DE663545C - Schaltungsanordnung unter Anwendung einer Hilfswechselspannung - Google Patents

Schaltungsanordnung unter Anwendung einer Hilfswechselspannung

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DE663545C
DE663545C DEST52119D DEST052119D DE663545C DE 663545 C DE663545 C DE 663545C DE ST52119 D DEST52119 D DE ST52119D DE ST052119 D DEST052119 D DE ST052119D DE 663545 C DE663545 C DE 663545C
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voltage
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tilting
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DEST52119D
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Schaltungsanordnung unter Anwendung einer Hilfswechselspannung Im Patent 639 202 wird vorgeschlagen, in den Kreis zwischen Stromquelle und Verbraucher, dem ein n.ichtohmscher Leiter parallel geschaltet ist, als veränderlichen Widerstand eine gesteuerte Röhre zu schalten, die u. a. mit Hilfe einer Hilfswechselspannung angeregt wird, um eine bessere Aussteuerungsmöglichkeit zu erreichen.
  • Vorliegende Erfindung schlägt vor, .die Anordnung des Hauptpatents in der Form auszugestalten, daß die Hilfswechselspannung, die der als veränderlicher Widerstand arbeitenden Röhre zugeführt wird, einem Kippgenerator zu entnehmen, der seinerseits durch die -auftretenden Spannungsschwankungen gespeist wird. Die Zwischenschaltung einer derartigen Kippanordnung hat im wesentlichen den Vorteil, daß die Phase der die Gittersteuerröhre steuernden Spannung besser einreguliert werden kann. Ähnliche Anordnungen können überall dort Anwendung finden, wo Spannungsschwankungen in Phasenänderungen umgewandelt werden müssen.
  • Ein Schaltungsbeispiel zur Durchführung des Erfindungsgedankens ist in der beiliegenden Abb. r dargestellt. Gleichstromquelle und veränderlicher Widerstand in der Stromführung zum Verbraucher sind miteinander vereinigt in Form eines gittergesteuerten Gleichrichters. Es ist selbstverständlich möglich, wie dies auch schon im Patent 639 202 gezeigt ist, Stromquelle und veränderlichen Widerstand voneinander zu trennen. Die Gleichspannung wird zunächst einer Siebkette, die aus der Drossel D und zwei Kondensatoren Cl, C2 besteht, zugeführt. Parallel zur Siebkette liegt eine Serienschaltung eines Glimmspannungsteilers N und eines Vorwiderstandes Rv. An Stelle des Glimmspannungsteilers N könnte man auch eine andere Vergle.ich.sspannungsquelle setzen. Bei sich ändernder Nutzspannung EN nimmt der Vorschaltwiderstand RV die gesamte Spannungsdifferenz d V auf. Die Spannung an dem Glimmspannungsteiler N bleibt dagegen .infolge seiner physikalischen Eigenschaften konstant. Dies hat zur Folge, daß die Spannungsänderung am Widerstand Rv, bezogen auf den Mittelwert, prozen,tual sehr groß ist. Mit den am Vorschaltwiderstand RV abgenommenen Spannungsdifferenzen wird der Kippgenerator gesteuert. Der Kippgenerator besteht .in der Abbildung aus einem R/C-Glied und einer Glimmlampe Gl. Der Einsatz der Kippschwingungen ist abhängig von der Größe der an RV abgenommenen Spannung, da die Ladung des Kondensators des Kippgenerators von -dieser Spannung abhängig ist. Die auftretenden Netzänderungen führen zu der Spannungsänderung d h, die je nach ihrer Stärke zu einem früheren oder späteren Einsatz der Kippschwingungen führt. Im Glimmlampenstromkreis sind die Transformatoren T, und T2 eingeschaltet. Über den Transformator Ti, wird dem Gitter des Gleichrichters R die Steuerspannung zugeführt. Das Zusammenwirken der verschiedenen Spannungen ist aus der Abb. 2 ersichtlich. Die Spannung E, ist die am Netztransformator liegende Spannung. Die Spannung E, ist die Zündcharakteristik der Röhre R. Falls eine negative Vorspannung in der Höhe von mindestens E, an dem Gitter von R liegt, zündet R nicht. Die unten in der Abb.2 dargestellte Spannungsspitze stellt den Spannungsstoß der Kippschwingung dar, der über den Transformator T1 dem Gitter von R zugeführt wird. Diese Spannungsspitze kann sowohl zeitlich gerechnet im Aufsteigen selbst als auch im Absteigen von E" liegen, da ihr Auftreten von d V abhängig ist. Die vorgeschriebene, in einem konstanten Verhältnis zur Netzfrequenz stehende Frequenz der Zündspannungsstöße wird neben geeigneter Wahl von R und C durch eine zusätzliche Synchronisierungseinrichtung erzielt. Diese Synchronisierung wird in der beschriebenen Anordnung beispielsweise derart erreicht, indem dem Glimmlampenstromkreis über einen Transformator T2 eine dem Netztransformator entnommene Hilfswechselspannung EH zugeführt wird:. Mittels eines solchen Kipprelais läßt sich der Zündeinsatz des Gleichrichters innerhalb eines großen Zeitbereiches variieren; jedoch läßt sich durch Zwischenschaltung einer weiteren Phasenschieberanordnung nötigenfalls dieser Zeitbereich auch vergrößern. Diese weitere Phasenschieberanordnung kann z. B. aus einem zweiten Kipprelais gebildet sein, das mit dem ersten .in 'Kaskade geschaltet ist; die Kippschwingung des erstem Kipprelais_wird dann dem zweiten Kipprelais als Synchronisierungsfrequenz zugeführt. Als Phasenschfaberanordnungen können z. B. Brücken aus veränderlichen oder nichtohmschen Widerständen bzw. durch die Spannungsänderung am Widerstand RV gesteuerte Elektronenröhren verwendet werden.
  • Neben der oben angeführten selbsttätigen Regulierung kann dieses Regelprinzip evtl. auch gleichzeitig dazu benutzt werden, um die Nutzgleichspannung EN ohne Leistungsver--lvst in gewissen Grenzen von Hand aus oder in -Abhängigkeit eines beliebigen anderen V3rganges .in vorgeschriebener Weise zu regeln, indem der Vorschaltwiderstand RV als Potentiometer ausgebildet wird. Die jeweilige Höhe der diesem Potentiometer abgegriffenen Spannung ist bestimmend auf die relative Phasenlage der Gleichrichterwechselspannung zu der von dem Kipprelais gelieferten Steuerspannung und damit direkt auf die Höhe der von der Einrichtung abgegebenen Gleichspannung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCllr: 1. Schaltungsanordnung unter Anwendung einer Hilfswechselspannung nach Patent 639 2o2, dadurch gekennzeichnet, daß -die Hilfswechselspannung, die der als veränderlicher Widerstand arbeitenden Röhre zugeführt wird, von einem Kippgenerator geliefert wird, der seinerseits durch,die auftretenden Spannungsschwankungen gespeist wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des I@ippgenerators von den Netzfrequenzen entweder direkt oder durch Zwischenschalten von Phasenschiebervorrichtungen, nötigenfalls nach Frequenzteilung oder Vervielfachung oder auch durch ein zweites Kippgerät gesteuert wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß .in dem Kippschwingungsgerät die negative Charakteristik eines Gasentladungsvorganges zur Anregung der Schwingungen benutzt wird. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippschwingungsgerät Entladungsröhren mittels Steuerelektroden mit Gasfüllung öder Hochvakuum oder die Kombination von reinen Gasentladungsröhren und gesteuerten Röhren enthält.
DEST52119D 1934-04-25 1934-04-25 Schaltungsanordnung unter Anwendung einer Hilfswechselspannung Expired DE663545C (de)

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