DE665905C - Verfahren und Vorrichtung zum Kochen und Verdampfen von Bierwuerze - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kochen und Verdampfen von Bierwuerze

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DE665905C
DE665905C DEQ1648D DEQ0001648D DE665905C DE 665905 C DE665905 C DE 665905C DE Q1648 D DEQ1648 D DE Q1648D DE Q0001648 D DEQ0001648 D DE Q0001648D DE 665905 C DE665905 C DE 665905C
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DORA ELSA ANNA QUITT GEB BRAND
ELSA SELMA IDA DITTMER GEB QUI
KURT LEOPOLD WALDEMAR QUITT
LEONORE AUGUSTE MARGARETE QUIT
MAGDA GERTRUD QUITT
SELMA PAULA MARTHA HAGER GEB Q
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DORA ELSA ANNA QUITT GEB BRAND
ELSA SELMA IDA DITTMER GEB QUI
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    • C12C13/025Brew kettles heated with steam
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
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Description

  • Verfahren und Vorrichtun-:, zum Kochen und Verdampfen von Bierwürze 0 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kochen und I Verdampfen von Bierwürzen nach Patent 566217 und hat zum Gegenstand, die Nachgußwürzen allein im Kocher gegebenenfalls durch Feuerkochung zu erhitzen und zu verdampfen und darauf im gegebenenfalls durch Feuerabgase beheizten Manipulationsbehälter unter Verschneiden mit der Vorderwürze zu kochen.
  • Dieses entweder kontinuierlich oder intermittierend durchgeführte Kochverfahren hat den Vorteil, daß die ungünstigen Geschmacksbildner des Brauwassers durch eine Änderung des meist nur angewärmten Roliwassers für die Nachgüsse durch separates Kochen und Behandeln der Nachgußwürzen aus eschieden b 9 werden, bevor diese mit der einen höheren Säuregehalt besitzenden Vorderwürze verschnitten werden.
  • Ein weiterer Vorteil des Kochverfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß die großen Extraktmengen in der Vorderwürze wegen des Eindampfens der Nachgußwürzen Z, nicht mitgekocht zu werden brauchen; denn die Vorderwürze hat bereits beim Maischekochen die nötige Kochzeit erhalten. Besonders vorteilhaft ist dies bei Herstellung heller Biere, da ein langes Kochen der Würze ein Nachdunkeln zur Fol-e hat.
  • ZD Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens JCIemäß der Erfindung ist noch darin zu erblicken, daß die Nachgußwürze während der U ganzen Zeit des Abläuterns gekocht werden kann. Da die Nachgüsse meistens aus erwärmtem Rohwasser bestehen, sind sie oft carbonathaltig. Diese Carbonate werden in den schwachprozentigen Nachgußwürzen ausgeschieden und verursachen daher keine dem Biergeschmack schädlichen Verbindungen mit dem Extrakt der Vorderwürze.
  • Das ganze Sudverfahren ist dann schneller beendet, weil durch dieses Verfahren das Eindampfen bereits während des Abläuterns statt-findet.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist nachstehend näher beschrieben, und zwar beispielsweise in Verbindung mit einer in Blatt 1 dargestellten Sudhausvorrichtung für Dampfkochung und einer in Blatt 11 gezeigten Sudhausvorrichtung für Feuerkochung, wobei.. beide Sudhausvorrichtungen so ausgebil#let sind, daß gemäß dem Patent 566217 di& Maische in zwei Teilen durch zwei getrennte Vorrichtungen behandelt wird, wonach die beiden Teile vereinigt werden.
  • Nachstehend wird zunächst der in Blatt I zur Behandlung der Maische bestimmte Teil der Sudhausvorrichtung und danach der zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindun-- dienende Teil der Vorrichtung erläutert.
  • Das Malzschrot wird in der Maischpfanne i eingemischt. Die Dickmaische setzt sich unten ab, und die diastasehaltige Lautermaische samnielt sich über der Dickmaische an.
  • Nach erfolgtem Durchmaischen öffnet man das Ablaßventil 2 und setzt den Rührflügel 3 so langsam in Bewegung, daß die Dickmaische allein nach dem Ablaßventil 2 zu geschoben wird.
  • Durch Ablaßrohr 4, Pumpe 5 und Aufpumprohr 6 wird die Dickmaische nach der Maischepfanne (Kocher) 7 befördert, wo dieselbe unter langsamem Rühren durch Rührflügel 8 angewärmt bzw. gekocht wird. Dadurch werden alle stärkehaltigen Anteile sofort verkleistert.
  • Durch das Ablaßventil 9 und Ablaßrohr i o gelangt die Maische kontinuierlich wieder in die Pfanne i zurück, und zwar auf den Spiegel der Lautermaische. Durch die in der Lautermaische befindliche Diastase findet sofort eine Auflösung der verkleisterten Stärke statt. Die Dickmaische fällt nach und nach wieder nach unten, und der oben beschriebene Vorgang wiederholt sich von neuem. Bei diesem Verfahren kann der ganze Guß auf einmal in die Pfanne i gegeben werden. Die Temperaturführung der Maische in Pfanne i kann der Biertype und dem Malziiiaterial angepaßt werden, indem durch den Doppelboden der Pfanne i nachgeheizt oder abgekühlt wird, um die jeweilig in der Maische gewünschte Temperatur für Auflösung, Eiweißabbau und Verzuckerung zu halten.
  • Das Einmaischen kann auch umgekehrt in Pfanne 7 erfolgen und das Anwärmen bzw. Kochen der Dickmaische in Pfanne i, so daß die kontinuierlich angewärmte bzw. gekochte Dickmaische durch Pumpe 5 auf den Spiegel der in Pfanne 7 befindlichen Lautermaische gepumpt wird, wodurch der gleiche Vorgang erzielt wird, mit dem Unterschied, daß die Dickmaische etwas mehr abkühlt, bis sie auf den Spiegel der Lautermaische gelangt, so daß dieses Verfahren bei schlecht verzuckernden Malzen etwas günstiger ist. Durch das kontinuierliche Zupumpen wird die Dickmaische in der Pfanne 7 sehr gut von der Lautermaische getrennt, so daß eine bes-,sere Aufschließung und Verzuckerung durch ie. Schonung der Diastase erreicht wird. Das Abläutern der verzuckerten Maische geschieht im Läuterbottich oder Maischefilter in bekannter Weise.
  • Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel außer dem Läuterbottich i i (gegebenenfalls Maischefilter), der Würze-#fanne 12, dem Hopfenseilier 13 und der Würzepumpe 14 bekannter Bauart eine be- sondere Nachgußpfanne 15 mit Pumpe 16 vorgesehen.
  • Die Vorderwürze wird nach der Würzepfanne 12 abgelassen und, wenn nach dem Verdrängungssystem gearbeitet wird, wird bei erstem Nachguß noch die verdrängte, vollprozentige Würze so lange nach der Würzepfanne abgelassen, bis sie denselben Extraktgehalt wie die Ausschlagwürze besitzt.
  • Alle Nachgußwürzen, insbesondere aber jene, die weniger spindeln wie die Ausschlagwürze, werden hernach durch Umschalten des Dreiwegehahnes 17 nach dem Hopfenentlauger 13, der auch als Hopfenseiher dient, abgelassen und durch die Pumpe 14 in die Nachgußpfanne 15 gedrückt, in welcher unter Einwirkung höherer Helzdampftemperaturen und eines hohen Heizdampfdruckes eine lebhafte Verdampfung stattfindet, während die Vorderwürze in Pfanne 12 nur auf Verzuckerungstemperatur gehalten, aber einstweilen nicht mitgekocht wird.
  • Die Nachgußwürzen in der Nachgußpfanne ig können durch Hinzufügen von Gips oder auch Kalk, Kochsalz oder anderen Salzen, welche der jeweiligen Zusammensetzung der Brauwässer entsprechen, derart verändert werden, daß sie ihre alkalischen Eigenschaften verlieren und eine höhere Wasserstoffionenkonzentra'tion bekommen, so daß im darauffolgenden Würzekochprozeß, in dem die Nachgußwürze mit der Vorderwürze verschnitten wird, ein günstigerer Abbau des Eiweißes und ein günstigeres Hopfenaroma in der fertigen Würze erzielt wird. Das Verschneiden der getrennt gekochten Nachgußwürze kann durch Zulaufen ober- oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels zur Vorderwürze geschehen, so daß die Konzentration der Stammwürze a11-inählich abnimmt, oder es kann die Stammwürze ober- oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels zur Nachgußivürze zufließen, so daß die Konzentration der Nachgußwürze während des Zulaufens zunimmt.
  • Derselbe Vorgang kann auch mit der in Blatt Il dargestellten Vorrichtung durchgeführt werden. Wie bereits oben bemerkt wurde ist auch diese Vorrichtung außer zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung auch zur Durchführung des Verfahrens nach dem Pateiit*5662I7 gedacht. Zunächst wird auch hier wieder die Behandlung der Maische und ZD danach die Behandlung der Würze be- schrieben.
  • Das Malzschrot wird beispielsweise in Pfanne 13 eingemaischt, und die sichuntenam Boden absetzende Dickmaische wird durch lan-samA Bewe-en des Rührflügels ig nach dem Ablaßrohrzo zu geschoben und gelangt bei aufgestelltem Ablaßventil.2i und entsprechend ein-estelltem Umstellorgan:22 durch z3 ZD Rohr 23 nach dein geschlossenen Kocher 24. Dieser Kocher besteht aus einem beispielsweise zylindrischen Gefäß mit abnelimbarem, dicht verschraubtem Deckel25.
  • An den Deckel ist ein zylindrischer, unten und oben offener Mante126 oder ein hohler, allseitig geschlossener zylindrischer Verdränguno'sIzörper 27 durch Verbindungsstücke 28 befestigt; durch Schrauben 29 wird der Dekkel auf dem Behälter 24 verschraubt. An dem Decke125 ist ein Abfülirun,-srolir3o angeordnet, welches mit einem Re., D gelorgan 3 1 versehen ist und nach der Pfanne 18 führt. Im oberen Teil der Pfanne 18 ist ein selbsttäti 'g drehbarer Verteiler 3 2 o. dgl. an 'geordnet, der drehbar mit dem Zuführungsrohr 30 verbunden ist.
  • Der' Deckel 25 des KochgefäßeS 24 kann durch eine Winde 33 mittels Seils 34 gehoben werden.
  • Der Läuterbottich35 bekannter Bauart ist mit Läutermulde 36 versehen, welche an ihrem Abfluß ein Umstellorgan 37 besitzt, von dem ein Rohr 38 nach der Pfanne und ein Rohr 39 nach der Rohrleitung 4o führt, welches durch Umstellorgan 22 mit der Rohrleitung 23 verbunden werden kann.
  • Außerdein ist in der Rohrleitung 39 ein Umstellorgan 41 angeordnet, welches durch eine Rohrleitung 42 mit einer Pumpe 43 in Verbindung steht und an ein Umstellorgan 44 anschließt, welches mit den Rohrleitungen 3911'42 in Verbindung gebracht werden kann.
  • Die Pfanne 18 wird durch eine Feuerung 4 5 in bekannter Weise beheizt, indem die Feuergase den Boden beheizen und durch seitliche ZÜg.e 46, 4/- den Mantel der Pfanne umstreichen.
  • Durch die Feuerung 48 wird der Zusatzkocher 24 beheizt, indem die Heizgase über eine vertikale Trennungswand 49 hinwegstreichen und auf der anderen Seite nach abwärts gelangen und durch den Kanal 5o in den Unterzu g 46 der Feuerpfanne entweichen und über den Kanal 47 nach dem Schornstein "eten, so daß die Abwärme aus der Feuerung 48 in den Heizkanälen 46, 47 ausgenutzt werden kann.
  • Beim Maischen tritt, wie schon oben erwähnt, die unten abgelagerte Dickmaische durch das Rohr 23 in den Zusatzkocher 24 und wird in demselben intensiv beheizt, so daß alle Stärkeanteile verkleistern und durch das Rohr 3o nach oben ausgestoßen werden. Sie gelangt bei aufgest elltem Organ 3 1 in den Verteiler 32 und wird durch Drehung desselben auf die gesamte Oberfläche der oberhalb der Dickmaische befindlichen Lautermaische verteilt, dort aufgeschlossen und sinkt wieder nach unten, worauf sich der Vorgang von neuem wiederholt.
  • Durch den zylindrischen Mantel 26 bzw. den Verdrängungskörper 27 wird zwischen der wärmeabgebenden Heizwand 24 und der Außenwand 26 ', 27 des Einbaues eine dünne Schicht erhitzt-, wodurch das Verhältnis von Heizflächengröße zur Flüssigkeitsmenge eine solche Größe annimmt, daß eine schnellere Erhitzung der passierenden Maische und somit eine schnellere Verkleisterung der Stärke erzielt wird. Diese intensive Beheizung kann gegebenenfalls durch Beheizung des Verdrän-,gungskörpers oder wie bei der Einrichtung nach dem Patent 5 66 2 17 durch zwischen den 26 und 24 gelegene Heizkörper mit Dampf gefördert werden. In diesem Falle wird an dein Verdrängungskörper eine Dampfzuführung und eine Kondenswasserableitung angeordnet.
  • Nach dem Maischen gelangt die Maische in den Läuterbottich 3 5, und nach dem Absetzen wird die Vorderwürze durch entsprechende Einstellung des Umstellorgans 37 durch Rohrleitung 3 8 nach der Pfanne 18 abgelassen.
  • Gemäß der Erfindung werden Nachgüsse, sobald sie eine geringere Konzentration aufweisen, als die Ausschlagwürze haben soll., durch Umstellen des Organs 37 und entsprechende Einstellung des Umstellorgans 41 und 44 sowie 22 durch Rohrleitung 39, 40, 23 unmittelbar in den Zusatzkocher 24 geleitet, dort ebenfalls erhitzt, gekocht und eingedampft und durch das Rohr3o gegebenenfalls nach Absonderung der Ausscheidungen durch Filtrieren ausgestoßen sowie durch den drehbaren Verteiler 32 auf die Vorderwürze aufgetragen.
  • Bei besonders ungünstigen Brauwässern, welche eine große Härte besitzen, werden die Nachgüsse unter Druck gekocht und eingedampft, indem Or- n 41 und 44 so einge-"a Z> stellt werden" daß die Nachgußwürzen durch Rohr 39 und Pohr 42 mittels der Pumpe 43 durch Rohr 42, 4o und 17 dem Nachgußkocher 24 zugeführt werden.
  • Dabei wird Regelorgan 3 1 entsprechend gedrosselt, so daß ein überdruck im Kocher 24 entsteht, der durch das Manometer 5 1 angezeigt wird.
  • Indem die Nachgüsse sich unter Druck be-:finden, wird die Flüssigkeit auf eine höhere Temperatur als ioo', je nach dem im Kocher 24 auftretenden Druck, erhitzt, und dadurch werden die im Brauwasser enthaltenen schlechten Geschmacksbildner sowie koagulierbares Eiweiß noch besser ausgefällt, welcher Vorgang durch die lebhafte Bewegung unterstützt wird, welche innerhalb des Kochers herrscht und dadurch entsteht, daß die Flüssigkeit in dünner Schicht zwischen den Mänteln 24 und 26 bZW. 27 sich hindurchbewegen muß.
  • Beim Austritt aus dem Verteiler 37 findet durch die plötzliche Entlastung eine Nachverdampfung statt, und durch die Druckentlastung wird ein vorzügliches Ausscheiden der schlechten Geschmacksbildner in den Nachgußwürzen erzielt.
  • Derselbe Vorgang kann auch beim Maischen durch Zwischenschalten einer Pumpe zwischen Ablaßventil.2i und Umstellorgan22 bewirkt werden, wodurch namentlich die Aufschließung der Stärke gefördert wird. Ebenso kann. auch die Vorderwürze oder die gesamte Würze auf dieselbe Art unter Druck beheizt werden, wodurch je nach Biertype besonders günstige Einwirkungen auf dieselbe erzieltwerden.
  • Bei Spezialbieren kann auch die Stammwürze durch Kochen noch weiter eingedampft werden, wobei schon während des Laufens derselben mit dem Beheizen der Pfanne ig begonnen wird. Die gekochten, später zulaufenden Nachgußwürzen kochen dann während des Abläuterns mit, es werden also zwei Teile zu gleicher Zeit intensiv gekocht und eingeengt. Zur Staminwürze gibt man vorzugsweise einen Teil des Hopfens, wodurch ein besonders vollmundiger Biergeschmack erzielt wird. Dieses Verfahren ist besonders für dunkle und Spezialbiere mit feinerem Aroma u,eei-net.
  • ,Nachdem die Nachgüsse abgelaufen sind und das Hopfen in der üblichen Weise erfolgt, kann auch der Kochprozeß der verschnittenen Gesamtwürze durch den Zusatzkocher24 unterstützt werden, indem die gesamte Würze durch Rohr20 und 23 dem Kocher24 zufließt und durch Rohr30 und den Verteiler 32 von oben nach unten auf die Verdarnpfungsoberfläcliewieder zugeführtivird.
  • Die Würze tritt vermöge der geschlossenen Bauart des Kochers 24 mit vollem Strahldruck auf die Oberfläche der Würze zurück, wodurch ein Überkochen in der Pfanne 18 vermieden wird. Durch diese Einrichtung kann der Kochprozeß in Pfanne 18 intensiver gestaltet werden.
  • Das neue Verfahren kann auch mit Brauwasser zum Anschwänzen ausgeführt werden. Das Anschwänzwasser wird dann an Stelle der Nachgüsse im Teilkocher unter Druck gekocht und in einem Wärmeaustauscher auf Anschwänztemperatur zurückgekühlt und nach dem Läuterbottich gedrückt.
  • Die Entleerung des Kochers 24 erfolgt dadurch, daß bei abgeschlossenem Organ 31 und aufgestelltem Ablaßventil 2 1 durch die Dampf -bildung im Kocher 24 ein überdruck entsteht, welcher die Flüssigkeit im Kocher montejusartig in die Pfanne 18 einführt. Nach diesem Vorgang wird das Ablaßventil 2 1 geschlossen und Absperrorg n 3 1 geöffnet, so daß der Z.a 0 überdruck durch den Verteiler 32 nach der Pfanne zu entweicht und durch deren Dunstschlot abzieht.
  • Der mit Feuer beheizte Zusatzkocher 24 kann auch mit einer mit Dampf beheizten Pfannei, 12 oder 15 in Verbindung gebracht werden, so daß eine kombinierte Feuer-und Dampfkochung entsteht.
  • Dies ist besonders dann am Platze, wenn die vorhandene Dampferzeugungsanlage zu klein ist, um die größere Dampfmenge für eine Intensivkochung zu liefern, oder wenn man die höheren Heizwandtemperaturen zur Erzeugung bestimmter Typen von Spezialbieren bevorzugt.
  • Bei Anwendung dieser kombinierten Feuer-und Dampfbeheizung gelingt es" für die Dampfbeheizung niedriggespannten Heizdampf zu verwerten und anstatt hochgespannten Zusatzdampfes die Feuerbeheizung wirtschaftlich auszuwerten.
  • Belanglos für die Tragweite der Erfindung ist, ob der Kocher 24 stehend oder liegend angeordnet ist oder ob derselbe aus Röhren besteht oder mit Dampf, Gas oder öl bzw. elektrisch beheizt wird.

Claims (2)

  1. PATENT AN SPR ÜCH E- -. i. Verfahren zum Kochen und Verdampfen von Bierwürze nach Patent 566 217, dadurch gekennzeichnet, dali zuerst die Nachgußwürzeil allein im Kocher (7, 24), gegebenenfalls durch Feuerkochung, erhitzt und verdampft werden und darauf im gegebenenfalls durch Feuerabgase beheizten Manipulationsbehälter (i, 12, 18) unter Verschneiden mit der Vorderwürze gekocht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgußwürze während des Eindampfens einem höheren Druck als dem atmosphärischen unterworfen und dementsprechend höher als ioo' C erhitzt wird. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine besondere Nachgußpfanne (15), welche mit dem Manipulationsbehälter (12, 18) in Verbindung steht. 4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kocher (24) mit einem abnehmbaren Deckel (25) in Verbindun- mit einer Ausstoßleitun Z, 9 (3o) versehen ist, in welcher ein Regel-Z, or '-an (31) und gegebenenfalls einer Verteilvorrichtung (32) angeordnet ist. 5. Kocher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls an dem Deckel (25) des Kochers (24) ein unten und oben oiffener Zylinder (26) angeordnet ist. 6. Kocher nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen allseitiggeschlossenen Verdrängungskörper (27), welcher gegebenenfalls am Deckel (25) des Kochers (24) befestigt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3615351A1 (de) * 1985-05-06 1986-11-06 The Stroh Brewery Co., Detroit, Mich. Verfahren und einrichtung zum kochen von wuerze
WO2006048213A1 (de) * 2004-11-05 2006-05-11 Ziemann Ludwigsburg Gmbh Verfahren zum behandeln von bierwürze und vorrichtung zum durchführen des verfahrens

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