DE668232C - Isolierkoerper fuer Druckgasschalter - Google Patents

Isolierkoerper fuer Druckgasschalter

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DE668232C DE1930668232D DE668232DD DE668232C DE 668232 C DE668232 C DE 668232C DE 1930668232 D DE1930668232 D DE 1930668232D DE 668232D D DE668232D D DE 668232DD DE 668232 C DE668232 C DE 668232C
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Description

  • Isolierkörper für Druckgasschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Isolierkörper, der unter innerem Überdruck steht, wie er bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch strömendes Druckgas zur Leitung und Führung 4es Druckgasstromes an die Unterbrechungsstelle verwendet wird. Bei der Ausbildung derartiger Isolierkörper ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, da die Isolierkörper verschiedenen Bedingungen genügen müssen. Einerseits müssen sie in der Lage sein, den starken inneren Überdruck des mit Wucht . einströmenden und durchströmenden Druckgases auszuhalten. Andererseits sind'sie durch das Gewicht der von ihnen getragenen Kontaktteile sowie die Schaltstöße starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, und schließlich müssen die Isolierkörper so ausgebildet sein, daß an ihnen keine Kriechstrecken entstehen, welche Spannungsüberschläge zur Folge haben können.
  • Um diesen einander zum Teil wiedersprechenden Anforderungen gerecht zu werden, wird erfindungsgemäß der Isolierkörper aus zwei konzentrischen, mittelbar oder unmittelbar miteinander verbundenen Isolierteilen hergestellt, von welchen der innere -nur der Leitung des Druckgases dient und den beim Durchströmen des Druckgäses entstehenden Überdruck aufnimmt, während -der äußere Isoliermantel vom Druckgas nicht beansprucht wird und zur Aufnahme der sonstigen Beanspruchungen (Tiagen, Stoß, Biegung u. dgl.) dient.
  • Hierdurch wird in einfacher Weise ein allen-Anforderungenentsprecherider Isoherkörper zur Führung des Druckgasstromes bei Druckga:sschaltern geschaffen. Es ist zwar bekannt, Löschkammern für Ölschaltet* mit metallenen Verstärkungen zu versehen. Hierbei liegen jedoch völlig andere Verhältnisse vor als beim Gegenstand der Erfindung, da Löschkammern von Ölschaltern dauernd in eine Isolierflüssigkeit eingetaucht sind, so daß auf die Vermeidung von Kriechstrecken, die bei in Luft angeordneten Isolierkörpem für Druckgasschalter erhebliche Schwierigkeiten bereitet, keine Rücksicht genommen zu werden braucht. Aus diesem Grunde sieht auch die Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Löschkammern von metallenen Armierungen ab.
  • Die Ausbildung des kompensierten Isolier--körpers nach der Erfiiidung kann in verschiedener Weise erfolgen. Man kann entweder beide Isolierteile aus keramischem Material herstellen, oder es kaim auch der inrie#e Isolierkörper aus besonders zugfestem zähem Isoliermaterial, z. B. Hartpapier, bestehen und nur der äußere Isolierkörper aus keramischem Material hergestellt werden. Wenn man zwei einander umgebende Hohlstützer aus keramischein Material verwendet, so ist es vorteilhaft, in den ringförinigen Zwischenraum zwischen den beiden Stützern ein Papierrohr o. dgl. einzuschieben, das dem inneren Stützer so eng anliegt, daß es dessen Beanspruchung aufnimmt. Man kann die Einrichtung auch so treffen, daß ein einziger Stützer mit hohlen Wandungen, verwendet wird und in diese hohlen Wandungen die Verstärkung aus zähem Isolierstoff eingesetztwird. Um dabei ein sicheres Anlieger), der Isolierstoffverstärkung an den Wandungen des Stützers zu erreichen, kann der Zwischenraum durch Masse ausgegossen werden. Es müssen dann Einrichtungen getroffen werden, die der MassE bei Temperaturänderungen die Ausdehnung gestatten. Statt in den Ringraum zwischen zwei Stützern oder in die hohlen Wandungen eines Hohlstützers geschichteten Isolierstoff zur Verstärkung einzubringen, kann man diesen auch mit gießbarem Isolierstoff, z. B. Kunstharz, ausgießen. Eine sehr zweckmäßige Ausführungsform ergibt sich auch, wenn man den innerhalb des tragenden Hohlstützers angeordneten zweiten Hohlstützer einfach durch Bewicklung mit Hanfkordel o. dgl. gegen Zerstörung schützt. Der innere Stützer wird hierbei beweglich über Wellrohre o. dgl. von den Armaturen des feststehenden Stützers getragen, so daß er sich den Wärmespannungen unabhängig vom äußeren Stützer anpassen kann. Auch hier kann der Zwischenraum zwischen den beiden Hohlstützern durch Masse o. dgl. ausgegossen werden.
  • Man kann die Beanspruchung des keramischen Isolierstoffes eines Stützers auch dadurch herabsetzen, daß man frei innerhalb dieses Stützers ein Isolierrohr aus zähem Isolierstoff vorsieht, durch welches das Druckgas strömt. Dieses Isolierrohr wird so hoch in dem Stützer hinaufgeführt, daß es beispielsweise in der Höhe der oberen Stützerarmatur endigt. Durch dieses Rohr strömt nun das Druckgas gerichtet durch. Der Teil des Druckgases, der etwa oberhalb des Isolierrohres durch den Zwischenraum zwischen diesem und dem äußeren Hohlstützer nach der inneren Wandung des Hohlstützers abströmt, kann im unteren Flansch des keramischen Hohlstützers entweichen und sich mit der Atmosphäre ausgleichen. Eine Beanspruchung der Stützerwandung tritt also nicht auf.
  • Statt, wie oben beschrieben, einen keramischen Stützer als Tragstützer zu verwenden, kann man auch den Stützer aus zähem Isolierstoff, z. B. Papier, in mehreren Teilen herstellen, die durch Verbindungsstücke aus keramischem Material, wie Porzellan, zusammengehalten werden, so daß auf diese Weise in den Kriechweg , des Stützers Teile hoher Oberflächenisolation geschaltet sind. Man kann durch Vorsprünge, Rippen oder Nasen erreichen, daß der Kriechweg auf dem keramischen Material so lang wird, daß das ganze Stück den elektrischen Anforderungen genügt. Die Befestigung der Isolierrohre (Hartpapier) an den keramischen Teilen kann durch Kitten o. dgl. erfolgen.
  • Wenn als Tragstützer ein Stützer aus keramischem Material verwendet werden muß, so kann, inan, diesen auch durch ein eingesetztes Hartpapierrohr verstärken, welches aber nicht bis an die untere Befestigungsstelle des Stützers reichen darf, sondern schon ein Stück oberhalb dieser Stelle endigen muß. Der Pörzellanstützer erhält dann im Innern eine Reihe von Rillen, die den Kriechweg vom unteren Ende des. Papierrohres bis zur unteren Befestigungsstelle (Erde) vergrößern. Außer den Rillen im unteren Teil des Stützers können 'auch solche *im Kopf des Stützers vorgesehen werden, die ebenfalls zur Erhöhung der inneren Oberflächenisolation dienen. Das eingeschobene Papierrohr muß so bemessen sein, daß es sich fest auf Vorsprünge des keramischen Hohlstützers anlegt, wobei der Zwischenraum zwischen Papierrohr und Stützer ausgegossen werden kann. Neben der Erhöhung der elektrischen Festigkeit hat diese Füllmasse noch den Zweck, das Splittern eines etwa zerstörten Isolators zu verhindern.
  • Außer den oben beschriebenen Vorrichtungen zur Verstärkung keramischer Stützer gegen inneren Druck lassen sich nol eine ganze Reihe Maßnahmen treffen, die dem gleichen Zweck dienen. So kann man z. B. schon bei der Herstellung der Stützer zur Erhöhung ihrer Druckfestigkeit Bandagen oder andere Teile in die Stützerwandungen einsetzen und dadurch die Festigkeit des fertigen Stützers steigern. Auch durch Änderung der keramischen Zusammensetzung kann man die zulässige Druckbeanspruchung der fertigen Stützer erhöhen. Die evtl. eintretende elektrische Verschlechterung wird dann durch andere Mittel kompensiert.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt links einen zur Druckgasführung für einen Druckgasschalter bestimmten einteiligen doppelwandigen Isolierkörper. In den Hohlraum der Stützerwandung wird ein Isolierrohr 9 aus Hartpapier o. dgl. so eingesetzt, daß es auf der inneren Stützerwandung 7 stramm anliegt. Nachdem das Isolierrohr 9 eingebracht ist, wird die obere Öffnung durch ein Verschluß- j stück io aus keramischem Material verschlossen, auf welches sich dann die obere Stützerarmatur ii aufsetzt. Der Hohlraum 8 kann vorher noch mit Masse o. dgl. ausgegossen werden. Auf der rechten Seite der Abb. 3 ist gezeigt, wie an Stelle des einteiligen Stützers mit hohlen Wandungen zwei konzentrische Stützer 12 und 13 verwendet werden können, die bei 14 zusammengekittet werden. In den Hohlraum zwischen diesen beiden Stützern wird auch hier ein Isolierrohr 9 eingebracht oder der Stützer 12 mit Kordel umwickelt. Der Zwischenraum wird mit Masse ausgegossen und an der Annatur bzw. dem Verschlußstück io aus keramischem Material. ein Ausdehnungsraum für die. Masse vorgesehen. Die Kittfugen sind durch die Stützerarinatur ii abgedeckt. 15 ist der Fußflansch zum Befestigen des Stützers.
  • Abb. 2, stellt einen Hohlst ützer dar, der aus einem inneren Mantel 12' und einem äußeren Mantel 13 aus keramischein Material besteht. Diese beiden Rohre 12 und 13 werden am Fuß durch das Verschlußstück io zusammengehalten. Ein Fußflansch 15 überdeckt die Kittfugen. An der Oberseite des Stützers ist die Stützerarmatur ii angebracht, und der Zwischenraum zwischen den beiden Rohren 12 und 13 ist mit einem Gußisolierstoff, z. B. Kunstharz, ausgefüllt. Da diese Stoffe die Eigenschaft haben, sich beim Erhäxten zusammenzuziehen, so wird sich ein fester Mantel um das Rohr 12 legen und dessen Zerstörung durch inneren Überdruck sicher verhindern. Da die Isoliergußmasse mit der Luft nicht in Berührung kommt, ist eine Verschlechterung ihrer Oberflächenisolationnicht ,zu befürchten.
  • Abb. 3 zeigt eine Anordnung, die ebenfalls aus zwei Isolierrohren 12 und 13 besteht, wobei um das innere Isolierrohr 12 ein Papierrohr 9 oder eine Umwicklung aus getränkter Kordel zur Druckentlastung fest aufgebracht ist. Das äußere Rohr 13 aus keramischem Isolierstoff umgreift diese Armierung und schützt sie vor äußeren Einflüssen. Das Rohr 12 besitzt einen Schirm 16, der die Stoßstellen der Rohre abdeckt und durch eine elastische Dichtung geschlossen sein kann.
  • In Abb. 4 sind zwei rohrförmige Isolierkörper 12 und 13 konzentrisäh zueinander angeordnet. Die Rohre werden durch die Armaturen 15 und ig und ii zusammengehalten, wobei die Armaturen 15 und ig zu einem Fußflansch vereinigt sind. Der Zwischenraum 8 zwischen den Rohren 12 und 13 wird mit Masse aus- gegossen. Der Kopfflansch ii ist durch den Armaturteil 17 zu einem Ausdehnungsraum 18 vergrößert, in welchen die Masse bei Temperaturänderung eintreten kann. Eine Bewicklung 22 dient zur Erhöhung der Festigkeit des inneren Stüt7ers 12.
  • Abb. 5 zeigt ebenfalls eine Anordnung, bei welcher zwei konzentrische Rohre aus keramischem Isolierstoff vorgesehen sind. Der äußere Hohlstützer 13 dient hier als Tiagstützer und wird durch Druckgas nicht beansprucht. Der innere Hohlstützer 12, durch welchen das Druckgas geleitet wird, ist zur Erhöhung seiner Festigkeit mit Hanfschnur 22 o. dgl. umwickelt und in gewissen Grenzen beweglich innerhalb des Stützers 13 angeordnet. Der Hohlstützer iz ist all seinem unteren Ende in den Armaturteil 23 eingekittet, welcher über einen beweglichen Teil 24, z. B. ein Wellrohr, mit dem Fußflansch 15 des Stützers 13 in Verbindung steht. An seinem oberen Ende besitzt der Hohlstützer i?, den Befestigungsrmg 2o, mit welchem er an dem Zwischen flansch 21 befestigt werden kann. Der Flansch 21 ist auf dem Kopfflanschii des StÜtzers 13 befestigt. Der Zwischenraum zwischen den beiden Hohistüii#ih-ii-üil=,3 wird auch 4#er--mit-Masse au#ge#ossga. Die bewegliche Befestigung 24, die auch' ri beiden Enden angebracht sein kann, dient zur Aufnahme von Längenänderungen durch Temperatureinflüsse. Bei 24 können größere bewegliche Flächen (Wellbleche) angebracht werden, bzw. kann durch besondere Vorrichtungen die Masse so unter Druck gesetzt werden, daß hoher innerer Druck einen Gegendruck, in der Masse hervorruft. Eine zähe Armierung 22 gibt die Sicherheit, daß keine Stücke keramischen Materials von dem Stützer 13 durch das Druckgas abgeschleudert werden. Außerdem kann bei einer derartigen Anordnung die Wandstärke des Tragstützers und die des Gasleitungsstützers der jeweiligen Beanspruchung angepaßt werden.
  • Während bei den beschriebenen Austlihrungsformen als Tragstützer jeweils ein Stützer aus keramischein Material vorgesehen ist, ist in Abb. 6 eine Anordnung dargestellt, bei welcher der Stützer aus Papierrohr besteht. Da Papierrohr eine kleinere Oberflächenisolation besitzt, sind Stücke keramischen Materials in die Strombahn eingeschaltet. Dies wird zweckmäßig dadurch erreicht, daß zwei Rohre 26 und 3o durch ein keramisches Verbindungsstück 27 zusammengehalten werden. Dieses Stück 27 besitzt einen Schirmring, dessen Oberfläche zur Erhöhung der Oberflächenisolation des fertigen Hohlstützers dient. In den Rohren 26 und 30 sind zur Aufnahme des inneren Druckes die Rohre 28 und 29 vorgesehen, deren innerer Durchmesser dem des Verbindungs-Stückes 27 entspricht. ii und 15 sind die Befestigungsarrnaturen des Stützers. An Stelle nur eines VerbindungSStÜCkeS 27 kann man auch mehrere Stücke 27 zur Verlängerung des Kriechweges vorsehen.
  • Abb. 7 zeigt eine Anordnung, bei welcher in einen Stützer 13 aus keramischem Material ein Isolierrohr 9 aus Papier o. dgl. stramm einiesetzt ist, welches sich gegen die Vorsprünge 36 und 38 des Stützers 13 legt und nicht durch den ganzen Stützer hindurchgeführt ist. Der Stützer 13 bildet dabei selbst einen Teil des Druckgasweges. Dieser Teil ist mit Rillen 37 versehen, so daß der Kriechweg über die innere Wand des Isolierrohres 9 mit dem Kriechweg über die Rillen 37 hintereinandergeschaltet ist. Der Teil des Stützers 13, der dem inneren Überdruck ausgesetzt ist- nämlich die Rillen 37, ist durch den umgelegten Fußflansch 15 vor Zerstörung geschützt, während im übrigen durch das Isolierrohr 9 Bean.spruchungen durch den inneren Überdruck von dem Stützer 13 ferngehalten werden. Das Isolierrohr 9 ist im oberen Teil des Stützers 13 nicht besonders befestigt; etwaige Längenünderungen, durch Temperatureinflüsse können ' sich dort ausgleichen. Die Rillen 37 sind so gewählt, daß ihr innerer Durchmesser dem des Isolierrohres 7 entspricht.
  • 'In Abb. 8 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher ein Tragstützer 13 in seinem oberen Teil durch das Isolierrohr 39 ausgekleidet ist. Die Druckgaszuführung erfolgt durch das Rohr 4o aus geschichtetem Isolierstoff (Papier), welches frei innerhalb des Rohres -39 endigt. Der Stützer 13 wird von einem Flansch 43 getragen, an welchem auch das Isolierrohr 4o befestigt ist. Der Flansch.43 besitzt eine bzw. mehrere Öffnungen 42, durch welche der Innenraum 41 des Stützers 13 mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Normalerweise durchströmt das Druckgas das Isolierrohr 4o und das Isolierrohr 39 gerichtet und übt auf die Wandungen des Stützers 13 keinen unzulässigen Druck aus. Tritt aus irgendwelchen Gründen, ein innerer Überdruck auf und teilt sich dieser durch den Ringquerschnitt 44 d#m inneren Hohlraum 41 des Stützers 13 mit, so kann sich dieser Überdruck durch die Öffnungen 42 nach der Atmosphäre hin ausgleichen. Eine Zerstörung des Stützers 13 ist in diesem Falle nicht zu befürchten. Im normalen Fall wird durch den Ringquerschnitt 44 und die Öffnungen 42 kein Gasverhist auftreten, da das gerichtet durch den Stützer strömende Druckgas eher eine Saugwirkung auf den inneren Stützerhohlrauin 41 ausübt.
  • Abb. 9 zeigt schließlich eine Anordnung ähnlich Abb. 8; nur ist hier das Isolierrohr 39 aus Hartpapier o. dgl. weggelassen und nur ein Isolierrohr 40 vorgesehen. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die gleiche wie bei Abb. 8 beschrieben. Der innere Durchniesser des Isolierrohres 4o entspricht dem inneren Durchmesser des Kopfes des Stützers 13. Auch hier kann ein etwa auftretender Überdruck, welcher die Stützerwandung beanspruchen könnte, durch die Öffnungen 42 entweichen. Da der obere Teil des Stützers 13 mit zur Druckgasleitung dient, könnte zu seiner Verstärkung die obere Stützerkappe ii heruntergezogen werden. Die Anzahl und Größe der Öffnungen 42 kann- in Abhängigkeit von der Festigkeit des Stützers variabel gestaltet werden. Bei Verwendung eines solchen Stützers bei Druckgasschaltern kann die Öffnung 42 im eingeschalteten Zustand des Druckgasschalters (keine Beblasung) zur Entlüftung der Schaltkammer bzw. des Stützers dieneit. Das Rohr 40 wird zweckmäßig als Hartpapierrohr hergestellt. und kann ganz oder teilweise mit Kordel umwickelt sein. In die Entlüftungsöffnungen können Reinigungssiebe für die Luft und Verschlußklappen, eingebaut sein. Die Verschlußklappen können auch als Sicherheitsventile wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ,CIIE: i. Isolierkörper für DAickgasschalter zur Leitung strömenden Druckgases und zum Tragen von Schalterteilen, gekennzeichnet durch zwei untereinander verbundene Isolierteile, von welchen der innere, zur Führung des Druckgases dienende Isolierteil den inneren Überdruck aufnimmt und der äußere zurAufnahmedersonstigenBeanspruchungen durch Bedienung u. dgl. dient. :z. Isolierkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Isolierteile aus keramischem Material oder der innere Isolierkörper aus zähem druckfesten Isoliermaterial, z. B. Hartpapier, bestehen. 3. Isolierkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere aus .keraTnischem Material bestehende Isolierteil mit Isolierschichten großer Festigkeit und Zähigkeit, z. B. Papierrohr, Kunstharz oder Preßmasse, armiert ist, welchp- durch die äußere keramische Hülle gegen Feuchtigkeit, Staub o. dgl. geschützt sind. 4. Isolierkörper nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Isolierteil mit einer durchgehenden Kordelumwicklung oder mit Ringen aus Kordel armiert ist. 5. Isolierkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischeli beiden Isolierteilen ein Papierrohr als Schutzrohr eingelegt ist, welches durch eine lackierte oder ölgetränkte Kordelumwicklung verstärkt ist. 6. Isolierkörper -nach Anspruch:i bis 5, dadurch-gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den beiden Isolierteilen und der eingelegten Schutzhülle mit isolierender Füllmasse ausgegossen ist. 7. Isolierkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Füllmasse Ausdehnungsräume, z. B. an den Armaturen bzw. Zwischenarmaturen, -vorgesehen sind (Abb. 4). 8. Isolierkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Füllung der Zwischenräume zwischen den Isolierteilen Öffnungen in den Armaturen vorgesehen sind, die nach Eindringen der Füllmasse verschlossen werden (Abb. 2 und 4). g. Isolierkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr aus Hartpapier Öffnungen besitzt, durch welche ein Ausgleich der Füllmasse erfolgen kann; i:o. Isolierkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Isolierteil mit einem erhärtenden Isolierstoff, z. B. Kunstharz, umgossen und dieser von einer gegebenenfalls beweglich zwischen den Armaturen angeordneten schwächeren keramischen Hülle umgeben ist (Abb.:i und 3). ii. Isolierkörper nach Ansprach i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Armaturteile entweder nur an dem äußeren Isolierteil oder nur an den Isolierstoffeifflagen befestigt sind. 12. Isolierkörper nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Armaturen der inneren Isolierteile mit denen der äußeren Isolierteile durch leicht bewegliche Zwischenstücke, wie Schlauchrohre, miteinander verbunden sind (Abb. 5). 13. Isolierkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere als Druckgasleitung dienende nichtkeramische Isolierteil kürzer als der äußere keramische Isolierteil ist, dessen überstehendef Teil gegebenenfalls mit einer Schutzhülle aus Hartpapier ausgelegt ist (Abb. 8, 9). 14. Isolierkörper nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen dem äußeren keramischen' Isolierteil und dem inneren Isolierteil durch Öffnungen in den Armaturteilen mit der Atmosphäre in Verbindung steht. :15. Isolierkörper nach Anspruch 2:4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnungen « durch Sicherheitsventile verschlossen sind.
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