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Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonbildfilmen mit einer
Magnettoneinrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe
von Tonbildfilmen mit einer transportablen, wahlweise als. Aufzeichnungs- oder als
Wiedergabegerät dienenden Magnettoneinrichtung.
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Es ist bereits bekannt, Magnettongerätemit Bildaufnahmeeinrichtungen
zu verbinden und hierbei die Bilder photographisch und die Töne magnetisch aufzuzeichnen.
Es ist ferner auch bekannt, die zur Aufnahme dienende-Ma gnettoneinrichtung auch
für die Zwecke der Wiedergabe zu benutzen. Schließlich ist es auch schon bekannt,
eine vorhandene Verstärkereinrichtung sowohl für die Zwecke der Tonaufzeichnung
als auch für die Zwecke der Tonwiedergabe zu benutzen.
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Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe
von Tonbildfilmen mit einer transportablen; wahlweise als Aufzeichnungs- oder als
Wiedergabegerät dienenden M.agnettoneinrichtung, bei welcher der Aufnahmeverstärker
mit der transportablen Magnettoneinrichtung verbunden ist, während die für die Magnettonwiedergabe
noch zusätzlich erforderlichen weiteren Verstärkerteile mit der Bildwiedergabeeinrichtung
verbunden sind -und Einrichtungen zum einfachen elektrischen und mechanischen Zusammenschließen
der mit Verstärkereinrichtungen verbundenen Magnettoneinrichtung mit der mit Verstärkereinrichtungen
verbundenen Bildwiedergabeeinrichtung vorgesehen sind. In weiterer Ausgestaltung
des Erfindungsgedankens können die Anschlußeinrichtungen so .ausgebildet werden,
daß beim Ansetzen der Magnettoneinrichtung an die Bildaufnahmeeinrichtung .eine
andere Lage der Anschlußorgane -und damit eine andere elektrische Schaltung der
Tonapparatur eintritt als beim Ansetzen der Magnettoneinrichtung an die Bildwiedergabeeinrichtung.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung setzt sich daher zweclmäßigerweise
im wesentlichen aus bloß drei konstruktiven Einheiten, zusammen, nämlich der Bildaufnahmekamera,
dem Magnettongerät mit dem Aufnahmeverstärker und dem Bildprojektor -mit Zusatzverstärker,
die wahlweise miteinander zusammenwirken.
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Für die -schnelle und verläßliche Verbindung der einzelnen Geräte
miteinander können beliebig geeignete Anschlußorgane bekannter Art, wie Stecker,
Bajonettverschluß, Schraubverbindung, Einschnappkupplung @usw., benutzt werden.
Ebenso können die Teile mit Rasten für das bequeme Ansetzen des anderen Teiles in
gesicherter Lage vorgesehen sein. Diese Rasten können auch zu Hohlräumen a:usgestaltet
werden, in denen der andere Teil ganz oder teilweise untergebracht wird. Die schnelle
Betriebsbereitschaft kann ferner dadurch bewirkt werden, daß beim Ansetzen des Tongerätes
,an eines der Bildgeräte gleich auch der erforderliche elektrische bzw. mechanische
Anschluß gegebenenfalls auch eine
Veränderung der Schaltung der
Geräte selbsttätig bewirkt wird.
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In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht.
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Abb. i zeigt eine erfindungsgemäße Aufnahmeapparatur, die - besonders
leicht transportabel ist. Die Bildaufnahmekamera I(, der Aufnahmeverstärker V und
das Tongerät T sind zu einem Gesamtgerät glattparallel epipedischer Form vereinigt,
das wie eine einheitliche ,größere Kamera zu handhaben und an einem Umhängeriemen-lo
zu tragen ist. Die BatterieB und ein FederwerkF befinden sich in einem am Rücken
zu tragenden Tornister. Vom Federwerk F führt eine biegsame Welle W zum Tongerät
T zusammen mit einer Kabelverbindung von der Batterie B.
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In Abb. 2 sind außer den Teilen T, V und I( auch noch das FederwerkF
in den parallelepipedischen Block einbezogen, so daß nur die Batterie B einen zweiten,
Teil bildet. Das Ganze steht auf einem soliden Atelierstativ (ausgenommen die Batterie
B).
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Die Abb.3 bis 6 sollen schematisch dartun, -wie auch erfindungsgemäße
Wiedergabeapparaturen nach dem Prinzip kubischer Geschlossenheit zusammengestellt
werden können, um insbesondere dem Amateur die Handhabung zu erleichtern. Abb. 3
und q. zeigen einen Projektor P', an dem der Zusatzverstärker Z und ein übersetzungsgetriebe
G fest angebaut sind. Die Zusammensetzung der Wiedergabeapparatur erfolgt in der
Weise, daß an die dauernd verbundenen Teile P-Z-G noch das Tongerät T und der Aufnahmeverstärker
V angeschlossen werden, die hier für den Wiedergabezweck in zwei Einheiten zerlegbar
sind; die so anzuschließenden Teile sind durch gestrichelte Linienangedeutet. Der
Anschluß erfolgt derart; daß T an G und V ,an Z zu liegen kommen,
was sich aus den elektrischen und mechanischen Bedingungen ergibt.
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In den Abb. 5 und 6 ist das Prinzip kubischer Geschlossenheit noch
strenger durchgeführt. Die Anbauten an den BildprojektorP sind so .angeordnet, daß
die komplette Wiedergabeapparatur nach zwei Richtungen die gleichen Abmessungen
auf-weist wie der Bildprojektor allein. Der Verstärker Z und das Getriebe G sind
wiederum ständig angebaut, und nur das Tongerät und der Aufnahmeverstärker werden
von der Aufnahmeapparatur herübergeholt und angesetzt. Zum bequemen und sicheren
Einsetzen für das Tongerät und den Aufnahmeverstärker sind hier Hohlräume 5o und
5 i vorgesehen. Es kann auch in bekannter Weise die Einrichtung getroffen sein,
daß beim Einsetzen der Teile in die Hohlräume di@ erforderlichen elektrischen und
mechanisclXen Verbindungen selbst- j tätig bewirkt werden: Dies ist in Abb. 6 angedeutet.
Hier sind zwei Hohlräume vorgesehen, die nicht nach vorn, sondern nach der Seite
hoffen sind. Je eine Seitenwand der Hohlräume enthält Aussparungen, aus denen oben
die elektrischen Anschlußsteckstifte 52-55, unten die Steckstifte 56-57 und die
Antriebswelle 58 heraus- und in den Hohlräum hineintreten können. Zur selbsttätigen
Be«zrkung dieser Anschlüsse beim Einsetzen der Einheiten T und V ist oben und unten
ein beweglicher Anschlag 59 vorgesehen, der beim Einsetzen der Teile T und V von
diesen in seine Aussparung zurückgedrängt wird und hierdurch die Stifte 52-57 bzw.
die Welle 58 zum Heraustreten bringt. In dem unteren Hohlraum sind die Steckstifte
56-57 und die Welle 58 schon im herausgetretenen Zustand dargestellt; es ist angenommen,
däß ein Druck in der Pfeilrichtung auf den Anschlag 59 das Heraustreten bewirkt
hat.
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Es ist selbstverständlich, daß dieses Heraustreten erst stattfindet,
wenn die Geräte T und V schon oder fast schon in ihre Betriebsstellung gelangt sind.
Dies kann in bekannter Weise durch entsprechende Formung derjenigen Teile von T
und V, die mit den Anschlägen 59 zusammenarbeiten, geschehen, gegebenenfalls mit
Verwendung ebenfalls beweglicher Teile an den Geräten T und V. In den bisherigen
Abbildungen ist im wesentlichen. die Formung und das Kombinieren der Einsetzgeräteeinheiten
behandelt, aber noch aächt auf die elektrischen Schaltungen im einzelnen eingegangen.
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Bekanntlich muß das Tongerät einmal mit der Eingangsseite (für die
Wiedergäbe) und ein andermal mit der Ausgangsseite (für die Aufzeichnung) des Verstärkers
verbünden-,verden. Dies ist in Abb. 7 in einer schematischen Skizze zusammengefaßt
und dabei auch für die Wiedergabe die Zuschaltung eines Zusatzverstärkers Z vorgesehen,
so daß die Aufnahme mit einem kleineren Verstärker V stattfinden kann. Der Stromlauf
bei der Aufnahme ist gestrichelt, bei der Wiedergabe mit vollen Linien eingezeichnet.
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Zur Erleichterung des Anschließens der einzelnen Aggregatteile aneinander
kann nach Abb. S und 9 ein gemeinsamer Schalter vorgesehen sein.
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Abb. 8 stellt die Lage des Schalters bei der Aufnahme, Abb:9 diejenige
bei der Wiedergabe dar. Die Kontaktbrücken für beide Serienkontaktknöpfe sind .an
einem Stab 8o aus Isoliermaterial befestigt, der in der Achsrichtung etwas verschiebbar
ist und zusammen mit einem Stabstummel 8 i einen aus der Gehäusewand 82 herausschauenden
DruckknoPfschalter bildet. Inder in Abb. 8 gezeichneten Lage ist im oberen Teil
des Schalters die
Aufnahmeschaltung durchgeführt. Durch die beiden
langen Brücken ist Mikrophonen und die Eingangsseite E des Verstärkers V zusammengeschaltet,
durch die beiden kurzen Brücken die Ausgangsseite A des Verstärkers V mit dem Tongerät
T. Die Brücken für die untere Reihe von Kontaktknöpfen sind in einer wirkungslosen
Mittelstellung.
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Wird der Stab So nach oben gedrückt, so v.-erden die Verbindungen
im oberen Teil des Schalters gelöst, und es wird hierdurch die Aufnahmeschaltung
aufgehoben. Gleichzeitig werden aber im unteren Teil des Schalters die Gerate L
und Z mit der Ausgangsseite A des G(!r:ites V verbunden und nebenher das Tongenit
T mit der Eingangsseite E des Verstärkers V; die Wiedergabeschaltung ist
damit hergestellt.
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Es bereitet keinerlei Schwierigkcit, einen solchen Schalter z.13.
mit einer Wiedergabeallparatur nach Abb. 6 derart zu verbinden, daß beim Einsetzen
des Tongerätes T durch Wirkun@; des Anschlags 59 selbsttätig ein am Tongerat befindlicher
Schalter des Typs von Abi). S. 9 umgestellt wird. Ein solcher Schalter kann auch
au der Bildwiedergabevorrichtung bzw. an der I3ildaufnahmckatnera vorgesehen sein.
ES braucht selbstverständlich bei der Herstellung der Wiedergabeschaltung nach Abb.9
z.13. das Mikrophon iücht am Schalter an-eschlossen zu bleiben; es kann auch \\e,;jenommen
werden. In solchem Falle ist L_ zn-cckmäßig, die Steckergarnituren für diu einzelnen
anzuschließenden Geräte in bek;iiiiiter Art von verschiedener Größe zu wählen. damit
jeder Stecker nur in seine zugehörige Büchse paßt und Fehlstöpselungen vermieden
werden.