzw. aus insbesondere eisenfreien Magnesiumsilikaten bestehen kann.
- Aus Abb. 2 geht der Aufbau der Induktivität gemäß der Erfindung besonders deutlich hervor. Man sieht, daß der zunächst stark gewölbte, annähernd elliptische Querschnitt des Leiters 7 unter der Wirkung der Verspannbolzen 5 und 6 zu einem praktisch rechteckigen Querschnitt zusammengedrückt wird, so daß die Isolierstücke 9 vollständig, d. h. auf einer breiten Fläche, auf dem nunmehr reckteckigen Hohlleiter aufliegen. Die vorher gewölbte Form ist in Abb. 2 in gestrichelten Linien eingetragen.
- Wird nun eine entsprechend der Erfindung aufgebaute Induktivitätmit sehrgroßen Strömen beschickt, so wird trotz des verhältnismäßig großen Gesamtleiterquerschnittes eine nicht unerhebliche Wärmeentwicklung auftreten. Die Erfindung ermöglicht es nun, die schädlichen Einflüsse einer derartigen Wärmeentwicklung herabzusetzen, und zwar dadurch, daß man durch den Hohlleiter einen kühlenden Strom, .beispielsweiseLuft-, Öl-oderWasserstrom,führt.
Claims (2)
- PATEN TANSPRÜcFIE: r. Starkstromdurchflossene Induktivität für Hoch- oder Tonfrequenzsperren mit Stücken aus Isoliermaterial zwischen den einzelnen Windungen, gegen die sich die Windungen unter der Wirkung einer Vorspannung abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen aus einem Hohlleiter und die Isolierstücke zwischen den Windungen aus wetterbeständigem, verlustarmem Werkstoff bestehen.
- 2. Induktivität nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter annähernd rechteckigen oder elliptischen Querschnitt besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA77757D DE668753C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Starkstromdurchflossene Induktivitaet fuer Hoch- oder Tonfrequenzsperren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA77757D DE668753C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Starkstromdurchflossene Induktivitaet fuer Hoch- oder Tonfrequenzsperren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668753C true DE668753C (de) | 1938-12-12 |
Family
ID=6947191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA77757D Expired DE668753C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Starkstromdurchflossene Induktivitaet fuer Hoch- oder Tonfrequenzsperren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668753C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4121204A1 (de) * | 1991-06-27 | 1993-01-14 | Flohe Gmbh & Co | Wassergekuehlte drossel fuer hochstromanlagen |
-
1935
- 1935-11-26 DE DEA77757D patent/DE668753C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4121204A1 (de) * | 1991-06-27 | 1993-01-14 | Flohe Gmbh & Co | Wassergekuehlte drossel fuer hochstromanlagen |
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