DE665779C - Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen - Google Patents

Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen

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DE665779C
DE665779C DEW93317D DEW0093317D DE665779C DE 665779 C DE665779 C DE 665779C DE W93317 D DEW93317 D DE W93317D DE W0093317 D DEW0093317 D DE W0093317D DE 665779 C DE665779 C DE 665779C
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wire ropes
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
    • G01N27/82Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
    • G01N27/90Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents
    • G01N27/9046Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents by analysing electrical signals

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Description

  • Verfahren zur elektromagnetischen Prüfung von verlegten Stahldrahtseilen Es sind zahlreiche Verfahren bekannt, die es gestatten, auf elektromagnetischem Wege Stahldrahtseile oder andere langgestreckte magnetisierbare Gegenstände auf die Homogenität ihres Gefüges zu untersuchen. Die meisten dieser Verfahren sind darauf begründet, daß der zu untersuchende Körper mit Hilfe einer oder mehrerer Magnetisierungsspulen, die mit Gleichstrom, Wechselstrom oder nacheinander mit beiden Stromarten erregt sein können, magnetisiert wird, während gleichzeitig an einer oder an mehreren Sekundärspulen Strom- oder Spannungsmessungen vorgenommen werden. U nregelmäßigkeiten im Prüfungsstück sind dann an den Ausschlägen des Meßinstruments zu erkennen.
  • Für die Anwendung im Laboratorium bieten die oben angeführten Prüfungsmethoden so gut wie keine Schwierigkeiten, denn dort läßt sich das Probestück leicht in die - etwa fest aufgestellte - Prüfungsapparatur mit ihren Spulen einführen. Bei der Anwendung dieser Verfahren in der Praxis (etwa bei der Prüfung der Zug- oder der Tragseile einer Drahtseilbahn) ist es in den meisten Fällen nicht möglich, die zu untersuchenden Drahtseile in die Spulen einzufädeln. Man ist hier also gezwungen, die Spulen um das fest verlegte Seil herumzuwickeln. Da nun außerdem jedes längere Seil mehrere Male durch Rollen oder Tragschuhe gestützt ist, so daß man es nicht auf einmal in seiner Länge untersuchen kann, ist man gezwungen, vor bzw. nach jeder Stelle, an der das Seil gestützt wird, sowohl Magnetisierungs- wie auch Sekundärspulen ab- bzw. aufzuwickeln.
  • Um nun nicht bei jeder Prüfung ein und desselben Seiles sämtliche Spulen neu wickeln zu müssen, wird bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung mit nur einmaliger Magnetisierung des Seiles gearbeitet. Die zu untersuchenden Seile bestehen in der Regel aus hochwertigem Stahl mit großer Remanenz. Der Stahl soll dabei über die ganze Seillänge eine weitgehend gleichartige Gefügeart aufweisen. Es wird nun das zu untersuchende Seil kurz nach seiner Verlegung mit Hilfe von Magnetisierungsspulen kräftig mit Gleichstrom magnetisiert. Unter Einhaltung gleicher Versuchsbedingungen betreffend Windungszahl und Stromstärke in den Magnetspulen, Querschnitt und Güte des Seiles über seine Länge sowie Dauer der Magnetisierung (konstante Geschwindigkeit der Magnetisierungsspule) ergibt sich bei dieser Magnetisierung eine Konstanz der Induktion und somit auch der Remanenz. Veränderungen dieser Remanenz im Laufe der Zeit, die in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Prüfspulen ohne nochmalige Magnetisierung festgestellt werden können, lassen auf Ungleichmäßigkeiten im Seilquerschnitt schließen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung hat gegenüber den seitherigen Verfahren, bei denen die Magnetisierung und Prüfung gleichzeitig erfolgt, den Vorteil des Fortfalls der Magnetisierungsspulen bei den späteren Messungen, was sehr wichtig ist, weil gerade die Maznetisierunzsstpulen zur Erreichunz der er-
    forderlichen Feldstärke große Windungsza -
    len besitzen müssen und dazu iti den me
    praktischen Fällen keine Spannungsquelle.rtÄ für große Stromentnahme zur Verfügung ste-r hen oder im anderen Falle das Wickeln von Spulen mit großen Drahtquerschnitten schwierig ist.
  • Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegezistandes gegenüber dem Bekannten besteht in der Möglichkeit, nur mit einer Prüfspule auszukommen; denn eine Gegenschaltung mehrerer Prüfspulen zum Ausgleich der Magnetisierungsstromschwankungen ist hierbei nicht mehr erforderlich.
  • Gegenüber dem bekannten Verfahren, wonach der zu prüfende Körper zwar auch vorher mit Gleichstrom, jedoch danach noch mit Wechselstrom magnetisiert wird, hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil einer nur einmaligen Magnetisierung, wodurch das Verfahren vereinfacht wird.
  • Da es nicht ganz einfach ist, ruhende magnetische Felder, wie die hier angeführten Remanenzfelder, in gleicher Stärke in nebeneinanderliegenden Querschnittselementen zu bestimmen, da z. B. eine Spule lediglich auf Feldänderungen anspricht, wurde außerdem die Möglichkeit berücksichtigt, das Seil bei der erstmaligen Magnetisierung in bestimmtem Rhythmus (z: B. sinkurvenförmig ) zu magnetisieren. Bei der sp*iteren Prüfung wird dann der Ausschlag des an der Prüfspule hängenden Instruments ebenfalls sintisförmizen Verlauf zeizen. Aus der Amplituden-
    A ;jä ' #rung dieses sinusförmi,..eii Verlaufs kön-
    #I ' U '
    i#.Z,bei den in größeren Zwischenräumen
    f,>eifoigenden Prüfungen Rückschlüsse auf
    '4w #'#hiliche Querschnittsänderungen, die etwa
    cluren horroslotl oder versenleiu oeclingt sein können, gezogen werden. Stark ausgeprägte Feldstörungen. wie sie z. B. bei Drahtbrüchen hervorgerufen werden, verändern den Charakter der Grundwelle sehr stark.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Verfahren zur elektromagnetischen Prüfung von verlegten Stahldrahtseilen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Seil nach der Verlegung einmal kräftig magnetisiert wird, und daß bei den späteren in gewissen Zeitabständen stattfindenden Prüfungen die Änderungen des remanenten Magnetfeldes in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Prüfspulen festgestellt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende und nach der Verlegung einmal kräftig zu magnetisierende Seil in bestimmtem Rhythmus magnetisiert wird, und daß bei den späteren Prüfungen die Amplitudenänderungen in an sich bekannter Weise gemessen werden.
DEW93317D 1933-12-22 1933-12-22 Verfahren zur elektromagnetischen Pruefung von verlegten Stahldrahtseilen Expired DE665779C (de)

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