DE668204C - Einrichtung zum Regeln von Gleichstromnebenschlussmaschinen mit Hilfe von Waelz- oder Gleitreglern - Google Patents

Einrichtung zum Regeln von Gleichstromnebenschlussmaschinen mit Hilfe von Waelz- oder Gleitreglern

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DE668204C
DE668204C DES110757D DES0110757D DE668204C DE 668204 C DE668204 C DE 668204C DE S110757 D DES110757 D DE S110757D DE S0110757 D DES0110757 D DE S0110757D DE 668204 C DE668204 C DE 668204C
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DE
Germany
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winding
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regulating
resistors
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Expired
Application number
DES110757D
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English (en)
Inventor
Josef Tittel
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Regeln von Gleichstromnebenschlußmaschinen mit Hilfe von Wälz- oder Gleitreglern Erfahrungsgemäß ist die Größe eines Wälz-oder Eilreglers zur Regelung der Erregung vorn Gleichstrommaschinen bestimmt durch die höchsten, bei der Regelung vorkommenden Kontaktspannungen und Kontaktströme. Bei den bisher üblichen Reglerschaltungen, z. B. mit Wälzreglern im Nebenschlußkreiseiner Erregermaschine, lag der Regler in Reihe mit der Nebenschlußwicldung; bei einer solchen Anordnung wurde der Regler bei hoher Spannung nahezu kurzgeschlossen. Bei der höchsten Spannung gingen :also auch die größten Ströme durch die Nebenschlußwicklung und über die Kontakte des Reglers.
  • Dieser Nachteil soll nach der Erfindung durch eine besondere Schaltung vermieden werden, bei der gerade bei der höchsten Erregerspannung die kleinsten Ströme über die Reglerkontakte gehen. Dann kann der gleiche Regler für wesentlich größere Reglerleistungen verwendet werden ,als bei den bisherigen Schaltungen. Zu diesem Zweck wird die @rregenviclclung in zwei Teile, bei mehrpo-Ipaarigen Maschinen also in zwei Gruppen, unterteilt, und die Gruppen werden mit drei Widerständen, von denen mindestens einer regelbar ist, in einer Brückenschaltung derart zusammengeschaltet, daß die eine Wicklungsgruppe die Brücke und die andere Wicklungsgruppe und die drei Widerstände die Zweige der Brückenschaltung bilden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt in Fig. r eine Gleichstromnebenschlußmaschi:ne mit dem Anker a und der Erregerwicklung iv. Die Erregerwicklung besteht aus zwei Teilen bzw. Gruppen :vi und ii-2. Ferner ist noch ein regelbarer Widerstand r vorgesehen sowie zwei Widerstände r1 und ,r.. Die beiden Wicklungsgruppen und die drei N#iderstände befinden sich in der Brückenschaltung, in der die Widerstände r, und ,r2 und ebenso der Widerstand Y und die Wicklungsgruppe % je ineinander benachbarten Zweigen liegen. Die Wicklungsgruppe w'1 bildet die Brücke.
  • Zur einfachen Erklärung der Wirkungsweise soll angenommen werden, daß die @Widerständerl und ,r., und zwar jeder für sich, dem Widerstand der gesamten Nebenschlußwicklung iv" % gleich seien. Bei kurzgeschlossenem Regler, also Y =O, durchfließt dann ein Brückenstrom J' die Wicklung wl in entgegengesetzter Richtung zu dem die Wicklung w, durchfließenden Strom. Das resultierende Feld «)., - 01 ist klein und damit auch die Spannung E an der Nebenschlußmaschine. Wird der regelbare Widerstand bis vergrößert, so wird der Brückenstrom T=U, und das resultierende Feld hat die Größe «)z. Dieser Zustand ist in Eig. 2 der Zeichnung veranschaulicht. Wird der r.egelbare Widerstand weitervergrößert bis r _-_ x, dann kehrt der Brückenstrom J' seine I',ichtung um, und das resultierende Feld ist 0,+0 i . Dieser Zustand ist in Fig. 3 dargesteflt `. ' Die Nebenschlußmaschine erreicht dann.'xhre. höchste Spannung. Der Regler wird''Ms@. gerade bei höchster Erregerspannung- Win wenigsten beansprucht.
  • Ar.. Stelle des Widerstandes r kann auch einer der beiden- anderen Widerstände r1 oder r2 regelbar gemacht werden.
  • Die Regelung kann noch weiter dadurch verfeinert werden, daß nicht nur der WiderstandY, sondern gleichzeitig auch, einer der beiden anderen Widerstände f, oder r2 verändert wird. Das ist z. B. bei einem Wälzregler mit zwei Kontaktbahnen leicht möglich; bei eineiq solchen Regler kann dann die zweite Kontaktbahn für die. Regelung von rl oder ,r. verwendet werden. Bestimmte günstigste Regelcharakteristiken lassen sich auch noch dadurch herstellen, daß die Windungszahlen der beiden Wicklungsgruppen oder die Querschnitte der Leiter dieseri.Gruppen verschieden groß gewählt werden. Es können auch zu diesem Zweck sowohl die Windungszahlen als auch die Querschnitte der Leiter der beiden Wicklungsgruppen verschieden groß gewählt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCfIE: i. Einrichtung zum Regeln von Gleichstromnebenschlußmaschinen mit Hilfe von Wälz- oder Gleitreglern, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung in zwei Gruppen (ivl, w2) unterteilt ist, die mit drei Widerständen, von denen mindestens einer regelbar ist, derart zusammengeschaltet sind, daß die eine Wicklungsgruppe (w'1) die Brücke in einer Brückenschaltung bildet, in deren Zweigen die andere Wicklungsgruppe (iv.) und die drei Widerstände (r, r1, r'2) liegen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem regelbaren Widerstand (,f), der zwischen den beiden Wicklungsgruppen (tv-l und w2) liegt, auch einer der beiden anderen Widerstände (r1 oder f2) regelbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß eine bestimmte Regelcharakteristik durch Wicklungs, grüppen (tv'1 und tv2) mit voneinander verschiedenen Windungszahlen erreicht wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine bestimmte Regelcharakteristik durch voneinander verschiedene Leitungsquerschnitte in den beiden Wicklungsgruppen (w1 und w2) erreicht wird. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine bestimmte Regelcharakteristik sowohl durcheinander verschiedene Windungszahlen als auch durch voneinander verschiedene Leiterquerschnitte in den beiden Wicklungsgruppen (tvl und tv.) erreicht wird.
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