DE665779C - Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen - Google Patents
Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten StahldrahtseilenInfo
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Description
- Verfahren zur elektromagnetischen Prüfung von verlegten Stahldrahtseilen Es sind zahlreiche Verfahren bekannt, die es gestatten, auf elektromagnetischem Wege Stahldrahtseile oder andere langgestreckte magnetisierbare Gegenstände auf die Homogenität ihres Gefüges zu untersuchen. Die meisten dieser Verfahren sind darauf begründet, daß der zu untersuchende Körper mit Hilfe einer oder mehrerer Magnetisierungsspulen, die mit Gleichstrom, Wechselstrom oder nacheinander mit beiden Stromarten erregt sein können, magnetisiert wird, während gleichzeitig an einer oder an mehreren Sekundärspulen Strom- oder Spannungsmessungen vorgenommen werden. U nregelmäßigkeiten im Prüfungsstück sind dann an den Ausschlägen des Meßinstruments zu erkennen.
- Für die Anwendung im Laboratorium bieten die oben angeführten Prüfungsmethoden so gut wie keine Schwierigkeiten, denn dort läßt sich das Probestück leicht in die - etwa fest aufgestellte - Prüfungsapparatur mit ihren Spulen einführen. Bei der Anwendung dieser Verfahren in der Praxis (etwa bei der Prüfung der Zug- oder der Tragseile einer Drahtseilbahn) ist es in den meisten Fällen nicht möglich, die zu untersuchenden Drahtseile in die Spulen einzufädeln. Man ist hier also gezwungen, die Spulen um das fest verlegte Seil herumzuwickeln. Da nun außerdem jedes längere Seil mehrere Male durch Rollen oder Tragschuhe gestützt ist, so daß man es nicht auf einmal in seiner Länge untersuchen kann, ist man gezwungen, vor bzw. nach jeder Stelle, an der das Seil gestützt wird, sowohl Magnetisierungs- wie auch Sekundärspulen ab- bzw. aufzuwickeln.
- Um nun nicht bei jeder Prüfung ein und desselben Seiles sämtliche Spulen neu wickeln zu müssen, wird bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung mit nur einmaliger Magnetisierung des Seiles gearbeitet. Die zu untersuchenden Seile bestehen in der Regel aus hochwertigem Stahl mit großer Remanenz. Der Stahl soll dabei über die ganze Seillänge eine weitgehend gleichartige Gefügeart aufweisen. Es wird nun das zu untersuchende Seil kurz nach seiner Verlegung mit Hilfe von Magnetisierungsspulen kräftig mit Gleichstrom magnetisiert. Unter Einhaltung gleicher Versuchsbedingungen betreffend Windungszahl und Stromstärke in den Magnetspulen, Querschnitt und Güte des Seiles über seine Länge sowie Dauer der Magnetisierung (konstante Geschwindigkeit der Magnetisierungsspule) ergibt sich bei dieser Magnetisierung eine Konstanz der Induktion und somit auch der Remanenz. Veränderungen dieser Remanenz im Laufe der Zeit, die in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Prüfspulen ohne nochmalige Magnetisierung festgestellt werden können, lassen auf Ungleichmäßigkeiten im Seilquerschnitt schließen.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung hat gegenüber den seitherigen Verfahren, bei denen die Magnetisierung und Prüfung gleichzeitig erfolgt, den Vorteil des Fortfalls der Magnetisierungsspulen bei den späteren Messungen, was sehr wichtig ist, weil gerade die Maznetisierunzsstpulen zur Erreichunz der er-
praktischen Fällen keine Spannungsquelle.rtÄ für große Stromentnahme zur Verfügung ste-r hen oder im anderen Falle das Wickeln von Spulen mit großen Drahtquerschnitten schwierig ist.forderlichen Feldstärke große Windungsza - len besitzen müssen und dazu iti den me - Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegezistandes gegenüber dem Bekannten besteht in der Möglichkeit, nur mit einer Prüfspule auszukommen; denn eine Gegenschaltung mehrerer Prüfspulen zum Ausgleich der Magnetisierungsstromschwankungen ist hierbei nicht mehr erforderlich.
- Gegenüber dem bekannten Verfahren, wonach der zu prüfende Körper zwar auch vorher mit Gleichstrom, jedoch danach noch mit Wechselstrom magnetisiert wird, hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil einer nur einmaligen Magnetisierung, wodurch das Verfahren vereinfacht wird.
- Da es nicht ganz einfach ist, ruhende magnetische Felder, wie die hier angeführten Remanenzfelder, in gleicher Stärke in nebeneinanderliegenden Querschnittselementen zu bestimmen, da z. B. eine Spule lediglich auf Feldänderungen anspricht, wurde außerdem die Möglichkeit berücksichtigt, das Seil bei der erstmaligen Magnetisierung in bestimmtem Rhythmus (z: B. sinkurvenförmig ) zu magnetisieren. Bei der sp*iteren Prüfung wird dann der Ausschlag des an der Prüfspule hängenden Instruments ebenfalls sintisförmizen Verlauf zeizen. Aus der Amplituden-
cluren horroslotl oder versenleiu oeclingt sein können, gezogen werden. Stark ausgeprägte Feldstörungen. wie sie z. B. bei Drahtbrüchen hervorgerufen werden, verändern den Charakter der Grundwelle sehr stark.A ;jä ' #rung dieses sinusförmi,..eii Verlaufs kön- #I ' U ' i#.Z,bei den in größeren Zwischenräumen f,>eifoigenden Prüfungen Rückschlüsse auf '4w #'#hiliche Querschnittsänderungen, die etwa
Claims (1)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Verfahren zur elektromagnetischen Prüfung von verlegten Stahldrahtseilen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Seil nach der Verlegung einmal kräftig magnetisiert wird, und daß bei den späteren in gewissen Zeitabständen stattfindenden Prüfungen die Änderungen des remanenten Magnetfeldes in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Prüfspulen festgestellt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende und nach der Verlegung einmal kräftig zu magnetisierende Seil in bestimmtem Rhythmus magnetisiert wird, und daß bei den späteren Prüfungen die Amplitudenänderungen in an sich bekannter Weise gemessen werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW93317D DE665779C (de) | 1933-12-22 | 1933-12-22 | Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen |
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| DE665779C true DE665779C (de) | 1938-10-03 |
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ID=7613867
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW93317D Expired DE665779C (de) | 1933-12-22 | 1933-12-22 | Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen |
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| DE (1) | DE665779C (de) |
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1933
- 1933-12-22 DE DEW93317D patent/DE665779C/de not_active Expired
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