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Elektrischer Rohrheizkörper Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen
Rohrheizkörper mit im Innern des Rohres angeordneten und senkrecht zur Rohrachse
stehenden Heizleiterträgern aus Isoliermaterial.
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Es ist an sich bekannt, zur Lagesicherung von Heizsträngen in Schutzrohren
u. dgl. die Heizstränge mit isolierenden Abstandskörpern zu versehen. Diese Abstandskörper
sind jedoch entweder so ausgebildet, daß sie die Bewegung der Heizstränge in den
Rohren erschweren oder daß sie einen nicht unerheblichen Teil der Heizleitung abdecken
oder mindestens .den Strahlungsweg vom Heizstrang zum Rohr stören..
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Die am häufigsten verwendeten Kugeln beispielsweise decken eine ihrem
Durchmesser entsprechende Heizstranglänge ab; berühren das Schutzrohr ringförmig
und bilden verengte einzelneKammernmit der Folge lästiger Wärmestauung.
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Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der die Abstandskörper das
Schutzrohr nur punktförmig berühren, so daß .eine Unterteilung des Heizraumes 'in
Kammern nicht, eintritt.
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Diese Vorrichtung ist jedoch dazu bestimmt, den eigentlichen Heizstrang
in gewundener Stellung zu zentrieren, weshalb sein Isolierkörper in Form von flachen,
in Achsrichtung versetzt gegeneinanderliegenden Platten auf festen Trägern angebracht
sind. Hierdurch ist der Heizstrang als Ganzes nicht leicht beweglich und vor allem
nicht für gewundene Leitungen verwendbar. Durch ihre Lage schirmen aber hier vor
allem die Isolierplatten in ungünstiger Weise erhebliche Teile; und zwar insgesamt
etwa den dritten Teil des Heizstranges gegen das Rohr ab.
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Gemäß Erfindung ist nun jeder Heizleiterträger vieleckig ausgebildet
und berührt das Heizrohr an einer oder mehreren Stellen punktförmig, und ferner
sind an jedemTräger die Ecken bis auf mindestens eine abgebrochen und die Lagen
der berührenden Punkte der aufeinanderfolgenden Träger gegeneinander versetzt, zweckmäßig
derart, daß die ungebrochenen Ecken das Heizrohr auf einer oder mehreren Schraubenlinien
berühren.
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Durch 'diese 'Ausbildung und Anordnung der Träger wird einmal erreicht,
daß der gesamte Heizstrang, vor allem in langen und einseitig geschlossenen sowie
gekrümmten Rohren, leichtausgewechselt und eingeschoben werden kann, was besonders
bei bereits stark geglühten Heizdrähten, -4ie empfindlich gegen Beanspruchung sind,
wertvoll ist, weiterhin aber vor allem die Abstrahlung weitgehend unbehindert ist.
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Ferner erfolgt eine völlig gleichmäßige Verteilung der Wärme über
die Gesamtheizlänge. Werden nun .weiterhin gemäß der Erfindung an den einzelnen
Vielecken Isolierkörpern mindestens eine Ecke derart stark abgebrochen, daß an dieser
Stelle der Heizleiter ungeführt an den 'I"rägern vorbeigeht, .so ist durch die über
große Strecken vollkommen
freiliegenden Abschnitte der .einzelnen
Heizleitungen außerdem ein besonders guter Ausgleich innerhalb des Rohres gewährleistet.
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Im einzelnen können die Träger verschiedenste Vieleckform, z. B. Fünfeckform,
haben. -Die Heizdrähte werden zweckmäßig in gleichem Abstand vom Mittelpunkt der
ungebrochenen Trägerform und außerdem in gleichen Abständen voneinander durch die
Heizleiterträger bzw. entsprechende Öffnungen geführt. Es können hierbei jeweils
ein oder mehrere dieser Drähte durch stärkere Abbrechung einer oder mehrerer Ecken
eine Führung nicht erhalten, dabei ist aber durch gegenseitige Versetzung der hintereinander
angeordneten Träger für eine gleichmäßige Verteilung von Führungen und freien Abschnitten
.gesorgt. Bei vier in gleichmäßigen Abständen verteilten Drähten und Trägern in
Form ungleichseitiger Fünfecke, entstanden durch Abbrechen einer Ecke eines Quadrates,
kann beispielsweise diese Ecke so weit zurückgebrochen werden, daß -nur für drei
der Heizleiterdrähte Durchführungsöffnungen angeordnet werden können. Durch gleichmäßige
Versetzung der einzelnen Heizleiterdrähte in Längsrichtung des Rohres und in gleichem
Drehsinne wird daher erreicht; :däß die freien, d. h. ungeführten Abschnitte .der
Heizleiterträger ebenfalls auf einer Schraubenlinie liegen.
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Schließlich hat es sich noch als vorteilhaft erwiesen; zur Verringerung
des durch die Masse der Heizkörper eingenommenen Raumes insbesondere an den Berührungsstellen
mit dem Hei-rrohr Aussparungen o. dgl. im Trägerkörper vorzusehen, zweckmäßig z.
B: derart, daß die Heizleiterträ@ger nach dem Rand zu verjüngt sind oder auch beidseitig
im Mittelteil konkav ausgebildet sind.
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In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen von Rohrheizkörpern
und Heizleiterträgern gemäß der Erfindung dargestellt.
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Abb. z stellt einen aufgeschnittenen Rohrabschnitt dar, bei dem zwecks
besserer Übersicht die Heizleiter im Vollquerschnitt wiedergegeben sind, Abb.2 ist
ein Achsschnitt -durch einen Rohrabschnitt längs der Linie A-A der Abb.3, die einen
Aufblick in einen Schnitt senkrecht zur Achse wiedergibt, Abb.4 zeigt einen mit
verjüngten Ecken und im Mittelteil konkaven Einziehungen ausgebildeten Träger.
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Im einzelnen enthält das von innen zu beheizende Rohr z Heizleiterträger
2, die ihrerseits auf den Heizleitern 3 aufgereiht sind.
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In Abb. z sind dieHeizleiterträgerQuadrate, deren eine Ecke sehr weit
zurückgeschnitten ist. Sie enthalten Durchtrittslöcher 2Q, durch welche die Heizleiter
3 passend hindurchgehen. Die Durchtrittslöcher 2, sind auf den Heizleiterträgern
derart vorgesehen, daß sie auf einem Kreis um den Mittelpunkt des Quadrates liegen
und voneinander gleichen Abstand haben. Insgesamt sind vier Heiz-'@ jeiterträger
vorgesehen. In einem vollen .-ettadrat wären deshalb auch vierDurchtrittslöcher
2" enthalten. Da die eine Ecke des Quadrates jedoch sehr weit zurückgeschnitten
ist, entfällt das eine der vier Durchtrittslöcher.
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Die Heizleiterträger sind so auf die Heizleiter aufgereiht, daß je
zwei aufeinanderfolgende Heizleiterträger gegeneinander je-,veils um eine Lochteilung
versetzt sind.
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In Abb. 2 und 3 ist das Rohr mit r bezeichnet, .die Heizleiter mit
4.
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In Abb.3 erscheinen diese Wendel 4 als Ringe. Außerdem sind noch zwei
volle Führungsdrähte 5 vorgesehen. Die Heizleiterträger 2 sind in dargestelltem
Falle etwa quadratisch mit leicht nach außen gewölbter Begrenzungslinie: Je zwei
Ecken des Quadrates sind gebrochen, und zwar zwei nebeneinantierliegende Ecken.
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Zur Verdeutlichung der Art der Aufreihung dieser Heizleiterträger
sind vier Mantellinien der Innenfläche .des Heizrohres in Abb-. 3 besonders bezeichnet,
und zwar mit I, II; III und IV. Die drei Heizleiterträger der Abb. 2 sind unter
sich verschieden gekennzeichnet, und zwar mit 2', 2" und 2". Die Abb. 3 zeigt einen
Blick gegen den Heizleiterträger 2'. Die zwei gebrochenen Ecken dieses Trägers liegen
bei I und IV. Der Träger 2" ist gegen 2' so versetzt, daß seine gebrochenen Ecken
bei II und III liegen. Der Träger ä " liegt wiederum in der gleichen Lage wie ?'.
Daraus ergibt sich, daß die Träger im Falle 2' nur an den Mantellinien II und III,
im Falle 2" nur an den Mantellinien I und IV und im Falle z"' wieder an den Mantellinien
II und III anliegen.
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Die einander entsprechenden, ungebrochenen Ecken liegen dadurch auf
einer Schraubenlinie.
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In Abb.4 ist ein Heizleiterträger im Schnitt dargestellt, bei dem
außer den für die Benutzung des Heizleiterträgers notwendigen Aussparungen 2" noch
Aussparungen 2G vorgesehen sind.