DE664191C - Feststellvorrichtung fuer gegeneinander verdrehbare Teile, insbesondere fuer Gelenke kuenstlicher Arbeitsarme - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer gegeneinander verdrehbare Teile, insbesondere fuer Gelenke kuenstlicher Arbeitsarme

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DE664191C
DE664191C DEU12444D DEU0012444D DE664191C DE 664191 C DE664191 C DE 664191C DE U12444 D DEU12444 D DE U12444D DE U0012444 D DEU0012444 D DE U0012444D DE 664191 C DE664191 C DE 664191C
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands

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Description

  • Feststellvorrichtung für gegeneinander verdrehbare Teile, insbesondere für Gelenke künstlicher Arbeitsarme Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für gegeneinander verdrehbare Teile, insbesondere für Gelenke künstlicher Arbeitsarme.
  • Es ist bekannt, bei solchen Gelenken eine Kugel von großem Durchmesser an dem einen der gegeneinander verdrehbaren und feststellbaren Teile und eine entsprechende, gegen die Kugel anziehende Kugelschale in Verbindung mit dem anderen der zu verbindenden Teile vorzusehen.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei Gelenken für künstliche Glieder eine Rasteneinrichtung mit in die Rasten eingreifenden Zähnen zur Feststellung in verschiedenen Winkellagen zu verwenden.
  • Die Verwendung einer Reihe von im Kreis um die Gelenkachse angeordneten Kupplungskörpern an Gelenken für künstliche Glieder ist bekannt an Beingelenken, insbesondere Kniegelenken. Dabei handelt es sich aber nicht um feststellbare Gelenke, denn die Feststellbarkeit des Gelenks an dieser Stelle würde ein künstliches steifes Bein ergeben. Dementsprechend enthalten diese bekannten Beingelenke nicht Einzelrasten, in welchen die Kugeln gegen Verdrehung kuppeln können, sondern ungebrochen durchgehende Laufrillen für jeden Kugelkranz. Es ist bekannt, daß derartige Kugellager auch noch unter sehr hohem Druck laufen, so daß ein Feststellen durch Anwendung normaler Kräfte nicht möglich wäre.
  • Außerdem ist es an Einrichtungen, zur Aufnahme von Einsatzstücken, z. B. Arbeitshaken, Arbeitsringen o. dgl., an künstlichen Arbeitsarmen bekannt, in einem als Kugelkäfig wirkenden Rohr eine Anzahl Kugeln und in dem einzusteckenden Schaft eine Anzahl Rasten anzubringen, das Rohr mit einem Gewinde und einer Überwurfmutter mit kegelförrniger Innendruckfläche zuversehen und das Einsteckstück in dem Rohr dadurch festzuhalten, daß die überwurfmutter angezogen wird, wobei ihre kegelförmige Druckfläche die Kugeln radial nach innen in die Rasten des eingeführten Stückes drückt. Hierbei handelt es sich nicht um ein Gelenk, sondern um eine Befestigungseinrichtung für Arbeitsgeräte. Diese bekannte Einrichtung hat infolgedessen bei zurückgeschraubter Mutter keinen Halt für das eingesteckte Stück mehr, so daß es herausgenommen werden oder sogar herausfallen kann, da es leichtgängig eingepaßt sein muß.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststellvorrichtung für gegeneinander vierdrehbare Teile mit einer Reihe von außermittig um die Gelenkachse angeordneten und dementsprechend kleinen kugelförmigen oder kugelabschnittförmigeri Kupplungskörpern, die durch Anziehen einer auf den einen der gegeneinander zu verdrehenden und festzustellenden Teile aufschraubbaren Schraubenmutter in entsprechende, einem der zu verbindenden Teile undrelibar zugeordnete Rasten gedrückt. werden.
  • Gemäß der Erfindung sind besondere Vor'; kehrungen getroffen, um bei gelöster Feststellvorrichtung einAuseinanderfallen der Gelenk= teile zu verhindern.
  • An sich sind verstellbare Gelenke, bei denen nach dein Lösen der Feststellvorrichtung ein Lösen der Gelenkteile verhindert ist, in der Technik gang und gäbe. Die Lösung dieser Aufgabe erfordert jedoch bei Gelenken der vorerwähnten Gattung besonders geartete Vorkehrungen.
  • Hierzu kann z. B. innerhalb'der Schraubenmutter ein ringförmiger Bund an dein einen der gegeneinander verdrehbaren Teile oder ein mit dem einen der gegeneinander verdrehbaren Teile unlösbar verbundener, nach innen vorstehender, die Schraubenmutter und den anderen der drehbaren Teile voneinander trennender Kugelkäfig vorgesehen sein. Es kann ferner in dem einen der gegeneinander verdrehbaren Teile ein in Drehrichtung verlaufender Schlitz vorgesehen sein, durch welchen ein von dem anderen der drehbaren Teile ausgebender stiftförmiger Körper hindurchgreift, so daß er an den Schlitzwandungen ein axiales Atiseinaiiderschieben der gegeneinander drehbaren Teile auch bei gelöster Kupplung verhindert.
  • Von den beim Feststellen des Gelenks die kugelförmigen Kupplungskörper zwischen sich fassenden Druckflächen kann vorteilhafterweise lediglich die eine mit Rasten versehen sein, während die andere eine durch keine Rasten unterbrochene glatte Rotationsfläche zum Aufdrücken auf die Kugeln beim Feststellen des Gelenks aufweist. Abgesehen von der dadurch gegebenen Vereinfachung der Formgebung ergibt sich der Vorteil, daß außer vollständiger Feststellung des Gelenks und außer vollständiger Freistellung desselben, sofern die Kugeln auf ihrer Unterlage frei laufen können, auch ein Zwischenzustand herstellbar ist, bei welchem die Kugeln nur schwach geklemmt sind und die durch keine Rasten unterbrochene Rotationsfläche auf den Kugeln unter geringem Kraftaufwand gleiten kann, so daß die Winkelstellung der Gelenkteile zueinander verstellt werden kann, ohne daß das Gelenk vollständig gelockert ist, was für manche Arbeiten von Vorteil ist. Ferner ermöglicht diese Ausgestaltung bei frei auf ihrem Träger beweglichen Kugeln die Feststellung der Gelenkteile in jeder beliebigen Winkellage zueinander, und zwar unter Verwendung wesentlich billigerer und leichterer Teile als bei der bekannten Bauart mit großer Kugel. Die Grundform der mit den Kugeln zusanimenarbeitenden Flächen oder der kugelkap-@^5eixförmige Vorsprünge tragenden Fläche @@kati, abgesehen von den Rasten und den httä. lkappenförmigen Vorsprüngen, eine ebene 1: Ziügfläche sein, was die Bearb;2ituilg, insbe-` sondere ein Schleifen nach dem Härten, besonders erleichtert.
  • Die Neigung der Flächen der Rasten für die Kugeln oder die kugelkapperlförinigen Teile kann mit der Gegenfläche an den ihren Tragkörpern vorgelagerten Teilen spitze Winkel bilden, so daß die Rasten in Verbindung mit der Gegenfläche als Keilflächen wirken, wodurch mit einem sehr geringen Kraftaufwand beim Feststellen des Gelenks auszukommen ist.
  • Zweckmäßigerweise sind die Kugeln in einem Kugelkäfig angeordnet, dessen Lochteilung gleich der Rastenteilung oder ein ganzes Vielfaches derselben ist.
  • Zwischen den gegeneinander drehbaren und feststellbaren Teilen kann zweckmäßigerweise eine Druckfeder vorgesehen sein, welche diese Teile beim Lösen der Feststellvorrichtung in einen eine ungehinderteDrehung ermöglichenden Abstand voneinander bringt.
  • Die mit den kugelförmigen oder kugelkappenförmigen Kupplungsteilen zusaintnerlarbeitenden Flächen können all den gelenkig und feststellbar miteinander zu verbindenden Teileil selbst angeordnet sein; es kann aber auch ein eigener verschiebbarer Druckring zur Zusammenarbeit mit den Kugeln oder Icugelkappenförinigen Vorsprüngen vorgesehen sein, welcher dann aus ganz besonders hochwertigem Material ohne wesentliche Verteuerung des Gelenks hergestellt sein kann. Derselbe kann gegen Verdrehung in dem einen der zu kuppelnden Teile in besonders einfacher Weise dadurch gehalten sein, daß er Ansätze und der anschließende Kupplungsteil entsprechende Nuten, in welchen diese Ansätze eingreifen, erhält.
  • Zwischen der Schraubenmutter zum Anziehen der Feststellvorrichtung und dein an diese anschließenden zu kuppelnden Teil kann ein Kugellager vorgesehen sein, durch welches der Kraftaufwand für die Betätigung beim Feststellen noch geringer Wird und welches es auch verhindert, daß bei der Drehung der Schraubenmutter der andere Teil mitgenominen und so unbeabsichtigterweise aus der gewünschten Lage verdreht wird.
  • Auf der Zeichnung sind, teilweise an einem Arbeitsarm vereinigt, mehrere Ausführungsformen von Gelenken nach der Erfindung und Einzelheiten dazu beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine derartige Vereinigung von Gelenken an einem Arbeitsariii, teilweise im Längsschnitt, Abb. 2 eine weitere Ausführungsform eines Gelenks nach der Erfindung, teilweise im Längsschnitt, Abb.3 eine Druckplatte zu der Ausführungsforrn nach Abb. 2, im Grundriß gesehen, Abb. 4. eine erste Ausführungsform eines Kugelkäfigs zu Gelenken nach der Erfindung und Abb. 5 eine zweite Ausführungsform eines Kugelkäfigs.
  • a bezeichnet allgemein ein sog. Radialgelenk, d. 1i. ein Gelenk, dessen Teile um die Längsachse der anschließenden Armteile gegeneinander drehbar- sind, b ein Scharniergelenk, welches z. B. dem Ellenbogengelenk entspricht, wobei die verbundenen Teile um eine Achse quer zu den anschließenden Armteilen gegeneinander drehbar sind, und c wieder ein Radialgelenk in einer Stellung, welche es als sog. Sichelgelenk brauchbar macht.
  • Bei der Ausführungsform eines Gelenks a bezeichnet i den einen der miteinander zu verbindenden und gegeneinander verdrehbaren, ain künstlichen Aim z. B. durch einen Querstift 2 befestigten Teile, 3 den mit i drehbar und feststellbar zu verbindenden Teil, welcher ti - am Gelenk verbleibt und seinerseits s iin(li ein auswechselbares Arbeitsgerät, z. B. einen Arbeitshaken ,4, in beliebiger bekannter Weise auswechselbar aufnehmen kann.
  • Zwischen den Teilen i und 3 ist ein Kranz von im Irreise um die Gelenkachse liegenden Kugeln 5 angeordnet. Der Teil i ist an seiner Stirnfläche 6 mit Rasten 7 versehen, in welche durch Aufdrücken der Stirnfläche 9 des Bundes 8 vom Teil 3 die Kugeln 5 hineingedrückt «-erden köni#:n. Das Hineindrücken erfolgt durch Anziehen der überwurfinutter i i auf dein Gewinde io am Teil i. Die überwurfinutter kann zum leichten Anfassen geriffelt sein. Der Bund 8 verhindert das Auseinanderfallen der Gelenkteile auch bei gelockerter Mutter i i.
  • Im Gelenk c bezeichnet 12 eine am Träger des Gewindes io angeordnete Schraube oder einen Skift und 13 einen Schlitz in der Überwurfinutter i i, welche Teile eine Drehbegrenzung für die überwurfmutter darstellen, so daß sie nicht unbeabsichtigterweise einmal vollständig abgeschraubt werden kann. In gleicher Weise kann natürlich die Mutter i l in Gelenk a und die Mutter 16 in Gelenk b gesichert sein.
  • Das Sichelgelenk c kann in der gleichen Weise wie a aufgekaut sein. Wirkungsgleiche Teile sind mit :den gleichen Bezugzeichen wie bei a versehen.
  • Bei dem Scharniergelenk bin Abb. i trägt die Fläche 6 des Drehbolzens 1<l. die Rasten 7 für die Kugeln 5, und das Andrücken der Kugeln beim Feststellen des Gelenks erfolgt durch die Stirnfläche 9 der in diesem Fall auf einen Gewindezapfen 15 des Drehbolzens 1q. aufgeschraubten Schraubenmutter 16. Mit dem Drehbolzen gelenkig und feststellbar zu verbinden ist in :diesem Fall der Teil 17. Um bei gelöster Feststellvorrichtung ein Auseinanderfallen der Gelenkteile zu verhindern, ist bei dieser Ausführungsform der Kugelkäfig i 8 mit dem Teil 17 fest verbunden, zweckmäßigerweise einstöckig hergestellt und erstreckt sich nach einwärts, so daß er sowohl der Mutter 16 wie dem Drehbolzen 14. eine axiale Hubbegrenzung bietet.
  • Bei der Ausführungsform des Gelenks b gemäß Abb.2 ist ein axiales Auseinanderziehen des Gelenks in jedem Zustand dadurch vermieden, daß ein am Drehbolzen 1q. angeordneter stiftförmiger Körper ig, an welchen sich ein weiteres Gelenk c und dadurch ein weiterer Armteil anschließen kann, durch die Seitenwände 2l eines Schlitzes 22 in dem um den Drehbolzen 14. drehbaren Teil 17 in seiner Bewegung in Richtung der Achse des Gelenks b begrenzt ist.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen sind Rasten für die Kugeln nur in der einen, 6, der auf sie wirkenden Flächen vorgesehen, während die Gegenflächen 9 ununterbrochen durchlaufende Rotationsflächen sind. Diese Flächen sowie die Oberflächen der Kugelkäfige können im wesentlichen, d. h. abgesehen von den Rasten 7, als ebene Ringflächen ausgebildet sein.
  • Wie insbesondere aus den Abb. q. und 5 zu ersehen, stoßen die Rasten für die Kugeln vorteilhafterweise unter stumpfem Winkel a gegen die anschließenden Flächen 6, so daß sie mit den Kugeln 5 und den Gegenflächen 9, beim Feststellen keilflächenartig zusammenarbeiten.
  • 23 (Abb. i) bezeichnet bei dem Gelenk a eine Druckfeder, welche beim Lösen derüberwurfmutter i i die Teile i und 3 auseinanderdrückt. Diese Feder kann zweckmäßigerweise auf Kugeln 2¢ gelagert sein.
  • 25 bezeichnet in Abb. 2 eine Rasten 7 enthaltende Druckplatte, welche beim Feststellen des Gelenks durch die Schraubenmutter 16 auf die Kugeln .5 aufgedrückt wird. Sie ist gegen den einen der drehbaren Teile, 17, undrehbar, aber axial verschieblich gelagert. Diese Art der Lagerung kann erfindungsgemäß erzielt werden durch in Nuten 26 des Teils 17 eingreifende Ansätze 27 der Druckplatte 25.
  • Die kugelförmigen Kupplungskörper sin,# zweckmäßigerweise in unveränderlichem Abstand voneinander gehalten durch Kugelkäfige 18 (Abb. q. und 5), deren Teilung mit der Rastenteilung übereinstimmt oder ein Vielfaches derselben ist. Bei der Ausführungsform nach Abb. q., welche natürlich bei jedem der dargestellten Gelenke verwendet werden Kann, sind die Kugeln in konischen Aussparungen 28 des Kugelkäfigs gehalten, welche sie etwas über der Mitte umgreifen, und der Kugelkäfig 18 ist mit seinem Tragteil durch Schrauben 29, verbunden, so daß die Kugeln auch beim Auseinandernehmen des Gelenks nicht verlorengehen können. Sie wirken außerdem beim Kuppeln in diesem Fall, besonders wenn sie eng oder mit Preßsitz von den Aussparungen 28 gehalten sind, wie über die obere Fläche 38 des Kugelkäfigs 18 vorstehende und mit diesem aus einem Stück bestehende kugelkappenförmige Kupplungskörper 37.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.5, welche ebenfalls in Verbindung mit jeder der dargestellten Gelenkausführungsformen verwendet werden kann, liegen die Kugeln 5 einfach in zylindrischen Durchbrechungen 3o des Kugelkäfigs.
  • Die Einzelteile werden vorteilhafter-weise möglichst leicht gehalten. Zu diesem Zweck kann z. B. der Gelenkbolzen 14 stirnseitig bei 31 ausgespart und die Aussparung durch eine leichte Kappe 32 abgedeckt sein.
  • Die Pfeile in Abb.4 und 5 zeigen die Druckrichtung beim Feststellen des Gelenks. 36 in Abb. i ist ein Kugellager zwischen der Mutter i i und dem Bund B.
  • 33 bezeichnet noch eine Überwurfmutter zum Befestigen des Arbeitsgeräts 4 am Gelenk a, 34 eine Verbindung zwischen Gelenk a und Gelenk b, 35 einen Bügel am Gelenk c zur Befestigung des in Abb. i beispielsweise dargestellten- Glieds 4n einer Muffe für einen Armstumpf. Die Erfindung betrifft natürlich jedes der dargestellten Gelenke für sich, nicht nur ihre Verbindung zu einem vollständigen Arbeitsarm.
  • Außer seinen sonstigen Vorteilen hat das Gelenk nach der Erfindung auch noch den Vorteil, daß es durch die Feststellmuttern nach außen gut abgeschlossen ist, so daß sich eine-Fettfüllung gut hält und seine Teile stets unter guter Schmierung stehen.

Claims (7)

  1. Pti TENTANSI'RÜciir: i. Feststellvorrichtung für gegeneinander verdrehbare Teile mit einer Reihe von außermittig um die Gelenkachse angeordneten kugelförmigen oder kugelabschnittförmigen Kupplungskörpern, die durch Anziehen einer auf den einen der gegeneinander verdrehbaren Teile aufschraubbaren Schraubenmutter in entsprechende, einem der zu verbindenden Teile unverdrehbar zugeordnete Rasten gedrückt werden, insbesondere für Gelenke künstlicher Arbeitsarme, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Vorkehrungen getroffen sind, um bei gelöster Feststellvorrichtung ein Auseinanderfallen der Gelenkteile zu verhindern.
  2. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern des Auseinanderfallens der Gelenkteile bei gelöster Feststellvorrichtung der durch Anziehen der Überwurfmutter (ii) die Kupplungskörper (5) in die Rasten (7) des Teiles (i) drückende Teil (3) innerhalb der überwurfmutter (i i) mit einem ringförmigen Bund (8) ausgestattet ist.
  3. 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern des Auseinanderfallens der Gelenkteile bei gelöster Feststellvorrichtung ,der eine (17) der gegeneinander verdrehbaren Teile einen nach einwärts vorstehenden Kugelkäfig (18) trägt, der die auf dem anderen verdrehbaren Teil (14) laufende Schraubenmutter (16) von diesem Teil (14) trennt.
  4. 4. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern des Auseinanderfallens der Gelenkteile bei gelöster Feststellvorrichtung in einen Schlitz (22) des einen (17) der gegeneinander verdrehbaren Teile ein Anschlagstift (ig) des anderen verdrehbaren Teiles (14) einführbar ist.
  5. 5. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kupplungskörper (5) beim Anziehen der Schraubenmutter (i i bzw. 16) in die Rasten (7) drückende Fläche (9) in an sich bekannter Weise als glatte Rotationsfläche ausgebildet ist.
  6. 6. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Anziehen der Schraubenmutter (i i bzw. 16) gegen die Kupplungskörper (5) drückende Fläche (9), die an die kugelkappenförmigen Vorsprünge (37) anschließende Fläche (38) des Kugelkäfigs (18) und die die Rasten (7) tragende Fläche (6), abgesehen von den Rasten (7), als ebene Ringflächen ausgebildet sind.
  7. 7. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Flächen der Rasten (7) für die Kupplungskörper (5) oder für die kugelkappenförmigen Vorsprünge (31) mit der Gegenfläche (9) an dem ihrem Tragkörper vorgelagerten Teil spitze Winkel bildet, so daß die Rasten bei festgezogener Druckfläche (9) auf die Kupplungskörper (5) keilflächenartig wirken. B. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochteilung der Löcher des Kugelkäfigs (i8) gleich der Rastenteilung der Rasten (7) des Rastenträgers oder ein ganzes Vielfaches davon ist. 9,. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gegeneinander verdrehbaren Teilen (i, 3) eine Druckfeder (23) vorgesehen ist, welche jene Teile beim Lösen der Feststellvorrichtung selbsttätig in einen eine Drehung ermöglichenden Abstand voneinander bringt. io. Feststellvorrichtung nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (25) zwischen der das Feststellen des Gelenks ermöglichenden Schraubenmutter (i6) und den Kupplungskörpern (5). i i. Feststellvorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (25) mit dem einen (i7) der gegeneinander verdrehbaren Teile durch in entsprechende Nuten (26) dieses Teiles eingreifende Vorsprünge (27) undrehbar verbunden ist. i2. FeststellvorrichtungnachAnspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Überwurfmutter (ii) und dem ringförmigen Bund (8) des Teiles (3) der gegeneinander verdrehbaren Teile ein Kugellager (36) angeordnet ist.
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