DE668682C - Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Laengsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr fuer die einzelnen Zonen - Google Patents

Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Laengsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr fuer die einzelnen Zonen

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DE668682C
DE668682C DEB172236D DEB0172236D DE668682C DE 668682 C DE668682 C DE 668682C DE B172236 D DEB172236 D DE B172236D DE B0172236 D DEB0172236 D DE B0172236D DE 668682 C DE668682 C DE 668682C
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DE
Germany
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grate
zone
longitudinal direction
air supply
ignition
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Expired
Application number
DEB172236D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gotthilf Elwert
Carl Geissen
Dipl-Ing Alfred Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/10Travelling-grates with special provision for supply of air from below and for controlling air supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Längsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr für die einzelnen Zonen Die Erfindung betrifft einen Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Längsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr für die einzelnen Zonen.
  • Bei der Befeuerung von Schnelldampferzeugern mit schwer entzündlichen Brennstoffen, wie Schwelkoks u. dgl., insbesondere bei ortsbeweglichen Anlagen, bestehen besondere Schwierigkeiten. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die Zündung des auf den Rost gebrachten, meist feinkörnigen Brennstoffes nur langsam erfolgt, da weder ein Zündgewölbe noch irgendwelche eine genügende Wärmerückstrahlung bewirkende Einbauten vorhanden sind. Die nicht rechtzeitig oder in ausreichendem Maße bewirkte Zündung des Brennstoffes ist aber bei insbesondere ortsbeweglichen Anlagen, beispielsweise Schienentriebwagen, Straßenfahrzeugen oder Schiffen, untragbar, weil es'hierdureh oft nicht möglich ist, eine augenblicklich notwendige volle Feuerleistung zu erhalten und somit den Erfordernissen nach guter Regelbarkeit und Betriebssicherheit gerecht zu werden. Zur Behebung dieses Übelstandes wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei Verfeuerung von solchem schwer entzündbaren Brennstoff zur Sicherung der Zündung der Unterwindwanderrost unterteilt ist in eine Zone, der Luft gleichbleibender Pressung zugeführt wixd, und in eine nachfolgende Verbrennungszone, die je nach der Belastung Luft unterschiedlicher Pressung durch ein entsprechend regelbares Gebläse erhält. Es ist zweckmäßig, für die Zuführung der Luft zur Zfindzone ein Kapselgebläse vorzusehen, dessen Pressung etwa der Pressung eines die Unterwindkammer der eigentlichen Verbrennungszone versorgenden Turbogebläses bei Höchstleistung entspricht.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der den Rost in der Zündzone in verhältnismäßig starker Schicht bedeckende Brennstoff bei jeder Feuerleistung, die der wechselnde Betrieb erfordert, gleichmäßig aufgelockert wird. Der Brennstoff wird daher überall gleichmäßig mixt Zündluft versorgt, so daß die von der Verbrennungszone her auf ihn fallenden Brennstoffteilchen schnell und sicher eine Zündung des frischen Brennstoffes bewirken können.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Zon unterteilungen von Wanderrosten handelt, sich also bei der Erfindung nicht darum, den Luftbedarf in den einzelnen Zonen den unter-' schiedlichen und schwankenden Verhältnissen anzupassen, sondern darum, bei jedem praktisch möglichen Belastungszustand trotz Verwendung schwer entzündbaren Brennstoffs eine einwandfreie Zündung sicherzustellen. Hierbei wird gleichzeitig ohne unnötigen Luftüberschuß gearbeitet, weil die Verbrennungsluft für den bereits entzündeten Brennstoff je nach der Belastung der Anlage verschieden eingestellt wird, so daß ein wirtschaftliches Arbeiten der Hilfseinrichtungen sowie eine wirtschaftliche Dampferzeugung sichergestellt ist.
  • Es sind zwar schon Zonenunterwindwanderroste bekannt, die mit schwer entzündbarem Brennstoff beschickt werden, ohne daß ein Zündgewölbe vorgesehen ist. Zwecks Sicherstellung der Zündung hat man hier die letzte Zone besonders stark beblasen, so daß Teile des Brennstoffes und der Schlacke hochgerissen wurden und auf die mit frischem Brennstoff beschickten Zonen niederfielen, wo sie die Zündung einleiteten. Abgesehen davon jedoch, daß bei dieser Betriebsweise ein hoher Feuerraum nötig ist, der bei Schnellverdampfern meist nicht untergebracht werden kann, wird hierdurch auch die Verstaubung der Abgase begünstigt.
  • In der Zeichnung ist ein Unterwindwanderrost für den Betrieb eines ortsbeweglichen Einrohrdampferzeugers beispielsweise schematisch dargestellt.
  • In der Abbildung bezeichnen i einen Einrohrdampferzeuger, a den Wanderrost, 3 den Brennstoffbunker, 4 einen Schieber für die Brennstoffregelung, 5 und 6 Unterwindkammern, 8 ein Kapselgebläse, g ein von einem Motor i o oder einer Abdampfturbine i i angetriebenes Turbogebläse, 1z die Arbeitsmaschine und 13 ein vom Druck des erzeugten Arbeitsmittels gesteuertes Ventil.
  • Der Wanderrost a, welcher als Rost mit hohem Eigenwiderstand ausgebildet ist, erhält den schwer entzündbaren Brennstoff aus einem Bunker 3, wobei die den Rost bedekkende Brennstoffschicht durch einen Schieer 4 regelbar ist. Die Unterwindkammer in zwei Kammern 5, 6 unterteilt, von denen e'ie am Rostanfang liegende Kammer 5 sich Über die Zündzone des Brennstoffbettes erstreckt, während die sich dieser anschließende Kammer 6 die Verbrennungszone mit Luft versorgt. Die Zuführung der Luft zu der Zündzone bzw. zur Kammer 5 wird durch ein Kapselgebläse 8 bewirkt, welches unabhängig von dem Betriebszustand der Anlage ständig mit der Höchstleistung arbeitet, d. h. einer Pressung, die der Pressung bei der Höchstleistung des Turbogebläses g entspricht.
  • Die Zuführung der Verbrennungsluft zu der Unterwindkammer 6 erfolgt durch das Turbogebläse g, das bei Beginn der Befeuerung von einem Motor ro und während des laufenden Betriebes von einer Abdampfturbine i i angetrieben wird. Die höchste Leistung des Turbogebläses g entspricht hinsichtlich des erzeugten Luftdruckes der Leistung des Kapselgebläses. Die Anpassung der Leistung des Turbogebläses g an die jeweilige Feuerleistung erfolgt durch ein in die Abdampfleitung der Arbeitsmaschine i a eingebautes Ventil 13, welches in Abhängigkeit vom Druck des erzeugten Dampfes in Stufen oder stufenlos betätigt werden kann. Hierbei bleibt die Leistung des Gebläses 8 für die Erzeugung der Luft der Zündzone stets gleichmäßig erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Längsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr für die einzelnen Zonen für Schnellverdampfer, insbesondere ortsbewegliche, der für die Verfeuerung von schwer entzündbarem Brennstoff mit Mitteln zur Sicherung der Zündung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwindwanderrost unterteilt ist in eine Zündzone, der Luft ;gleichbleibender Pressung zugeführt wird, und in eine nachfolgende Verbrennungszone, die je nach der Belastung Luft. unterschiedlicher Pressung durch ein entsprechend regelbares Gebläse erhält.
DEB172236D 1935-12-20 1935-12-20 Unterwindwanderrost mit Zonenunterteilung in der Laengsrichtung des Rostes und getrennt einstellbarer Luftzufuhr fuer die einzelnen Zonen Expired DE668682C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056525B (de) * 1953-09-09 1959-04-30 Wiedes Carbidwerk Freyung M B Verfahren zur Herstellung von hochhitzebestaendigen Koerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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