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Krawattenhalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Krawattenhalter
zum Aufstecken auf einen Kragenknopf unter Anwendung einer Hülse als Steckvorrichtung
und eines an dieser angeordneten Federverschlusses nach Patent 65¢ 023. Während
der Krawattenhalter gemäß dem Patent 654 023 so ausgebildet ist, daß er nur
für tellerförmig aufgeklappte Kragenknöpfe verwendet werden kann, soll der Halter
gemäß der Erfindung auf verschiedenartig ausgebildete Kragenknöpfe aufsteckbar sein.
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Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die als Steckvorrichtung
dienende, im Querschnitt elliptische Hülse zum Aufstecken auf einen Flachknopf oder
auch einen Spitzknopf kreuzweise gegenüberliegende Sperrfedern aufweist, von denen
jeweils zwei gegenüberliegende zum Halten des eingeschobenen Kragenknopfes dienen.
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Es ist zwar bei Druckknöpfen bekannt, kreuzweise gegenüberliegende
Sperrfedern, die vorzugsweise aus einem Drahtstück bestehen, anzuordnen, ohne jedoch
hierbei die Hülse so auszubilden, daß verschiedenartige Druckknopfoberteile eingeführt
werden können. Es wirken also bei den bekannten Druckknöpfen jeweils alle in die
Hülse hineinragenden Federteile, da j a immer das gleiche Druckknopfoberteil eingeführt
wird.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i im Aufriß die Draufsicht auf eine Hülse,
Abb. 2 im Aufriß einen Schnitt durch eine ovale Hülse, Abb. 3 im Grundriß die Draufsicht
gemäß der Darstellung Abb. i, und Abb. q. die Ansicht eines Kragenknopfes.
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Es bedeutet a die Grundplatte der Hülse, b die Sperrfeder,
c und d je einen Schlitz und e eine ovale Hülse. Die Schlitze c, d liegen sich kreuzweise
gegenüber. Die Sperrfeder b ist so gebogen, daß sie jeweils durch die Schlitze c,
d hindurchgreift, also viermal in das Innere der Hülse hineinragt. Die durch die
Schlitze c durchdringenden Sperrfederteile f dienen zum Halten eines eingesteckten
Flachknopfes und die die Schlitze d
durchdringenden Sperrfederteile
g zum Halten eines eingesteckten Spitzknopfes. Es ist rverständlich, daß eine Krawatte,
die mit einer dei artigen Haltevorrichtung verseben ist, sowohl an einem Spitz-
oder Rundknopf, als aüch"an. einem Flachknopf befestigt werden kann.
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Gemäß Abb.3 ist an der Grundplatte eine Hülse e angeordnet, in welche
ein Flachknopf annähert bündig hineinpaßt, so daß ein Umkippen oder Querstellen
des Knopfes verhindert wird.
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Dadurch, daß sowohl an den Schmalseiten als auch an den Breitseiten
der Hülse e Haltevorrichtungen angeordnet sind, die in verschiedener Weise ausgebildet
sein können, ist es möglich, Flach- oder Spitzknöpfe zu verwenden. Ein weiterer
Fortschritt wird ferner darin gesehen, daß in der ovalen Hülse e sowohl an den Schmalseiten
als auch an den Breitseiten je ein Schlitz c, d, also zusammen vier Schlitze angeordnet
sind, und daß in alle diese Schlitze ein gemeinsamer Sperrfederring b derart eingelegt
ist, daß der Sperrfederring viermal in das Innere der Hülse hineinragt. Die Schlitze
c, d lassen sich auch bei der Herstellung als Aussparungen am offenen Ende der Hülse
e anordnen, welche erst durch Aufsetzen der Grundplatte a geschlossen werden, um
hierdurch die Herstellung zu vereinfachen und zu verbilligen.
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Es ist ferner wichtig, daß die die Hülse e haltende Grundplatte a
eine kreuzförmige Aussparung la, i aufweist. Die Aussparungen lt, i
liegen hierbei den Eingriffsstellen des Sperrfederringes b erart gegenüber, daß
z. B. von außen die Eing iffsstellen des Sperrfederringes b durch die Aus-@parungen
h, i hindurch sichtbar sind. Die Aussparungen h, i sind einmal enger zum
Führen des `Spitzknopfes und einmal weiter zum Führen des Flachknopfes ausgebildet.
In Abb. q. ist durch Punktierung ein Kragenknopf k mit einem Flachknopf l dargestellt,
wobei dieser Flachknopf l aber nicht klappbar, sondern feststehend ausgebildet ist:
Hierdurch -wird ein besonders leichtes Einstecken in die Hülse sichergestellt. Die
untere Rundung l am Knopf in kann fehlen, so daß dieser hier eine Abflachung
n erhält.